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Sven Hüsken: „PAPA“

Meine liebe Freundin BeautyPeaches hat kürzlich dieses Buch gelesen und rezensiert.

Es hat sich so spannend angehört, dass ich es auch unbedingt lesen musste.

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Verlagsgruppe Droemer Knaur
Format: Taschenbuch
Seiten: 384
Genre: Thriller
ISBN: 978-3-426-51701-7
Preis: 9,99 €

Bestellbar: hier

Autor:

Sven Hüsken wurde 1976 in Westfalen geboren, wo er auch zusammen mit seiner Frau und seinen beiden Töchtern lebt und arbeitet. Er ist sowohl im Erwachsenen- als auch im Jugendbuch zuhause und wechselt zwischen realistischen und phantastischen Stoffen. Beruflich hat er vor allem mit Kleinstlebewesen zu tun, die er zum Wohle der Menschheit zum Arbeiten zwingt.

Klappentext:

Vor zwei Jahren wurde Thomas Ried zum Entsetzen seiner ahnungslosen Frau wegen mehrfachen Mordes verhaftet. Jetzt ist er aus der Psychiatrie entkommen. Wenig später taucht eine erste Leiche auf, kunstvoll drapiert, so wie seine Opfer zuvor. Doch diesmal spielt der Serienkiller ein perfides Spiel mit der Polizei und seiner Familie: Bei jeder Leiche finden sich mysteriöse Hinweise. Als Rieds Tochter Lillian verschwindet, bleibt am Tatort ein Polaroidfoto zurück. Darauf zu sehen: ein Schaf und ein Wolf.

Ich habe gelesen:

„Papa“ ist mein erster Thriller von Sven Hüsken und hat meinen Geschmack getroffen. Der Autor lässt den Täter brutal und blutig an seine Taten gehen, dass ich teilweise mit offenem Mund weitergelesen habe.

Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Dabei folgt man Michelle und ihrer Tochter Lillian, den ermittelnden Beamten Maik und Robert und natürlich auch dem Täter. Finde ich super, wenn man eine Geschichte aus Sicht verschiedener Charaktere miterleben kann.

Von Anfang an ist klar, wen die Polizei suchen muss, aber irgendetwas stimmt hier nicht. Es geht schon los mit der Frage: „Wie konnte Thomas Ried aus der Psychiatrie entkommen?“

Hat etwa die Klinikleiterin Frau Dr. Kramme etwas mit Ried’s Flucht zu tun?

Nachdem Thomas Ried aus der Anstalt geflohen ist, wird Michelles Tochter Lillian entführt.

Um ihre Tochter zurück zu bekommen schlägt Michelle einen Weg ein, der absolut gefährlich und hirnrissig ist. Für mich als Mutter verständlich, aber ich weiß nicht, ob ich wie Michelle gehandelt hätte.

Am interessantesten war es natürlich aus Sicht des Täters zu lesen, wobei die Gedanken und Taten des Killers sehr detailliert geschildert wurden. Stellenweise sehr gruselig, aber ich hätte mir gewünscht noch mehr über die Psyche von ihm zu erfahren.

Die Story hat mich von der ersten bis zur letzten Seite sehr gefesselt. Und obwohl der Täter eigentlich von Anfang an fest steht, hat der Autor es geschafft mich am Ende doch noch zu überraschen.

Fazit:

Die Schreibweise des Autors gefällt mir sehr gut. Einfach und verständlich. Ich persönlich freue mich immer wenn ich am Ende eines Buches noch überrascht werde, besonders wenn der Täter ja eigentlich schon bekannt ist. Das hat Herr Hüsken geschafft. Toller Thriller mit klarer Leseempfehlung von mir.

2 Kommentare zu “Sven Hüsken: „PAPA“

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