Eva Fürst: Der Mädchenflüsterer

„Ihr Name, ihre Adresse. Kein Absender. Schmutzige Schlieren zogen sich über die Buchstaben. Susann rang nach Luft. In ihrer Brust blähte sich das Herz wie ein spröder Ballon. Sie kannte diese Schrift. Kannte sie in- und auswendig. Lies das nicht, du wirst es bereuen, flüsterte eine Kinderstimme in ihrem Kopf…“

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Verlag: Blanvalet
Format: Taschenbuch
Seiten: 416
Genre: Psychothriller
ISBN: 978-3-7341-0096-3
Preis: 9,99 €

Bestellbar: hier

Autorin:

Eva Fürst ist im Erzgebirge aufgewachsen und auch heute noch ihrer Heimat treu. Sie lebt und arbeitet in Sachsen als Redakteurin, Autorin, Lektorin und Leiterin von Schreibwerkstätten. Die passionierte Literaturliebhaberin verehrt Erich Kästner, Roald Dahl, Gert Prokop, John Ronald Reuel Tolkien, Mario Vargas Llosa, Waltraud Lewin und Einar Turkowski. Zurzeit schreibt sie an ihrem nächsten Psychothriller.

Klappentext:

Ein kalter Novembermorgen. Eine Mutter öffnet einen rosafarbenen Brief, der vor ihrer Haustür liegt. Darin entdeckt sie die Handschrift ihrer seit Jahren vermissten Tochter – und einen verzweifelten Hilferuf … Gleichzeitig untersucht Rechtsmedizinerin Maja Heuberger eine grausam zugerichtete Leiche. Die Obduktion ergibt, dass es sich um das Skelett jenes vermissten Mädchens handelt, allerdings ist es seit sechs Jahren tot. Niemand anderes als ihr Mörder kann den grausamen Hilferuf an ihre Mutter gesandt haben. Doch der Brief bleibt nicht der einzige, und als auch Maja Heuberger einen erhält, ist klar, dass sie den Mörder höchstpersönlich fassen muss.

Ich habe gelesen:

In einem Waldstück werden Skelettteile entdeckt. Unsere Rechtsmedizinerin Maja Heuberger bekommt die Knochen auf den Tisch und dabei stellt sich heraus, dass es sich um drei verschiedene, sehr junge, weibliche Leichen handeln muss. Da die Skelette nicht vollständig sind, denn Köpfe und Hände fehlen, gestaltet sich die Identifikation als sehr schwierig.

Plötzlich kommen bei Eltern verschwundener Mädchen Briefe mit einem Hilferuf an. Damit hat der Täter den Ermittlern geholfen, die Skelette zuzuordnen. Das fand ich ganz schön komisch…ich fragte mich, warum macht ein Täter das. So bringt er doch die Ermittler auf seine Spur…

Warum er das gemacht hat erklärt sich aber dann zum Schluss.

Maja setzt die Geschichte sehr zu, denn wie man bereits im ersten Buch der Autorin erfahren hat, ist ihre Tochter Hannah ebenfalls schon seit Jahren spurlos verschwunden.

Ihr seltsamer Freund Peter Holzinger ist auch wieder mit von der Partie und da er sich wunderbar in solche kranken Menschen rein versetzen kann und er gerne ermittelt, versucht er wieder mit Maja ihren Insiderinformationen den Fall auf eigene Faust zu lösen. Dabei schreckt er auch nicht vor illegalen Methoden zurück.

Hat er mehr erfolg als die Ermittler?

Die Geschichte wird aus wechselnden Perspektiven erzählt. Auch aus Sicht des Täters. Es war sehr interessant und gruselig zugleich, seine wahnsinnigen Gedanken kennen zulernen. Er ergötzt sich an dem perfiden Spiel, dass er sowie mit seinen Opfern, als auch mit deren Eltern spielt.

Nach ungefähr 3/4 des Buches war ich entsetzt, denn alles schien auf einmal aufgeklärt zu sein. Ich fragte mich, was soll denn jetzt noch kommen?

Aber Frau Fürst hat es geschafft mich nochmal zu überraschen. Leider kann ich nicht so viel verraten, denn ich möchte euch ja nicht die Lust nehmen, dieses Buch zu lesen.

Fazit:

Ich war bereits vom ersten Buch „Der Bluttänzer“ begeistert und auch diese Geschichte ist wieder spannend erzählt und der Spannungsbogen hält sich auch hier bis zum Schluss…hat mir richtig gut gefallen. Da erste Buch muss man nicht unbedingt vorher gelesen haben, denn es sind zwei völlig unabhängige Storys. Ich gehe mal davon aus, dass man noch mehr von Frau Fürst zu lesen bekommt, da ja doch einige Fragen am Ende der Geschichte offen geblieben sind.

Dieses Buch wurde mir als Rezensionsexemplar von der Verlagsgruppe randomhouse zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!

Eva Fürst: Bluttänzer

Er ist erwacht – und lässt die Toten tanzen …

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Verlag: Blanvalet
Format: Taschenbuch
Seiten: 416
Genre: Psychothriller
ISBN: 978-3-442-38243-9
Preis: 9,99 €

Bestellbar: hier

 

Autorin:

Eva Fürst ist im Erzgebirge aufgewachsen und auch heute noch ihrer Heimat treu. Sie lebt und arbeitet in Sachsen als Redakteurin, Autorin, Lektorin und Leiterin von Schreibwerkstätten. Die passionierte Literaturliebhaberin verehrt Erich Kästner, Roald Dahl, Gert Prokop, John Ronald Reuel Tolkien, Mario Vargas Llosa, Waltraud Lewin und Einar Turkowski. Zurzeit schreibt sie an ihrem nächsten Psychothriller..

 

Klappentext:

In einem kleinen Ort im Erzgebirge wird mitten auf dem Marktplatz die Leiche einer unbekannten Frau gefunden. Bei der Obduktion entdeckt die Rechtsmedizinerin Maja Heuberger verblüfft, dass Augenlider und Lippen des Opfers zugeklebt wurden – und im Rachen steckt eine winzige tote Fledermaus … Während die Polizei noch ermittelt, werden zwei weitere Leichen gefunden – wieder sind es Frauen, wieder weisen sie dieselben Todesmerkmale auf. Zusammen mit ihrem Jugendfreund Peter beginnt Maja, auf eigene Faust zu ermitteln. Als sie erkennt, dass sie selbst in Gefahr gerät, ist es fast zu spät …

 

Ich habe gelesen:

Im Mittelpunkt dieses Buches steht die Rechtsmedizinerin Maja Heuberger. Für mich war es schön auch mal zu lesen, wie Mordermittlungen aus Sicht der Rechtsmedizin aussehen. Leider blieben dabei die Ermittlungen der Kripo ein wenig auf der Strecke. Zeitweise habe ich mir gewünscht zu erfahren, wie denn der Ermittlungsstand der Kommissare aussieht. Ungewöhnlich und stellenweise hat mich das auch ein wenig gestört, da man nicht wusste, ob es eine heiße Spur oder gar einen Verdächtigen gibt.

Maja gibt den ermittelnden Beamten immer wieder neue Hinweise, die sich meist auch als richtig erweisen. Der eigentliche Held ist aber weniger Maja, sondern ihr exzentrischer Jugendfreund Peter.

Über Peter erfährt man leider nur wenige Details, was seine Vergangenheit angeht. Selbst Maja weiß so gut wie nichts über Peter, außer dass er hochintelligent ist, Psychologie studiert hat und er sich sehr gut in Serienmörder hineinversetzen kann. Und so liefert er Maja entscheidende Hinweise zur Aufklärung der Fälle.

Ist Peter vielleicht der Serienkiller?

Die Morde werden immer bizarrer. Pünktlich zum Wochenende schlägt er zu. Sein Verbrecher-Territorium ist recht groß und Spuren hinterlässt er keine. Nur die seltsamen Botschaften an den Leichen.

Die Motive des Mörders sind zunächst völlig unklar.

Warum werden junge Frauen so übel zugerichtet?

Dann lernt man den Täter kennen und der Leser begleitet ihn bei der Planung und Ausführung seiner Morde. Die Identität bleibt allerdings bis zum Schluss verborgen.

Fazit:

Ein sehr gelungener Auftakt einer neuen deutschen Thriller-Reihe um die Rechtsmedizinerin Maja Heuberger. Der Autorin ist es gelungen, dass Buch durchweg spannend zu halten. Die Identität des Killers bleibt dem Leser bis zum Schluss verborgen. Natürlich hat man zwischendurch immer mal einen Verdacht, aber mit diesem Ende habe ich absolut nicht gerechnet. Super spannend bis zum Schluss, obwohl ich anmerken möchte, dass man das Ende noch ein wenig hätte ausschmücken können. Es war sehr abrupt.

Ich freue mich auf mehr.

Dieses Buch wurde mir als Rezensionsexemplar von der Verlagsgruppe randomhouse zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!