Andreas Gruber: Herzgrab

Wenn Liebe zur Obsession wird und Rache zum blutigen Wahn…

20180426_065408.jpg

Verlag: Goldmann 
Klappenbroschur mit 544 Seiten
erschienen: November 2013
Genre: Thriller
Preis: 9,99€
Bestellbar: hier

Autor:
Andreas Gruber, 1968 in Wien geboren, lebt als freier Autor mit seiner Familie in Grillenberg in Niederösterreich. Er hat bereits mehrere äußerst erfolgreiche und preisgekrönte Erzählungen und Romane verfasst.

Klappentext:
Die junge Wiener Privatdetektivin Elena Gerink hat den Ruf, bisher noch jede vermisste Person gefunden zu haben. Doch die Suche nach dem verschwundenen weltbekannten Maler Salvatore Del Vecchio gestaltet sich schwieriger als gedacht. Als überraschend ein letztes Gemälde von ihm auftaucht, weist ihr das den Weg in die drückende Schwüle der Toskana. In Florenz trifft Elena auf ihren Ex-Mann Peter Gerink, der als Spezialist des Bundeskriminalamts nach einer in Italien verschwundenen Österreicherin sucht. Schon bald erkennen sie, dass die Ereignisse zusammenhängen – auf eine derart perfide und blutige Art und Weise, dass Elena und Peter dem Fall auch gemeinsam kaum gewachsen scheinen …

Ich habe gelesen:
Teresa Del Vecchio lebt mit ihrer Nichte Monica in Wien. Sie wollen mit ihrer, in der Toskana lebenden, Familie nichts mehr zu tun haben. Doch um an der Trauerfeier für ihre zwei kürzlich zu Tode gekommenen Brüder teilzunehmen, fährt Teresa trotz Diskrepanzen zum Familiensitz der Del Vecchios und verschwindet von dort plötzlich spurlos.

Der BKA-Beamte Peter Gerink wird mit dem Fall beauftragt und mit seinem Ex-Partner Dino Scatozza nach Italien geschickt, um Teresa, die seit mittlerweile einem Monat verschwunden ist, zu finden. Die Kombination Gerink und Scatozza ist leider nicht so passend, denn Peter seine Frau Elena hat ihren Mann erst kürzlich mit Dino betrogen, aber es nützt nichts, da muss Peter jetzt durch.

Gleichzeitig wird die Privatdetektivin Elena Gerink von der jungen Italienerin Monica engagiert um ihren Vater Salvatore Del Vecchio zu finden, der seit einem Jahr spurlos verschwunden ist. Hinterlassen hat er nur einen Abschiedsbrief, in dem er mitteilt, dass er in Ruhe um seine erst kürzlich verstorbene Frau, Monica’s Mutter, trauern möchte und ein letztes Gemälde fertigstellen will. Elena reist für ihren Auftrag nach Italien, um den Spuren, die sie hat, zu folgen.

Wer hat es auf die Familie Del Vecchio abgesehen und warum?

Erst verschwindet Salvatore, dann kommen seine zwei Brüder auf obskure Art und Weise ums Leben und dann ist seine Schwester Teresa auch plötzlich wie vom Erdboden verschluckt.

Was ist hier los?

Kaum haben Peter und Dino Italien erreicht werden sie in ihren Ermittlungen durch die italienische Polizei, wie auch durch die Familie Del Vecchio nur behindert und verarscht. Als sie sich letztlich eigenmächtig auf Spurensuche begeben, geraten sie in einen Sumpf aus Verschwörungen und riesige Felsbrocken werden ihnen in den Weg geworfen.

So verfolgen wir nun die zwei Duo’s bei ihren separaten Ermittlungen und einer wilden Reise durch die Toskana. Zum einen Peter und Dino, die mich mit ihrem neckischen Umgang oftmals zum Schmunzeln brachten und zum anderen Elena mit ihrer Klientin Monica, zwei selbstbewusste Frauen, die dem Geheimnis des verschwundenen Salvatore immer mehr auf die Spur kommen und so ins Visier eines skrupellosen Killers geraten.

Fazit:
Wieder mal ein hervorragender Gruber, der mich von der ersten, bis zur letzten Seite überzeugt hat. Es gab unheimlich viele Gänsehautmomente, Einblicke in die Abgründe der menschlichen Seele. Das Motiv und die Art und Weise der Morde waren schauderhaft. Spannung bis zum Schluss, aber zwischendurch auch mal was zum Schmunzeln. Einfach nur Perfekt!

Jetzt freue ich mich auf die Pulaski-Reihe

 

 

 

 

 

Andreas Gruber: Die Engelsmühle

Eine verfallene Mühle vor den Toren Wiens birgt ein düsteres Rätsel – und nur ein Mörder kennt die Lösung…

20180419_080316.jpg

Verlag: Goldmann 
Klappenbroschur mit 384 Seiten
erschienen: April 2018
Genre: Thriller
Preis: 9,99€
Bestellbar: hier

Autor:
Andreas Gruber, 1968 in Wien geboren, lebt als freier Autor mit seiner Familie in Grillenberg in Niederösterreich. Er hat bereits mehrere äußerst erfolgreiche und preisgekrönte Erzählungen und Romane verfasst.

Klappentext:
In einer Villa am Stadtrand Wiens wird der pensionierte Arzt Abel Ostrovsky brutal gefoltert und ermordet. Vor seinem Tod konnte Ostrovsky noch ein Videoband verstecken. Auf der Suche nach diesem Film zieht der Mörder eine blutige Spur durch die Stadt. Dem Privatdetektiv Peter Hogart gelingt es, das Video zu finden, von dem er sich einen entscheidenden Hinweis auf den Täter erhofft. Doch die rätselhafte kurze Schwarz-Weiß-Sequenz, die über den Bildschirm flimmert, gibt Hogart nur noch weitere Rätsel auf. Der entscheidende Hinweis zu deren Lösung scheint in der Vergangenheit zu liegen – und in einer verlassenen Mühle vor den Toren der Stadt …

Ich habe gelesen:
Nach „Die schwarze Dame“ ist „Die Engelsmühle“ der zweite Band rund um den Versicherungsdetektiv Peter Hogart.

In seinem zweiten Fall ermittelt er in seiner Heimatstadt Wien. Das erste Mordopfer lässt auch gar nicht lange auf sich warten. Herr Ostrowsky versucht kurz vor seinem Tod telefonischen Kontakt zu Hogarts Bruder Kurt aufzunehmen, erreichte aber nur den Anrufbeantworter. Aufgrund der Dringlichkeit der Nachricht bittet Kurt seinen Bruder  der Sache auf den Grund zu gehen.

Als Hogart bei Ostrowsky ankommt, findet er aber nicht ihn, sondern nur noch den Tatort seines brutalen Mordes samt Polizeiaufgebot vor. Schnell gerät sein Bruder Kurt, aufgrund dieses ominösen Anrufes unter Tatverdacht und kommt in Untersuchungshaft, da er sein Alibi für den Tatabend nicht preisgeben möchte.

Eigentlich müsste sich der Versicherungsdetektiv um einen Brand in einer Gebietskrankenkasse kümmern. Den Fall hatte er leider schon angenommen, doch nun, da sein Bruder in Haft sitzt hat Hogart keine Wahl mehr und stürzt sich in die Ermittlungsarbeit, um Kurt zu entlasten. Dabei ist er der Polizei meist eine Nasenlänge voraus und den ermittelnden Beamten ein Dorn im Auge.

Unterstützt wird er gelegentlich von Kurts 16-jähriger Tochter. Sie begleitet ihn zu diversen Ermittlungsschauplätzen, an denen er allein eher auffällig wirken würde. Wenn dieses Duo irgendwo auftauchte gab es auch immer was zu schmunzeln.

Herr Gruber geht, wie in allen seinen Thrillern mächtig ins Detail, gerade was die Schauplätze der Morde und die Opfer angeht. Ich frage mich immer wieder, was für eine kranke Fantasie manch ein Autor hat. Wahnsinn.

Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt. Die Handlungen waren stimmig, auch wenn es manchmal schon ein wenig seltsam war, dass gerade Peter Hogart immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist. Das ist im wahren Leben leider nicht immer der Fall.

Die Reihe um Peter Hogart gefällt mir und es stellt sich mir die Frage, warum Herr Gruber nach dem zweiten Band die Reihe nicht fortgeführt hat. Peter Hogart hätte  Potential für weitere Abenteuer.

Fazit:
Ob Hogart oder Sneijder, man kann mit Gruber einfach nichts verkehrt machen. Ich bin ein großer Gruber-Fan und freue mich nun auf die Pulaski-Reihe, die schon zum Lesen bereit liegt.

Wer noch nichts von Andreas Gruber gelesen hat, sollte das unbedingt nachholen. Ein absolutes Thriller-Fan-MUSS!!!

Dieses Buch wurde mir von der Verlagsgruppe Randomhouse, zum rezensieren, zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!

 

 

 

 

Andreas Gruber: Die Schwarze Dame

In den dunklen Gassen Prags fordert ein skrupelloser Killer seine Gegner zu einem teuflischen Spiel heraus…

20180228_064430.jpg

Verlag: Goldmann 
Klappenbroschur mit 384 Seiten
erschienen: Dezember 2017
Genre: Thriller
Preis: 9,99€
Bestellbar: hier

Autor:
Andreas Gruber, 1968 in Wien geboren, lebt als freier Autor mit seiner Familie in Grillenberg in Niederösterreich. Er hat bereits mehrere äußerst erfolgreiche und preisgekrönte Erzählungen und Romane verfasst.

Klappentext:
Auf der Suche nach einer spurlos verschwundenen Kollegin wird der Wiener Privatermittler Peter Hogart nach Prag geschickt. Doch die Goldene Stadt zeigt sich Hogart von ihrer düstersten Seite: Mit seinen Ermittlungen sticht er in ein Wespennest und hat binnen Stunden nicht nur eine Reihe äußerst zwielichtiger Gestalten, sondern auch die gesamte Prager Kripo gegen sich aufgebracht. Nur die junge Privatdetektivin Ivona Markovic, die gerade eine Reihe bizarrer Verstümmelungsmorde untersucht, scheint auf Hogarts Seite zu stehen. Als die beiden bei einem Anschlag nur knapp dem Tod entrinnen, wird klar, dass es eine Verbindung zwischen ihren Fällen geben muss. Und dass ihnen die Zeit bis zum nächsten Mord davonläuft …

Ich habe gelesen:
Andreas Gruber zählt seit der „Maarten S. Sneijder Reihe“ zu meinen absoluten Lieblingsautoren des Thriller-Genres. Nun wollte ich auch mal eines seiner ersten Bücher lesen.

Doch zu Beginn des Buches war ich irgendwie verwirrt. Normalerweise legt Herr Gruber immer gleich richtig los, aber bis zur Hälfte des Buches passierte irgendwie nichts aufregendes. Ich finde im Vergleich zu Grubers neuen Thrillern ist Peter Hogarts erster Fall viel zu wenig „blutig“.

Der Einstieg in das Buch war so langatmig, dass ich versucht war es aus der Hand zu legen. Das konnte doch aber nicht sein. Da muss noch was kommen…also habe ich tapfer weitergelesen.

In der tschechischen Hauptstadt sollen sehr wertvolle Gemälde bei einem Brand vernichtet worden sein. Alexandra Schelling wurde beauftragt einen evtl. Versicherungsbetrug in Prag aufzudecken. Nachdem ihre Ermittlungen abgeschlossen sind verschwindet sie kurz vor ihrem Rückflug nach Wien und bleibt spurlos verschwunden.

Nachdem weder die tschechische, noch die Wiener Polizei Spuren der Vermissten findet, soll Peter Hogart seine Kollegin aufspüren, ihren letzten Spuren folgen und den Versicherungsbetrug aufdecken.

In Prag angekommen lernt Peter Hogart die Privatdetektivin Ivona Markovic kennen. Bald bemerken die beiden Detektive, dass es einige Parallelen zwischen ihren Fällen gibt. Der zu Beginn thematisierte Versicherungsbetrug gerät sehr bald in den Hintergrund und die Beiden begeben sich auf die Jagd nach einem Serienkiller…

Nun nimmt die Geschichte endlich an Fahrt auf und Abgründe tun sich auf, so dass mir die Nackenhaare zu Berge standen. Wahnsinn was er sich hier wieder ausgedacht hat.

Fazit:
„Die Schwarze Dame“ ist ein gelungenes Buch, aber nicht perfekt. Der Anfang hat sich ganz schön in die Länge gezogen, aber ich bin froh, dass ich dennoch weiter gelesen habe, denn ab der Hälfte wurde ich für mein Durchhalten belohnt. Der Spannungsbogen stieg kontinuierlich an und endete in einem temporeichen Finale.

Nun warte ich auf den zweiten Fall von Peter Hogart „Die Engelsmühle“. Dieser erscheint am 18. April im Goldmann Verlag.

 

Andreas Gruber: Todesreigen

Du hattest recht.
Die Vergangenheit holt uns ein.
Der 1. Juni wird uns alle ins Verderben stürzen.
Leb wohl!

20170821_175621

Verlag: Goldmann
Taschenbuch mit 576 Seiten
Erscheinungsdatum: 21.08.2017
Genre: Thriller
Preis: 9,99 €
Bestellbar: hier

Autor:
Andreas Gruber, 1968 in Wien geboren, lebt als freier Autor mit seiner Familie in Grillenberg in Niederösterreich. Er hat bereits mehrere äußerst erfolgreiche und preisgekrönte Erzählungen und Romane verfasst.

Klappentext:
Nachdem eine Reihe von Kollegen auf brutale Art Selbstmord begangen haben, wird Sabine Nemez – Kommissarin und Ausbilderin beim BKA – misstrauisch. Vieles weist auf eine jahrzehntealte Verschwörung und deren von Rache getriebenes Opfer hin. Sabine bittet ihren ehemaligen Kollegen, den vom Dienst suspendierten Profiler Maarten S. Sneijder, um Hilfe. Doch der verweigert die Zusammenarbeit, mit der dringenden Warnung, die Finger von dem Fall zu lassen. Dann verschwindet Sabine spurlos, und Sneijder greift selbst ein. Womit er nicht nur einem hasserfüllten Mörder in die Quere kommt, sondern auch seinen einstigen Freunden und Kollegen, die alles tun würden, um die Sünden ihrer Vergangenheit endgültig auzulöschen…

Meine Eindrücke:
Lange habe ich auf „Todesreigen“ gewartet und schwupp….ist das Buch auch leider schon wieder ausgelesen. Dem Ende nach zu urteilen wird es aber noch einen weiteren Teil geben. Juhu…

Andreas Gruber hat sich mit dieser Reihe:

1. Todesfrist
2. Todesurteil
3. Todesmärchen
4. Todesreigen

absolut in mein Herz geschrieben. Die Bücher haben eine solche Komplexität, die kann man sich gar nicht vorstellen. Toll durchdachte Fälle, die absolut stimmig sind…Wahnsinn.

Sabine Nemez, Tina Martinelli, Maarten S. Sneijder und viele mehr sind auch im 4. Buch wieder mit dabei. Herr Gruber hat so ausdrucksstarke Protagonisten geschaffen, dass man meint sie alle persönlich zu kennen.

In „Todesreigen“ haben wir es mit mysteriösen Selbstmorden zu tun. 2 BKA-Beamte nehmen sich am gleichen Tag das Leben, doch damit nicht genug, auch Familienangehörige von BKA-Beamten müssen sterben. Das kann doch alles kein Zufall sein.

Sabine Nemez wird schnell klar, dass hier etwas nicht stimmt. Mit ihrer Kollegin Tina Martinelli kommt sie einer Tragödie auf die Spur, die sich vor gut 20 Jahren ereignet hat. Sie graben Dinge aus, die wohl lieber im Verborgenen geblieben wären.

Doch warum blocken so viele Ermittler und sogar Vorgesetzte des BKA ab. Es scheint als wollten sie das Alles gar nicht aufklären. Und warum unterstützt Sneijder sein „Eichkätzchen“ Sabine nicht bei den Ermittlungen? Klar, er ist suspendiert, aber das hält doch einen Sneijder nicht ab.

Es war wieder großartig die Ermittlungen zu verfolgen. So viele aufregende Momente, bei denen ich den Atem angehalten habe. Soooo viele Geschehnisse, die aber am Ende super zusammen passten.

Fazit:
Für mich ein Meisterwerk. Absolute Weiterempfehlung!!!

Dieser Thriller wurde mir von der Verlagsgruppe Random House, zum rezensieren, zur Verfügung gestellt. Vielen lieben Dank!

 

 

 

 

Andreas Gruber: Todesurteil

WENN EINE FALSCHE SPUR
DIREKT IN DEN ABGRUND FÜHRT…

wp-1489470506617.jpg

Verlag: Goldmann
Format: Taschenbuch
Seiten: 592
Genre: Thriller
ISBN: 978-3-442-48025-8
Preis: 9,99 €
Bestellbar: hier

Autor:
Andreas Gruber, 1968 in Wien geboren, lebt als freier Autor mit seiner Familie in Grillenberg in Niederösterreich. Er hat bereits mehrere äußerst erfolgreiche und preisgekrönte Erzählungen und Romane verfasst.

Klappentext:
In Wien verschwindet die zehnjährige Clara. Ein Jahr später taucht sie völlig verstört am nahen Waldrand wieder auf. Ihr gesamter Rücken ist mit Motiven aus Dantes „Inferno“ tätowiert – und sie spricht kein Wort. Indessen nimmt der niederländische Profiler Maarten S. Sneijder an der Akademie des BKA für hochbegabten Nachwuchs mit seinen Studenten ungelöste Mordfälle durch. Seine beste Schülerin Sabine Nemez entdeckt einen Zusammenhang zwischen mehreren Fällen – aber das Werk des raffinierten Killers ist noch lange nicht beendet. Seine Spur führt nach Wien – wo Clara die einzige ist, die den Mörder je zu Gesicht bekommen hat …

Ich habe gelesen:
Die zehnjährige Clara taucht, nachdem sie ein Jahr verschwunden war, plötzlich in einem Waldstück wieder auf. Ihr Rücken ist übersäht mit Tätowierungen aus Dantes „Inferno“.

Was hat das arme Mädchen durchgemacht? Sie ist schwer traumatisiert und spricht kein Wort, bis die Staatsanwältin Melanie Dietz mit Hilfe ihres Therapiehundes einen Zugang zu Clara findet.

Kurze Zeit später werden in der Nähe von Claras Fundort weitere Mädchenleichen gefunden und es wird klar, dass sie es mit einem skrupellosen Serienkiller zu tun haben. Die Zeit drängt…

Während die Wiener Beamten versuchen den Serienkiller zu finden beschäftigt sich der Profiler Maarten S. Sneijder mit seinen Studenten des BKA in Wiesbaden mit einigen ungeklärten Mordfällen, die abartiger nicht sein könnten. Unter diesen Studenten finden wir Sabine Nemez wieder. Sneijder hat es geschafft Sabines Traum zu erfüllen und sie zum BKA zu holen und das soll er auch nicht bereuen.

Ihr fallen in den ungeklärten Morden allmählich Zusammenhänge auf, doch keiner will ihr so richtig zuhören und glauben. Aber Sabine lässt sich nicht beirren und forscht auf eigene Faust weiter, denn sie hat nicht zuletzt auch ein persönliches Interesse daran, die Fälle zu lösen.

Zwei Handlungsstränge die augenscheinlich nichts miteinander zu tun haben. Lange konnte ich nicht erkennen, wie der Wiesbadener und der Wiener Handlungsstrang sich verbinden lassen könnten. Kann man sie überhaupt am Ende miteinander verknüpfen?

Ich verrate Euch nur, dass es ein fulminantes Finale geben wird.

Fazit:
Auch von diesem Buch war ich begeistert, wobei „Todesfrist“ und „Todesmärchen“ im Vergleich ein wenig die Nase vorne haben. Die Vorgänge beim BKA waren für mich teilweise etwas langatmig. Auch wenn die toll gezeichneten Charaktere es etwas aufgelockert haben, aber am Ende konnte mich Herr Gruber doch wieder begeistern.

Nun bin ich in spannender Erwartung auf „Todesreigen“.