Wendy Walker: Kalte Seele, dunkles Herz

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Verlag: FISCHER Scherz
eBook mit 308 Seiten
Erscheinungsdatum: September 2017
Genre: Roman
Preis: 12,99 € (Taschenbuch: 14,99 €)
Bestellbar: hier

Autorin:
Wendy Walkers Spannungsdebüt »Dark Memories – Nichts ist je vergessen« wurde auf Anhieb zum Bestseller, erschien weltweit in 20 Ländern und wird in Hollywood verfilmt. Wendy Walker lebt mit ihrer Familie in Connecticut und arbeitet neben dem Schreiben als Anwältin für Familienrecht.

Klappentext:
»Ich stand frierend im Wald, von Furcht erfüllt zu scheitern. Es stand so viel auf dem Spiel. Sie mussten mir meine Geschichte glauben. Sie mussten Emma finden. Und um Emma zu finden, mussten sie nach ihr suchen. Es hing allein von mir ab, ob meine Schwester gefunden wurde.«
Früh an einem Sonntagmorgen im Juli ist Cassandra – Cass – Tanner plötzlich wieder da. Sie steht auf der Türschwelle ihres Elternhauses und sagt immer wieder „Findet Emma!“

Drei Jahre zuvor waren die 15-jährige Cass und ihre zwei Jahre ältere Schwester Emma spurlos aus der Kleinstadt in Connecticut verschwunden. Niemand konnte sich erklären, was passiert war. Es gab keine Hinweise, keine Zeugen, nur Emmas Auto am Strand, daneben ihre Schuhe, die Autoschlüssel und ihr Portemonnaie auf dem Sitz. Die Ermittlungen liefen ins Leere, Emma und Cass blieben vermisst.

Nur die forensische FBI-Psychologin Dr. Abby Winter hatte schnell eine Theorie zu diesem ungewöhnlichen Fall, eine Theorie, die nur zu schmerzlich mit ihrer eigenen Kindheit und Jugend in Verbindung steht. Aber niemand glaubte an ihre Sicht der Dinge.

Jetzt erzählt Cassandra, was Emma und ihr widerfahren ist. Je mehr sie preisgibt, desto klarer erkennt Abby, dass etwas an Cass‘ Geschichte nicht stimmen kann. Und dass sie selbst die ganze Zeit über recht hatte: Cassandra und Emma sind in keiner „normalen“ Familie groß geworden. Ihr Leben schien nach außen unbeschwert, war aber im Inneren eine psychische Hölle. Perfekte Täuschung, unbarmherzige Manipulation.

Die Dämonen der Kindheit lauern noch immer im Elternhaus der Tanner-Schwestern. Abby wird diese Dämonen ans Licht zerren müssen, um eines zu verstehen: Warum ist Cass zurückgekehrt? Und wo werden sie Emma finden?

Meine Eindrücke:
3 Jahre ist es her, dass Cass und Emma verschwunden sind. Kein einziges Lebenszeichen. Und plötzlich steht Cass an einem Sonntagmorgen bei ihrer Mutter vor der Tür. Doch wo ist Emma?

Cass ist zurück gekommen um ihre Schwester zu finden. Doch sie scheint auch noch etwas anderes zu planen. Man hat das Gefühl, dass sie ihre Mutter fertig machen will. Doch warum? Man fragt sich wo dieser riesen Hass, der in Cass tobt, her kommt.

Sie erzählt eine unglaubliche Geschichte. Das Ermittlerduo Dr. Abby Winter und Leo Strauss versuchen mehr von Cass zu erfahren um Emma möglichst schnell zu finden. Sie erzählt auch bereitwillig ihr Erlebtes, doch irgendetwas scheint hier nicht zu stimmen. Was verheimlicht Cass? Was ist wirklich passiert?

Diese Frage peitschte mich von einer Seite zur Nächsten. Immer wenn ich meinte…ok so war es, kam wieder eine Wendung und ich Stand wieder am Anfang.

Erst am Ende erfahren wir was und wie sich alles zugetragen hat.

Sehr geschickt führt uns die Autorinin in eine Welt der Intrigen, die sich hinter der heilen Familienfassade der Martins verstecken. Die psychische Erkrankung Narzissmus und seine zerstörerischen Auswirkungen spielen hier eine große Rolle.

Fazit:
Ein sehr spannendes Buch welches viele Interessante Wendungen bereit hält. Bis zum Schluss tappt man als Leser im Dunkeln und wird dann mit einem unerwartetem Ende überrascht. Auch der Schreibstil hat mir unheimlich gut gefallen.

Absolute Leseempfehlung!!!

Max Bentow: Das Porzellanmädchen

Ist sie wirklich das unschuldige Opfer, das sie vorgibt zu sein?

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Verlag: Goldmann
E-Book mit 266 Seiten
Erscheinungsdatum: 17.07.2017
Genre: Psychothriller
Preis: 11,99 € (Taschenbuch: 15,99 €)
Bestellbar: hier

Autor:
Max Bentow wurde in Berlin geboren. Nach seinem Schauspielstudium war er an verschiedenen Bühnen tätig. Für seine Arbeit als Dramatiker wurde er mit zahlreichen renommierten Preisen ausgezeichnet. Seit seinem Debütroman „Der Federmann“ hat sich Max Bentow als einer der erfolgreichsten deutschen Thrillerautoren etabliert, alle seine Bücher waren große SPIEGEL-Bestseller-Erfolge.

Klappentext:
Luna Moor ist eine gefeierte junge Autorin auf dem Gipfel ihres Erfolgs. Keine schreibt so packend und mitreißend wie sie über die Abgründe der menschlichen Seele, und ihre Bücher gehen unter die Haut. Niemand ahnt, dass Luna selbst als junges Mädchen in die Hände eines Wahnsinnigen fiel und ihm nur knapp entkam. Seither quält sie die Erinnerung an den Täter, und eines Tages fasst sie den kühnen Entschluss, an den Ort ihres Martyriums zurückzukehren. Sie will eintauchen in die bedrohliche Atmosphäre des einsam gelegenen Hauses, in dem sie einst gefangen war, und versuchen zu verstehen, was damals geschah. Gemeinsam mit Leon, dem Sohn einer Freundin, richtet sie sich ein in dem verlassenen Haus im Wald. Sehr schnell muss sie jedoch erkennen, dass sie in einen Albtraum geraten ist, aus dem es kein Erwachen zu geben scheint. Aber ist Luna wirklich das unschuldige Opfer, das sie vorgibt zu sein?

Meine Eindrücke:
Dieses Buch ist mal ein wenig anders als die, die ich bisher gelesen habe. Hier haben wir ein Buch in einem Buch. Eine tolle Idee, wie ich finde.

Luna hat als 16-jähriges Mädchen etwas schreckliches erlebt. Sie wurde entführt und gepeinigt, aber sie konnte entkommen, nur leider wurde ihr Peiniger nie gefasst. Mittlerweile ist sie eine gefeierte Autorin und hat schon 2 erfolgreiche Thriller geschrieben. In ihrem dritten Buch möchte sie nun ihr erlebtes verarbeiten.

Dazu hat sie sich einen ganz besonderen Ort ausgesucht. Ein altes Haus in der Abgeschiedenheit, in dem erst vor kurzem ein grausamer Mord passiert ist.

Für 2 Wochen hat Luna nun auch den Sohn ihrer besten Freundin in Obhut und ihre bleibt nichts anderes üprig als Leon mit in das alte Haus zu nehmen.

Doch war das wirklich eine gute Idee?

Leon möchte gerne die ersten Seiten von Luna’s neuem Buch lesen, doch sie verbietet es ihm. Niemand soll das Manuskript lesen ehe es fertig ist. Doch Leon zieht sich mit einem USB-Stick die Datei herrunter und fängt heimlich an zu lesen.

Doch was er da zu lesen bekommt macht ihm richtig Angst. Die Hauptprotagonistin Maria erinnert ihn an Luna, doch Maria ist eine kaltblütige Mörderin. Und dann ist da noch diese unheimliche Porzellanpuppe die anscheinend Böses über die Menschen bringt.

Schreibt Luna hier etwa über ihr eignes Leben? Man rätselt gemeinsam mit Leon und fragt sich: „Was ist Realität und was Fantasie?“

Exsistiert diese Puppe wirklich? Und die wichtigste Frage: Befindet sich Leon in Lebensgefahr?

Das Buch ist wirklich toll geschrieben und Spannung war von der Ersten bis zur letzten Seite gegeben. Herr Bentow hat es geschafft mich bis zum Ende zu verwirren. Ich habe mich die ganze Zeit gefragt, was ist Fiktion und was die Wahrheit?

Was mir nicht ganz so gut gefallen hat, waren die Mystery-Elemente. Diese wurden zwar geschickt eingebaut und passten auch zur Handlung, aber das ist nicht so meins.

Fazit:
Herr Bentow setzt auf Spannung, Verwirrung, viel Blut und einen Hauch von Mystery. Insgesamt ein sehr fesselnder Thriller.

Caleb Roehrig: Niemand wird sie finden

Zwei können ein Geheimnis bewahren – wenn einer von beiden tot ist

Niemand wird sie finden von Caleb Roehrig

Verlag: cbj
Format: eBook
Seiten: 268
Genre: Roman
ISBN: 978-3-641-18564-0
Preis: 11,99 € (Taschenbuch: 14,99 €)
Bestellbar: hier

Autor:
Caleb Roehrig ist Autor und TV-Producer. An Chronischem Fernweh leidend, hat er bereits in Chicago, Los Angeles und Helsinki gelebt. Er hat über dreißig Länder bereist und kann Empfehlungen abgeben, wie man trotz eines bescheidenen Budgets die schönsten Orte zu sehen bekommt. Niemand wird die finden ist sein erster Roman.

Klappentext:
Flynns Freundin January ist verschwunden. Die Polizei vermutet ein Verbrechen und stellt Fragen, die Flynn nicht beantworten kann. Alle Augen sind auf ihn gerichtet, schließlich war – ist – er ihr Freund und die waren in der Nacht vor ihrem Verschwinden zusammen…

Ein grausamer Mord scheint die naheliegende Erklärung zu sein. Doch die Aussagen von Mitschülern und Freunden zeichnen ein völlig fremdes Bild von dem Mädchen, das Flynn so gut zu kennen glaubte. Er muss herausfinden, was mit January geschehen ist, ohne dabei zu verraten, dass er ebenfalls ein Geheimnis hat. Vor seinen Eltern. Vor seinen Freunden. Und vor allem vor sich selbst…

Ich habe gelesen:
Nachdem January verschwunden ist denkt sich ihr „Freund“ Flynn zunächst nichts dabei. Vielleicht ist sie einfach nur abgehauen, denn sie wurde in ein Leben gepresst, welches sie nicht führen will.

Alles war in Ordnung, bis January’s Mutter wieder geheiratet hat, den Politiker Mr. Walker, der kurz vor dem Senatswahlkampf steht. Nach der Hochzeit erfolgte der Umzug in eine Villa. Dort muss sie mit ihrem eigenartigem Stiefbruder zurecht kommen. Dann musste January auf eine Privatschule wechseln, das gehört sich schließlich so für eine „Senatorentochter“.

Zunächst deutet vieles darauf hin, dass sie einfach die Schnauze voll hatte und abgehauen ist. Doch Flynn versucht trotzdem herauszufinden was passiert sein könnte und besucht Orte und Menschen, die January mal erwähnt hat, um vielleicht Hinweise darauf zu finden, wo sie stecken könnte oder was ihr zugestoßen ist.

Was Flynn über seine Freundin erfährt lässt January in einem ganz anderen Licht erscheinen und alles deutet darauf hin, dass es sich hier vielleicht doch um ein Verbrechen handelt. Er erfährt Dinge über sie von denen er einfach nicht glauben möchte das sie Wahr sind. Dann wird eine Freundin von January ermordet aufgefunden und für Flynn ist nun klar was passiert sein muss. Oder täuscht er sich vielleicht doch?

Neben den Grausamkeiten die sich ereignet haben, entwickelt sich aber auch eine schöne Liebesgeschichte. Das rundet das Buch ein wenig ab…hat mir sehr gut gefallen, weil sich auch mit dem Thema Selbstfindung beschäftigt wird.

Das Ende war für mich dann nicht sehr überraschend, weil ich während des Lesens schon meine eigene Theorie entwickelt hatte. Aber eigentlich hätte die Polizei den Fall schnell lösen können, wenn sie ihre Arbeit ordentlich gemacht hätten. So aber hat Flynn den entscheidenden Hinweis gefunden und den Fall, für sich, gelöst.

Doch um die Lösung zu erfahren müsst ihr „Niemand wird sie finden“ selber lesen. 

Fazit:
Für Jugendliche auf jeden Fall ein gelungener Thriller, der sich nicht nur auf menschliche Verbrechen beschränkt, sondern sich auch mit Themen wie dem Erwachsenwerden und mit sich in Einklang zu kommen beschäftigt.

Für mich war es eine schöne Lektüre zwischendurch.

Kanae Minato: Geständnisse

Mit immenser Sogwirkung und einem unbestechlichen Blick auf die menschlichen Abgründe erzählt die ehemalige Lehrerin Kanae Minato eine faszinierend-verstörende Geschichte voller unerwarteter Wendungen. Ein packender Roman, dessen Stimmen den Leser noch lange begleiten.

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Verlag: C.Bertelsmann
Format: eBook
Seiten: 207
Genre: Roman
ISBN: 978-3-641-18321-9
Preis: 13,99 € (Taschenbuch: 16,99 €)
Bestellbar: hier

Autorin:
Kanae Minato, geboren 1973 in Japan, begann ihre Karriere als Schriftstellerin mit dem Bestseller „Geständnisse“, der erfolgreich verfilmt wurde. Ihre Romane und Kurzgeschichten wurden vielfach ausgezeichnet.

Klappentext:
Die kleine Tochter der alleinerziehenden Lehrerin Moriguchi ist im Schulschwimmbad ertrunken; ein tragischer Unfall, wie es scheint. Wenige Wochen später kündigt Moriguchi ihre Stelle an der Schule, doch zuvor will sie ihrer Klasse noch eine letzte Lektion mit auf den Weg geben. Denn sie weiß, dass ihre Schüler Schuld am Tod ihrer Tochter haben. Mit einer erschütternden Offenbarung setzt sie unter ihnen ein tödliches Drama um Schuld und Rache, um Gewalt und Wahnsinn in Gang, an dessen Ende keiner – weder Kind noch Erwachsener – ungeschoren davonkommt.

Ich habe gelesen:
Die Geschichte beginnt recht harmlos. Der letzte Tag vor den Ferien in Japan. Die Lehrerin Yuko Moriguchi teilt ihrer Klasse mit, dass sie nach den Ferien nicht zurück kommen wird. Schnell werden die Umstände für ihre Kündigung klar und ab da wird für einige Schüler nichts mehr so sein wie es einmal war…Warum???

Die Tochter von Moriguchi ist im Schwimmbecken auf dem Schulgelände ertrunken und zunächst glauben alle an einen schrecklichen Unfall. Doch Frau Moriguchi glaubt nicht an einen Unfall. Zwei Schüler ihrer Klasse sollen am Tod von Manami schuld sein.

Geschrieben ist das Buch aus verschiedenen Perspektiven. Aus Sicht der Lehrerin, der 2 „schuldigen“ Schüler, einer Mitschülerin und der Mutter eines der beschuldigten Schüler. Einige Einzelheiten werden aufgrund der verschiedenen Perspektiven mehrfach geschildert, aber dennoch kommt keine Langeweile auf, da die Autorin immer wieder neue wichtige Details zusteuert, die oft zu unerwarteten Wendungen führt. So erfährt der Leser nach und nach was es mit dem „Unfall“ auf sich hat. Das gefiel mir sehr gut, denn das hat den Spannungsbogen noch mehr erhöht.

Die Charaktere sind allesamt toll gezeichnet und sehr überzeugend dargestellt. Im Laufe der Erzählung lernt der Leser die Beweggründe der einzelnen Protagonisten kennen und wahre menschliche Abgründe tun sich auf.

Fazit:
Ich finde diese Story absolut gelungen. Ein sehr spannendes und toll geschriebenes Buch, welches mich als Leser absolut gefesselt und sehr zum Nachdenken angeregt hat. Zu diesem Roman gibt es auch die Verfilmung „Confessions“, die ich mir auf jeden Fall auch noch anschauen möchte.

Dieses eBook wurde mir von der Verlagsgruppe Random House, zum rezensieren, zur Verfügung gestellt. Vielen lieben Dank!

Richard Laymon: Das Haus

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Verlag: Heyne Hardcore
Format: eBook
Seiten: 288
Genre: Roman
ISBN: 978-3-641-15977-1
Preis: 8,99 € (Taschenbuch: 9,99 €)
Bestellbar: hier

Autor:
Richard Laymon wurde 1947 in Chicago geboren und studierte in Kalifornien englische Literatur. Er arbeitete als Lehrer, Bibliothekar und Zeitschriftenredakteur, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete und zu einem der bestverkauften Spannungsautoren aller Zeiten wurde. 2001 gestorben, gilt Laymon heute in den USA und Großbritannien als Horror-Kultautor, der von Schriftstellerkollegen wie Stephen King und Dean Koontz hoch geschätzt wird.

Klappentext:
Halloween. In der amerikanischen Kleinstadt Ashburg gibt es dieses Jahr eine große Party. Geladen wird ins Sherwood- Haus. Ein ganz besonderes Haus. Vor vielen Jahren ist dort eine Familie bestialisch ermordet worden. Seitdem wird es gemieden. Doch trotz dieser finsteren Vorboten öffnen sich am Abend die Tore. Das blutige Spiel beginnt …

Ich habe gelesen:
Der Einstieg in das Buch ist gruselig und brutal. Wir werden Zeuge von 2 bestialischen Morden. Der Autor weiß wie er seine Leser schockt, aber nach diesem tollen Auftakt wird es leider etwas langatmig bis wieder etwas passiert.

Sam Wyatt nimmt die Ermittlungen auf, doch nicht nur der Mord an seinem Kollegen beschäftigt ihn.

Er führt schon seit einiger Zeit eine Beziehung mit einer alleinerziehenden Mutter, doch als ihr Sohn Eric eines Abends von der Beziehung erfährt, ist dieser gar nicht begeistert davon. Er möchte das seine Mutter Cynthia mit seinem Vater zusammen kommt, der kurz vor seiner Geburt abgehauen ist.

Das macht es Sam natürlich nicht leicht Zugang zu Eric zu bekommen.

Eric geht noch zur Schule und hat es dort nicht leicht. Die Mädchen schenken ihm keinerlei Beachtung. Von den Jungs wird er gemoppt und auch einige Lehrer gehen nicht fair mit ihm um. Im Laufe des Buches erfährt man mehr über Eric, seine Vergangenheit und sein Verhalten.

Eines Tages bekommt Eric die Chance Rache zu nehmen für alles was ihm angetan wurde. Es wird eine Halloweenparty im Sherwood-Haus geben. Eric darf jeden einladen, den er nicht leiden kann.

Eric denkt, dass den Partygästen einfach nur ein Streich gespielt werden soll. Das ihnen ein mächtiger Schrecken eingejagt wird. Er hat keine Ahnung, dass die Party von einem Mörder geplant wird, der seinen Blutdurst stillen will.

Das Buch ist flüssig und fesselnd geschrieben. Wenn es zur Sache ging musste ich auch heftig Schlucken, denn Herr Laymon hat eine echt kranke Fantasie, aber zwischendurch gab es sehr lange Durststrecken die mich ein wenig gestört haben.

Die letzten Seiten des Buches nehmen dann wieder richtig an Fahrt auf und waren nichts für schwache Nerven. Das Ende war dann aber sehr seltsam. Viel zu kurz und irgendwie mitten im Satz vorbei. Hat Herr Laymon keine Lust mehr gehabt weiter zu schreiben? Ich hatte das Gefühl als wollte er das Buch einfach schnell zu Ende bringen und lies mich leicht grübelnd zurück…wirklich Schade.

Fazit:
Nachdem ich „Das Loch“ von Herrn Laymon gelesen hatte wollte ich mehr. Auch „Das Haus“ war gut, auch wenn mich das Ende etwas enttäuscht hat. Ich fühlte mich trotzdem gut unterhalten. Ich mag die Art wie er schreibt und ich freue mich auf weitere gruselige Bücher, denn da stehen noch einige auf meiner muss-ich-noch-lesen-Liste. Schade das er nicht mehr unter uns weilt.

Dieses eBook wurde mir von der Verlagsgruppe Random House, zum rezensieren, zur Verfügung gestellt. Vielen lieben Dank!