Sebastian Fitzek: Der Insasse

Ein vermisstes Kind – ein verzweifelter Vater – ein Höllentrip ins Innere der Psychiatrie

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Verlag: Droemer HC
Hardcover mit 384 Seiten
erschienen: Oktober 2018
Genre: Psychothriller
Preis: 22,99 €
Bestellbar: hier

Autor:
Sebastian Fitzek, geboren 1971, ist Deutschlands erfolgreichster Autor von Psychothrillern. Seit seinem Debüt „Die Therapie“(2006) ist er mit allen Romanen ganz oben auf den Bestsellerlisten zu finden. Mittlerweile werden seine Bücher in vierundzwanzig Sprachen übersetzt und sind Vorlage für internationale Kinoverfilmungen und Theateradaptionen. Als erster deutscher Autor wurde Sebastian Fitzek mit dem Europäischen Preis für Kriminalliteratur ausgezeichnet. Er lebt mit seiner Familie in Berlin.

Klappentext:
​Zwei entsetzliche Kindermorde hat er bereits gestanden und die Berliner Polizei zu den grausam entstellten Leichen geführt. Doch jetzt schweigt der psychisch kranke Häftling Guido T. auf Anraten seiner Anwältin. Die Polizei ist sicher: Er ist auch der Entführer des sechsjährigen Max, der seit drei Monaten spurlos verschwunden ist. Die Ermittler haben jedoch keine belastbaren Beweise, nur Indizien. Und ohne die Aussage des Häftlings werden Max‘ Eltern keine Gewissheit haben und niemals Abschied von ihrem Sohn nehmen können.

Drei Monate nach dem Verschwinden von Max macht ein Ermittler der Mordkommission dem verzweifelten Vater ein unglaubliches Angebot: Er schleust ihn in das psychiatrische Gefängniskrankenhaus ein, in dessen Hochsicherheitstrakt Guido T. eingesperrt ist. Als falscher Patient, ausgestattet mit einer fingierten Krankenakte. Damit er dem Kindermörder so nahe wie nur irgend möglich ist und ihn zu einem Geständnis zwingen kann.

Denn nichts ist schlimmer als die Ungewissheit.
Dachte er.
Bis er als Insasse die grausame Wahrheit erfährt …

Meine Meinung:
Zwei wirklich grausame Kindermorde hat Guido Tramnitz schon gestanden, doch das Schicksal eines dritten Kindes ist noch offen. Hat er auch den kleinen Max Berkhoff auf dem Gewissen?

Till, Vater von Max, ist der festen Überzeugung, dass Tramnitz auch seinen Sohn getötet hat. Doch warum gesteht er nicht endlich? Was für ein perfides Spielchen wird hier gespielt?

Tramnitz sitzt mittlerweile im Hochsicherheitstrakt der Psychiatrie und schweigt weiterhin. Till kennt nur noch ein Ziel. Er muss irgendwie zu Tramnitz vordringen und wenn er selbst zum Insassen der Psychiatrie werden muss.

Sein Vorhaben gelingt und Till wird als Patrick Winter in die Psychiatrie eingeliefert. Kaum in der Klinik angekommen, beginnt ein wahrer Alptraum für Till und auch für mich als Leser.

In der Klinik trifft er auf wirklich ungewöhnliche Gestalten. Menschen die ganz klar in der richtigen Einrichtung sind. Doch nicht nur die Insassen legen ein merkwürdiges Verhalten an den Tag.

Wird es Till gelingen an Tramnitz ran zu kommen? Und wenn ja, wird er endlich die Wahrheit erfahren und die Chance bekommen, sich von seinem Sohn zu verabschieden?

Till war mir von Anfang an sehr sympathisch. Ein Vater, der nur Gewissheit haben möchte, was mit seinem Sohn passiert ist. Der alles daran setzt, die Wahrheit zu erfahren.

Fitzek peitschte mich mit seinem einfachen Schreibstil und einem wahnsinnig tollen Plot durch die Seiten. Super gezeichnete Charaktere durfte ich kenne lernen. Er hat wirklich ein Händchen für ausgefallene Storys.

Natürlich bildet man sich schnell eine Meinung und versucht zu erraten, wie das Ganze endet und was geschehen ist. Tja… und dann kommt man an eine Stelle, an der die Geschichte meine Gedankengänge wieder komplett durcheinander würfelt und mich total verwirrt.

​Niemals hätte ich mit diesem Ende gerechnet. Die Auflösung und auch die psychische Erkrankung, um die es in dem Buch geht, fand ich grandios und sehr realistisch.

Fazit:
Ein fantastischer Psychothriller, der mich vollends überzeugt hat. Ich habe schon viele Werke von Herrn Fitzek gelesen. Der eine etwas stärker, der andere nicht ganz so. „Der Insasse“ ist aber für mich ein sehr, sehr starkes Buch und ein absolutes muss für Fitzek-Fans.

Simon Beckett: Die ewigen Toten

Verlorene Orte, vergessene Tote…

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Verlag: Rowohlt
Hardcover-Buch mit 480 Seiten
erschienen: Februar 2019
Genre: Thriller
Preis: 22,95 €
Bestellbar: hier

Autor:
Simon Beckett ist einer der erfolgreichsten englischen Thrillerautoren. Seine Serie um den forensischen Anthropologen David Hunter wird rund um den Globus gelesen: «Die Chemie des Todes», «Kalte Asche», «Leichenblässe», «Verwesung» und «Totenfang» waren allesamt Bestseller. Sein atmosphärischer Psychothriller „Der Hof“ erreichte Platz 1 der Bestsellerliste. Simon Beckett ist verheiratet und lebt in Sheffield.

Klappentext:
Im 6. Teil der Bestsellerreihe um David Hunter ermittelt der forensische Anthropologe in einem verlassenen Krankenhaus mit schreckensreicher Vergangenheit.
Nur Fledermäuse verirren sich noch nach St. Jude. Das Krankenhaus im Norden Londons, seit Jahren stillgelegt, soll in Kürze abgerissen werden. Doch dann wird auf dem staubigen Dachboden eine Leiche gefunden, eingewickelt in eine Plastikhülle. Die Tote, das sieht David Hunter sofort, liegt schon seit langer Zeit hier. Durch das trockene und stickige Klima ist der Körper teilweise mumifiziert.
Als beim Versuch, die Leiche zu bergen, der Boden des baufälligen Gebäudes einbricht, entdeckt der forensische Anthropologe ein fensterloses Krankenzimmer, das nicht auf den Plänen verzeichnet ist. Warum wusste niemand von der Existenz dieses Raumes? Und warum wurde der Eingang zugemauert, obwohl dort nach wie vor Krankenbetten stehen? Betten, in denen noch jemand liegt…

Meine Meinung:
In seinem neusten Fall verschlägt es David Hunter in ein verlassenes Krankenhaus, welches zum Abriss bereit steht.

Doch wird sich der Abriss noch etwas verzögern, denn das St. Jude birgt mehr als verlassene Klinikbetten und düstere Flure. Auf dem Dachboden wird die Leiche einer schwangeren Frau gefunden. Bei der Bergung der Leiche, stürzt der Boden ein und die Polizei entdeckt einen fensterlosen Raum, der auf keinem Plan verzeichnet ist. Ein verstecktes Krankenzimmer mit noch belegten Betten? Was geht hier vor?

David Hunter steht in diesem Fall wieder einmal vor der Herausforderung die Leichen zu identifizieren und neue Ermittlungshinweise zu liefern. Doch ermittelt er dieses Mal nicht alleine. Er wird mit einem sehr jungen Kollegen konfrontiert. Dem von sich sehr eingenommene Dr. Mears. Doch irgendetwas stimmt mit diesem Mears nicht. Warum liefert er keine Untersuchungsergebnisse?

Die düstere und sehr bedrückende Atmosphäre des leerstehenden Krankenhauses trägt positiv zur Geschichte bei. Hier hat der Autor eine tolle Kulisse gewählt, die sehr viel Potenzial hat. Allein die Vorstellung, durch ein verlassenes, heruntergekommenes Krankenhaus zu gehen, löste bei mir Beklemmungen aus. Doch leider ließ der Autor dieses Potenzial völlig ungenutzt. Schade eigentlich, da hätte ich mir ein wenig mehr erhofft.

Das Buch ist in drei Handlungsstränge unterteilt. Zum einen wird das St. Jude auf den Kopf gestellt, in der Hoffnung nicht noch mehr Leichen zu finden. Dann verfolgen wir natürlich die polizeiliche und forensische Mordermittlung die nicht ganz reibungslos verläuft und in einem dritten Erzählstrang lernen wir Lola und ihren pflegebedürftigen Sohn kennen, die in der Nähe des alten Krankenhauses wohnen. Eigentlich gibt es noch einen 4ten Strang. Hier wird ein  weit zurückliegendes Ereignis aus einem anderen Band wieder aufgegriffen. Das hat mich fast am meisten begeistert.

Die einzelnen Handlungsstränge sind eng miteinander verwoben und ziehen sich wie ein roter Faden durch den Thriller. Alle Fäden laufen am Ende zu einer logischen und befriedigenden Auflösung zusammen.

Obwohl ich die Handlung stellenweise ein bisschen langatmig fand, fesselte mich die Story dennoch sehr. Was meiner Meinung nach allerdings ein bisschen zu kurz kam war die Beschreibung Hunters Arbeit in der Forensik.

Der Schreibstil ist wieder absolut gelungen. Wie schon erwähnt gibt es stellenweise Längen, die aber im Verlauf des Buches mit rasanten Wendungen wieder ausgebügelt werden.

Auch wenn ich recht früh einen Verdacht hatte, der sich immer mehr verhärtet und am Ende auch bewahrheitet hat, war die Entwicklung der Geschichte an keiner Stelle langweilig.

Fazit:
Ich hatte mich sehr gefreut als ich den sechsten Fall um den sympathischen Anthropologen David Hunter in einem Buchregal entdeckt hatte – und ich wurde nicht enttäuscht. Simon Beckett hat einen sehr beklemmenden Thriller geschaffen, der mir trotz eines etwas zähen Mittelteils spannende Lesestunden bereitet hat. Es war nicht der beste Hunter-Fall, aber trotzdem sehr lesenswert.

Claire Askew: Todesschweigen

Ein Blutbad am Three Rivers College und die quälende Frage nach dem Warum…

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Verlag: Goldmann
Aus dem Englischen von Michael Benthack
Originaltitel: All the Hidden Truths
Taschenbuch mit 528 Seiten
erschienen: November 2018
Genre: Kriminalroman
Preis: 10,00 €
Bestellbar: hier

Autorin:
Claire Askew studierte an der University of Edinburgh Kreatives Schreiben und arbeitet neben der Schriftstellerei im Bildungsbereich. Sie wurde u.a. mit dem New Writers Award des Scottish Book Trust ausgezeichnet und für ihren Debütroman »Todesschweigen« mit dem Lucy Cavendish Prize. Claire Askew lebt in Edinburgh.

Klappentext:
In Edinburgh ist Detective Helen Birch auf dem Weg zu ihrer neuen Dienststelle, als sie zu einem Einsatz gerufen wird, der sie zutiefst erschüttert: ein Amoklauf am Three Rivers College. Der junge Ryan Summers hat dreizehn Studentinnen erschossen, dann die Waffe gegen sich selbst gerichtet. Was bleibt, ist die quälende Frage nach dem Warum. Während sich die Medien mit Spekulationen überschlagen, führen ihre Ermittlungen Helen Birch zu Ryans Mutter Moira sowie zu den verzweifelten Angehörigen der Opfer. Doch beide Seiten verbergen Geheimnisse, und die Wahrheit scheint Helen immer mehr zu entgleiten …

Meine Meinung:
Der junge Ryan Summers hat am Three Rivers College 13 Mitschülerinnen brutal ermordet und sich am Ende selbst das Leben genommen. Das Land steht unter Schock und die Frage nach dem „WARUM?“ bleibt.

Moira Summers:
Hätte sie, als Mutter des Täters, den Amoklauf verhindern können? Sie hätte doch etwas ahnen müssen.

Ihre Trauer wird von der Öffentlichkeit wütend abgetan. Sie hat kein Recht dazu, um ihren Sohn zu trauern. Sie wird sogar als Mörderin bezeichnet und bekommt Morddrohungen. Wem sollte man auch die Schuld an dieser schrecklichen Tat geben? Der Schütze ist tot und sie hat ihn schließlich zur Welt gebracht.

Moira verbarrikadiert sich in ihrem Haus, nachdem sie tagelang von der Polizei verhört wurde. Sie versucht mit ihrer Trauer umzugehen. Hat ihr Sohn wirklich diese fürchterliche Tat begangen? Ihr kleiner Ryan, ihr einziger Sohn?

Ishbel Hodgekiss:
Ihre Tochter Abigail war das erste Opfer des Amoklaufs. Doch warum? War sie vielleicht der Auslöser dieser grauenvollen Tat?

Sie trauert nicht nur um ihre Tochter, sondern muss auch erkennen, dass diese Geheimnisse vor ihr hatte und sich immer weiter von ihr entfernte. Das Verhältnis war schon lange nicht mehr das, was es sein sollte. Sie plagt das schlechte Gewissen, weil sie noch am Abend vor dem Blutbad im Streit auseinander gegangen sind.

Doch nicht nur Abigail hatte vor Ishbel Geheimnisse. Auch über ihren Mann Aidan kommen Sachen ans Licht, die sie eigentlich hätte ahnen müssen. War sie wirklich so blind?

DI Birch:
Sie ist für die Ermittlungen zuständig und versucht die Puzzleteile sinnvoll zusammen zu setzen. Doch was soll sie noch ermitteln? Der Tatverlauf ist bis ins kleinste Detail bekannt. Wem hilft es noch, wenn sie die Motive des Täters versteht? Die jungen Frauen werden davon nicht wieder lebendig und es ist auch niemand mehr da der zur Rechenschaft gezogen werden kann.

Diese drei Frauen stehen im Fokus der Geschichte. Die Autorin beschreibt ihre Wut, ihren Schmerz und ihre Schuldgefühle und macht dabei zwischen den Opferfamilien und der Mutter des Mörders keine Unterschiede, denn immerhin hat auch Moira ihr Kind verloren.

Natürlich darf auch ein Unruhestifter nicht fehlen. Diese Rolle bekommt Grant Lockley. Er ist ein skrupelloser Journalist, der vor nichts zurückschreckt, um seine nächste Schlagzeile zu bekommen.

Doch wie weit darf ein Journalist gehen? Welche Mittel sind erlaubt?

Ich bekomme zwischen den Zeilen immer wieder Artikel von Lockley zu lesen, der das Privatleben der Opfer offen legt ohne Rücksicht auf Verluste und Gefühle der Menschen. Furchtbar!

Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Die Charaktere sind sehr lebendig und schlüssig beschrieben. Ich konnte mit ihnen trauern und wütend sein.

Man merkt, dass die Autorin sich mit dieser Thematik sehr intensiv auseinander gesetzt hat. Sie hat mir einen Eindruck davon vermittelt, wie die Gesellschaft denkt oder wie sie handeln würden wenn sie könnte/ dürfte.

Natürlich habe ich mich die ganze Zeit gefragt: „Warum?“ und man versucht das alles zu verstehen. Mich hat dieses Buch sehr zum Nachdenken gebracht.

Wie würde ich, als Mutter des Opfers, als Mutter des Täters oder auch als Außenstehende reagieren?

Fazit:
Es sind Fragen wie diese, die das Buch zu etwas Besonderem machen. Hier geht es nicht darum einen Fall aufzuklären oder einen Täter zu stellen. Es geht um die ganze Bandbreite menschlicher Emotionen nach einer solchen Tragödie und um die Skrupellosigkeit der Medien.

Zu Beginn der Story hat sich die Autorin viel Zeit mit Details gelassen, die mich ganz schön gelangweilt haben und ich dachte: „Oje, ob ich dieses Buch je durchlesen werde?“ Doch es hat sich gelohnt dran zu bleiben, denn am Ende hat mich das Buch doch überzeugt. Das Tempo ist eher langsam, passt aber super zur Erzählung.

Dieses Buch wurde mir von der Verlagsgruppe Random House, zum rezensieren, zur Verfügung gestellt. Vielen lieben Dank!

Alex Dahl: Der Junge

Kann mann sich ein schönes Leben auf Lügen aufbauen?

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Verlag: Goldmann
Taschenbuch mit 464 Seiten
erschienen: Januar 2019
Genre: Psychothriller
Preis: 10,00 €
Bestellbar: hier

Autorin:
Alex Dahl ist halb Norwegerin, halb Amerikanerin und lebt in Norwegen und London. Sie ist eine entfernte Verwandte von Roald Dahl, spricht fließend Deutsch und Französisch und hat einen Master in Kreativem Schreiben.

Klappentext:
Cecilia Wilborg führt ein Leben, von dem die meisten Menschen nur träumen können. Sie wohnt mit ihrem erfolgreichen Mann und den gemeinsamen Töchtern in einer friedlichen und wohlhabenden Kleinstadt in Norwegen. Doch eines Tages wird sie gebeten, sich um einen kleinen Jungen zu kümmern, der plötzlich in der örtlichen Schwimmhalle aufgetaucht ist. Keiner weiß, wo Tobias herkommt oder wer er ist. Dann wird eine tote Frau gefunden, die man für seine Mutter hält. Aber Tobias kommt auch Cecilia merkwürdig vertraut vor. Hat sie ein Geheimnis, von dem niemand etwas ahnt? Und wie weit ist sie bereit zu gehen, um es zu schützen?

Meine Meinung:
Cecilia Wilborg lebt mit Ihrem Mann und ihren beiden Töchtern in einer idyllischen Kleinstadt in Norwegen. Sie führt, nach außen hin, ein perfektes Leben. Aber ist es wirklich so perfekt?

Cecilia war mir von Anfang an total unsympathisch. Ihre Ansichten und ihr Verhalten waren für mich nicht nachvollziehbar. Ihr ganzes Leben ist eine Fassade und diese beginnt ab dem Zeitpunkt zu bröckeln, als Tobias in ihre Leben tritt.

Nach einem Schwimmbadbesuch wird sie gebeten, einen kleinen Jungen nach Hause zu bringen. Er wurde nicht abgeholt. Doch unter der angegebenen Adresse, findet Cecilia nur ein leerstehendes Haus und beschließt den Jungen mit zu sich nach Hause zu nehmen.

Am nächsten Morgen bringt sie ihn einfach in die Schule. Dort wird sich schon jemand um ihn kümmern. Dumm nur, dass er dort gar nicht zur Schule geht. Nun muss sich Cecilia unangenehmen Fragen stellen…und dann wird auch noch eine Frau tot aufgefunden. Ihr Name war Anni. Ist sie vielleicht die Mutter von Tobias?

Mehr von Anni und ihrer Lebensgeschichte erfahren wir durch ihre Tagebucheinträge. Ihre Reise hat mich emotional sehr ergriffen. Ich war aber auch sehr wütend auf sie. Warum hat sie nicht anders gehandelt?

Tobias kommt auch in einzelnen Kapiteln zu Wort und wir erfahren wie sein junges Leben bisher verlaufen ist. Das hat mich tief berührt und auch erschüttert.

Cecilia, Tobias und Anni müssen irgendwie miteinander in Verbindung stehen, aber ich war mir lange Zeit nicht zu 100% sicher, in welche Richtung es gehen wird.

Durch immer neue Wendungen hält Frau Dahl die Spannung auf einem hohen Level. Schnell habe ich begriffen, dass man Cecilia nicht über den Weg trauen kann. Die Autorin schockte mich immer wieder mit neuen Wahrheiten.

Der Schreibstil ist sehr angenehm und die Ereignisse und Handlungen authentisch und glaubwürdig. Das Ende war passend, obwohl ich nicht so recht verstanden habe, wie man einer gewissen Person einfach so alles durchgehen lassen konnte. Ab in ein normales Leben und alles ist gut? Ein wichtiges Detail wurde doch übersehen? Doch die Autorin hat auch diesen Punkt noch bedacht und genial gelöst.

Fazit:
„Der Junge“ ist der Debüt Roman der Autorin Alex Dahl. Ich würde es jetzt nicht unbedingt als Psychothriller bezeichnen, aber dieses Buch hat mich unheimlich gut unterhalten. Ein gelungener Auftakt würde ich sagen. Die Charaktere sind toll gezeichnet und ein sich immer schneller drehendes Lügenkarussell macht die Geschichte zu etwas ganz Besonderem.

Dieses Buch wurde mir von der Verlagsgruppe Random House, zum rezensieren, zur Verfügung gestellt. Vielen lieben Dank!

Andreas Winkelmann: Höllental

Die Angst treibt sie in den Tod – und ihr letzter Blick schickt einen Mann auf die Suche nach dem Mörder …

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Verlag: Goldmann
Taschenbuch mit 352 Seiten
erschienen: Dezember 2018
Genre: Thriller
Preis: 10,00 €
Bestellbar: hier

Autor:
Andreas Winkelmann, geboren 1968, entdeckte schon früh seine Leidenschaft für unheimliche Geschichten. Er war unter anderem Soldat, Sportlehrer und Taxifahrer, hielt es aber in keinem Job lange aus und blieb nur dem Schreiben treu. »Der menschliche Verstand erschafft die Hölle auf Erden, und dort kenne ich mich aus«, beschreibt er seine Faszination für das Genre des Bösen. Er lebt heute mit seiner Familie in einem einsamen Haus am Waldesrand nahe Bremen.

Klappentext:
Im ersten Schnee des Winters steht eine junge Frau auf einer Eisenbrücke hoch über der Höllentalklamm. Sie ist fest entschlossen, sich in die Tiefe zu stürzen. Roman Jäger, Mitglied der Bergwacht, versucht noch sie aufzuhalten, doch vergeblich. Was ihm bleibt, ist ihr letzter Blick – ein Blick voll entsetzlicher Angst, der ihn bis in seine Träume verfolgt. Er macht sich daran, die Hintergründe dieses Selbstmords herauszufinden. Und stößt auf ein schreckliches Geheimnis, das sein Leben für immer verändern wird …

Meine Meinung:
Hinauf! Schnell läuft Laura hinauf durch die Höllentalklamm, um sich dort von der Brücke zu stürzen. Fast droht ihr Plan zu scheitern, denn im letzten Moment taucht der Bergwachtretter Roman Jäger auf der Brücke auf. Er kann die junge Frau zwar noch rechtzeitig erreichen und an einer Hand packen, doch Laura will nicht gerettet werden. Sie befreit sich aus seinem Griff und stürzt in die Tiefe.

Warum? Vor wem oder was hatte sie solche Angst?

Ihr letzter Blick verfolgt Roman in seinen Träumen und er beginnt, sich mit den Hintergründen von Lauras Selbstmord zu beschäftigen. Er lernt Lauras beste Freundin Mara kennen und erfährt mehr über Lauras Vergangenheit. Er ahnt nicht, dass er damit nicht nur sich selbst, sondern auch die Menschen in seiner Nähe in große Gefahr bringt.

Als die Eltern von Lauras Selbstmord erfahren, wollen sie nicht an einen Freitod glauben. Das passt einfach nicht zu ihr. Irgendjemand muss sie in den Tod getrieben haben. Ein Privatdetektiv soll Licht ins Dunkel bringen.

Die ehemalige Clique von Laura findet, nach der Nachricht des Selbstmordes, wieder zusammen und es ist von einem merkwürdigem Ereignis im Sommer die Rede. Allerdings erfährt man nur bröckchenweise was da vorgefallen ist, sodass man die genauen Hintergründe zum Tod erst am Ende erfährt.

In einem zweiten Erzählstrang befinden wir uns auf einmal mitten in der Wüste von Afghanistan, zusammen mit einem jungen Bundeswehrsoldaten. Er hat einen Anschlag überlebt, gerät aber danach in Gefangenschaft und wird gefoltert. Doch sein Mädchen gibt ihm Kraft und Durchhaltevermögen.

Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Wir begleiten Lauras Freunde, ihre Eltern und auch Roman Jäger. Sogar der geheimnisvolle Soldat meldet sich hin und wieder zu Wort, wobei mir aber nicht klar war, ob oder was er mit Laura zu tun haben soll.

Nachdem ich aber mehr von dem jungen Soldaten erfahren habe, wird klar worauf Herr Winkelmann hinaus will.

Die Spannung hält der Autor durchweg aufrecht und erzählt eine sehr fesselnde Geschichte. Auch die Charaktere waren sehr gut ausgearbeitet und die zeitlichen und örtlichen Sprünge haben der Geschichte noch Pfeffer verliehen. Ich mag es, wenn durch Retroperspektiven immer mehr Licht ins Dunkel gebracht wird.

Es gab tiefe Einblicke in die Psyche des Täters und ich hoffe das ich niemals einem solchen Menschen begegne.

Was die Auflösung am Ende angeht konnte mich Herr Winkelmann nicht zu 100% überzeugen. Aber das liegt wahrscheinlich daran, dass ich ganz anders als Laura gehandelt hätte.

Fazit:
Lauras sinnloser Tod, falsche Freunde, faule Beamte, blutige Todesfälle und ein Psychopath haben mir tolle Lesestunden bereitet. Ich gebe gerne eine Leseempfehlung!!!

Das Buch wurde mir von der Verlagsgruppe Random House, zum rezensieren, zur Verfügung gestellt. Dankeschön!

Mark und Lydia Benecke: Aus der Dunkelkammer des Bösen

Neue Berichte vom bekanntesten Kriminalbiologen der Welt

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Verlag: Bastei Lübbe
Taschenbuch mit 431 Seiten
erschienen: Juli 2013
Genre: True Crime
Preis: 10,00 €
Bestellbar: hier

Autoren:
Dr. Mark Benecke, geb. 1970, Kriminalbiologe, arbeitet als Molekularbiologe und Wirbellosenkundler an rechtsmedizinischen Fragen und der Biologie des Todes, ist Gastdozent und -professor an Universitäten in den USA, den Philippinen, Vietnam und Kolumbien sowie Ausbilder an Polizeiakademien und Gast u. a. an der FBI-Akademie und der „Body Farm“. Mark Benecke lebt und arbeitet in Köln.
Weitere Informationen findet ihr hier.
Lydia Benecke arbeitet als selbstständige Psychologin und als Therapeutin, unter anderem in einer Sozialtherapeutischen Einrichtung des Strafvollzugs mit schweren Straftätern. Sie hält regelmäßig Vorträge für ein breites Publikum und hat ebenfalls bereits mehrere Bücher geschrieben.

Klappentext:
In der Dunkelkammer des Bösen rücken wir ganz nah heran an erstaunliche Verbrechen. Wir treffen auf Killer wie Dr. Holmes, den ersten bekannten Serienmörder der USA. 1893 baute dieser Gaskammer, Krematorium und Präparationstische, um Hunderte von Menschen zu foltern und zu töten.
Wir widmen uns Vergewaltigern, Nekrophilen, Sadisten, Sexualmördern und anderen Tätern. Wir schauen in ihr Innerstes und wir besuchen sie im Knast. Wir fragen uns: Wie entstehen „Monster“? Gibt es kaltblütige Killer wirklich, oder sind sie Opfer der Umstände? Müssen Täter pädophil sein, um sich an Kindern zu vergehen? Was steckt hinter den Fällen Fritzl und Kampusch, und waren das grausige Ausnahmen?

Meine Meinung:
Ich bin ein großer Fan von True Crime Serien. „Snapped“, „Als Mörder geboren?“, „Anwälte der Toten“, da gibt es ja mittlerweile so viel. Ganz besonders mag ich „Medical Detectives“. Hier habe ich auch zum ersten Mal Mark Benecke gesehen.

Als ich mich vor kurzem durch Instagram gescrollt habe, ist mir ein Post von Elisabeth.Amalie ins Auge gesprungen. Hier hat sie das Buch „Aus der Dunkelkammer des Bösen“ vorgestellt.

Ich wusste gar nicht das Herr Benecke auch Bücher schreibt.
Nun war ich natürlich total neugierig und musste mir das Buch sofort kaufen.
Elisabeth Amalie’s Buchreview könnt ihr gerne hier nachlesen >>KLICK<<

In diesem Buch werden verschiedene Themenkomplexe und Untersuchungen dargestellt. Hierbei übernimmt Mark den forensischen Part und Lydia den psychologischen Aspekt.

In insgesamt 11 Kapitel beschäftigen wir uns mit sehr interessanten Fällen.
Kapitel 1 – Hitlers Zähne
Kapitel 2 – In Kopf und Knast bei Getriebenen
Kapitel 3 – Sherlock Holmes reloaded: Auf der Suche nach der psychischen Störung
Kapitel 4 – Pädophilie
Kapitel 5 – Das „Heranzüchten“ einer Ehefrau – wie aus Kindesmissbrauch Gefangenschaft wird
Kapitel 6 – Was geht vor in Vergewaltigern und Sexualmördern
Kapitel 7 – Mord im Dachstuhl
Kapitel 8 – Mord unter Nachbarn
Kapitel 9 – Nekrophilie: Lust an Leichen
Kapitel 10 – Übersinnliche Ermittlungen
Kapitel 11 – Mord, Lust und Mordlust

Auch wenn das Buch überwiegend sachlich gehalten ist, verzichten die beiden Autoren, zum Glück, auf Fachbegriffe. Also gut verständlich für jedermann.

Kriminalbiologie finde ich super spannend. Wahnsinn was es da heute alles für Möglichkeiten gibt. Leider kam mir die Forensik in diesem Buch etwas zu kurz. Wortführer war überwiegend Lydia. Es geht also mehr um die Psychologie. Schade eigentlich, aber trotzdem super spannend.

Was bewegt einen Menschen dazu fürchterliche Taten zu begehen?

Wir erhalten Einblicke hinter die Fassade von Serienkillern, Vergewaltigern, Pädophilen, etc.. Wie wird man zum Psychopathen und was geht in einem solchen vor?

Es ist interessant die Arbeit eines Psychologen genauer zu betrachten und dabei mehr von der Gedankenwelt eines Psychopathen zu erfahren. Es wurden einige Interviews eingebaut, die auch das Leid hinter manchen Taten greifbar machen.

Ein sehr wichtiges Thema ist auch die Prävention. Was kann man tun um unerwünschte Ereignisse abzuwenden? Vorkehrungen treffen, dass es erst gar nicht zu einer Straftat kommt. Die persönliche Verantwortung eines jeden ist hier sehr wichtig. Gerade im Kapitel „Pädophilie“, wird anschaulich aufgezeigt, woran es oft hakt und wo man ansetzen könnte.

Sehr berührt hat mich auch das Thema zur „blinden Justitia“ Es ist eine Sache über Fehlurteile zu reden, eine ganz andere Sache aber wenn wir über Menschen sprechen, die einer evtl. Fehlentscheidung der Justiz zum Opfer gefallen sind.

Im Kapitel: Mord unter Nachbarn geht es um einen evtl. Justizirrtum. Doch ist ein Urteil erstmal rechtskräftig, was bleiben da noch für Möglichkeiten. Es gibt meist niemanden mehr, der sich zuständig fühlt und Spuren sind entweder verschwunden oder juristisch abgehakt.

Schmunzeln musste ich beim Kapitel: Übersinnliche Ermittlungen. Da war ich wirklich gespannt, was Herr Benecke hier zu berichten hat. Er hat einem sogenannten „Medium“ Fotos von Tatorten oder vermeintlichen Tatorten geschickt und war gespannt was sie zu den Ermittlungen beitragen könnte. Was haben die Toten ihr berichtet? Schmunzel, schmunzel…lest selbst!

Fazit:
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Die Thematik ist echt heftig. Ich lese zwar sehr gerne Thriller und es kann gar nicht blutig genug sein, aber der Unterscheid ist, hier haben wir es mit Kriminalfällen zu tun, die sich wirklich ereignet haben.

Irritiert hat mich manchmal der Wechsel von forensischer zu plötzlich psychologischer Betrachtung und wieder zurück, aber das hat meinen Lesefluss nicht weiter behindert. Ich möchte auf jeden Fall noch mehr von Mark und auch von Lydia lesen und irgendwann hoffe ich, dass ich Herrn Benecke auch mal live erleben kann.

Andreas Winkelmann: Blinder Instinkt

Ein entführtes Mädchen, ein trauernder Bruder, ein eiskalter Psychopath …

Er sieht dich, er jagt dich, er lässt dich nie mehr fort

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Verlag: Goldmann
Taschenbuch mit 416 Seiten
erschienen: Dezember 2018
Genre: Psychothriller
Preis: 10,00 €
Bestellbar: hier

Autor:
Andreas Winkelmann, geboren 1968, entdeckte schon früh seine Leidenschaft für unheimliche Geschichten. Er war unter anderem Soldat, Sportlehrer und Taxifahrer, hielt es aber in keinem Job lange aus und blieb nur dem Schreiben treu. »Der menschliche Verstand erschafft die Hölle auf Erden, und dort kenne ich mich aus«, beschreibt er seine Faszination für das Genre des Bösen. Er lebt heute mit seiner Familie in einem einsamen Haus am Waldesrand nahe Bremen.

Klappentext:
Ein heißer Sommertag. In einem verwilderten Garten sitzt ein junges Mädchen auf einer Schaukel. Alles rundherum leuchtet in strahlenden Blütenfarben, doch das Mädchen nimmt nichts davon wahr, es ist blind. Dafür spürt es ganz deutlich, dass sich ihm jemand nähert, jemand, von dem etwas zutiefst Böses ausgeht. Es versucht noch wegzulaufen – vergeblich … Jahre später wird Kommissarin Franziska Gottlob zu einem Wohnheim für Kinder gerufen. Wieder ist ein junges Mädchen verschwunden. Das Kind ist blind. Und vom Täter fehlt jede Spur.

Meine Meinung:
Ein kleines Mädchen ist aus einem Heim verschwunden. Sarah ist 8 Jahre alt und blind. Als sie wieder zu sich kommt befindet sie sich an einem Ort der mir die Haare zu Berge stehen lässt. Ein absoluter Alptraum.

Kriminalkommissarin Franziska Gottlob verbringt gerade ein Wochenende bei ihren Eltern, als sie der Anruf erreicht. Sofort nimmt sie die Ermittlungen auf.

Zeitgleich steht der Boxchampion Max Ungemach vor einem wichtigen Kampf. Doch Max ist unkonzentriert. Auf seiner Schulter spürt er eine kleine, unsichtbare Hand. Die Hand seiner kleinen Schwester Sina, die vor zehn Jahren spurlos verschwunden ist. Er schickt seinen Gegner zwar auf die Matte, aber die Erinnerungen an Sina, die heute stärker sind als sonst lassen ihn nicht mehr zur Ruhe kommen.

Ein paar Tage später erhält er einen Anruf von Franziska Gottlob. Sie bittet ihn um ein persönliches Gespräch, denn sie hat Parallelen zwischen ihrem aktuellen Fall und dem von Max’s Schwester festgestellt und hofft auf seine Hilfe.

Sofort sind die beiden sich sympathisch. Franziska löst in Max mehr denn je den Wunsch aus, endlich zu erfahren was damals mit seiner Schwester passiert ist und hofft auf seine langersehnte Rache an dem Menschen, der sein Leben und das seiner Schwester zerstört hat. Und so macht auch Max sich auf die Suche nach der Wahrheit.

Was sowohl Max als auch Franziska völlig unterschätzen, ist, mit wem sie es zu tun haben.

Schnell erfahre ich wer der Täter ist. Es gefällt mir natürlich auch wenn er mir bis zum Ende verborgen bleibt, aber hier fand ich es trotzdem sehr spannend, ihn plötzlich zu kennen und so auch ganz anders wahrzunehmen.

Wird Franziska ihn auch entlarven? Und wird sie die kleine Sarah lebend finden?

Dieses Buch ist sehr nervenaufreibend gestaltet. Wenn ich an die kleine Sarah denke und was sie für schreckliche Dinge durchmachen muss, ohne sehen zu können, was für Gefahren ihr drohen. Doch darauf möchte ich nicht weiter eingehen, denn den „Wald der tausend ….“, werdet ihr selber kennen lernen wenn ihr das Buch lest.

Die Protagonisten wurden liebevoll gezeichnet. Man lernt die Gefühlswelten der Vergangenheit und Gegenwart kennen. Max ist mir dabei besonders ans Herz gewachsen. „Kannst du mir die Sonne beschreiben?“ Max kann es und hat mich damit zu Tränen gerührt. Seine Geschichte hat mir sogar mehr als einmal Tränen in die Augen getrieben. Das passiert mir bei einem Thriller eigentlich nicht. Seit 10 Jahren leidet er schon unter dem Verlust seiner Schwester und wird von Selbstvorwürfen zerfressen. Und auch die Kriminalkommissarin Franziska war mir super sympathisch.

Das Buch ist nichts für schwache Nerven. Besonderst nicht, wenn man mit gewissen Phobien zu kämpfen hat. Noch heute muss ich ständig darüber nachdenken was ich da gelesen habe. Echt toll! Das Ende war dann nochmal sehr rasant und auch unheimlich emotional. Es war zwar auch sehr kurz, doch im Epilog erfahre ich alles was ich noch wissen musste.

Fazit:
Ein perfekter Psychothriller, über den ich heute noch nachdenken muss. Herr Winkelmann versteht es, Psychothriller so zu gestalten, dass sie den Leser nicht mehr loslassen. Ein Thriller der mir richtig unter die Haut ging.

„Blinder Instinkt“ ist das vierte Buch, welches ich von Andreas Winkelmann gelesen habe und es ist bisher das Beste von allen. Absolute Leseempfehlung!!!