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Andreas Gruber: Todesfrist

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Verlag: Goldmann
Format: Taschenbuch
Seiten: 432
Genre: Thriller
ISBN: 978-3-442-47866-8
Preis: 9,99 €
Bestellbar: hier

Autor:
Andreas Gruber, 1968 in Wien geboren, lebt als freier Autor mit seiner Familie in Grillenberg in Niederösterreich. Er hat bereits mehrere äußerst erfolgreiche und preisgekrönte Erzählungen und Romane verfasst.

Klappentext:
»Wenn Sie innerhalb von 48 Stunden herausfinden, warum ich diese Frau entführt habe, bleibt sie am Leben. Falls nicht – stirbt sie.« Mit dieser Botschaft beginnt das perverse Spiel eines Serienmörders. Er lässt seine Opfer verhungern, ertränkt sie in Tinte oder umhüllt sie bei lebendigem Leib mit Beton. Verzweifelt sucht die Münchner Kommissarin Sabine Nemez nach einer Erklärung, einem Motiv. Erst als sie einen niederländischen Kollegen hinzuzieht, entdecken sie zumindest ein Muster: Ein altes Kinderbuch dient dem Täter als grausame Inspiration – und das birgt noch viele Ideen …

Ich habe gelesen:
Da mich „Todesmärchen“ von Andreas Gruber so begeistert hat wollte ich die ersten Bücher aus der Maarten S. Sneijder Serie auch unbedingt lesen.

Starker Tobak sind  die Schauplätze der Verbrechen, zu denen die Kripo in Köln, München, Leipzig, Dresden und Wien gerufen werden. Tatorte, die makabrer nicht sein könnten. Grausam zugerichtete Leichen, die zu Lebzeiten scheinbar nichts miteinander zu tun hatten.

Maarten S. Sneijder, ein erfahrener Fallanalytiker des BKA, wird zur Klärung dieser schwierigen Mordserie herangezogen. Keiner mag ihn, denn er ist ein echter Kotzbrocken, der am liebsten alleine arbeitet und seine Ruhe verlangt. Vanilletee und Marihuana gehören  ebenso zu dem exzentrischen Ermittler wie Akkupunkturnadeln und Diebstähle in einer bestimmten Buchhandlung. Kollegen als gleichberechtigt anzusehen kommt ihm gar nicht in den Sinn, im Gegenteil, sie werden behandelt wie Leibeigene. Sein arrogantes Verhalten, aber auch seine Genialität sind legendär.

Umso erstaunlicher ist es, dass er Sabine Nemez, eine junge Polizeibeamtin im Kriminaldauerdienst, unter seine Fittiche nimmt, sie in die Ermittlungen mit einbezieht und ihr sogar Einblicke in sein Privatleben gewährt. Gemeinsam versuchen sie die mysteriösen Morde aufzuklären.

Wer ist zu so viel Grausamkeit fähig und warum?

Andreas Grubers Schreibstil ist sehr leicht und flüssig, so peitschte er mich von einem Kapitel zum nächsten in einem rasanten Tempo. Der Spannungsbogen war von Anfang an sehr hoch und konnte bis zum Schluss gehalten werden. Für mich war „Todesfrist“ ein absoluter Pageturner, den ich nicht mehr aus der Hand legen konnte.

Fazit:
Für mich wieder ein rund um überzeugender Thriller, der mir das Blut in den Adern gefrieren lies. Ein spannender Wettlauf gegen die Zeit mit tollen Protagonisten, die einem trotz der Brutalität des Buches hin und wieder ein Grinsen ins Gesicht zaubern. Nun freue ich mich auf „Todesurteil“.

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