Kiera Brennan: Die Herren der Grünen Insel

 

Vier Familien, sechs Jahre Krieg und eine einzige Krone

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Verlag: blanvalet
Format: Gebundenes Buch mit Schutzumschlag
Seiten: 959
Genre: Roman
ISBN: 978-3-7645-0559-2
Preis: 19,99 €

Bestellbar: hier

Autorin:
Kiera Brennan ist das Pseudonym einer erfolgreichen Bestsellerautorin, deren Romane bei zahlreichen deutschen Verlagen erschienen sind. Ihr Historienepos Die Herren der Grünen Insel spielt im Irland des Hochmittelalters – eine Epoche, die Brennan seit jeher fesselt. Während langer Irlandaufenthalte hat sie an Originalschauplätzen recherchiert und sich von der wildromantischen Landschaft der Insel inspirieren lassen.

Klappentext:
Irland 1166: Die Grüne Insel ist in viele kleine Reiche zersplittert, die sich unerbittlich bekriegen. Könige fechten langjährige Fehden aus, und selbst die friedliebendsten Untertanen werden in den blutigen Machtkampf hineingezogen. Zugleich droht ein gemeinsamer Feind in Irland einzufallen: Henry Plantagenet will die Insel an sich reißen. Werden sich die Herren der Grünen Insel vereinen und sich gegen den König von England stellen? Und welche Rolle spielen der grausame Krieger Ascall und die von ihm entführte Caitlín in diesem Kampf um Macht und Blut?

Meine Eindrücke:
Das Buch wird aus Sicht von verschiedenen Protagonisten erzählt. Fangen wir mal damit an.

Die wichtigsten Figuren:

Ascall – Großkönig von Toora, ein grausamer und gefürchteter Kriegsherr

Ailillán – sein jüngerer Bruder, der ein dunkles Geheimnis hütet

Riacán – ein reicher Grundbesitzer und mit Ascall verfeindet

Faolán – sein Bruder, ein Barde, der heimlich Riacáns Frau liebt

Caitlín – Riacáns Schwester, deren Hand Ascall von Toora einst forderte

Pól – ein gerissener Waffenhändler aus Dublin mit zwielichtigen Zielen

Róisín – Pól’s mutige Tochter, die von ihrem eigenen Vater sexuell begehrt wird

Aoife – Tochter des irischen Königs Diarmait, die am Hof von Eleonore von Aquitanien das Intrigieren lernt

Wir lernen von Zeit zu Zeit die Protagonisten näher kennen. Die sich am Ende alle als eine völlig andere Person entpuppen als zu Beginn. Ehrlich gesagt bin ich sehr enttäuscht von den Charakteren, weil ich einfach keinen Zugang zu ihnen bekommen habe. Am ehesten noch zu Ascall, weil hier bereits im Prolog erzählt wird, warum er so ist, wie er ist. Ansonsten war ich einfach nur angewidert von den brutalen, intriganten Personen.

Dennoch hat es Kiera Brennan geschafft mich mit ihrem Schreibstil in den Bann zu ziehen und mich nach Irland zu entführen. Bemängeln muss ich allerdings die Fülle an Protagonisten. Die oben benannten habe ich noch im Kopf und vielleicht noch ein bis zwei weitere, aber die Restlichen würde ich ohne das Namensregister, am Ende des Buches, nicht zusammenbekommen.

Ich habe einen riiiesen Respekt vor der Detailfülle und dem unglaublichen Hintergrundwissen, welches die  Autorin hier erarbeitet hat. In diesem Punkt habe ich auch unglaublich viel mitgenommen. Ich hatte aber das Gefühl, dass Kiera Brennan so sehr in das Land und die Zeit verliebt ist, dass sie einfach zu viel in dieses Buch packen wollte. Manchmal ist aber Weniger Mehr.

Fazit: 
Auch wenn das Buch auf seine Weise gut ist, bin ich dennoch enttäuscht. Mir hat einfach ein bisschen Emotion und Liebe gefehlt. Ich bin ein absoluter Fan der Highland-Saga von Diana Gabaldon. Und da kommt dieses Buch bei Weitem nicht ran.

Trotzdem habe ich das Buch gerne gelesen. Für mich ist es eine faszinierende Zeit, der Stil war super und Spannung war definitiv auch da.

Ich bedanke mich beim Bloggerportal Randomhouse, die mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

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