Sebastian Fitzek: "Der Augensammler"

Er spielt das älteste Spiel der Welt: Verstecken.

Sebastian Fitzek: „Der Augensammler“

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Verlag: Knaur
Genre: Psychothriller
Taschenbuch: 464 Seiten
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-426-50375-1
Preis: 9,99 €
Bestellbar: hier

Autor:
Sebastian Fitzek wurde 1971 in Berlin geboren. Nach seinen Bestsellererfolgen Die Therapie, Amokspiel, Das Kind, Der Seelenbrecher, Splitter und Der Augensammler ist er unbestritten der deutsche Star der Psychothriller. Seine Bücher werden in fünfundzwanzig Sprachen übersetzt, und als einer der weinigen deutschen Thrillerautoren erscheint Sebastian Fitzek auch in den USA und England, der Heimat des Spannungsromans. Mehr Informationen über den Autor finden Sie unter: http://www.sebastianfitzek.de

Klappentext:
Er spielt das älteste Spiel der Welt:
Verstecken.
Er spielt es mit deinen Kindern.
Er gibt dir 45 Stunden, sie zu finden.
Doch deine Suche wird ewig dauern.

Meine Eindrücke zu dem Buch:
Nachdem ich so begeistert von „Der Seelenbrecher“ war habe ich mir nun „Der Augensammler“ gekauft. Leider muss ich sagen, dass ich ein wenig mehr erwartet habe. Ich kann nicht sagen, dass ich so richtig schlimm enttäuscht bin von dem Buch. Die Geschichte und der Aufbau waren toll und auch sehr spannend, aber irgendwie hat mir in diesem Buch von Sebastian Fitzek irgendwas gefehlt.

Der Killer tötet zunächst die Mutter, entführt das Kind und verschleppt es an einen geheimen Ort. Dem Vater gibt er 45 Stunden Zeit, um das Kind zu finden. Gelingt ihm das nicht, stirbt das Kind in seinem Versteck. Dann entfernt er den Kinderleichen jeweils das linke Auge und legt den toten Körper irgendwo ab.

Was für den Journalist Alexander Zorbach zunächst nur sein Job ist, nämlich über den Augensammler und seine Taten zu schreiben, wird nach dem letzten Mordfall sehr persönlich. Auf einmal steht er selbst im Licht der Ermittlungen. Alles deutet darauf hin, dass Alexander der Augensammler ist.
Nun ist er nicht nur auf der Flucht vor der Polizei, sondern auch auf der Suche nach dem entführten Kind… und der Countdown läuft.

Spannend ist hier nicht nur die Handlung, sondern auch die Gestaltung des Buches. Der Autor hat sich hier was besonders einfallen lassen. Das Buch beginnt mit dem Epilog und zählt dann die Kapitel und Seitenzahlen rückwärts, um so den Countdown, den der Täter vorgibt, zu simulieren.

Zweifelsohne hat mich das Buch sehr gut unterhalten. Der Sinn der rückwärts laufende Nummerierung war für mich am Ende des Buches erkennbar. Sehr schön fand ich auch, dass Sebastian Fitzek sich mit der Blindheit intensiv beschäftigt hat, um mir als Leser eine Vorstellung davon zu geben, wie sich das Nicht-Sehen anfühlt und was Blindheit für einen Menschen, in diesem Fall der Physiotherapeutin Alina, bedeutet.

Während der gesamten Handlung versuchte ich mir immer wieder einen Reim zu machen und war sehr zufrieden, als sich mir ein überraschendes, logisches und kein vorhersehbares Ende bot.

Das Ende hat mir allerdings nicht so gefallen, denn eigentlich geht es zum Schluss erst richtig los und man hat das Gefühl, jetzt beginnt die eigentliche Geschichte. Doch es endet und ich will wissen, wie die Fortsetzung aussieht, deshalb habe ich mir bereits den Nachfolger „Der Augenjäger“ besorgt.

Fazit:
Das Buch war nicht schlecht. Ich würde 4 von 5 Sternen geben.
Ich habe aber viele Rezensionen gelesen, bei denen die Leser absolut begeistert waren.
Ist halt von Leser zu Leser unterschiedlich.
Nun bin ich gespannt auf: „Der Augenjäger“

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