Nina Darnton: Todesstiche

Sie ist ein UNSCHULDIGER Engel. Sie ist eine eiskalte Mörderin. Die Wahrheit kennt nur sie selbst.

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Verlag: Goldmann
Format: Taschenbuch
Seiten: 287
Genre: Roman
ISBN: 978-3-442-48367-9
Preis: 8,99 €
Bestellbar: hier

Autorin:
Nina Darnton hat lange Jahre als Journalistin gearbeitet, unter anderem für die New York Times, die New York Post, Newsweek und National Public Radio. Gemeinsam mit ihrem Mann, dem Schriftsteller und Journalisten John Darnton, verbrachte sie viele Jahre im Ausland – Nigeria, Kenia, Polen, Spanien und Großbritannien – und nutzt diese Erfahrungen heute für ihre Romane. Nina Darnton lebt in New York.

Klappentext:
Der Anruf kommt mitten in der Nacht und bringt die heile Welt von Jennifer Lewis zum Einsturz. Ihre Tochter Emma, die sich als Auslandstudentin in Sevilla aufhält, sitzt in Untersuchungshaft, nachdem ein junger Mann in ihrer Wohnung brutal erstochen wurde. Emma erklärt, mit dem Mord nichts zu tun zu haben, und Jennifer reist sofort nach Spanien, um ihrer Tochter beizustehen. Doch je mehr sie dort über das Leben erfährt, das Emma führte, desto schmerzlicher wird ihr bewusst, wie wenig sie ihr eigenes Kind kennt. Belagert von der Presse und gefangen zwischen Hoffnung und Verzweiflung setzt  Jennifer alles daran, Emma aus dem Gefängnis zu holen. Unterdessen wachsen Zweifel an deren Version der Ereignisse…

Meine Eindrücke:
Als ich den Klappentext gelesen habe, war sofort klar, dass ich dieses Buch lesen muss.

Jennifer Lewis hat ihr ganzes Leben nur ihren Kinder gewidmet. Sie hat ihre Schauspielkarriere aufgegeben, um voll und ganz für sie da zu sein.

Alles scheint perfekt zu sein, bis zu der Nacht als der Anruf ihrer ältesten Tochter kommt.

So schnell wie möglich macht sich Jennifer auf den Weg nach Sevilla um Ihrer Tochter Emma zu helfen.

Was ist passiert? Hat Emma etwas mit dem Mord zu tun?

Emma schwört immer wieder, dass der ermordete Mann versucht hat sie zu vergewaltigen und ihr ein Algerier zur Hilfe eilte und den Mann im Handgemenge erstochen haben soll. Doch keiner glaubt ihr die Geschichte und die Indizien sprechen auch für einen anderen Tatablauf.

Und was ist mit Emmas Freund von dem bisher noch keiner etwas wusste? Wo steckt er?

Jennifer engagiert einen Privatdetektiv, der ihr helfen soll, die Unschuld ihrer Tochter zu beweisen.

Hauptaugenmerk in diesem Roman liegt bei Jennifer. Sie sieht sich als die perfekte Mutter, die immer für ihre Kinder da ist und alles macht und tut, dass es ihnen an nichts fehlt. Ist ja etwas ganz Normales. Mache ich auch für meine Kinder, aber in diesem Fall empfand ich sie als eine extreme Mischung aus Glucke und Kontrollfreak. Selbst ihr Ehemann hat sich in die Erziehung nicht einzumischen. Er darf arbeiten gehen und Geld heim schaffen, alles andere ist Jennifers Aufgabe.

Der englische Originaltitel „The Perfect Mother“ erscheint mir daher auch passender als „Todesstiche“.

Ihre perfekten Kinder, ihr perfektes Leben und auf einmal bricht alles zusammen. Plötzlich lernt sie ihre Tochter Emma ganz neu kennen und ihre heile Welt, die sie sich aufgebaut hat, gerät ins Wanken.

Was ist in Emmas Wohnung geschehen?

Sie versucht Emma davon zu überzeugen, endlich mit der Wahrheit raus zu rücken und so nach und nach kommt Licht ins Dunkel.

Die Autorin war mir bisher unbekannt, aber ihr Schreibstil und ihre bildhaften Beschreibungen haben mir sehr gut gefallen. So konnte ich auch ein bisschen was über Sevilla erfahren. Leider hat mich das Buch dennoch nicht ganz packen können. Es war ohne Frage spannend und ich habe es auch fast in einem Ritt durchgelesen, denn ich wollte ja wissen was wirklich passiert ist, aber irgendetwas hat mir gefehlt.

Möglicherweise waren auch meine Erwartungen einfach zu groß.

Fazit:
„Todesstiche“ ist ein guter Roman, aber einfach nicht das, was ich mir erhofft hatte. Ich brauche einen richtigen, gruseligen Thriller. Es gibt aber sicher genug Leseratten unter Euch, denen dieses Buch richtig gut gefallen wird.

Dieses Buch wurde mir von der Verlagsgruppe Randomhouse als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Dankööööö!!!

 

 

3 Kommentare zu “Nina Darnton: Todesstiche

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