Erik Valeur: Das siebte Kind

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Verlag: blanvalet
Format: Taschenbuch
Seiten: 800
Genre: Kriminalroman
ISBN: 978-3-7341-0114-4
Preis: 9,99 €
Bestellbar: hier

Autor:
Erik Valeur, Jahrgang 1955, ist Mitbegründer der dänischen Månedsbladet Press, arbeitete viele Jahre in Presse und Rundfunk und erhielt für seine journalistische Arbeit zahlreiche Auszeichnungen, u. a. je zwei Mal den Cavling- und den Kryger-Preis. 2011 debütierte er mit »Das siebte Kind« als Romanautor und erhielt dafür im selben Jahr den renommierten und hochdotierten Debutantpris, den Literaturpreis der Zeitschrift Weekendavisen, 2012 den DR Romanprisen, den Harald-Mogensen-Preis und zuvorderst die Auszeichnung für den besten Spannungsroman der Skandinavischen Krimiakademie, den zuvor schon Bestsellerautoren wie beispielsweise Peter Høeg, Håkan Nesser, Stieg Larsson und Jussi Adler-Olsen erhalten hatten.

Klappentext:
September 2001: Am Strand von Skodsborg in der Nähe des renommierten Kinderheims Kongslund wird die Leiche einer unbekannte Frau gefunden. Neben ihr ein Stück Treibholz, ein toter Kanarienvogel und ein merkwürdig geknotetes Seil. Die Tote kann nicht identifiziert werden, der Fall gerät in Vergessenheit – bis sich Jahre später das Bestehen des Kinderheims zum sechzigsten Mal jährt und ein schreckliches Geheimnis mit aller Gewalt ans Licht drängt. Ein Geheimnis, das mit dem Schicksal sieben ehemaliger Waisenkinder verknüpft ist und das Dänemark bis in die höchsten politischen Ebenen erschüttern wird …

Ich habe gelesen:
In den sechziger Jahren gab es sieben Weisenkinder im Vorzeige-Kinderheim Kongslund. Was ihnen angetan wurde, ist unverzeihlich. Diese sieben Kinder (5 Jungs und 2 Mädchen) leben in der Elefantenstube und hoffen auf baldige Adoption. Bis auf ein körperlich behindertes Mädchen kommen auch alle in eine neue Familie. Nur Marie bleibt als einziges Kind aus der Elefantenstube zurück und wird durch die Heimleiterin Magna Ladegaard adoptiert.

Marie verfolgte über Jahre den Werdegang ihrer einstigen Heimfreunde. Die Geschichte jedes einzelnen Kindes wird detailert beleuchtet. Als Erwachsene ruft sie alle wieder zusammen.

Aber warum? Will sie Gerechtigkeit für die Kinder oder möchte sie Rache?

Anlass der Zusammenkunft ist eine Jubiläumsfeier, welche mit großem Tamtam gefeiert werden soll. Erwartet wird Prominenz aus Politik und Gesellschaft, sowie jede Menge Presse.

Es treffen Vergangenheit und Gegenwart aufeinander und das schmutzige Geheimnis kommt langsam ans Licht…am Ende werden die Fäden jeder einzelnen Geschichte zusammen geführt und stimmig verknüpft.

Fazit: Das Buch ist definitiv keine Zwischendurch-Lektüre, dafür ist die Handlung zu komplex und die Personenvielfalt viiiiel zu groß. Viel Konzentration ist hier gefordert, sonst kommt man nicht rein. Ich habe sehr lange gebraucht um das Buch durch zu lesen. Ich bin schlecht in die Geschichte rein gekommen. Das lag teilweise daran, das ich die ganzen Namen nicht so richtig zuordnen konnte. Ich musste immer wieder überlegen: „Wer war das jetzt nochmal?“ Die Story ist gut und toll umgesetzt…, dennoch muss ich es noch einmal lesen, um auch wirklich alles zu verstehen.

Vielen Dank an Randomhouse, die mir „Das siebte Kind“ als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

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