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Sebastian Fitzek: Das Joshua-Profil

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Verlag: Bastei Lübbe
Format: Hardcover
Seiten: 430
Genre: Thriller
ISBN: 978-3-7857-2545-0
Preis: 19,99 €

Bestellbar: hier

Autor:
Sebastian Fitzek, Jahrgang 1971, geboren in Berlin, entschied sich nach dem Studium der Rechtswissenschaften und der Promotion zum Dr. jur. gegen einen juristischen Beruf und für eine kreative Tätigkeit in den Medien. Nach dem Volontariat bei einem privaten Hörfunksender wechselte er als Unterhaltungschef und später als Chefredakteur zur Konkurrenz und machte sich danach als Unternehmensberater und Formatentwickler für zahlreiche Medienunternehmen in Europa selbständig. Er lebt in Berlin, wo er derzeit in der Programmdirektion eines großen Hauptstadtsenders tätig ist.

Klappentext:
Der erfolglose Schriftsteller Max ist ein gesetzestreuer Bürger. Anders als sein Bruder Cosmo, der in der Sicherheitsverwahrung einer psychiatrischen Anstalt sitzt, hat Max sich noch niemals im Leben etwas zuschulden kommen lassen. Doch in wenigen Tagen wird er eines der entsetzlichsten Verbrechen begehen, zu denen ein Mensch überhaupt fähig ist. Nur, dass er heute noch nichts davon weiß … im Gegensatz zu denen, die ihn töten wollen, bevor es zu spät ist.

 

Meine Eindrücke:
Die Hauptfigur Max Rhode ist im Thriller „Das Joshua-Profil“ nicht nur eine erfundene Person, sondern der Autor des Buches „Die Blutschule“. Da hat sich Herr Fitzek wieder was tolles einfallen lassen. Ich habe auf Empfehlung den Thriller „Die Blutschule“ zuerst gelesen und bin froh darüber, dies getan zu haben, denn so hatte ich eine andere Verbindung zu unserem Protagonisten.

Max wird von einem ihm unbekannten Mann ins Krankenhaus gebeten. Dieser Mann ist komplett entstellt, da er verbrannt ist und es scheinen auch die letzten Atemzüge zu sein. Der unbekannte Mann erzählt nicht viel, doch was er sagt gibt Rätsel auf und wird von unserem Protagonisten zunächst nicht Ernst genommen.

„Sie sind von Joshua ausgewählt wurden. Bitte machen sie sich nicht strafbar.“

Der Einstieg in die Geschichte ist sehr rasant und rätselhaft. Max ist mit den Geschehnissen total überfordert und stürzt von einer Katastrophe in die Nächste. Doch warum? Was hat Max getan, das jemand sein Leben so zerstören will? Oder ist es gar Max selber, der einfach nur verrückt geworden ist?

Was treibt einen Mann, der sich bisher nichts hat zu schulden kommen lassen, dazu mit einer Handgranate aus einem Krankenhaus zu stürmen und sich auch noch eine Geisel zu schnappen?

Das alles hat etwas mit seiner Pflegetochter Jola zu tun, die er abgöttisch liebt und für die er sein Leben auf’s Spiel setzen würde.

Doch was ist mit Jola passiert und wo ist sie?

Die Geschichte wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Jeder Protagonist berichten aus ihrer/ seiner jeweiligen Situationen heraus. Damit ergibt sich ein interessantes Zusammenspiel der Charaktere. Das erhöht das Verständnis für die Handlungen der einzelnen Personen und gestaltet die Story vielschichtiger.

Besonders angetan war ich von dem Grund dieser ganzen Misere in die Max hineingeraten ist. Datenspuren im Internet und ihre Folgen.

Kaum jemand macht sich Gedanken über die eigene Nutzung des Internet. Da wird hier bestellt und dort nach bestimmten Themen gesucht, die einen interessieren. Überall hinterlassen wir  Datenspuren. Ich finde es wirklich erschreckend. Ich suche einen bestimmten Schuh im Netzt und probt bekomme ich Tage später auf sämtlichen Internetseiten genau diesen Schuh angeboten. Gruselig ist das.

In diesem Buch seht Ihr, was mit solchen Datenspuren aus einem Menschen werden kann.

Fazit: 
Sebastian Fitzek gehört schon seit einiger Zeit zu meinen Lieblingsautoren, denn er schafft es immer wieder mich in seinen Büchern zu überraschen. Auch hier hat er es wieder geschafft. „Das Joshua-Profil“ war nicht nur unheimlich spannend, es sind auch Botschaften zu aktuellen Themen enthalten, über die wir alle nachdenken sollten. Zum Beispiel das Thema Pädophilie und Predictive Policing.

Absolute Weiterempfehlung!!!

Nun ist der Passagier 23 an der Reihe…ich bin gespannt!

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