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Diana Gabaldon: Die Highlans-Saga

Die schönste Liebesgeschichte aller Zeiten!

Diana Gabaldon: Die Highland-Saga

Diana Gabaldon war Honorarprofessorin für Tiefseebiologie und Zoologie an der Universität von Arizona, bevor sie sich hauptberuflich dem Schreiben widmete. Bereits ihr erster Roman Feuer und Stein wurde international zu einem gigantischen Erfolg und führte dazu, dass Millionen von Lesern zu begeisterten Fans ihrer Romane wurden. Zuletzt wurde Gabaldons Highland-Saga unter dem Titel Outlander hochkarätig fürs Fernsehen verfilmt. Diana Gabaldon ist Mutter dreier erwachsener Kinder und lebt mit ihrem Mann in Scottsdale, Arizona.

Verlag: blanvalet
Format: Taschenbuch
Genre: Roman
ISBN:
Feuer und Stein: 978-3-442-36105-2
Die geliehene Zeit: 978-3-442-36106-9
Ferne Uwe: 978-3-442-36107-6
Ruf der Trommel: 978-3-442-36108-3
Das flammende Kreuz: 978-3-442-36059-8
Ein Hauch von Schnee und Asche: 978-3-442-36731-3
Echo der Hoffnung: 978-3-442-37213-3
Ein Schatten von Verrat und Liebe: 978-3-7341-0097-0
Bestellbar: hier

Feuer und Stein
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Man schreibt das Jahr 1945. Claire Beauchamp Randall, die bis vor kurzem als Krankenschwester an der Front gearbeitet hat, verbringt die zweiten Flitterwochen mit ihrem Mann Frank in den schottischen Highlands. Als sie bei einem Spaziergang nichtsahnend einen magischen Steinkreis berührt, verliert sie das Bewusstsein – und erwacht mitten im Schlachtgetümmel schottischer Rebellen, im Jahr 1743.
Das Schottland dieser Epoche unterscheidet sich beträchtlich von dem friedlichen Ort, den Claire soeben mysteriöserweise verlassen hat: Die schottischen Clans kämpfen erbittert gegen die englische Besatzung; die Highlander sind geprägt von Rebellion und Verrat, von Aufklärung, Aberglaube und Hexenwahn. Und mitten unter ihnen Claire – eine Frau des zwanzigsten Jahrhunderts, eine beargwöhnte Fremde, die die Menschen durch ihr seltsames Auftreten, ihre ungewöhnliche Sprache und ihre eigenartigen Kenntnisse in Aufruhr versetzt.
Da begegnet sie James Fraser, dem mutigen Clanführer, der ihr mehr als einmal in lebensbedrohlichen Situationen zu Hilfe eilt. Immer wieder kreuzen sich ihre Wege, und bald schon spürt Claire, dass dieser Mann über ihr Schicksal entscheidend mitbestimmen wird, dass sie an seiner Seite Liebe und Leidenschaft, Rebellion und tödliche Gefahr erleben wird. Claire muss schließlich die Entscheidung ihres Lebens treffen: zwischen der Zukunft und der Vergangenheit, zwischen ihrem Mann Frank und dem rothaarigen Rebellen James Fraser.

Eine Lektion hat sie inmitten dieses Abenteuers jedoch bereits gelernt – dass der Instinkt eines Mannes, die Frau zu beschützen, die er liebt, so alt ist wie die Zeit…

Die geliehene Zeit
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Der zweite Roman aus Diana Gabaldons großer Highland-Saga – farbenprächtig wie ein Mosaik und von herzerfrischendem Humor!

Zwanzig Jahre lang hat Claire ihr Geheimnis bewahrt. Doch nun kehrt sie mit ihrer Tochter Brianna nach Schottland zurück. Und mitten in den Highlands, auf einem verwunschenen alten Friedhof, schlägt für sie die Stunde der Wahrheit.

Ferne Ufer

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Überzeugt, daß ihre große Liebe, der rothaarige Clanführer Jamie Fraser, in der blutigen Schlacht von Culloden 1746 gefallen ist, kehrt Claire Randall mit seinem Kind unter dem Herzen in ihre eigene Zeit, ins 20. Jahrhundert zurück. Es ist ihr jedoch unmöglich, Jamie zu vergessen. Als die gemeinsame Tochter Brianna 20 Jahre alt und gut versorgt ist, tritt Claire mit einem winzigen Fünkchen Hoffnung erneut die gefährliche Reise durch den magischen Steinkreis ins Schottland des 18. Jahrhunderts an. Und tatsächlich findet sie Jamie – lebend! Aber ihre glühende, unermeßliche Liebe durch Zeit und Raum bleibt nicht lange ungestört. Denn Jamie hat sein Ziel – Unabhängigkeit für Schottland – nie aus den Augen verloren. Er wird wegen Hochverrats gesucht. So bleibt ihnen nur die Flucht – vor königlichen Henkern, korrupten Richtern und eifersüchtigen Frauen. Werden sie all den finsteren Machenschaften entkommen, das sichere Ufer eines fernen Landes erreichen können?

Der Ruf der Trommel

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Eigentlich hat Claire als Ärztin in Boston alles erreicht, was die moderne Zeit ihr bieten kann. Und doch führt die Liebe zu Jamie, dem rebellischen schottischen Clanführer, sie erneut zurück in das 18. Jahrhundert. Unruhige Zeiten hatten Jamie aus seiner Heimat vertrieben. In den Häfen Europas beginnt nun für Claire eine abenteuerliche Suche nach dem Geliebten, die sie schließlich zu ihm und auf ihren eigenen Kontinent zurückführen wird, mitten hinein in die rauhe Welt der ersten Siedler. In den unberührten Bergen von North Carolina ertrotzen sich Claire und Jamie schließlich ein neues Leben fernab der Zivilisation. Doch der Atem der Vergangenheit reicht weit. Denn auch ihre gemeinsame Tochter Brianna ist dem Ruf der Trommel gefolgt…

Das flammende Kreuz
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North Carolina, 1770. In den Kolonien der Neuen Welt gärt es. Die Kluft zwischen den reichen Aristokraten Amerikas und der wachsenden Zahl von Siedlern, die ums nackte Überleben kämpfen, wird immer unerträglicher. Auch Jamie Frasers Traum von einer neuen Heimat ist bedroht. Denn Claire Randall, die Frau des 20. Jahrhunderts, kennt die Zukunft und weiß, dass der bittere Krieg um die Unabhängigkeit heraufzieht. Und ihre und Jamies Liebe auf die härteste Probe ihres Lebens stellen wird …

Ein Hauch von Schnee und Asche

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Man schreibt das Jahr 1772, und in der Neuen Welt gärt es bedrohlich. Hilflos müssen Claire Randall, die Zeitreisende aus dem 20. Jahrhundert, und ihr geliebter Mann Jamie Fraser beobachten, wie die Kolonien auf einen unausweichlichen Krieg zusteuern. Über all dem hängt jedoch die ganz persönliche Drohung eines Zeitungsausschnitts aus dem Jahr 1776, der von der Zerstörung des Hauses auf Fraser’s Ridge berichtet – und vom Feuertod eines gewissen James Fraser und seiner gesamten Familie. Jamie hofft, dass sich seine Frau ausnahmsweise mit ihrer Vorhersage irrt und ihre Liebe kein sinnloses Opfer der Flammen wird

Echo der Hoffnung

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1777 – die Zeichen stehen schlecht für einen Sieg der Kolonien im Unabhängigkeitskrieg gegen die Briten. Nur Claire Randall, die Zeitreisende aus dem 20. Jahrhundert, und ihr geliebter Mann, der schottische Rebell Jamie Fraser, wissen, wie er ausgehen wird Jamie weigert sich, zur Waffe zu greifen, doch er will mit dem gedruckten Wort in die revolutionären Kämpfe eingreifen. Dazu braucht er seine Druckerpresse, und die steht immer noch in Edinburgh. Während es in den Straßen der amerikanischen Kolonien schon nach Pulverdampf riecht, macht sich Jamie bereit für eine Rückkehr in die schottischen Highlands, mit Claire an seiner Seite.

Ein Schatten von Verrat und Liebe

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Es ist Juni 1778, und während der amerikanische Unabhängigkeitskrieg vor der entscheidenden Wende steht, kehrt der totgeglaubte Jamie Fraser zu seiner Familie zurück. Doch nichts ist mehr so, wie es war. Sein unehelicher Sohn, der neunte Graf von Ellesmere, findet die Wahrheit über seine Abstammung heraus und ist entsetzt über seinen Vater – einem verurteilten Rebellen und Verbrecher. Doch eines hat sich Jamie nicht einmal in seinen schlimmsten Albträumen ausgemalt: Seine Frau Claire hat seinen besten Freund geheiratet!

Meine Eindrücke zu dieser tollen Highland-Saga

Vielen von Euch ist die Highland-Saga besser unter dem Namen „Outlander“ bekannt und ich nehme mal an, dass erst die Verfilmung mehr Aufmerksamkeit für dieses atemberaubende Abenteuer geweckt hat.

Hier hat die Autorin wahnsinnig schöne Bücher geschaffen.
Liebenswerte, aber auch grauenhafte Charaktere, manche so vielschichtig, dass man beim Lesen nie wirklich weiß, woran man bei ihnen gerade ist.

Ein Mann von dem man nur träumen kann. Eine Liebe die stärker nicht sein könnte.

Liebe, Verrat, Sehnsucht, Hoffnung, Intrigen, Gewalt, Sex, Humor, Geschichte und vieles mehr – vereint in diesen Büchern.

Zu den Geschehnissen in den Büchern möchte ich eigentlich gar nichts groß verraten. Taucht am besten selber ab in eine völlig andere Welt.

Die Suchtgefahr ist extrem groß.
Ich habe die Bücher schon 3x mal gelesen und bin immer wieder fasziniert.

Neulingen möchte ich empfehlen, unbedingt mit dem ersten Band „„Feuer und Stein““ zu beginnen, da ansonsten die Vielzahl der Namen und Erinnerungen an frühere Ereignisse, in den Folgebänden, zu verwirrend sein dürften.

Absolute Weiterempfehlung!!!

Charlotte Link: Die Entscheidung

Was, wenn du im falschen Moment die falsche Entscheidung triffst?

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Verlag: blanvalet
Format: Gebundenes Buch mit Schutzumschlag
Seiten: 576
Genre: Kriminalroman
ISBN: 978-3-7645-0441-0
Preis: 22,99 €

Bestellbar: hier

Autorin:
Charlotte Link, geboren in Frankfurt/Main, ist die erfolgreichste deutsche Autorin der Gegenwart. Ihre psychologischen Kriminalromane sind internationale Bestseller, auch Im Tal des Fuchses eroberte wieder auf Anhieb die SPIEGEL-Bestsellerliste. Allein in Deutschland wurden bislang über 26 Millionen Bücher von Charlotte Link verkauft; ihre Romane sind in zahlreiche Sprachen übersetzt. Die Verfilmungen, zuletzt Das andere Kind, werden im Fernsehen mit enorm hohen Einschaltquoten ausgestrahlt. Charlotte Link lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Frankfurt/Main.

Klappentext:
Eigentlich will Simon mit seinen beiden Kindern in Südfrankreich ein ruhiges Weihnachtsfest feiern. Doch dann kommt alles ganz anders: Die Kinder sagen ihm kurzfristig ab, seine Freundin gibt ihm den Laufpass, und auf einem Strandspaziergang begegnet er einer jungen, völlig verwahrlosten Frau: Nathalie, die weder Geld, Papiere noch eine Unterkunft hat, die fürchterlich abgemagert und hochgradig verängstigt ist. Sie tut ihm leid, und er bietet ihr seine Hilfe an. Nicht ahnend, dass er durch diese Entscheidung in eine mörderische Geschichte hineingezogen wird, deren Spuren bis nach Bulgarien führen. Und zu Selina, einem jungen Mädchen, das ein besseres Leben suchte und in die Hände skrupelloser Verbrecher geriet. Ihr gelingt die Flucht, doch damit löst sie eine Kette von Verwicklungen aus, die Simon und Nathalie, tausende Kilometer entfernt, in der Provence zum Verhängnis werden …

Ich habe gelesen:
Charlotte Link punktet in diesem Buch wieder mit absolut tollen Charakteren, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

Im Prolog flüchtet ein junges Mädchen in Todesangst aus einem Haus und eine rätselhafte Geschichte nimmt ihren Lauf.

Simon. Ein absolutes Weichei der sich allem beugt und von seinem Vater dafür als Versager beschimpft wird. Seine Lebensgefährtin hat auch bald genug von seiner Nachgiebigkeit und verlässt ihn. So verbringt er ohne Partnerin und ohne seine Kinder Weihnachten alleine in Südfrankreich. An einem regnerischem Tag begegnet er bei einem Spaziergang Nathalie, die dringend Hilfe benötigt. Endlich hat er mal den Mut einzuschreiten und aktiv was zu unternehmen und trifft eine Entscheidung mit weitreichenden Folgen.

Auch die Geschichte um Nathalie hat mich sehr bewegt. Die schreckliche Kindheit und Jugendzeit. Die Geschichte einer Magersüchtigen mit ihren Problemen.

Ein weiterer Erzählstrang führt uns nach Bulgarien. Kiril kämpft mit seiner Familie ums Überleben. Sie haben kaum mehr etwas zu Essen, der Strom ist abgeschaltet, die Miete seit Monaten nicht mehr bezahlt. Auch hier wurde aus der Not heraus eine falsche Entscheidung getroffen.

Wir lernen verschiedene Familien und auch Einzelpersonen kennen. Man beginnt zu ahnen wie manche Schicksale zusammen passen könnten.

Im Fokus dieser spannungsgeladenen Geschichte steht das brisante Thema Menschenhandel. Wie immer hat die Autorin super recherchiert. Sehr beängstigend katapultiert sie uns in die Welt dieser kriminellen Banden.

Wir erfahren vom Schicksal der jungen Bulgarin Selina, die in die Fänge einer solchen Bande geraten ist und ebenso das mysteriöse Verschwinden des bulgarischen Mädchens Ninka wird beleuchtet, die auf eine Modelkariere im Westen hoffte.

Einmal angefangen zu lesen, hat mich das Buch nicht mehr los gelassen. Spannung von der ersten bis zur letzten Seite. Am Ende gelingt es Frau Link wieder einmal auf brillante Weise, die unterschiedlichen Erzählstränge zu einem Ganzen zu vereinen.

Fazit: 
Viele Charaktere durfte ich kennenlernen und die Autorin hat mich wieder absolut begeistert. Ein sehr spannender Kriminalroman für den ich gerne eine Leseempfehlung gebe.

Dieses Buch wurde mir von der Verlagsgruppe Randomhouse als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

Erik Valeur: Das siebte Kind

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Verlag: blanvalet
Format: Taschenbuch
Seiten: 800
Genre: Kriminalroman
ISBN: 978-3-7341-0114-4
Preis: 9,99 €
Bestellbar: hier

Autor:
Erik Valeur, Jahrgang 1955, ist Mitbegründer der dänischen Månedsbladet Press, arbeitete viele Jahre in Presse und Rundfunk und erhielt für seine journalistische Arbeit zahlreiche Auszeichnungen, u. a. je zwei Mal den Cavling- und den Kryger-Preis. 2011 debütierte er mit »Das siebte Kind« als Romanautor und erhielt dafür im selben Jahr den renommierten und hochdotierten Debutantpris, den Literaturpreis der Zeitschrift Weekendavisen, 2012 den DR Romanprisen, den Harald-Mogensen-Preis und zuvorderst die Auszeichnung für den besten Spannungsroman der Skandinavischen Krimiakademie, den zuvor schon Bestsellerautoren wie beispielsweise Peter Høeg, Håkan Nesser, Stieg Larsson und Jussi Adler-Olsen erhalten hatten.

Klappentext:
September 2001: Am Strand von Skodsborg in der Nähe des renommierten Kinderheims Kongslund wird die Leiche einer unbekannte Frau gefunden. Neben ihr ein Stück Treibholz, ein toter Kanarienvogel und ein merkwürdig geknotetes Seil. Die Tote kann nicht identifiziert werden, der Fall gerät in Vergessenheit – bis sich Jahre später das Bestehen des Kinderheims zum sechzigsten Mal jährt und ein schreckliches Geheimnis mit aller Gewalt ans Licht drängt. Ein Geheimnis, das mit dem Schicksal sieben ehemaliger Waisenkinder verknüpft ist und das Dänemark bis in die höchsten politischen Ebenen erschüttern wird …

Ich habe gelesen:
In den sechziger Jahren gab es sieben Weisenkinder im Vorzeige-Kinderheim Kongslund. Was ihnen angetan wurde, ist unverzeihlich. Diese sieben Kinder (5 Jungs und 2 Mädchen) leben in der Elefantenstube und hoffen auf baldige Adoption. Bis auf ein körperlich behindertes Mädchen kommen auch alle in eine neue Familie. Nur Marie bleibt als einziges Kind aus der Elefantenstube zurück und wird durch die Heimleiterin Magna Ladegaard adoptiert.

Marie verfolgte über Jahre den Werdegang ihrer einstigen Heimfreunde. Die Geschichte jedes einzelnen Kindes wird detailert beleuchtet. Als Erwachsene ruft sie alle wieder zusammen.

Aber warum? Will sie Gerechtigkeit für die Kinder oder möchte sie Rache?

Anlass der Zusammenkunft ist eine Jubiläumsfeier, welche mit großem Tamtam gefeiert werden soll. Erwartet wird Prominenz aus Politik und Gesellschaft, sowie jede Menge Presse.

Es treffen Vergangenheit und Gegenwart aufeinander und das schmutzige Geheimnis kommt langsam ans Licht…am Ende werden die Fäden jeder einzelnen Geschichte zusammen geführt und stimmig verknüpft.

Fazit: Das Buch ist definitiv keine Zwischendurch-Lektüre, dafür ist die Handlung zu komplex und die Personenvielfalt viiiiel zu groß. Viel Konzentration ist hier gefordert, sonst kommt man nicht rein. Ich habe sehr lange gebraucht um das Buch durch zu lesen. Ich bin schlecht in die Geschichte rein gekommen. Das lag teilweise daran, das ich die ganzen Namen nicht so richtig zuordnen konnte. Ich musste immer wieder überlegen: „Wer war das jetzt nochmal?“ Die Story ist gut und toll umgesetzt…, dennoch muss ich es noch einmal lesen, um auch wirklich alles zu verstehen.

Vielen Dank an Randomhouse, die mir „Das siebte Kind“ als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

A. J. Rich: Dein letzter Tag

Du denkst, du kennst deine Liebsten. Aber erst der Tod deckt alle Geheimnisse auf …

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Verlag: blanvalet
Format: Taschenbuch
Seiten: 352
Genre: Psychothriller
ISBN: 978-3-7341-0267-7
Preis: 9,99 €
Bestellbar: hier

Autorinnen:
A.J. Rich ist das Pseudonym der beiden gefeierten US-Autorinnen Amy Hempel und Jill Cement, die für ihre schriftstellerischen Arbeiten mit zahlreichen Preisen und Auszeichnungen geehrt wurden. Amy Hempel unterrichtet Kreatives Schreiben am Bennington College und an der University of Florida, sie lebt in Gainsville, Florida, und in New York. Jill Cement ist Professorin an der University of Florida und lebt ebenso wie Amy Hempel in Gainsville und New York.

Klappentext:
Als Morgan ihre Wohnung betritt, merkt sie sofort, dass etwas nicht stimmt: Die Tür ist unverschlossen, der Fußboden mit roten Spuren bedeckt. Im Schlafzimmer liegt – grausam zugerichtet – die Leiche ihres Verlobten, daneben sitzen ihre Hunde, sie sind mit Blut verschmiert. Verzweifelt versucht Morgan, Bennetts Eltern ausfindig zu machen. Doch nichts, was Bennett ihr je über seine Familie, seine Arbeit, sein Leben erzählt hat, scheint zu stimmen. Stattdessen findet sie heraus, dass er zahlreiche »Verlobte« hatte, die plötzlich eine nach der anderen auf unnatürliche Weise ums Leben kommen … Ist bald auch Morgan an der Reihe?

Ich habe gelesen:
Wer war Bennett wirklich?

Handelt es sich bei dem Toten überhaupt um Bennett?

Waren es wirklich Morgans Hunde, die ihn getötet haben?

Hier habe ich mal einen Psychothriller geboten bekommen, der anders war als die, die ich bisher gelesen hatte. Eine erfrischende Abwechslung. Die Tatsache, dass Hunde ein wichtiger Faktor in der Geschichte sind, hat mir sehr gut gefallen, wenn es auch etwas unerwartet war, denn ich hatte aufgrund des Titels und Klappentextes mit etwas völlig anderem gerechnet.

Leider konnte mich die Geschichte der beiden Autorinnen aber nicht gänzlich überzeugen. Ich würde nicht sagen, dass dieses Buch langweilig war, aber so richtig gefesselt hat es mich leider auch nicht, obwohl die Story gut durchdacht war.

Anfangs hatte ich Probleme mit der Schreibweise. Ich musste Stellenweise zurück blättern und nochmal lesen, weil ich raus war. Das hat sich aber nach einiger Zeit gegeben.

Ich habe leider auch keinen richtigen Zugang zu den Protagonisten gefunden. Sie waren alle sehr oberflächlich beschrieben. Der Charakter der Hauptprotagonistin Morgan hat mich sehr gestört. Sie wirkte sehr kalt und distanziert von den Geschehnissen. Sie hat mehr wie eine Außenstehende, als eine Betroffene, gewirkt.

Das Ende war dann für meinen Geschmack etwas zu erzwungen. Die letzte Wendung hätte es nicht geben dürfen, dann wäre das Ende zwar verstörend aber perfekt gewesen.

Fazit: Es war mal ein etwas anderer Psychothriller, der mir von der Story her sehr gut gefallen hat. Allerdings fand ich die Umsetzung nicht ganz so überzeugend.

Dieses Buch wurde mir als Rezensionsexemplar von der Verlagsgruppe Random House zur Verfügung gestellt.

A. R. Torre: Kill Girl – Tödliches Verlangen

Thrill me, kill me, fulfill me!

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Verlag: blanvalet
Format: Paperback, Klappenbroschur
Seiten: 393
Genre: Erotic-Thriller
ISBN: 978-3-442-38417-4
Preis: 9,99 €
Bestellbar: hier

Autorin:
A.R. Torre ist das Pseudonym der amerikanischen Autorin Alessandra Torre. Nach dem überwältigenden Erfolg ihres ersten erotischen Romans, den sie als E-Book selbst veröffentlichte und der bis an die Spitze der amerikanischen E-Book-Charts kletterte, rissen sich die Verlage förmlich um die junge Autorin. Mit ihrem Thriller »Kill Girl. Tödliches Verlangen« sprengt sie die Grenzen des erotischen Romans und führt ihre Leser in gefährliche Abgründe, wie sie es in diesem Genre noch nie gegeben hat. Alessandra Torre lebt mit ihrem Mann und ihrem Sohn im sonnigen Florida.

Klappentext:
Deanna Maddens Leben funktioniert, solange sie die Regeln befolgt:

1. Verlasse niemals die Wohnung. Nicht in einem Notfall. Nicht, um Besorgungen zu machen. Die Tür bleibt verschlossen. Immer.

2. Entwickle niemals Gefühle für einen Kunden. Ziehe dich aus, stelle dich vor die Kamera und performe. Hüte ihre Geheimnisse. Wenn sie dich fragen, erzähle ihnen Lügen.

3. Töte niemanden.

Diese Regeln befolgte Deanna seit drei Jahren, und ihr Leben funktionierte. Bis sie anfing, die Regeln zu brechen …

Meine Meinung:
Der Klappentext hörte sich ganz ansprechend an und so landete dieses Buch in meinem Einkaufswagen.

Bis zur Hälfte des Buches ging es einzig darum, wie Deanna Madden lebt. Sie lebt in einem heruntergekommenem Haus in der 6. Etage. Seit 3 Jahren hat sie sich komplett von der Außenwelt abgeschottet. Sie bestellt alles was sie zum Leben braucht über das Internet. Der Postbote Jeremy muss die Pakete vor der Tür abstellen, eine Unterschrift auf das Pad kritzeln und wieder verschwinden. Dann gibt es den Nachbarn Simon, der die Aufgabe hat Deanna Nachts in ihrer Wohnung einzuschließen, sodass sie keine Chance hat hinaus zu kommen.

Deanna verdient sich ihr Geld als Camgirl. Eigentlich könnte sie ein schönes Leben führen, denn Geld hat sie mittlerweile genug, aber ihr blutiges Verlangen hindert sie an einem normalen Leben. Sie hat keine Freunde und kein Leben außerhalb ihrer 4 Wände. Der einzige Kontakt besteht zu ihren Kunden, wovon sie reichlich hat. Jeder mit einer anderen Vorliebe.

Eines Tages hat sie Kontakt zu einem Kunden der sie sehr zum Nachdenken bringt. Er hat pädophile Wünsche und erwähnt immer wieder den Namen Annie. Deanna macht sich sorgen, das Annie nicht nur eine Fantasiegestalt ist, sondern wirklich existiert. Als eines Tages ein Mädchen Namens Annie spurlos verschwindet stellt Deanna Nachforschungen über ihren Kunden an und hofft Annie retten zu können und gleichzeitig ihren Blutdurst zu stillen.

Ob sie es schafft wird an dieser Stelle nicht verraten.

Die erste Hälfte dieses Buches war sehr schleppend und so quälte ich mich von Seite zu Seite. Auch wenn die letzte Hälfte sehr spannend war, ist mir manches doch ein wenig komisch vorgekommen. An der einen oder anderen Stelle war die Konstruktion ein bisschen holprig und manches lief einfach wieder zu glatt und dadurch wirkte das alles ein bisschen zu unrealistisch. So ganz hat mich dieser Erotic Thriller nicht überzeugt.

Fazit: Alles in allem ist es ein unterhaltsames Buch mit einigen spannenden Momenten, aber ich hatte ein bisschen mehr erwartet.

Karin Slaughter: Harter Schnitt

Manche Schuld verjährt nie …

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Verlag: blanvalet
Format: Taschenbuch
Seiten: 512
Genre: Thriller
ISBN: 978-3-442-37817-3
Preis: 9,99 €
Bestellbar: hier

Autorin:
Karin Slaughter, Jahrgang 1971, stammt aus Atlanta, Georgia. 2003 erschien ihr Debütroman Belladonna, der sie sofort an die Spitze der internationalen Bestsellerlisten und auf den Thriller-Olymp katapultierte. Ihre Romane um Rechtsmedizinerin Sara Linton, Polizeichef Jeffrey Tolliver und Ermittler Will Trent sind inzwischen in 35 Sprachen übersetzt und weltweit mehr als 30 Millionen Mal verkauft worden.

Klappentext:
Nach der Geburt ihrer Tochter kehrt Faith Mitchell vom GBI zurück in den Polizeidienst. Als sie eines Tages ihre Mutter nicht erreichen kann, die sich um das Baby kümmert, rast sie von der Arbeit nach Hause und findet ihre Tochter in einen Schuppen gesperrt, eine frische Blutspur an der Haustür, eine Leiche in der Kammer und zwei bewaffnete Männer im Schlafzimmer vor. Von ihrer Mutter keine Spur. In ihrer Verzweiflung wendet sich Faith ausgerechnet an Will Trent – der einst dafür sorgte, dass Evelyn Mitchell den Dienst quittieren musste …

Zum Buch:
Dies ist der dritte Band aus Karin Slaughters Georgia-Serie um die selbstbewusste Polizistin Faith Mitchell, ihren Partner Will Trent, deren Chefin Amanda Wagner und die Ärztin Sara Linton. Das Buch kann unabhängig von den zwei Vorgängern gelesen werden, allerdings finde ich es schöner, wenn man von Anfang an dabei ist.

Ich hätte mich vorher ein bisschen besser informieren müssen, dann hätte ich natürlich mit dem ersten Teil angefangen.

Nun gut…

Faith’s Mutter ist spurlos verschwunden. Bei den Ermittlungen stoßen Will und Amanda immer wieder auf Mitglieder der Los Texicanos und andere Gangs. Es kommt zu einer Vielzahl von brutalen Ermordungen, die anscheinend irgendetwas mit Evelyn zu tun haben. Oder nicht? Was ist das Motiv der Entführung? Hat es was mit Drogenhandel und Geld zu tun oder ist es ein persönliches Motiv?

Will versucht verbissen Evelyn zu finden. Doch Amanda, seine Chefin und beste Freundin von Evelyn scheint irgendetwas vor ihm zu verbergen. Sie will um jeden Preis ihre beste Freundin retten, aber trotzdem lässt sie Will in vielen Sachen im Dunkeln tappen. Aber warum? Was weiß Amanda?

Die Handlung wechselt oft zwischen der Suche nach Evelyn und dem Privatleben der Hauptprotagonisten. Es gab viele Nebenschauplätze, diese wurden zeitweise zu sehr in die Länge gezogen, denn es hat vom Hauptgeschehen um das Verschwinden von Faiths Mutter etwas ablenkt.

Dennoch hat mir dieses Buch sehr gut gefallen. Eine gut durchdachte Story, die mich zeitweise mächtig schlucken lies, denn Frau Slaughter geht hier mit einer Brutalität ans Werk…Wahnsinn…tolle Charaktere, viele Emotionen und unglaubliche Spannungsmomente.

Fazit:
Ein rasanter Thriller mit sehr viel Dynamik, Dramatik und einem hochspannendem, total überraschendem Ende. Die anderen Fälle möchte ich auf jeden Fall auch noch lesen.

Die Georgia-Serie:
Tote Augen (Band 1)
Letzte Worte (Band 2)
Harter Schnitt (Band 3)
Bittere Wunden (Band 4)
Schwarze Wut (Band 5)

Die liebe Brina hat im letzten Jahr Band 4: Bittere Wunden gelesen und rezensiert. Hier geht es zu Ihrem Beitrag >>PUSH<<.

Charlotte Link: Der Beobachter

Fesselnd, abgründig, raffiniert

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Verlag: blanvalet
Format: Taschenbuch, Klappenbroschur
Seiten: 656
Genre: Kriminalroman
ISBN: 978-3-442-36726-9
Preis: 9,99 €

Bestellbar: hier

Autorin:
Charlotte Link, geboren in Frankfurt/Main, ist die erfolgreichste deutsche Autorin der Gegenwart. Ihre psychologischen Kriminalromane sind internationale Bestseller, auch Im Tal des Fuchses eroberte wieder auf Anhieb die SPIEGEL-Bestsellerliste. Allein in Deutschland wurden bislang über 26 Millionen Bücher von Charlotte Link verkauft; ihre Romane sind in zahlreiche Sprachen übersetzt. Die Verfilmungen, zuletzt Das andere Kind, werden im Fernsehen mit enorm hohen Einschaltquoten ausgestrahlt. Charlotte Link lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Frankfurt/Main.

Klappentext:
Er beobachtet das Leben wildfremder Frauen. Träumt sich an ihre Seite, in ihren Alltag. Identifiziert sich mit ihnen und will alles von ihnen wissen. Als Beobachter. Auf der Flucht vor seinem eigenen Dasein, das aus Misserfolgen besteht. Nur aus der Ferne liebt er die schöne Gillian Ward. Die beruflich erfolgreiche Frau, glücklich verheiratet, Mutter einer reizenden Tochter, wird von ihm über die Maßen idealisiert. Bis er zu seinem Entsetzen erkennt, dass er auf eine Fassade hereingefallen ist. Denn nichts ist so, wie es scheint. Gleichzeitig schreckt eine Mordserie die Menschen in London auf. Die Opfer: alleinstehende Frauen. Auf eine rachsüchtige, sadistische Weise umgebracht. Die Polizei sucht einen Psychopathen. Einen Mann, der Frauen hasst.

Ich habe gelesen:
Nach dem Mord an zwei älteren Frauen tappt die Polizei völlig im Dunkeln. Was haben die Frauen miteinander zu tun? Warum mussten sie so einen qualvollen Tod erleiden?

Beide waren alleinstehend und lebten eher zurückgezogen. Die Polizei sucht fieberhaft nach dem Täter und einem Motiv. Bald gerät der Arbeitslose Samson Segal ins Visier der Ermittler. Mit seinem speziellen Hobby macht er sich sehr verdächtig. Er beschattet die Frauen in seiner Nachbarschaft und führt genau Buch über deren Lebensgewohnheiten. Ganz besonders hat es ihm Gillian Ward angetan, die mit ihrem Ehemann Tom und ihrer Tochter Becky ein scheinbar perfektes Leben führt. Doch eines Tages muss er enttäuscht feststellen, dass es gar nicht so perfekt ist wie er dachte.

Gillian ist alles andere als glücklich. Sie lernt John kennen und lässt sich auf eine Affäre mit ihm ein. Für sie könnte es nicht besser laufen, alles scheint sich zum positiven zu entwickeln. Doch dann bricht ihre Welt völlig zusammen, als sie eines Abends die Leiche  ihres Mannes im Haus findet. Es werden Zusammenhänge gesucht, zwischen den Morden an den alleinstehenden Frauen und dem Mord an Tom. Sollte eigentlich nicht Tom sterben, sondern Gillian?

Fragen über Fragen, die Ihr nur beantwortet bekommt, wenn ihr dieses Buch lest.

Viele ausgezeichnet beschriebene Charaktere, die augenscheinlich nichts miteinander zu tun haben.

Die Fäden der einzelnen Handlungsstränge verknüpfen sich langsam und man versteht immer mehr wie alles miteinander zusammenhängt. Auch das Motiv klärt sich und plötzlich schließt sich der Kreis zum Prolog.

Fazit: 
Und wieder hat sie es geschafft. Begeisterung pur. Wer die Bücher von Charlotte Link kennt weiß, dass sie am Ende immer eine riesen Überraschung bereit hält und das gefällt mir so an ihren Büchern. Immer wieder wird man in die Irre geführt um am Ende total überrascht zu werden. Einfach nur toll.

Dieses Buch wurde mir von der Verlagsgruppe Randomhouse kostenlos zur Verfügung gestellt. Danke dafür!

Charlotte Link: Die Betrogene

Einsam wacht, wer um die Schuld weiß …

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Verlag: blanvalet
Format: Taschenbuch
Seiten: 640
Genre: Kriminalroman
ISBN: 978-3-7341-0085-7
Preis: 9,99 €

Bestellbar: hier

Autorin:
Charlotte Link, geboren in Frankfurt/Main, ist die erfolgreichste deutsche Autorin der Gegenwart. Ihre Kriminalromane sind internationale Bestseller, auch Im Tal des Fuchses und zuletzt Die Betrogene eroberten wieder auf Anhieb die SPIEGEL-Bestsellerliste. Allein in Deutschland wurden bislang über 26 Millionen Bücher von Charlotte Link verkauft; ihre Romane sind in zahlreiche Sprachen übersetzt.
Charlotte Link lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Frankfurt/Main.

Klappentext:
Um ein glückliches Leben betrogen – so fühlt sich Kate Linville, Polizistin bei Scotland Yard. Kontaktscheu und einsam, gibt es nur einen Menschen, den sie liebt: ihren Vater. Als dieser in seinem Haus grausam ermordet wird, verliert Kate ihren letzten Halt. Da sie dem alkoholkranken Ermittler vor Ort nicht traut, macht sie sich selbst auf die Spur dieses mysteriösen Verbrechens. Und entlarvt die Vergangenheit ihres Vaters als Trugbild, denn er war nicht der, für den sie ihn hielt.

Meine Eindrücke:
Ein toller Kriminalroman, der mich von Anfang an gefesselt hat. Er zeigt, wie aus einem schlimmen Unglück ein Drama werden kann.

Der pensionierte Kriminalkommissar Richard Linville wird grausam ermordet aufgefunden. Seine Kollegen versuchen, den Mord aufzuklären, dabei kommt ihnen Kate, die Tochter von Richard immer wieder in die Quere. Sie stellt eigene Ermittlungen an, da ihr die Polizei nicht die richtige Richtung einzuschlagen scheint. Schon bald geschieht ein weiterer Mord und die Frage ist: „Stehen die beiden Morde miteinander in Verbindung?“.

In einem Nebenhandlungsstrang versucht die Familie Crane aus Ihrem Alltagsstress zu entfliehen. Sie beschließen Urlaub auf einer einsamen, abgeschotteten Farm in den Hochmooren zu machen, um zur Ruhe zu kommen. Doch war das eine so gute Idee?

Charlotte Link beschreibt ihre Protagonisten wie immer sehr Bildhaft und eindringlich. Man fühlt mit ihnen, weil sie ihre verletzliche Seite offenbaren und dadurch Mitgefühl bei mir erwecken.

Während des Leseflusses wird klar, dass die Figuren, die nicht so breit dargestellt sind, dennoch für den Handlungsverlauf sehr wichtig sind und wie üblich bei den Krimis von Frau Link kann man sich sicher sein, dass es am Ende immer eine schlüssige Auflösung geben wird. Auch dieses Mal war ich wieder sehr überrascht, als ich erfuhr, wer der Mörder war und aus welchen Motiven heraus er gehandelt hat. Mit diesem Ende habe ich absolut nicht gerechnet.

Ich muss aber auch zugeben, dass ich vom Ende ein klein wenig enttäuscht war, denn während der ganzen Geschehnisse zuvor, gab es sehr detaillierte und umfangreiche Beschreibungen und der Schluss war mir persönlich zu knapp bemessen. Die Auflösung des Falls war irgendwie lieblos geschildert.

Es ist nicht das stärkste Buch von Charlotte Link, aber dennoch hat es mir sehr gut gefallen.

Fazit: 
Ich habe viel Kritik zu „Die Betrogene“ gelesen. Ich finde aber, dass es wieder ein gelungenes Buch von Charlotte Link war. Während des Lesens fragte ich mich immer wieder, in welchem Bezug alle Personen zueinander stehen könnten. Viele Handlungsstränge, die aber zu einem schlüssigen Ende führen. Wie üblich für die Autorin ein sehr einfacher, verständlicher Schreibstil, der es einem ermöglicht durch die Geschichte durchzufliegen. Super spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Beide Daumen hoch!!!

Kiera Brennan: Die Herren der Grünen Insel

 

Vier Familien, sechs Jahre Krieg und eine einzige Krone

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Verlag: blanvalet
Format: Gebundenes Buch mit Schutzumschlag
Seiten: 959
Genre: Roman
ISBN: 978-3-7645-0559-2
Preis: 19,99 €

Bestellbar: hier

Autorin:
Kiera Brennan ist das Pseudonym einer erfolgreichen Bestsellerautorin, deren Romane bei zahlreichen deutschen Verlagen erschienen sind. Ihr Historienepos Die Herren der Grünen Insel spielt im Irland des Hochmittelalters – eine Epoche, die Brennan seit jeher fesselt. Während langer Irlandaufenthalte hat sie an Originalschauplätzen recherchiert und sich von der wildromantischen Landschaft der Insel inspirieren lassen.

Klappentext:
Irland 1166: Die Grüne Insel ist in viele kleine Reiche zersplittert, die sich unerbittlich bekriegen. Könige fechten langjährige Fehden aus, und selbst die friedliebendsten Untertanen werden in den blutigen Machtkampf hineingezogen. Zugleich droht ein gemeinsamer Feind in Irland einzufallen: Henry Plantagenet will die Insel an sich reißen. Werden sich die Herren der Grünen Insel vereinen und sich gegen den König von England stellen? Und welche Rolle spielen der grausame Krieger Ascall und die von ihm entführte Caitlín in diesem Kampf um Macht und Blut?

Meine Eindrücke:
Das Buch wird aus Sicht von verschiedenen Protagonisten erzählt. Fangen wir mal damit an.

Die wichtigsten Figuren:

Ascall – Großkönig von Toora, ein grausamer und gefürchteter Kriegsherr

Ailillán – sein jüngerer Bruder, der ein dunkles Geheimnis hütet

Riacán – ein reicher Grundbesitzer und mit Ascall verfeindet

Faolán – sein Bruder, ein Barde, der heimlich Riacáns Frau liebt

Caitlín – Riacáns Schwester, deren Hand Ascall von Toora einst forderte

Pól – ein gerissener Waffenhändler aus Dublin mit zwielichtigen Zielen

Róisín – Pól’s mutige Tochter, die von ihrem eigenen Vater sexuell begehrt wird

Aoife – Tochter des irischen Königs Diarmait, die am Hof von Eleonore von Aquitanien das Intrigieren lernt

Wir lernen von Zeit zu Zeit die Protagonisten näher kennen. Die sich am Ende alle als eine völlig andere Person entpuppen als zu Beginn. Ehrlich gesagt bin ich sehr enttäuscht von den Charakteren, weil ich einfach keinen Zugang zu ihnen bekommen habe. Am ehesten noch zu Ascall, weil hier bereits im Prolog erzählt wird, warum er so ist, wie er ist. Ansonsten war ich einfach nur angewidert von den brutalen, intriganten Personen.

Dennoch hat es Kiera Brennan geschafft mich mit ihrem Schreibstil in den Bann zu ziehen und mich nach Irland zu entführen. Bemängeln muss ich allerdings die Fülle an Protagonisten. Die oben benannten habe ich noch im Kopf und vielleicht noch ein bis zwei weitere, aber die Restlichen würde ich ohne das Namensregister, am Ende des Buches, nicht zusammenbekommen.

Ich habe einen riiiesen Respekt vor der Detailfülle und dem unglaublichen Hintergrundwissen, welches die  Autorin hier erarbeitet hat. In diesem Punkt habe ich auch unglaublich viel mitgenommen. Ich hatte aber das Gefühl, dass Kiera Brennan so sehr in das Land und die Zeit verliebt ist, dass sie einfach zu viel in dieses Buch packen wollte. Manchmal ist aber Weniger Mehr.

Fazit: 
Auch wenn das Buch auf seine Weise gut ist, bin ich dennoch enttäuscht. Mir hat einfach ein bisschen Emotion und Liebe gefehlt. Ich bin ein absoluter Fan der Highland-Saga von Diana Gabaldon. Und da kommt dieses Buch bei Weitem nicht ran.

Trotzdem habe ich das Buch gerne gelesen. Für mich ist es eine faszinierende Zeit, der Stil war super und Spannung war definitiv auch da.

Ich bedanke mich beim Bloggerportal Randomhouse, die mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

Charlotte Link: Der Verehrer

„Spannend, abgründig und überaus raffiniert“

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Verlag: blanvalet
Format: Taschenbuch
Seiten: 512
Genre: Roman
ISBN: 978-3-442-37747-3
Preis: 9,99 €
Bestellbar: hier

Autorin:
Charlotte Link, geboren in Frankfurt/Main, ist die erfolgreichste deutsche Autorin der Gegenwart. Ihre Kriminalromane sind internationale Bestseller, auch Im Tal des Fuchses und zuletzt Die Betrogene eroberten wieder auf Anhieb die SPIEGEL-Bestsellerliste. Allein in Deutschland wurden bislang über 26 Millionen Bücher von Charlotte Link verkauft; ihre Romane sind in zahlreiche Sprachen übersetzt.
Charlotte Link lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Frankfurt/Main.

Klappentext:
Als in einem Waldstück die Leiche einer erst kürzlich ermordeten jungen Frau gefunden wird, stehen die Polizei und die Angehörigen vor einem Rätsel. Denn die Frau galt seit sechs Jahren als spurlos verschwunden. Erst der Telefonanruf einer ehemaligen Urlaubsbekanntschaft liefert den ersten Anhaltspunkt für die Ermittlungen …

Meine Eindrücke zu diesem Buch:
In einem Waldstück wird eine Frauenleiche gefunden. Die Polizei steht vor einem Rätsel. Fast zeitgleich stürzt sich eine junge Frau aus ihrem Fenster und unserer Protagonistin Leona vor die Füße.

Was hat die zerschundene Frauenleiche mit dem Suizid von Eva zu tun? Besteht hier überhaupt eine Verbindung?

Bis zu dem Tag, an dem Eva sich aus ihrem Fenster gestürzt hat war das Leben von Leona Dorn perfekt. Sie hat einen tollen Job der sie ausfüllt, ein harmonisches Privatleben und für ihre nahezu perfekte Ehe wird sie von jedem beneidet.

Doch seit sie Zeugin dieses Suizids wurde, hat sich bei Leona etwas verändert. Sie kann nicht mehr richtig schlafen und muss ständig über Eva nachdenken. Als sich dann auch noch ihr Mann, aufgrund einer Affäre, ganz unerwartet von ihr trennt zerbricht ihre schöne Welt komplett.
Noch in ihrer Trauerphase versucht sie ihr Leben neu zu ordnen und lernt auf der Beerdigung von Eva ihren hübschen und charmanten Bruder Robert kennen. Doch sie ahnt nicht, welche Wendung ihr Leben durch diese Begegnung nehmen wird.

Relativ schnell zieht Robert bei Leona ein. Und alles scheint gut zu sein. Doch schon nach kurzer Zeit bekommt die frische Beziehung die ersten Risse.
Im gemeinsamen Urlaub trennt sie sich von ihm, weil er ihr nur noch Angst einjagt. Ohne große Worte zieht Robert wieder aus. Doch ist wirklich alles so einfach?

Der Alptraum für Leona beginnt….

Dieses Buch von Frau Link ist bisher das Beste welches ich von ihr gelesen habe. Eine mir sehr sympatische Protagonistin. Das Buch lies sich aufgrund des tollen, einfachen Schreibstils wunderbar lesen. Spannung von der Ersten bis zur Letzten Seite, auch wenn relativ schnell feststand wer der Mörder ist kommen noch im Verlauf des Buches unglaubliche Details ans Licht.

Besonders gut gefallen hat mir, dass im letzten Teil des Buches aus Sicht des Mörders geschrieben wird. Das hat alles noch ein wenig spannender gemacht.

Fazit:
Wieder mal ein packender Roman von Charlotte Link. Ich war begeistert und habe noch lange über die Geschichte nachdenken müssen. Absolute Weiterempfehlung!!!