Richard Laymon: Das Haus

351_67648_167308_xxl

Verlag: Heyne Hardcore
Format: eBook
Seiten: 288
Genre: Roman
ISBN: 978-3-641-15977-1
Preis: 8,99 € (Taschenbuch: 9,99 €)
Bestellbar: hier

Autor:
Richard Laymon wurde 1947 in Chicago geboren und studierte in Kalifornien englische Literatur. Er arbeitete als Lehrer, Bibliothekar und Zeitschriftenredakteur, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete und zu einem der bestverkauften Spannungsautoren aller Zeiten wurde. 2001 gestorben, gilt Laymon heute in den USA und Großbritannien als Horror-Kultautor, der von Schriftstellerkollegen wie Stephen King und Dean Koontz hoch geschätzt wird.

Klappentext:
Halloween. In der amerikanischen Kleinstadt Ashburg gibt es dieses Jahr eine große Party. Geladen wird ins Sherwood- Haus. Ein ganz besonderes Haus. Vor vielen Jahren ist dort eine Familie bestialisch ermordet worden. Seitdem wird es gemieden. Doch trotz dieser finsteren Vorboten öffnen sich am Abend die Tore. Das blutige Spiel beginnt …

Ich habe gelesen:
Der Einstieg in das Buch ist gruselig und brutal. Wir werden Zeuge von 2 bestialischen Morden. Der Autor weiß wie er seine Leser schockt, aber nach diesem tollen Auftakt wird es leider etwas langatmig bis wieder etwas passiert.

Sam Wyatt nimmt die Ermittlungen auf, doch nicht nur der Mord an seinem Kollegen beschäftigt ihn.

Er führt schon seit einiger Zeit eine Beziehung mit einer alleinerziehenden Mutter, doch als ihr Sohn Eric eines Abends von der Beziehung erfährt, ist dieser gar nicht begeistert davon. Er möchte das seine Mutter Cynthia mit seinem Vater zusammen kommt, der kurz vor seiner Geburt abgehauen ist.

Das macht es Sam natürlich nicht leicht Zugang zu Eric zu bekommen.

Eric geht noch zur Schule und hat es dort nicht leicht. Die Mädchen schenken ihm keinerlei Beachtung. Von den Jungs wird er gemoppt und auch einige Lehrer gehen nicht fair mit ihm um. Im Laufe des Buches erfährt man mehr über Eric, seine Vergangenheit und sein Verhalten.

Eines Tages bekommt Eric die Chance Rache zu nehmen für alles was ihm angetan wurde. Es wird eine Halloweenparty im Sherwood-Haus geben. Eric darf jeden einladen, den er nicht leiden kann.

Eric denkt, dass den Partygästen einfach nur ein Streich gespielt werden soll. Das ihnen ein mächtiger Schrecken eingejagt wird. Er hat keine Ahnung, dass die Party von einem Mörder geplant wird, der seinen Blutdurst stillen will.

Das Buch ist flüssig und fesselnd geschrieben. Wenn es zur Sache ging musste ich auch heftig Schlucken, denn Herr Laymon hat eine echt kranke Fantasie, aber zwischendurch gab es sehr lange Durststrecken die mich ein wenig gestört haben.

Die letzten Seiten des Buches nehmen dann wieder richtig an Fahrt auf und waren nichts für schwache Nerven. Das Ende war dann aber sehr seltsam. Viel zu kurz und irgendwie mitten im Satz vorbei. Hat Herr Laymon keine Lust mehr gehabt weiter zu schreiben? Ich hatte das Gefühl als wollte er das Buch einfach schnell zu Ende bringen und lies mich leicht grübelnd zurück…wirklich Schade.

Fazit:
Nachdem ich „Das Loch“ von Herrn Laymon gelesen hatte wollte ich mehr. Auch „Das Haus“ war gut, auch wenn mich das Ende etwas enttäuscht hat. Ich fühlte mich trotzdem gut unterhalten. Ich mag die Art wie er schreibt und ich freue mich auf weitere gruselige Bücher, denn da stehen noch einige auf meiner muss-ich-noch-lesen-Liste. Schade das er nicht mehr unter uns weilt.

Dieses eBook wurde mir von der Verlagsgruppe Random House, zum rezensieren, zur Verfügung gestellt. Vielen lieben Dank!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s