Andreas Gruber: Die Engelsmühle

Eine verfallene Mühle vor den Toren Wiens birgt ein düsteres Rätsel – und nur ein Mörder kennt die Lösung…

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Verlag: Goldmann 
Klappenbroschur mit 384 Seiten
erschienen: April 2018
Genre: Thriller
Preis: 9,99€
Bestellbar: hier

Autor:
Andreas Gruber, 1968 in Wien geboren, lebt als freier Autor mit seiner Familie in Grillenberg in Niederösterreich. Er hat bereits mehrere äußerst erfolgreiche und preisgekrönte Erzählungen und Romane verfasst.

Klappentext:
In einer Villa am Stadtrand Wiens wird der pensionierte Arzt Abel Ostrovsky brutal gefoltert und ermordet. Vor seinem Tod konnte Ostrovsky noch ein Videoband verstecken. Auf der Suche nach diesem Film zieht der Mörder eine blutige Spur durch die Stadt. Dem Privatdetektiv Peter Hogart gelingt es, das Video zu finden, von dem er sich einen entscheidenden Hinweis auf den Täter erhofft. Doch die rätselhafte kurze Schwarz-Weiß-Sequenz, die über den Bildschirm flimmert, gibt Hogart nur noch weitere Rätsel auf. Der entscheidende Hinweis zu deren Lösung scheint in der Vergangenheit zu liegen – und in einer verlassenen Mühle vor den Toren der Stadt …

Ich habe gelesen:
Nach „Die schwarze Dame“ ist „Die Engelsmühle“ der zweite Band rund um den Versicherungsdetektiv Peter Hogart.

In seinem zweiten Fall ermittelt er in seiner Heimatstadt Wien. Das erste Mordopfer lässt auch gar nicht lange auf sich warten. Herr Ostrowsky versucht kurz vor seinem Tod telefonischen Kontakt zu Hogarts Bruder Kurt aufzunehmen, erreichte aber nur den Anrufbeantworter. Aufgrund der Dringlichkeit der Nachricht bittet Kurt seinen Bruder  der Sache auf den Grund zu gehen.

Als Hogart bei Ostrowsky ankommt, findet er aber nicht ihn, sondern nur noch den Tatort seines brutalen Mordes samt Polizeiaufgebot vor. Schnell gerät sein Bruder Kurt, aufgrund dieses ominösen Anrufes unter Tatverdacht und kommt in Untersuchungshaft, da er sein Alibi für den Tatabend nicht preisgeben möchte.

Eigentlich müsste sich der Versicherungsdetektiv um einen Brand in einer Gebietskrankenkasse kümmern. Den Fall hatte er leider schon angenommen, doch nun, da sein Bruder in Haft sitzt hat Hogart keine Wahl mehr und stürzt sich in die Ermittlungsarbeit, um Kurt zu entlasten. Dabei ist er der Polizei meist eine Nasenlänge voraus und den ermittelnden Beamten ein Dorn im Auge.

Unterstützt wird er gelegentlich von Kurts 16-jähriger Tochter. Sie begleitet ihn zu diversen Ermittlungsschauplätzen, an denen er allein eher auffällig wirken würde. Wenn dieses Duo irgendwo auftauchte gab es auch immer was zu schmunzeln.

Herr Gruber geht, wie in allen seinen Thrillern mächtig ins Detail, gerade was die Schauplätze der Morde und die Opfer angeht. Ich frage mich immer wieder, was für eine kranke Fantasie manch ein Autor hat. Wahnsinn.

Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt. Die Handlungen waren stimmig, auch wenn es manchmal schon ein wenig seltsam war, dass gerade Peter Hogart immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist. Das ist im wahren Leben leider nicht immer der Fall.

Die Reihe um Peter Hogart gefällt mir und es stellt sich mir die Frage, warum Herr Gruber nach dem zweiten Band die Reihe nicht fortgeführt hat. Peter Hogart hätte  Potential für weitere Abenteuer.

Fazit:
Ob Hogart oder Sneijder, man kann mit Gruber einfach nichts verkehrt machen. Ich bin ein großer Gruber-Fan und freue mich nun auf die Pulaski-Reihe, die schon zum Lesen bereit liegt.

Wer noch nichts von Andreas Gruber gelesen hat, sollte das unbedingt nachholen. Ein absolutes Thriller-Fan-MUSS!!!

Dieses Buch wurde mir von der Verlagsgruppe Randomhouse, zum rezensieren, zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!

 

 

 

 

Andreas Gruber: Die Schwarze Dame

In den dunklen Gassen Prags fordert ein skrupelloser Killer seine Gegner zu einem teuflischen Spiel heraus…

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Verlag: Goldmann 
Klappenbroschur mit 384 Seiten
erschienen: Dezember 2017
Genre: Thriller
Preis: 9,99€
Bestellbar: hier

Autor:
Andreas Gruber, 1968 in Wien geboren, lebt als freier Autor mit seiner Familie in Grillenberg in Niederösterreich. Er hat bereits mehrere äußerst erfolgreiche und preisgekrönte Erzählungen und Romane verfasst.

Klappentext:
Auf der Suche nach einer spurlos verschwundenen Kollegin wird der Wiener Privatermittler Peter Hogart nach Prag geschickt. Doch die Goldene Stadt zeigt sich Hogart von ihrer düstersten Seite: Mit seinen Ermittlungen sticht er in ein Wespennest und hat binnen Stunden nicht nur eine Reihe äußerst zwielichtiger Gestalten, sondern auch die gesamte Prager Kripo gegen sich aufgebracht. Nur die junge Privatdetektivin Ivona Markovic, die gerade eine Reihe bizarrer Verstümmelungsmorde untersucht, scheint auf Hogarts Seite zu stehen. Als die beiden bei einem Anschlag nur knapp dem Tod entrinnen, wird klar, dass es eine Verbindung zwischen ihren Fällen geben muss. Und dass ihnen die Zeit bis zum nächsten Mord davonläuft …

Ich habe gelesen:
Andreas Gruber zählt seit der „Maarten S. Sneijder Reihe“ zu meinen absoluten Lieblingsautoren des Thriller-Genres. Nun wollte ich auch mal eines seiner ersten Bücher lesen.

Doch zu Beginn des Buches war ich irgendwie verwirrt. Normalerweise legt Herr Gruber immer gleich richtig los, aber bis zur Hälfte des Buches passierte irgendwie nichts aufregendes. Ich finde im Vergleich zu Grubers neuen Thrillern ist Peter Hogarts erster Fall viel zu wenig „blutig“.

Der Einstieg in das Buch war so langatmig, dass ich versucht war es aus der Hand zu legen. Das konnte doch aber nicht sein. Da muss noch was kommen…also habe ich tapfer weitergelesen.

In der tschechischen Hauptstadt sollen sehr wertvolle Gemälde bei einem Brand vernichtet worden sein. Alexandra Schelling wurde beauftragt einen evtl. Versicherungsbetrug in Prag aufzudecken. Nachdem ihre Ermittlungen abgeschlossen sind verschwindet sie kurz vor ihrem Rückflug nach Wien und bleibt spurlos verschwunden.

Nachdem weder die tschechische, noch die Wiener Polizei Spuren der Vermissten findet, soll Peter Hogart seine Kollegin aufspüren, ihren letzten Spuren folgen und den Versicherungsbetrug aufdecken.

In Prag angekommen lernt Peter Hogart die Privatdetektivin Ivona Markovic kennen. Bald bemerken die beiden Detektive, dass es einige Parallelen zwischen ihren Fällen gibt. Der zu Beginn thematisierte Versicherungsbetrug gerät sehr bald in den Hintergrund und die Beiden begeben sich auf die Jagd nach einem Serienkiller…

Nun nimmt die Geschichte endlich an Fahrt auf und Abgründe tun sich auf, so dass mir die Nackenhaare zu Berge standen. Wahnsinn was er sich hier wieder ausgedacht hat.

Fazit:
„Die Schwarze Dame“ ist ein gelungenes Buch, aber nicht perfekt. Der Anfang hat sich ganz schön in die Länge gezogen, aber ich bin froh, dass ich dennoch weiter gelesen habe, denn ab der Hälfte wurde ich für mein Durchhalten belohnt. Der Spannungsbogen stieg kontinuierlich an und endete in einem temporeichen Finale.

Nun warte ich auf den zweiten Fall von Peter Hogart „Die Engelsmühle“. Dieser erscheint am 18. April im Goldmann Verlag.

 

Andreas Gruber: Todesreigen

Du hattest recht.
Die Vergangenheit holt uns ein.
Der 1. Juni wird uns alle ins Verderben stürzen.
Leb wohl!

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Verlag: Goldmann
Taschenbuch mit 576 Seiten
Erscheinungsdatum: 21.08.2017
Genre: Thriller
Preis: 9,99 €
Bestellbar: hier

Autor:
Andreas Gruber, 1968 in Wien geboren, lebt als freier Autor mit seiner Familie in Grillenberg in Niederösterreich. Er hat bereits mehrere äußerst erfolgreiche und preisgekrönte Erzählungen und Romane verfasst.

Klappentext:
Nachdem eine Reihe von Kollegen auf brutale Art Selbstmord begangen haben, wird Sabine Nemez – Kommissarin und Ausbilderin beim BKA – misstrauisch. Vieles weist auf eine jahrzehntealte Verschwörung und deren von Rache getriebenes Opfer hin. Sabine bittet ihren ehemaligen Kollegen, den vom Dienst suspendierten Profiler Maarten S. Sneijder, um Hilfe. Doch der verweigert die Zusammenarbeit, mit der dringenden Warnung, die Finger von dem Fall zu lassen. Dann verschwindet Sabine spurlos, und Sneijder greift selbst ein. Womit er nicht nur einem hasserfüllten Mörder in die Quere kommt, sondern auch seinen einstigen Freunden und Kollegen, die alles tun würden, um die Sünden ihrer Vergangenheit endgültig auzulöschen…

Meine Eindrücke:
Lange habe ich auf „Todesreigen“ gewartet und schwupp….ist das Buch auch leider schon wieder ausgelesen. Dem Ende nach zu urteilen wird es aber noch einen weiteren Teil geben. Juhu…

Andreas Gruber hat sich mit dieser Reihe:

1. Todesfrist
2. Todesurteil
3. Todesmärchen
4. Todesreigen

absolut in mein Herz geschrieben. Die Bücher haben eine solche Komplexität, die kann man sich gar nicht vorstellen. Toll durchdachte Fälle, die absolut stimmig sind…Wahnsinn.

Sabine Nemez, Tina Martinelli, Maarten S. Sneijder und viele mehr sind auch im 4. Buch wieder mit dabei. Herr Gruber hat so ausdrucksstarke Protagonisten geschaffen, dass man meint sie alle persönlich zu kennen.

In „Todesreigen“ haben wir es mit mysteriösen Selbstmorden zu tun. 2 BKA-Beamte nehmen sich am gleichen Tag das Leben, doch damit nicht genug, auch Familienangehörige von BKA-Beamten müssen sterben. Das kann doch alles kein Zufall sein.

Sabine Nemez wird schnell klar, dass hier etwas nicht stimmt. Mit ihrer Kollegin Tina Martinelli kommt sie einer Tragödie auf die Spur, die sich vor gut 20 Jahren ereignet hat. Sie graben Dinge aus, die wohl lieber im Verborgenen geblieben wären.

Doch warum blocken so viele Ermittler und sogar Vorgesetzte des BKA ab. Es scheint als wollten sie das Alles gar nicht aufklären. Und warum unterstützt Sneijder sein „Eichkätzchen“ Sabine nicht bei den Ermittlungen? Klar, er ist suspendiert, aber das hält doch einen Sneijder nicht ab.

Es war wieder großartig die Ermittlungen zu verfolgen. So viele aufregende Momente, bei denen ich den Atem angehalten habe. Soooo viele Geschehnisse, die aber am Ende super zusammen passten.

Fazit:
Für mich ein Meisterwerk. Absolute Weiterempfehlung!!!

Dieser Thriller wurde mir von der Verlagsgruppe Random House, zum rezensieren, zur Verfügung gestellt. Vielen lieben Dank!

 

 

 

 

Andreas Gruber: Todesurteil

WENN EINE FALSCHE SPUR
DIREKT IN DEN ABGRUND FÜHRT…

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Verlag: Goldmann
Format: Taschenbuch
Seiten: 592
Genre: Thriller
ISBN: 978-3-442-48025-8
Preis: 9,99 €
Bestellbar: hier

Autor:
Andreas Gruber, 1968 in Wien geboren, lebt als freier Autor mit seiner Familie in Grillenberg in Niederösterreich. Er hat bereits mehrere äußerst erfolgreiche und preisgekrönte Erzählungen und Romane verfasst.

Klappentext:
In Wien verschwindet die zehnjährige Clara. Ein Jahr später taucht sie völlig verstört am nahen Waldrand wieder auf. Ihr gesamter Rücken ist mit Motiven aus Dantes „Inferno“ tätowiert – und sie spricht kein Wort. Indessen nimmt der niederländische Profiler Maarten S. Sneijder an der Akademie des BKA für hochbegabten Nachwuchs mit seinen Studenten ungelöste Mordfälle durch. Seine beste Schülerin Sabine Nemez entdeckt einen Zusammenhang zwischen mehreren Fällen – aber das Werk des raffinierten Killers ist noch lange nicht beendet. Seine Spur führt nach Wien – wo Clara die einzige ist, die den Mörder je zu Gesicht bekommen hat …

Ich habe gelesen:
Die zehnjährige Clara taucht, nachdem sie ein Jahr verschwunden war, plötzlich in einem Waldstück wieder auf. Ihr Rücken ist übersäht mit Tätowierungen aus Dantes „Inferno“.

Was hat das arme Mädchen durchgemacht? Sie ist schwer traumatisiert und spricht kein Wort, bis die Staatsanwältin Melanie Dietz mit Hilfe ihres Therapiehundes einen Zugang zu Clara findet.

Kurze Zeit später werden in der Nähe von Claras Fundort weitere Mädchenleichen gefunden und es wird klar, dass sie es mit einem skrupellosen Serienkiller zu tun haben. Die Zeit drängt…

Während die Wiener Beamten versuchen den Serienkiller zu finden beschäftigt sich der Profiler Maarten S. Sneijder mit seinen Studenten des BKA in Wiesbaden mit einigen ungeklärten Mordfällen, die abartiger nicht sein könnten. Unter diesen Studenten finden wir Sabine Nemez wieder. Sneijder hat es geschafft Sabines Traum zu erfüllen und sie zum BKA zu holen und das soll er auch nicht bereuen.

Ihr fallen in den ungeklärten Morden allmählich Zusammenhänge auf, doch keiner will ihr so richtig zuhören und glauben. Aber Sabine lässt sich nicht beirren und forscht auf eigene Faust weiter, denn sie hat nicht zuletzt auch ein persönliches Interesse daran, die Fälle zu lösen.

Zwei Handlungsstränge die augenscheinlich nichts miteinander zu tun haben. Lange konnte ich nicht erkennen, wie der Wiesbadener und der Wiener Handlungsstrang sich verbinden lassen könnten. Kann man sie überhaupt am Ende miteinander verknüpfen?

Ich verrate Euch nur, dass es ein fulminantes Finale geben wird.

Fazit:
Auch von diesem Buch war ich begeistert, wobei „Todesfrist“ und „Todesmärchen“ im Vergleich ein wenig die Nase vorne haben. Die Vorgänge beim BKA waren für mich teilweise etwas langatmig. Auch wenn die toll gezeichneten Charaktere es etwas aufgelockert haben, aber am Ende konnte mich Herr Gruber doch wieder begeistern.

Nun bin ich in spannender Erwartung auf „Todesreigen“.

Andreas Gruber: Todesfrist

WEH!
JETZT GEHT ES KLIPP UND KLAPP
MIT DER SCHER‘ DIE DAUMEN AB…

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Verlag: Goldmann
Format: Taschenbuch
Seiten: 432
Genre: Thriller
ISBN: 978-3-442-47866-8
Preis: 9,99 €
Bestellbar: hier

Autor:
Andreas Gruber, 1968 in Wien geboren, lebt als freier Autor mit seiner Familie in Grillenberg in Niederösterreich. Er hat bereits mehrere äußerst erfolgreiche und preisgekrönte Erzählungen und Romane verfasst.

Klappentext:
»Wenn Sie innerhalb von 48 Stunden herausfinden, warum ich diese Frau entführt habe, bleibt sie am Leben. Falls nicht – stirbt sie.« Mit dieser Botschaft beginnt das perverse Spiel eines Serienmörders. Er lässt seine Opfer verhungern, ertränkt sie in Tinte oder umhüllt sie bei lebendigem Leib mit Beton. Verzweifelt sucht die Münchner Kommissarin Sabine Nemez nach einer Erklärung, einem Motiv. Erst als sie einen niederländischen Kollegen hinzuzieht, entdecken sie zumindest ein Muster: Ein altes Kinderbuch dient dem Täter als grausame Inspiration – und das birgt noch viele Ideen …

Ich habe gelesen:
Da mich „Todesmärchen“ von Andreas Gruber so begeistert hat wollte ich die ersten Bücher aus der Maarten S. Sneijder Serie auch unbedingt lesen.

Starker Tobak sind  die Schauplätze der Verbrechen, zu denen die Kripo in Köln, München, Leipzig, Dresden und Wien gerufen werden. Tatorte, die makabrer nicht sein könnten. Grausam zugerichtete Leichen, die zu Lebzeiten scheinbar nichts miteinander zu tun hatten.

Maarten S. Sneijder, ein erfahrener Fallanalytiker des BKA, wird zur Klärung dieser schwierigen Mordserie herangezogen. Keiner mag ihn, denn er ist ein echter Kotzbrocken, der am liebsten alleine arbeitet und seine Ruhe verlangt. Vanilletee und Marihuana gehören  ebenso zu dem exzentrischen Ermittler wie Akkupunkturnadeln und Diebstähle in einer bestimmten Buchhandlung. Kollegen als gleichberechtigt anzusehen kommt ihm gar nicht in den Sinn, im Gegenteil, sie werden behandelt wie Leibeigene. Sein arrogantes Verhalten, aber auch seine Genialität sind legendär.

Umso erstaunlicher ist es, dass er Sabine Nemez, eine junge Polizeibeamtin im Kriminaldauerdienst, unter seine Fittiche nimmt, sie in die Ermittlungen mit einbezieht und ihr sogar Einblicke in sein Privatleben gewährt. Gemeinsam versuchen sie die mysteriösen Morde aufzuklären.

Wer ist zu so viel Grausamkeit fähig und warum?

Andreas Grubers Schreibstil ist sehr leicht und flüssig, so peitschte er mich von einem Kapitel zum nächsten in einem rasanten Tempo. Der Spannungsbogen war von Anfang an sehr hoch und konnte bis zum Schluss gehalten werden. Für mich war „Todesfrist“ ein absoluter Pageturner, den ich nicht mehr aus der Hand legen konnte.

Fazit:
Für mich wieder ein rund um überzeugender Thriller, der mir das Blut in den Adern gefrieren lies. Ein spannender Wettlauf gegen die Zeit mit tollen Protagonisten, die einem trotz der Brutalität des Buches hin und wieder ein Grinsen ins Gesicht zaubern. Nun freue ich mich auf „Todesurteil“.

Andreas Gruber: Todesmärchen

Es war einmal in dunkler, abgrundtiefer Nacht ein böser, bitterböser Mann …

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Verlag: Goldmann
Format: Taschenbuch
Seiten: 544
Genre: Thriller
ISBN: 978-3-442-48312-9
Preis: 9,99 €
Bestellbar: hier

Autor:
Andreas Gruber, 1968 in Wien geboren, lebt als freier Autor mit seiner Familie in Grillenberg in Niederösterreich. Er hat bereits mehrere äußerst erfolgreiche und preisgekrönte Erzählungen und Romane verfasst.

Klappentext:
In Bern wird die kunstvoll drapierte Leiche einer Frau gefunden, in deren Haut der Mörder ein geheimnisvolles Zeichen geritzt hat. Sie bleibt nicht sein einziges Opfer. Der niederländische Profiler Maarten S. Sneijder und BKA-Kommissarin Sabine Nemez lassen sich auf eine blutige Schnitzeljagd ein – doch der Killer scheint ihnen immer einen Schritt voraus. Währenddessen trifft die junge Psychologin Hannah im norddeutschen Steinfels ein, einem Gefängnis für geistig abnorme Rechtsbrecher. Sie soll eine Therapiegruppe leiten, ist jedoch nur an einem einzelnen Häftling interessiert: Piet van Loon. Der wurde einst von Sneijder hinter Gittern gebracht. Und wird jetzt zur Schlüsselfigur in einem teuflischen Spiel …

Ich habe gelesen:
Von Andreas Gruber habe ich bisher noch kein Buch gelesen. Er hat mich aber mit „Todesmärchen“ so begeistert, dass ich mir die ersten beiden Bücher aus der Maarten S. Sneijder Serie schon zugelegt habe.

Was ist so besonders an Maarten S. Sneijder?

Das sagt Herr Gruber selbst darüber:
„Maarten S. Sneijder ist eine ziemlich schräge Figur – mit Absicht. In diesen Charakter habe ich alles gepackt, was mich fasziniert. Sneijder ist ein Kotzbrocken, ein Misanthrop, er hasst Menschen, er klaut Bücher, er ist schwul, hat Cluster-Kopfschmerzen, akupunktiert sich selbst und raucht Marihuana. Aber er ist ein Genie, denn er hat seine eigene Sneijder-Methode entwickelt, um Killer zu fassen … bis zur Selbstaufopferung. Und damit hat er Erfolg – und zwar recht häufig. Immerhin ist er ein niederländischer Profiler, der am BKA Wiesbaden unterrichtet – unter anderem auch seine „Entdeckung“ Sabine Nemez, die er unter seine Fittiche nimmt, weil er ihr Potenzial erkannt hat. Gemeinsam haben sie es mit den perfidesten Verbrechen zu tun, die ich mir ausdenken konnte. Und es macht immer wieder Spaß, über Sneijder & Nemez zu schreiben, daher werden noch viele Bücher folgen. Was erwartet Sie? Neben aller Brutalität auch abwechslungsreiche Schauplätze, jede Menge Zeitdruck und eine große Portion Humor, denn Sneijder hat – wie gesagt – seine eigene Art, mit Menschen umzugehen.“

Nun aber zum Buch:
Eine fürchterliche Mordserie erstreckt sich quer durch Deutschland, die Schweiz, Österreich und die Niederlande.

Der sehr interessante Charakter Maarten S. Sneijder, niederländischer Profiler, und die BKA-Kommissarin Sabine Nemez lassen sich auf eine blutige Schnitzeljagd ein.

Doch irgendwie kommen die beiden nicht so richtig voran. Als Sabine anfängt die Motive aus einer neuen Sicht zu betrachten, stellt sie fest, dass alle Morde eine Gemeinsamkeit haben. Und während Sabine die Fälle immer mehr hinterfragt stellt sie fest, dass ihr Vorgesetzter S. Sneijder scheinbar etwas zu verbergen hat.

Wir lernen auch die junge Psychologin Hannah kennen die in Steinfels abnorme Verbrecher betreuen soll. Hier gilt ihr Interesse besonders Piet van Loon, einem Psychopathen der mehrere Menschen ermordet hat und einst von Maarten S. Sneijder hinter Gitter gebracht wurde. Je mehr Hannah sich mit van Loon beschäftigt, desto mehr Geheimnisse scheint Hannah auf Steinfels aufzudecken. Das gefällt natürlich nicht jedem, denn auch ihre Vorgängerin hatte einst Fragen gestellt und nun ist sie tot.

Dem Autor ist es gelungen die Geschichte rund um Hannah, Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez sehr spannend und rasant zu gestalten. Immer wenn ich dachte, dass es eigentlich gar nicht mehr dicker kommen kann, hat Herr Gruber noch einen drauf gesetzt.

Allein die Morde und Tatorte lassen einem die Haare zu Berge stehen. Echt makabre, kranke Fantasien wurden hier verpackt. Das ist genau nach meinem Geschmack. Die Geschichte war so spannend, dass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen wollte.

Fazit: 
Herr Gruber hat einen neuen Fan gefunden. Ich war absolut begeistert.