Airwaves Koffein-Kaugummis

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Ein Koffein-Kick für Unterwegs? Das ist doch wirklich praktisch, wenn man gerade kein koffeinhaltiges Getränk griffbereit hat.

Meine liebe Freundin Brina durfte dies erst kürzlich ausprobieren. Denn ein Testpaket von trnd war gefüllt mit den neuen Airwaves Koffein-Kaugummis.

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Airwaves Kaugummis sind bei uns zu Hause immer vorrätig, denn mein Mann kaut Diese sehr gerne und führt auch immer ein Päckchen in seiner Hosentasche mit.

Aus diesem Grund war ich besonders gespannt, was er von den neuen Koffein Airwaves hält, denn wenn meinen Mann die Müdigkeit übermannt, schreit er förmlich nach Koffein und das musste bisher immer der Kaffee richten.

Ich persönlich bin der Meinung, dass ich Koffein nicht brauche. Wenn ich müde bin, bin ich müde, dass kann auch ein starker Kaffee nicht ändern.

Aus diesem Grund kann ich Euch heute nur meine Meinung zum Geschmack der beiden Sorten mitteilen. Ob die Kaugummis einen Koffein-Kick verschaffen hat mein Mann für Euch getestet.

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Eine Packung Airwaves Koffein Kaugummis beinhaltet 8 Dragees. Sie sind zuckerfrei und derzeit in den Sorten Minze und Frucht erhältlich. Um eine Tasse Kaffee zu ersetzen bedarf es zwei Kaugummis.

Doch was ist Koffein eigentlich und was macht es mit unserem Körper?

Koffein ist ein Alkaloid. Es gehört zu den psychoaktiven Substanzen mit stimulierender Wirkung. Es ist ein Bestandteil von Genussmittel wie z.B. Kaffee, Tee, Cola, Energy-Drinks usw.

Koffein bringt den Kreislauf in Schwung und soll sich auch positiv auf unsere Stimmung auswirken. Desweiteren sagt man Koffein nach, dass es uns hilft Leistungstiefs zu überwinden. Doch zu viel dieser Substanz führt zu innerer Unruhe und Herzrasen.

In chemisch reiner Form tritt Koffein als weißes, geruchloses, kristallines Pulver mit bitterem Geschmack auf.

Das macht sich leider auch in den Kaugummis bemerkbar. Die Sorte Minze ist halbwegs genießbar, da die Minze dem bitteren Geschmack ein wenig entgegenwirkt, aber die Fruchtkaugummis schmecken echt fürchterlich.

Mein Mann mag den Geschmack auch nicht so gerne, aber er hat tapfer für mich getestet, ob ihm die Airwaves einen Koffein-Kick verschaffen.

Doch leider konnten die Kaugummis auch hier nicht überzeugen.

Er bereitet sich auch zukünftig lieber ein Tässchen Kaffee zu.

Was BeautyPeaches zu den neuen Airwaves Koffein-Kaugummi sagt, erfahrt ihr hier >>KLICK<<

Mein Vype ePod

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*Das Produkt, welches ich Euch heute vorstelle, enthält Nikotin und kann abhängig machen*

Ehrlich gesagt frage ich mich oft, wie leichtfertig man eigentlich mit seiner Gesundheit umgeht. Es ist das wichtigste Gut, welches man besitzt. Als Jugendliche habe ich darüber nicht nachgedacht und nun fällt es mir nicht leicht, den Glimmstängel weg zu lassen. Ich habe es nun schon so oft probiert und schaffe es einfach nicht.

Seit einigen Jahren gibt es die sogenannten Dampfer auf dem Markt. Vor ca. 3 Jahren habe ich mir einen angeschafft, weil ich dachte damit könnte ich es schaffen endlich von der Zigarette los zu kommen. Doch diese unhandlichen Geräte sind nicht für mich gemacht.

Jetzt gibt es seit einger Zeit handlichere eZigaretten. trnd hat mir die Möglichkeit gegeben den Vype ePod kennenzulernen.

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Bestellt habe ich mein Starterset über govype. Der Online-Shop ist sehr übersichtlich gestaltet, sodass sich hier wirklich jeder zurechtfinden sollte.

Im Starterset enthalten ist das Vype ePod Gerät, das dazugehörige magnetische Ladekabel, ein Vype ePod Cap Wild Mango und natürlich die Gebrauchsinformation.

Das Starterset bekommt ihr für 29,95 EUR.

Falls du Dir auch eine Vype zulegen möchtest, habe ich einen 10,00 EUR Gutschein für dich. Schick mir dazu einfach eine kurze Nachricht und ich überlasse dir gerne einen.

Derzeit gibt es fünf verschiedene Sorten der ePod Caps in der Nikotinstärke 18 mg/ml.

Rich Vanilla, Chilled Mint, Very Berry, Wild Mango und Golden Tobacco.

Eine Packung kostet 9,95 € und es befinden sich je 2 Caps und eine Gebrauchsinformation darin.

Screenshot_20190924_081527.jpgUm für sich den richtigen Geschmack zu finden, muss man sich erstmal ein wenig durchtesten.

Ich bin eindeutig Typ Frucht, denn meine Favoriten sind Very Berry und Wild Mango. Wobei ich sagen muss, dass mir Rich Vanilla auch sehr zusagt. Chilled Mint ist zwar sehr erfrischend, aber davon muss ich immer husten, dafür favorisiert mein Mann mit dieser Sorte. Golden Tobacco trifft meinen Geschmack leider überhaupt nicht.

Ich finde es genial, dass sowohl das ePod Cap als auch das Ladekabel magnetisch vom Gerät angezogen werden. Da braucht man keine Angst haben, dass es vielleicht nicht richtig drin steckt. Das gibt schon einen dicken Pluspunkt.

Auch super finde ich, dass die Caps mundgerecht geformt sind. So lässt sich schön daran ziehen und der Dampf geht nicht daneben.

Wie du die Vype rauchst, musst du ausprobieren. Du kannst direkt durchziehen, oder aber auch erst den Dampf im Mund sammeln und dann nach hinten ziehen.

Ich ziehe nicht gleich durch, weil ich da immer einen Hustenanfall bekomme.

Ich finde diese eZigarette super. Ein angenehmes Dampfen, sie ist sehr handlich, passt überall rein und sie ersetzt immer mehr die richtige Zigarette.

Ob das nun gesünder ist oder nicht, lassen wir mal offen. Ich möchte ja gerne ganz aufhören.

Mein Mann hat sich erst vor kurzer Zeit eine ähnliche eZigarette angeschafft. Im direkten Vergleich sind wir uns beide einig, dass die Vype eindeutig die Nase vorne hat.

*Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit trnd und ist deshalb mit Werbung gekennzeichnet. Der Inhalt und meine Meinung wurden dadurch nicht beeinflusst. Weitere Infos: https://www.trnd.com/de/projekte/vype-epod/blog*

Kneipp-Herbstneuheiten 2019

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Der Herbst steht in den Startlöchern. Bisher verwöhnen uns allerdings die Sonnenstrahlen weiterhin, sodass ich mich noch nicht komplett dem Herbstblues hingeben muss. So schlimm ist die kalte Jahreszeit auch gar nicht. Der Kamin knistert, Duftkerzen versprühen im Haus ihr Aroma und die Lust auf ein warmes Bad stellt sich ebenfalls wieder ein. Da kommen die Herbstneuheiten von Kneipp sehr gelegen.

Die neue Pflegeserie „Wohlfühlzeit“

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Wohlfühlzeit. Wer wünscht sich das nicht? Kneipp bedient sich an einer komplett neuen Pflegeserie, welche aus einem Cremebad, einer Cremedusche, einer Körpermilch und einer Repair-Handcreme besteht.

Außerdem als Duftkerze und Bio-Kräutertee erhältlich.

Eigentlich bin ich kein Freund von zitrischen Gerüchen. Doch ich muss sagen, dass mich diese Pflegeserie, trotz Orange, sehr anspricht. Die Kombination Macadamia, Sternanis und Süße Orange passen hervorragend zusammen und der Geruch gefällt mir unheimlich gut.

Das Cremebad Wohlfühlzeit schäumt sehr schön auf und ich genieße entspannte Momente mit diesem tollen Geruch in meiner Badewanne. Nach dem Bad fühlt sich meine Haut weich und geschmeidig an.

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Die Cremedusche Wohlfühlzeit pflegt meine Haut ebenso wunderbar und selbst nach dem Verlassen der Dusche bleibt der angenehme Geruch noch lange an mir haften.

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Beide Produkte kosten je 3,49 EUR.

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Kneipp hat gleich noch ein neues Aroma-Pflegeschaumbad hervorgezaubert.

Das Aroma-Pflegeschaumbad Achtsamkeit 

Die holzigen Gerüche mag ich sehr. Sie können auch gerne ein wenig herber sein. Dieses Pflegeschaumbad ist für mich eine besondere Mischung. Holzig, aber dennoch auch ein wenig süßlich. Eine absolut gelungene Kombination bestehend aus Amber und Babassu. Entspannung pur und die Wasserfärbung sorgt zusätzlich noch für innere Ruhe. Dieses Aroma-Pflegeschaumbad „Achtsamkeit“ reiht sich ab Sofort in die Palette meiner Lieblingsprodukte von Kneipp ein. Es ist für 3,49 € erhältlich.

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Auch die neue Aroma-Pflegedusche Frostbeulen-Dusche galt es zu testen. Diese bekommt ihr für 3,49 €.

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Das Design dürfte Euch bekannt vorkommen, denn passend zu dieser Aroma-Pflegedusche gibt es die Badekristalle Frostbeulen-Bad.

Die Pflegedusche enthält natürliche Extrakte aus Ingwer und Yuzu und soll mir ein wohlig, warmes Gefühl schenken.

Der Geruch der Pflege spricht mich nicht zu 100% an, aber es ist auch nicht so, dass ich sagen würde: „Ne, das geht gar nicht“. Nach der Dusche könnte ich auch nicht behaupten, dass sich eine wohlige Wärme einstellt. Es ist nicht anders als bei anderen Pflegeduschen auch.

Auch die Pflegewirkung konnte mich nicht vollends überzeugen. Die Haut soll vor dem Austrocknen geschützt werden, aber ich habe nach benutzen das dringende Gefühl mich eincremen zu müssen. Vor allem meine Beine schreien förmlich nach Feuchtigkeit.

Für mich ist diese Aroma-Pflegedusche nicht gemacht.

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Was wären Neuheiten von Kneipp ohne Badekristalle.

Badekristalle Danke und Badekristalle All I want for Christmas is…

Die Sachets sprechen mich sehr an. Sie sind ein absoluter Eyecatcher im Geschäft und eignen sich hervorragend zum Verschenken.

Gelegenheiten dazu gibt es ja unzählig viele.

Zu den Badekristallen von Kneipp kann ich sagen, dass egal um welche Sorte es sich handelt, sie sich alle lediglich vom Geruch, von der Farbe und vom Design her unterscheiden.

So ein Sachet bekommt ihr für 1,19 € und es gibt sie in vielen unterschiedlichen Varianten.

Da es kein schäumendes Badesalz ist, brauche ich wahrscheinlich nicht zu erwähnen, das es hier keine Schaumbildung gibt. Das Granulat löst sich restlos auf und färbt mein Badewasser jeweils in der Farbe der entsprechenden Kristalle.

Sonnenblume & Palmarosa bilden die Komponenten bei den Badekristallen „Danke“. Palmarosa musste ich erstmal googeln, da ich von dieser Pflanze noch nie gehört hatte. Sie ist ein Süssgras aus der Familie der Duftgräser die einen sehr angenehmen, blumigen Duft ausstrahlen.

Und so riechen diese gelb-orangen Badekristalle herrlich blumig und ich kann dem Herbst für eine kurze Zeit entfliehen.

Die Badekristalle „All i want for christmas is…“ bestehen aus Süßer Mandel & Rooibos. Das Granulat ist orange und die weihnachtliche Note gefällt mir auch sehr gut.

Allgemein mag ich lieber schäumende Badezusätze. Diese Sachets verschenke ich gerne, aber selbst benutze ich sie eher selten. Eine Ausnahme mache ich bei #lockerbleiben. Von diesem Päckchen habe ich immer eins zu Hause. Hier bade ich dann auch gerne mal ohne Schaum, weil ich den Geruch so toll finde.

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Und zu guter letzte haben wir auch etwas Für die Herren der Schöpfung dabei.

Die 2 in 1 Dusche Kraftvoll. Erhältlich für 3,49 €

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Das Duschgel wurde speziell für Männer entwickelt. Meist sind Männerduschen für Haut und Haar. Warum das so ist? Das ist praktisch, spart Zeit und macht ein zusätzliches Shampoo überflüssig. Wenn mein Mann sich ein Duschgel kauft, ist für ihn einzig der Duft ausschlaggebend.

Er nutzt diese 2 in 1 Dusche gerne, denn er mag den Geruch. Seine Worte: „Riecht gut, macht mich sauber, können wir wieder kaufen“.

Ich habe diese Dusche natürlich auch benutzt, um mir ein Bild davon zu machen. Allerdings habe ich es nicht als Shampoo angewendet. Dafür sind meine Haare zu speziell. Der Geruch gefällt mir sehr gut und die Pflegewirkung ist auch ok. Mein Mann kann nach dem Duschen auf das Eincremen verzichten, ich dagegen musste im Anschluss noch ein Pflege benutzen, um der Schüppchenbildung auf meiner Haut entgegen zu wirken.

Alles in Einem gefallen mir die Herbstneuheiten sehr gut und sie versüßen mir die dritte Jahreszeit. Eine bunte Mischung, so bunt wie das Herbstlaub.

Alle Herbstneuheiten und viele andere tolle Produkte könnt ihr euch hier nochmal in Ruhe anschauen >>KLICK<<

Ich habe auch noch einen Rabattcode für Euch: VIP-7QD-15

Damit erhaltet ihr bis zum 30. September 15% Rabatt auf Euren Einkauf im Online-Shop. Der Mindestbestellwert beträgt 20,00 EUR.

Viel Spaß beim stöbern!

 

Yrsa Sigurdaróttir: R.I.P

*Dieses Buch wurde mir von der Verlagsgruppe Random House, zum rezensieren, zur Verfügung gestellt.*

Dunkel. Brutal. Gandenlos.

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Verlag: btb
Hardcover mit 448 Seiten
Genre: Thriller
Preis: 20,00€
Bestellbar: kaufen

Autorin:
Yrsa Sigurdardóttir, geboren 1963, ist eine vielfach ausgezeichnete Bestsellerautorin, deren Spannungsromane in über 30 Ländern erscheinen. Sie zählt zu den „besten Kriminalautoren der Welt“ (Times). Sigurdardóttir lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Reykjavík. Sie debütierte 2005 mit „Das letzte Ritual“, einer Folge von Kriminalromanen um die Rechtsanwältin Dóra Gudmundsdóttir. DNA ist Start einer neuen Serie um die Psychologin Freyja und Kommissar Huldar von der Kripo Reykjavik.

Klappentext:
Er mordet kalt und brutal: Zwei Jugendliche sind seine Opfer. Über Social Media müssen Freunde deren letzte qualvolle Minuten mitansehen. Und dieser Mörder ist noch nicht fertig: Ein weiterer Junge wird vermisst. Was verbindet die Jugendlichen? Wer glaubt, sie verdienten den Tod? Und kann der Junge noch gerettet werden?

Huldar und sein Team ermitteln. Auch Psychologin Freyja wird wieder in die Untersuchungen einbezogen, trotz anfänglichen Widerwillens. Gemeinsam müssen sie den gnadenlosen Mörder finden, bevor er wieder zuschlägt…

Ich habe gelesen:
Stella wird brutal ermordet. Ihre Freunde bekommen ihre letzten qualvollen Minuten über Snapchat geschickt.

Nur wenige Tage später erhalten die Freunde von Egill auch solch fürchterliche Videos über Snapchat. Doch im Gegensatz zur Tat an Stella, wo offensichtlich ist, dass sie diesen Angriff nicht überlebt hat, hoffen nun die Ermittler Egill, zwar schwer verletzt, aber dennoch lebend zu finden.

Als ob das alles nicht schon schlimm genug ist, scheint es auch noch ein drittes Opfer zu geben.

Das Ermittlerteam aus Reykjavík versucht die Fälle schnellstmöglich zu lösen. Das gestaltet sich schwieriger als gedacht, denn es gibt keine offensichtlichen Hinweise auf das Motiv der Taten oder Verbindungen zwischen den Opfern. Die Jugendlichen waren augenscheinlich sehr beliebt und hatten keinerlei Probleme.

Kommissar Huldar wird zunächst nicht wirklich in die Ermittlungen mit einbezogen. Er und sein Partner bekommen so gut wie keine sinnvollen Aufgaben zugeteilt, dabei drängt die Zeit und jeder gute Mann wird gebraucht.

Grund dafür sind private Differenzen zwischen Huldar und seiner Chefin.

An dieser Stelle möchte ich kurz auf die vorherigen Bände eingehen. Huldar hat im ersten Band „DNA“ eine Nacht mit Freyja verbracht und war dabei nicht ganz ehrlich zu ihr. Im zweiten Band „SOG“, ist er nach einem alkoholgetränkten Abend mit seiner Chefin im Bett gelandet. Was natürlich ein riesen Fehler war, denn eigentlich möchte Huldar das Herz von Kinderpsychologin Freyja gewinnen, aber er bekommt es einfach nicht auf die Reihe. Erla wiederrum ist gekränkt.

Doch das Erla nun einen ihrer besten Ermittler aufs Abstellgleis stellt, nur weil sie eifersüchtig ist, geht gar nicht und behindert die Arbeit. Spannungen im Team sind was Normales und gerade wenn einem die Zeit im Nacken sitzt. Aber diese Reaktionen einer Chefin sind für mich ein absolutes no go und hat meiner Meinung nach auch zu viel Raum in der Story eingenommen und somit den Spannungsbogen immer wieder nach unten gedrückt.

Huldar lässt sich aber nicht unterkriegen und er schafft es sogar Freyja wieder mit ins Boot zu holen. Wie praktisch für ihn. Freyja hat gleich von Anfang an den richtigen Riecher, was den Grund der Taten anbelangt. Doch Erla glaubt nicht an diese Theorie.

So nach und nach kristallisiert sich heraus, weswegen gerade diese Jugendlichen zu Opfern wurden. Wahrlich waren die beiden keine Unschuldslämmer und sie haben fürchterliches getan. Was in meinen Augen die Wut und die Rachegelüste auch verständlich machen, aber entsetzt hat mich die Brutalität und überhaupt die Art und Weise der Rache.

Die Auflösung war sehr verstrickt und umfangreich, aber dennoch gut durchdacht. Doch hat mich auch dieser Band wieder etwas unbefriedigend gelassen. Auch wenn die Ermittlungen abgeschlossen wurden, zeigt das letzte Kapitel, dass doch noch nicht alles offengelegt wurde und somit eine Frage offen bleibt.

Auch die Beziehung zwischen Huldar und Freyja ist noch immer sehr angespannt. Irgendwann müssen sie doch mal zusammenfinden. Man möchte ja am liebsten in das Buch hineinkriechen und die beiden mal richtig schütteln.

Der Schreibstil ist wie gewohnt locker und leicht verständlich.

Anmerken möchte ich noch, dass der Titel „R.I.P.“ überhaupt nicht zu diesem Buch passt. Müssen es immer nur drei Buchstaben sein? Warum hat man nicht den isländischen Originaltitel einfach übersetzt?

Fazit:
Hier hat die Autorin ein weitgefächertes und brandaktuelles Problemfeld angesprochen, was ich sehr gut finde. Vielleicht öffnet das einigen Menschen die Augen, wenn man bedenkt wie die Opfer leiden und das meist ein Leben lang. Oder sie ihr Leben vielleicht schon vorzeitig beenden, weil sie mit ihrer Situation nicht mehr zurecht kommen.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich freue mich auf weitere Bände mit den, mir liebgewonnenen, Charakteren Huldar und Freyja.

Andreas Gruber: Todesmal

Sieben Tage, sieben totgeweihte und mit jeder Stunde schwindet die Hoffnung…

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Verlag: Goldmann
Taschenbuch mit 592 Seiten
Erscheinungsdatum: 19.08.2019
Genre: Thriller
Preis: 10,99 €
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Autor:
Andreas Gruber, 1968 in Wien geboren, lebt als freier Autor mit seiner Familie in Grillenberg in Niederösterreich. Er hat bereits mehrere äußerst erfolgreiche und preisgekrönte Erzählungen und Romane verfasst.

Klappentext:
Eine geheimnisvolle Nonne betritt das BKA-Gebäude in Wiesbaden und kündigt an, in den nächsten 7 Tagen 7 Morde zu begehen. Über alles Weitere will sie nur mit dem Profiler Maarten S. Sneijder sprechen. Doch der hat gerade gekündigt, und so befragt Sneijders Kollegin Sabine Nemez die Nonne. Aber die schweigt beharrlich – und der erste Mord passiert. Jetzt hat sie auch Sneijders Aufmerksamkeit. Und während die Nonne in U-Haft sitzt, werden Sneijder und Nemez Opfer eines raffinierten Plans, der gnadenlos ein Menschleben nach dem anderen fordert und dessen Ursprung in einer grausamen, dunklen Vergangenheit liegt …

Meine Eindrücke:
Maarten S. Sneijder quitiert seinen Dienst beim Bundeskriminalamt, weil seine Bedingungen, zu denen er arbeiten möchte, nicht erfüllt werden können.

Auf dem Weg nach draußen begegnet er einer Nonne auf dem Flur, die unbedingt mit ihm sprechen will. Doch das interessiert Sneijder nicht mehr und er verlässt das Gebäude.

Sabine Nemez muss stattdessen die Sache übernehmen. Doch die Nonne verlangt weiterhin nach Sneijder. Das einzige was sie gegenüber Nemez zu Protokoll gibt ist, dass sie in den nächsten sieben Tagen, sieben Menschen töten wird.

Eine Nonne die zur Serienmörderin wird? Diese alte Dame will das Leben von Menschen auf bestialische Weise beenden? Das kann doch nicht sein. Was ist der Auslöser?

Sabine Nemez schafft es trotz weniger Details, die sie der Nonne entlocken konnte, den ersten Tatort zu finden. Doch leider zu spät, um das erste Opfer zu retten.

Die Nonne wird vom BKA festgesetzt und der Fall weckt doch Sneijders Interesse so sehr, dass er zurückkehrt.

Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez wieder vereint in einem verzweifelten Wettlauf gegen Zeit und Tod. Das Team wird Opfer eines raffinierten Plans, der gnadenlos ein Menschenleben nach dem anderen fordert.

Es scheint keine Chance zu geben, auch nur ein Opfer zu retten. Sie kommen immer nur Sekunden zu spät. Und die Art und Weise wie die Menschen hier getötet werden ist einfach nur krank.

Doch was sind das für Menschen, die Sneijder und Nemez hier versuchen zu retten? Welche Verbingung gibt es zwischen den Opfern?

In kurzen Rückblenden wird das Motiv und die Vorbereitungen der Taten näher beleuchtet. Was sich Herr Gruber hier ausgedacht hat, ist der Wahnsinn. Und er hat es tatsächlich geschafft mich auf die Seite der Nonne zu ziehen.

Wie alle Bücher aus der Todes-Reihe sorgt der flüssige Schreibstil und die geballte Spannung für tolle Lesestunden. Nemez und Sneijder sind ein großartiges Team. Und Maarten ist mittlerweile einfach nur Kult. So ein skurriler Typ der an den richtigen Stellen seinen trockenen Humor raushaut. Aber auch die anderen Protagonisten passen perfekt in das Geschehen.

Ein rasanter Thriller von der ersten bis zur letzten Seite! Ein absolutes MUSS für jeden Thriller-Fan!

Fazit:
Ich bin seit dem ersten Fall von Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez ein absoluter Gruber-Fan. Ich habe alle seine Bücher gelesen und jedes Einzelne hat mich überzeugt. Doch die Todes-Reihe hat es mir besonders angetan. Die Fälle, sowie die Charaktere sind einfach grandios…und nun heißt es wieder geduldig auf die Fortsetzung warten.