Joy Fielding: Die Katze

Wer die Wahrheit sucht, begibt sich in tödliche Gefahr…

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Verlag: Goldmann 
Taschenbuch mit 480 Seiten
erschienen: März 2010
Genre: Roman
Preis: 9,95€
Bestellbar: hier

Autorin:
Joy Fielding gehört zu den unumstrittenen Spitzenautorinnen Amerikas. Seit ihrem Psychothriller »Lauf, Jane, lauf« waren alle ihre Bücher internationale Bestseller. Joy Fielding lebt mit ihrem Mann und zwei Töchtern in Toronto, Kanada, und in Palm Beach, Florida.

Klappentext:
Charley Webb ist Journalistin und allein erziehende Mutter von zwei Kindern. Eines Tages erhält sie eine schockierende E-Mail: Jill Rohmer, die des kaltblütigen Mordes an drei Kindern überführt wurde und im Gefängnis auf ihre Hinrichtung wartet, bietet Charley ihre Geschichte exklusiv für ein Buchprojekt an. Zunächst zögert Charley, doch schließlich willigt sie ein. Während sie aber noch damit beschäftigt ist, erste Recherchen über Jill einzuholen, bekommt sie plötzlich entsetzliche Drohbriefe, in denen der Tod ihrer Kinder angekündigt wird. Charley ist außer sich vor Angst, denn sie ahnt, dass sie Geister rief, die ihr selbst zum mörderischen Verhängnis werden können …

Ich habe gelesen:
Anfangs hatte ich ein wenig Schwierigkeiten in die Geschichte rein zu kommen, aber als Jill Rohmer ins Spiel kam, konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen.

Charley Webb ist Kolumnistin und erntet wegen ihrer oft sehr kontroversen Beiträge Lob, aber auch heftige Kritik von ihren Lesern.

Sie hat eine sehr bewegte Vergangenheit. Ihre Mutter hat die Familie verlassen um mit einer Frau nach Australien auszuwandern. 20 Jahre später taucht sie plötzlich wieder in Charley‘s Leben auf. Das Verhältnis zu ihren 3 Geschwistern ist sehr schwierig und ihr verbitterter Vater möchte gar keinen Kontakt mehr.

Doch im Mittelpunkt dieser Geschichte steht ein Buch, welches Charley schreiben soll. Die, zum Tode verurteilte, Kindsmörderin Jill Rohmer bittet sie ihre Geschichte aufzuschreiben, um die ganze Wahrheit, über den Tod der 3 Kinder, ans Licht zu bringen.

Die Treffen mit Jill setzen Charley sehr zu, denn was sie zu hören bekommt lässt sie Nachts kaum noch schlafen. Dazu kommt noch, dass sie ominöse Drohmails bekommt. Was an sich nichts Ungewöhnliches für die Kolumnistin ist, aber nun werden sogar ihre Kinder bedroht.

Die Geschichte rund um Charleys Familie und die Treffen mit Jill sind sehr fesselnd. Sie versucht zu verstehen, warum Menschen mit einer schrecklichen Kindheit zu Mördern werden, andere wiederum nicht?

So ab der Hälfte des Buches hatte ich so eine leise Ahnung wie Jill’s wahre Geschichte aussieht, aber kurz vor Ende hat mich Joy Fielding doch glatt nochmal an der Nase herum geführt. Am Ende sollte ich dann aber doch Recht behalten.

Der Schreibstil ist sehr bildhaft und die Details sorgen für mächtig Nervenkitzel. Die grausame Thematik war sehr gut umgesetzt und das Buch wirkte im Allgemeinen sehr real. Der Spannungsbogen stieg stetig an und zum Ende wurde es nochmal richtig rasant.

Fazit:
Ein gelungenes Buch von Joy Fieling, auch wenn ich den Titel nicht wirklich ansprechend finde. Insgesamt ist „Die Katze“ eine glaubwürdige Geschichte, die mich durch die spannenden Handlungen überzeugt hat

 

 

Andreas Gruber: Die Engelsmühle

Eine verfallene Mühle vor den Toren Wiens birgt ein düsteres Rätsel – und nur ein Mörder kennt die Lösung…

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Verlag: Goldmann 
Klappenbroschur mit 384 Seiten
erschienen: April 2018
Genre: Thriller
Preis: 9,99€
Bestellbar: hier

Autor:
Andreas Gruber, 1968 in Wien geboren, lebt als freier Autor mit seiner Familie in Grillenberg in Niederösterreich. Er hat bereits mehrere äußerst erfolgreiche und preisgekrönte Erzählungen und Romane verfasst.

Klappentext:
In einer Villa am Stadtrand Wiens wird der pensionierte Arzt Abel Ostrovsky brutal gefoltert und ermordet. Vor seinem Tod konnte Ostrovsky noch ein Videoband verstecken. Auf der Suche nach diesem Film zieht der Mörder eine blutige Spur durch die Stadt. Dem Privatdetektiv Peter Hogart gelingt es, das Video zu finden, von dem er sich einen entscheidenden Hinweis auf den Täter erhofft. Doch die rätselhafte kurze Schwarz-Weiß-Sequenz, die über den Bildschirm flimmert, gibt Hogart nur noch weitere Rätsel auf. Der entscheidende Hinweis zu deren Lösung scheint in der Vergangenheit zu liegen – und in einer verlassenen Mühle vor den Toren der Stadt …

Ich habe gelesen:
Nach „Die schwarze Dame“ ist „Die Engelsmühle“ der zweite Band rund um den Versicherungsdetektiv Peter Hogart.

In seinem zweiten Fall ermittelt er in seiner Heimatstadt Wien. Das erste Mordopfer lässt auch gar nicht lange auf sich warten. Herr Ostrowsky versucht kurz vor seinem Tod telefonischen Kontakt zu Hogarts Bruder Kurt aufzunehmen, erreichte aber nur den Anrufbeantworter. Aufgrund der Dringlichkeit der Nachricht bittet Kurt seinen Bruder  der Sache auf den Grund zu gehen.

Als Hogart bei Ostrowsky ankommt, findet er aber nicht ihn, sondern nur noch den Tatort seines brutalen Mordes samt Polizeiaufgebot vor. Schnell gerät sein Bruder Kurt, aufgrund dieses ominösen Anrufes unter Tatverdacht und kommt in Untersuchungshaft, da er sein Alibi für den Tatabend nicht preisgeben möchte.

Eigentlich müsste sich der Versicherungsdetektiv um einen Brand in einer Gebietskrankenkasse kümmern. Den Fall hatte er leider schon angenommen, doch nun, da sein Bruder in Haft sitzt hat Hogart keine Wahl mehr und stürzt sich in die Ermittlungsarbeit, um Kurt zu entlasten. Dabei ist er der Polizei meist eine Nasenlänge voraus und den ermittelnden Beamten ein Dorn im Auge.

Unterstützt wird er gelegentlich von Kurts 16-jähriger Tochter. Sie begleitet ihn zu diversen Ermittlungsschauplätzen, an denen er allein eher auffällig wirken würde. Wenn dieses Duo irgendwo auftauchte gab es auch immer was zu schmunzeln.

Herr Gruber geht, wie in allen seinen Thrillern mächtig ins Detail, gerade was die Schauplätze der Morde und die Opfer angeht. Ich frage mich immer wieder, was für eine kranke Fantasie manch ein Autor hat. Wahnsinn.

Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt. Die Handlungen waren stimmig, auch wenn es manchmal schon ein wenig seltsam war, dass gerade Peter Hogart immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist. Das ist im wahren Leben leider nicht immer der Fall.

Die Reihe um Peter Hogart gefällt mir und es stellt sich mir die Frage, warum Herr Gruber nach dem zweiten Band die Reihe nicht fortgeführt hat. Peter Hogart hätte  Potential für weitere Abenteuer.

Fazit:
Ob Hogart oder Sneijder, man kann mit Gruber einfach nichts verkehrt machen. Ich bin ein großer Gruber-Fan und freue mich nun auf die Pulaski-Reihe, die schon zum Lesen bereit liegt.

Wer noch nichts von Andreas Gruber gelesen hat, sollte das unbedingt nachholen. Ein absolutes Thriller-Fan-MUSS!!!

Dieses Buch wurde mir von der Verlagsgruppe Randomhouse, zum rezensieren, zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!

 

 

 

 

Die Kneipp® Duftwelten

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Seit einiger Zeit gibt es bei Kneipp® die Duftwelten. Kennengelernt habe ich Sie beim Kneipp-VIP-Bloggertreffen 2017 und habe mich gleich in sie verliebt.

Als Kneipp-VIP-Autor hatte ich jetzt die Möglichkeit eine Duftwelt näher kennen zu lernen. Lavendel hatte ich noch nicht im Test und deswegen habe ich mich dafür entschieden.

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Es gibt 3 verschiedene Düfte:

Duftstäbchen Litsea Cubeba Limone

Genießen Sie die Schönheit des Lebens! Der frische sonnige Duft der Kneipp® Duftwelten Duftstäbchen Litsea Cubeba Limone mit dem natürlichen ätherischen Öl der Litsea Cubeba belebt und aktiviert die Sinne.

Duftprofil: Zitronig, frisch, spritzig, vitalisierend

Duftstäbchen Sandelholz Patchouli

Lassen Sie sich in ferne Welten entführen! Der holzige Duft der Kneipp® Duftwelten Duftstäbchen Sandelholz Patchouli mit natürlichem ätherischem Patchouliöl verzaubert die Sinne und lässt Ihren Geist zur Ruhe kommen.

Duftprofil: Warm, balsamisch, holzig

Duftstäbchen Lavendel

Lassen Sie in Ihren eigenen vier Wänden die Hektik des Alltags hinter sich! Die Kneipp® Duftwelten Duftstäbchen Lavendel mitnatürlichem ätherischem Lavendelöl verströmen eine ausgleichende und entspannende Atmosphäre.

Duftprofil: Blumig-krautig, ausgleichend 

Die Kneipp® Duftwelten sorgen für Stimmung in Ihrem Zuhause und schaffen eine wohltuende Atmosphäre. Die Stäbchen geben ihren Duft gleichmäßig in die Räume ab. Die Duftintensität können Sie ganz individuell nach Ihrem Geschmack über die Anzahl der Rattanstäbchen selbst variieren.

Kneipp® Duftwelten – von der Natur inspiriert. Die Düfte mit natürlichen ätherischen Ölen sind nicht nur angenehm für die Nase, sondern beeinflussen auch aktiv Ihr Wohlbefinden.

Erhältlich sind die Duftwelten im Kneipp-Online-Shop, aber auch in einigen ausgewählten Läden könnt ihr die niedlichen Gläschen mit einem Inhalt von 50 ml für 7,99 EUR erwerben.

Ich habe alle 3 Duftrichtungen schon getestet. Im Badezimmer steht Litsea Cubeba Limone, im Ankleidezimmer Lavendel und in der Wohnstube Sandelholz Patchouli.

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Alle 3 Gerüche gefallen mir sehr gut, aber meine Favorit ist Sandelholz Patchouli.

Ich habe je 5 Holzstäbchen in den hübschen Gläschen und der Duft hält über 10 Wochen an.  Auch das Design gefällt mir sehr gut. Ein feines Dekoelement.

Ich werde auch in Zukunft gerne weiterhin zu den Duftwelten von Kneipp greifen und hoffe auf noch andere schöne Geruchswelten.

BellaCrema Selection des Jahres 2018

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Dank brandsyoulove habe ich die Möglichkeit bekommen die BellaCrema Selection des Jahres 2018 mit Freunden und Bekannten zu probieren. Vielen Dank für die Gelegenheit.

In meinem Testpaket enthalten waren:

  • 1 x BellaCrema® Selection des Jahres 2018 200g Probierpaket
  • 1 x BellaCrema® LaCrema 200g Probierpaket
  • 1 x BellaCrema® Speciale 200g Probierpaket
  • 1 x BellaCrema® Espresso 200g Probierpaket
  • 3 x Genussverschluss/Aroma Clip
  • 1 x Melitta® Stoffbeutel
  • 1 x Aktionsablaufplan
  • 1 x Foodboom Zeitschrift
Zum Weitergeben an meine Freunde:
  • 6 x Selection des Jahres 200g Probierpaket
Kaffee ist nicht nur ein Getränk – er ist eine Lebenseinstellung! Deshalb bietet die ganze Bohne-Familie von Melitta® BellaCrema® für jeden Geschmack etwas:

BellaCrema® Selection des Jahres – der Entdecker

Melitta® BellaCrema Selection des Jahres 2018

… ist einer, der es liebt, durch ferne Länder zu reisen und sich inspirieren zu lassen.

In diesem Jahr erlangt die Selection des Jahres ihre karamelligen-Noten von den Solombra Bohnen aus Honduras. Die besonderen Höhenlagen, nährstoffreichen Böden und das gemäßigte tropische Klima bilden ideale Voraussetzungen für den Anbau sonnenverwöhnter Kaffeepflanzen. Die dort angebauten Solombra Bohnen reifen unter idealen Bedingungen langsam heran und besitzen eine natürliche Süße. Durch die perfekt auf die Bohnen abgestimmte Melitta® Profi-Röstung werden ihnen die karamelligen Noten entlockt, die den besonderen Geschmack der Melitta® BellaCrema® Selection des Jahres 2018 ausmachen. (Textquelle: brandsyoulove)

Gelegenheiten mit so vielen Menschen wie möglich die neue Selection des Jahres 2018 zu probieren gab es einige. So kam die komplette Familie zu Ostern in den Genuss der BellaCrema Selection des Jahres 2018 und da mein Mann auch seinen Geburtstag gefeiert hat, konnten auch einige Freunde mittesten.

Natürlich wurden auch 6 Probierpakete an diejenigen verteilt, die einen Kaffeevollautomaten zu Hause haben.

Nach dem Öffnen habe ich natürlich erstmal mein Näschen in die Packung gesteckt und die Bohnen riechen wunderbar kräftig und aromatisch.

Zum Geschmackstest:

Wie alle BellaCrema Sorten von Melitta bildet auch die Selection des Jahres 2018 eine herrliche Crema.

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Ich habe mich sehr auf die Karamellnote gefreut, denn ich liebe Karamell, aber leider habe ich davon nichts raus schmecken können. Ob als Latte Macchiato, Milchkaffee, normaler Kaffee oder Espresso, mir schmeckt der Kaffee trotzdem sehr gut.

Den Geschmack meines Mannes haben die Bohnen der Selection des Jahres 2018 nicht getroffen. Er ist ein absoluter Fan des BellaCrema Espresso.

BellaCrema® Espresso – der Traumtyp

… ist ehrlich, kräftig und voll mitreißender Leidenschaft.
Die espressotypische Röstung von Melitta® sorgt für seinen intensiv-würzigen Geschmack. Er schmeckt als Espresso – aber auch als kräftiger Kaffee.
Melitta® BellaCrema Espresso

Bei meinen Mittestern gingen die Meinungen sehr auseinander. Wie das eben so ist. Der eine mag es lieber ein wenig kräftiger, der nächste lieber etwas milder. Dafür gibt es ja die vielen verschiedenen BellaCrema Sorten. Da ist für jeden was dabei.

BellaCrema® Speciale – der Genießer

… lässt die Seele baumeln. Er lädt mit seinem cremig-milden Geschmack zum Wegträumen ein.
Eine sanfte Röstung entlockt den Arabica-Bohnen ihr mildes Aroma. Durch den geringen Säureanteil ist diese Sorte auch ideal als Grundlage für Kaffee-Milch-Spezialitäten.
Melitta BellaCrema Speciale

BellaCrema® laCrema – der Liebling

… ist ein richtiger Sonnenschein. Er kommt mit seinem ausgewogenen Aroma überall gut an. Und er ist immer da, wenn man ihn braucht.
Die mittlere Röstung verleiht dieser Sorte ihren vollmundigen Geschmack. Schon die zarte, goldbraune Crema gibt einen ersten Vorgeschmack auf das unverfälschte Kaffee-Aroma.
Melitta BellaCrema laCrema
Ich greife weiterhin gerne zu den BellaCrema-Sorten von Melitta.

 

 

Badespaß mal anders!!!

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Meine Tochter liebt es mit Schleim zu spielen. Es wird auch gelegentlich Schleim selber hergestellt. Kleber und flüssiges Waschmittel ergibt zusammen eine schöne Pampe.

Aus diesem Grund gab es in diesem Jahr zu Ostern GLIBBI, der ultimative Spaß für die Badewanne.

Verwandle Wasser in Glibbi…und wieder zurück!

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Inhalt: 2x 150 g Glibbi-Pulver Dschungel Grün und 2x 150 g Glibbi-Auflöser: Sodium Chlorid

Laut Hersteller sind die Inhaltsstoffe hautfreundlich, umweltschonend und geeignet für Kinder ab 3 Jahre.

1 Packung ergibt 30 Liter Glibbi-Wasser. Da es für meine Tochter nicht genug Glibber sein kann, haben wir gleich beide Packungen verwendet und somit ca. 60 Liter grünen Glibbi in der Badewanne gehabt.

Gebrauchsanweisung:

  1. Badewanne mit lauwarmem Wasser füllen
  2. Farbiges Glibbi-Pulver gleichmäßig in das Wasser geben und einrühren
  3. Der Glibbi bildet sich nach etwa 5-10 Minuten.

Wir haben erstmal nicht so viel Wasser in die Wanne gefüllt. Erst nach und nach Wasser zulaufen lassen bis wir die, unserer Meinung nach, richtige Konsistenz hatten.

Für mich persönlich wäre das jetzt nichts und mein Sohn (6) mochte auch nicht in dem Glibber sitzen. Meine Tochter (11) hingegen hat das Glibbi-Bad sehr genossen und ca. eine halbe Stunde den Glibber zwischen den Finger hindurchgleiten lassen.

Wenn man dann genug hat, oder der Glibbi zu sehr erkaltet ist, schüttet man den Glibbi-Auflöser in die Wanne und schwupp verflüchtigt sich der Glibber wieder. Es bleiben auch keinerlei Rückstände in der Badewanne zurück. Nach dem Bad empfiehlt sich eine Dusche, um auch die letzten Glibberklümpchen vom Körper zu entfernen.

Man kann das Pulver auch in einem Eimer oder einer Schüssel anrühren und dann damit spielen. Funktioniert auch hervorragend.

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Für Kinder denen das gefällt wirklich eine tolle Sache.

Erhältlich für 7,99 EUR.

Lorenz Stassen: Angstmörder

Er liebt seine Opfer

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Verlag: Heyne
Klappenbroschur mit 352 Seiten
erschienen: Oktober 2017
Genre: Thriller
Preis: 12,99€
bestellbar: hier

Autor:
Lorenz Stassen, geboren 1969, wuchs in Solingen auf und wurde zunächst Chemielaborant. Er wechselte ins Film- und Fernsehgeschäft und arbeitet seit 1997 als freischaffender Drehbuchautor, u. a. für »Alarm für Cobra 11« und »Soko Köln / Soko Stuttgart«. »Angstmörder« ist sein erster Roman. Lorenz Stassen lebt in Köln.

Klappentext:
Als der notorisch erfolglose Anwalt Nicholas Meller die junge Nina empfängt, die sich bei ihm bewirbt, wird schnell klar: Nina sieht genauso gut aus wie auf dem Bewerbungsfoto, und – sie trägt einen körperlichen Makel. Ihr rechter Arm ist zurückgebildet. Ebenso schnell wird klar: Nina ist eine starke Frau, die kein Mitleid duldet und sich durchs Leben kämpft. Beide ahnen nicht, dass ihre Schicksale schon bald durch dramatische Ereignisse verschmolzen werden. Sie geraten in den Fall um einen unheimlichen Mörder, der seine Opfer mit chirurgischer Präzision einkreist und brutal umbringt. Was niemand weiß: Der Angstmörder hat sein nächstes Opfer schon ausgewählt …

Ich habe gelesen:
Der, aus Sibirien stammende, Anwalt Nicholas Meller ist ein eher mäßig erfolgreicher Pflichtverteidiger. Hauptsächlich vertritt er osteuropäische Autoschieber oder Mandanten, die von den erfolgreichen Anwaltskanzleien abgelehnt wurden. Er ist nicht der begehrteste Anwalt und zeigt dementsprechend auch keinen großen Elan an der Arbeit.

Doch als die junge Studentin Nina bei ihm auftaucht und sich als Referendarin bewirbt, ändert sich alles schlagartig. Nina ist attraktiv, doch ihr fehlt ein Arm, was Nicholas anfangs sehr irritiert. Doch schnell werden die beiden ein eingespieltes Team und arbeiten zusammen an dem ersten Mordfall in Mellers Kariere.

Ein ehemaliger Mandant wird beschuldigt seine Ehefrau auf bestialische Art und Weise ermordet zu haben. Die Beweislast ist erdrückend. Nicholas und Nina glauben an seine Unschuld und versuchen einen Alternativtäter ausfindig zu machen.

Dank Nina ihrer guten Recherchen kommen die Beiden gut in dem Fall voran und merken leider viel zu spät, dass sie schon viel zu nah dran sind, denn der Mörder kommt ihnen auf die Spur.

Mir hat der Debütthriller von Herrn Stassen sehr gut gefallen. Ich wurde durchweg gut unterhalten. Der Schreibstil ist sehr flüssig und spannend. Ein bisschen Kritik muss ich aber trotzdem aussprechen. Der Autor hat während der gesamten Story den Spannungsbogen stetig aufgebaut und gerade bei der Auflösung am Ende hat er irgendwie mit Worten gespart. Gut gewähltes und durchdachtes Ende aber mir persönlich etwas zu abrupt.

Fazit:
Lorenz Stassen ist mit „Angstmörder“, trotz meines kleinen Kritikpunktes, ein spannender Thriller gelungen. Packend und auch bewegend wenn ich über die Opfer nachdenke und was sie erlitten haben, aber auch die Beweggründe des Mörders haben mich traurig gemacht. Das Buch erhält von mir eine Leseempfehlung.

Dieser Thriller wurde mir von der Verlagsgruppe Randomhouse, zum rezensieren, zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!

Die neue Melitta® BellaCrema® Selection des Jahres 2018

*Werbung*

Ein tolles Testpaket erreichte mich gestern. brandsyoulove  gibt mir die Gelegenheit die Melitta® BellaCrema® Selection des Jahres 2018 ausgiebig mit Verwandten, Freunden und Bekannten zu testen.

Für jeden Geschmack der perfekte Kaffeegenuss

1x BellaCrema Speciale

1x BellaCrema laCrema

1x BellaCrema Espresso

8x BellaCrema Selection des Jahres 2018

Jedes Jahr lädt Melitta® ein, auf die Reise zu gehen und mit einer neuen BellaCrema® Selection neue geschmackliche Gefilde zu erobern. 2018 geht es nach Honduras! Die dort unter idealen Bedingungen angebauten Solombra-Bohnen entfalten durch die Melitta® Profi-Röstung ein leicht süßliches, an Karamell erinnerndes Aroma für den ganz besonderen Genuss.

 

Seit 2016 habe ich jedes Jahr die neue Selection des Jahres von Melitta ausgiebig getestet und war immer begeistert. Nun bin ich natürlich gespannt, ob mir die Selection des Jahres 2018 auch gefällt. 

Ich habe auch schon fleißig Kaffee verteilt und freue mich auf das Urteil meiner Mittester/innen.

Die Sorten BellaCrema Speciale, BellaCrema laCrema und BellaCrema Espresso haben wir bereits getestet. Den Bericht dazu könnt ihr gerne nochmal nachlesen. >>KLICK<<

Ostern steht nun unmittelbar vor der Tür und das ist natürlich die perfekte Gelegenheit, da an den Feiertagen die komplette Familie beisammen ist. Da können auch die Familienmitglieder mittesten, die keinen Kaffeevollautomaten besitzen. Natürlich wird die ein oder andere Freundin auch auf ein Käffchen eingeladen.

Der Testbericht zur Selection des Jahres 2018 folgt nach ausgiebigem probieren!!!

Simon Beckett: Totenfang

HUNTER IS BACK!!!

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Verlag: rororo
Taschenbuch mit 560 Seiten
erschienen: September 2017
Genre: Thriller
Preis: 10,99€
Bestellbar: hier

Autor:
Simon Beckett ist einer der erfolgreichsten englischen Thrillerautoren. Seine Serie um den forensischen Anthropologen David Hunter wird rund um den Globus gelesen: «Die Chemie des Todes», «Kalte Asche», «Leichenblässe», «Verwesung» und «Totenfang» waren allesamt Bestseller. Sein atmosphärischer Psychothriller „Der Hof“ erreichte Platz 1 der Bestsellerliste. Simon Beckett ist verheiratet und lebt in Sheffield.

Klappentext:
Leo Villiers ist spurlos verschwunden. Der Spross der einflussreichen Familie soll eine Affäre mit einer verheirateten Frau gehabt haben – und wird verdächtigt, sie und sich selbst umgebracht zu haben. Als man an einer Flussmündung eine stark verweste Männerleiche findet, scheinen die Vermutungen bestätigt. Doch dem forensischen Anthropologen David Hunter kommen Zweifel. Denn tags darauf treibt ein einzelner Fuß im Wasser, der definitiv zu einer anderen Leiche gehört. Während seiner Nachforschungen kommt Hunter in einem abgeschiedenen Bootshaus der Familie Trask unter, die ihm mit unverhohlener Feindseligkeit begegnet. Und sie scheinen nicht die Einzigen im Ort zu sein, die etwas zu verbergen haben.

Ich habe gelesen:
Ca. 5 Jahre ist es jetzt her, seit ich das letzte Buch aus der David Hunter-Reihe gelesen habe.

Hier für Euch die richtige Reihenfolge:

„Chemie des Todes“
„Kalte Asche“
„Leichenblässe“
„Verwesung“
„Totenfang“

Trotz der langen Zeit und der vielen Büchern, die ich in der Zwischenzeit gelesen habe, war ich bereits nach den ersten Seiten wieder vollkommen in der Hunter-Welt verschwunden.

Der forensische Anthropologe David Hunter wird zu einem Fall in die Backwaters gerufen um bei einer Leichenbergung dabei zu sein. Seit über einem Monat ist Leo Villiers spurlos verschwunden. Er steht im Verdacht, Emma Darby, seine angebliche Affäre, und schließlich sich selbst umgebracht zu haben. Die Polizei geht davon aus, dass es sich bei der Leiche um Leo handelt, doch David Hunter zweifelt an der Identität des Toten.

Doch wo ist er hier nur gelandet?

Herr Beckett beschreibt eine raue und sehr gefährliche Landschaft und die Einwohner sind auch sehr gewöhnungsbedürftig. Hunter trifft auf sehr verschlossene Charaktere, die ihm irgendwie alle mit Kälte begegnen.

Was ist hier los?

Jeder scheint irgendetwas verbergen zu wollen. Und wie soll es auch anderes sein, die nächste Leiche lässt nicht lange auf sich warten. Wird Hunter das Rätsel lösen?

Simon Beckett knüpft mit diesem Thriller vom Niveau her an die Vorgänger an. Es war, als wäre Hunter nie weg gewesen. Toller Schreibstil, super durchdachte Handlung, ein stetig steigender Spannungsbogen und natürlich der sympathische David Hunter, der mir trotz der düsteren Stimmung des Buches gelegentlich ein Schmunzeln entlockte. Für mich hat einfach wieder alles gestimmt.

Fazit:
Simon Beckett ist ein wunderbarer Autor. Mit der lang erwarteten Fortsetzung seiner David Hunter-Reihe legt er erneut einen sehr guten Thriller vor. Ich bin restlos begeistert und freue mich auf die Fortsetzung, denn das Ende lässt darauf hoffen.

Sebastian Fitzek: Amokspiel

Heute ist ein guter Tag zum Sterben

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Verlag: Knaur TB
Taschenbuch mit 448 Seiten
erschienen: April 2007
Genre: Psychothriller
Preis: 9,99€
Bestellbar: hier

Autor:
Sebastian Fitzek, geboren 1971, ist Deutschlands erfolgreichster Autor von Psychothrillern. Seit seinem Debüt „Die Therapie“(2006) ist er mit allen Romanen ganz oben auf den Bestsellerlisten zu finden. Mittlerweile werden seine Bücher in vierundzwanzig Sprachen übersetzt und sind Vorlage für internationale Kinoverfilmungen und Theateradaptionen. Als erster deutscher Autor wurde Sebastian Fitzek mit dem Europäischen Preis für Kriminalliteratur ausgezeichnet. Er lebt mit seiner Familie in Berlin.

Klappentext:
Dieser Tag soll ihr letzter sein. Die Kriminalpsychologin Ira Samin hat ihren Selbstmord sorgfältig vorbereitet – zu schwer lastet der Tod ihrer Tochter auf ihrem Gewissen. Doch dann wird sie in einen Radiosender gerufen, zu einem brutalen Geiseldrama: Ein Psychopath spielt ein makabres Spiel, bei dem er das Leben der Geiseln in die Hände wahllos angerufener Zuhörer legt. Und er verlangt, dass seine Verlobte zu ihm ins Studio kommt – doch die ist seit Monaten tot. Ira beginnt mit einer aussichtslosen Verhandlung, bei der ihr Millionen Menschen zuhören …

Ich habe gelesen:
Die Kriminalpsychologin Ira Samin steht vor einem riesen Scherbenhaufen, seit ihre Tochter Sara sich das Leben genommen hat. Sie verzweifelt an der Tatsache als Mutter und Psychologin versagt zu haben und will ihrer Tochter folgen.

Alles ist für ihren Selbstmord schon vorbereitet, doch da kommt ihr Jan May in die Quere. Er hat am frühen Morgen die Kontrolle über den Radiosender 101Punkt5 übernommen. Der mit Sprengstoff bestückte Mann droht Geiseln zu erschießen, wenn nicht jede Stunde die richtige Parole: „Ich höre 101Punkt5, und jetzt lass eine Geisel frei!“ am Telefon genannt wird. Ein psychologisches Spiel vor einem Millionenpublikum beginnt.

Ira wird als Verhandlungsführerin eingesetzt.

Die Forderung:

Man soll ihm seine Verlobte Leonie ins Studio bringen.

Das Problem:

Laut Polizeiberichten ist Leonie bereits seit 8 Monaten tot.

Ira merkt schnell, dass hier irgendetwas nicht stimmt und lässt sich auf die Forderung ein, Leonie zu finden. Doch viele Kräfte wirken auf diesen Vorgang ein und Ira weiß nicht, wem sie wirklich trauen kann.

Sie selbst muss einen seelischen Striptease hinlegen, denn auch sie ist von dem Geiseldrama persönlich betroffen, denn ihre andere Tochter befindet sich auch unter den Geiseln.

Wird Ira, in ihrem jetzigen Zustand, dem Geiseldrama ein Ende setzen können?

Wer die Bücher von Fitzek kennt der weiß, dass nichts so ist, wie es scheint. Und dieses Buch macht da keine Ausnahme. Überraschende Wendungen runden das Geschehen immer wieder ab. „Amokspiel“ ist von Anfang an fesselnd und ich wurde immer wieder aufs Neue überrascht.

Fazit:
Absolut Klasse und Begeisterung pur. Ein grandioses, lesenswertes Buch!

 

 

 

 

Andreas Gruber: Die Schwarze Dame

In den dunklen Gassen Prags fordert ein skrupelloser Killer seine Gegner zu einem teuflischen Spiel heraus…

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Verlag: Goldmann 
Klappenbroschur mit 384 Seiten
erschienen: Dezember 2017
Genre: Thriller
Preis: 9,99€
Bestellbar: hier

Autor:
Andreas Gruber, 1968 in Wien geboren, lebt als freier Autor mit seiner Familie in Grillenberg in Niederösterreich. Er hat bereits mehrere äußerst erfolgreiche und preisgekrönte Erzählungen und Romane verfasst.

Klappentext:
Auf der Suche nach einer spurlos verschwundenen Kollegin wird der Wiener Privatermittler Peter Hogart nach Prag geschickt. Doch die Goldene Stadt zeigt sich Hogart von ihrer düstersten Seite: Mit seinen Ermittlungen sticht er in ein Wespennest und hat binnen Stunden nicht nur eine Reihe äußerst zwielichtiger Gestalten, sondern auch die gesamte Prager Kripo gegen sich aufgebracht. Nur die junge Privatdetektivin Ivona Markovic, die gerade eine Reihe bizarrer Verstümmelungsmorde untersucht, scheint auf Hogarts Seite zu stehen. Als die beiden bei einem Anschlag nur knapp dem Tod entrinnen, wird klar, dass es eine Verbindung zwischen ihren Fällen geben muss. Und dass ihnen die Zeit bis zum nächsten Mord davonläuft …

Ich habe gelesen:
Andreas Gruber zählt seit der „Maarten S. Sneijder Reihe“ zu meinen absoluten Lieblingsautoren des Thriller-Genres. Nun wollte ich auch mal eines seiner ersten Bücher lesen.

Doch zu Beginn des Buches war ich irgendwie verwirrt. Normalerweise legt Herr Gruber immer gleich richtig los, aber bis zur Hälfte des Buches passierte irgendwie nichts aufregendes. Ich finde im Vergleich zu Grubers neuen Thrillern ist Peter Hogarts erster Fall viel zu wenig „blutig“.

Der Einstieg in das Buch war so langatmig, dass ich versucht war es aus der Hand zu legen. Das konnte doch aber nicht sein. Da muss noch was kommen…also habe ich tapfer weitergelesen.

In der tschechischen Hauptstadt sollen sehr wertvolle Gemälde bei einem Brand vernichtet worden sein. Alexandra Schelling wurde beauftragt einen evtl. Versicherungsbetrug in Prag aufzudecken. Nachdem ihre Ermittlungen abgeschlossen sind verschwindet sie kurz vor ihrem Rückflug nach Wien und bleibt spurlos verschwunden.

Nachdem weder die tschechische, noch die Wiener Polizei Spuren der Vermissten findet, soll Peter Hogart seine Kollegin aufspüren, ihren letzten Spuren folgen und den Versicherungsbetrug aufdecken.

In Prag angekommen lernt Peter Hogart die Privatdetektivin Ivona Markovic kennen. Bald bemerken die beiden Detektive, dass es einige Parallelen zwischen ihren Fällen gibt. Der zu Beginn thematisierte Versicherungsbetrug gerät sehr bald in den Hintergrund und die Beiden begeben sich auf die Jagd nach einem Serienkiller…

Nun nimmt die Geschichte endlich an Fahrt auf und Abgründe tun sich auf, so dass mir die Nackenhaare zu Berge standen. Wahnsinn was er sich hier wieder ausgedacht hat.

Fazit:
„Die Schwarze Dame“ ist ein gelungenes Buch, aber nicht perfekt. Der Anfang hat sich ganz schön in die Länge gezogen, aber ich bin froh, dass ich dennoch weiter gelesen habe, denn ab der Hälfte wurde ich für mein Durchhalten belohnt. Der Spannungsbogen stieg kontinuierlich an und endete in einem temporeichen Finale.

Nun warte ich auf den zweiten Fall von Peter Hogart „Die Engelsmühle“. Dieser erscheint am 18. April im Goldmann Verlag.