Andreas Winkelmann: Hänschen klein

“ICH WERDE DICH FINDEN; ÜBERALL”

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Verlag: Goldmann
Format: Taschenbuch
Seiten: 411
Genre: Thriller
ISBN: 978-3-641-04447-3
Preis: 7,99 €

Bestellbar: hier

Autor:

Andreas Winkelmann, geboren im Dezember 1968, entdeckte schon in jungen Jahren seine Leidenschaft für unheimliche Geschichten. Als Berufener hielt er es in keinem Job lange aus, war unter anderem Soldat, Sportlehrer und Taxifahrer, blieb jedoch nur dem Schreiben treu. „Der menschliche Verstand erschafft die Hölle auf Erden, und dort kenne ich mich aus“, beschreibt er seine Faszination für das Genre des Bösen. Er lebt heute mit seiner Familie in einem einsamen Haus am Waldesrand nahe Bremen.

Klappentext:

Der junge Anwalt Sebastian Schneider bekommt eines Tages einen seltsamen Brief: die erste Strophe des Liedes »Hänschen klein« und das innige Versprechen einer Frau, dass sie und ihr Hans bald wieder vereint sein werden. Sebastian glaubt an einen Irrtum. Er ahnt nicht, dass er einen Liebesbrief in den Händen hält, der sein Leben zerstören wird: den Brief einer Mutter, die – totgeschwiegen, totgeglaubt, dem Wahnsinn verfallen – auf der Jagd nach ihrem Sohn ist. Und bereit, für ihr Hänschen klein über mehr als eine Leiche zu gehen …

Meine Meinung:

Sebastian Schneider lebt glücklich und zufrieden mit seinen Eltern Anna und Edgar auf dem Schneiderhof, einem idyllisch, ruhig gelegenem Hannoveraner-Gestüt.
Eines Tages auf dem Weg in die Stadt wird er in einen Unfall verwickelt und es scheint wie eine Fügung des Schicksals, denn er lernt die junge hübsche Saskia kennen. Schnell verlieben Sie sich ineinander und Sebastian sein Leben scheint nun perfekt.

Doch ein Brief verändert alles…

Herr Winkelmann hat ein schönes Thema gewählt, welches eine gute Grundlage für einen atemberaubenden Thriller bietet. Eine Mutterliebe, die so stark ist, dass sie Jahre der Trennung überwindet. Ein Wahn, der sein Ziel nie aus den Augen verliert, und eine Mutter die über Leichen geht, um sich mit ihrem Sohn zu vereinen.

Dieser Thriller hat mir die Nackenhaare zu Berge stehen lassen und mir manchmal richtig Angst eingejagt. Spannung vom Anfang bis zum Ende. Allerdings muss ich die mystischen Aspekte kritisieren. Es war für mich zu viel Okkultismus, so dass ich oftmals das Gefühl hatte ein Fantasybuch zu lesen anstelle eines Thrillers und so litt leider die Glaubwürdigkeit der Handlung ein bisschen. Diese Hexen-Einlagen hätte ich persönlich weg gelassen.

Das Buch ist sehr schön und einfach geschrieben. Die Protagonisten sind liebevoll gezeichnet. Die Psycho-Mami werde ich wohl nie mehr aus meinem Kopf bekommen. Wie aus einem Horrorfilm entsprungen.

Fazit:

Eine geniale Geschichte, die durchweg spannend war und mich sehr gefesselt hat, sodass ich gar nicht aufhören konnte zu Lesen. Dies war mein erstes Buch von Andreas Winkelmann und er hat mich nicht enttäuscht. Der nächste Winkelmann „Tief im Wald und unter der Erde“  liegt schon bereit.

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