Daniel Leitner: Wenn Gedanken Worte wären

*Rezension*

Eine anregende Lektüre für all jene, die gerne in die Gedankenwelt eines anderen eintauchen.

Autor:
Daniel Leitner, geb. am 17.06.1992 in Wels/Oberösterreich. Mit dem Schreiben hat er sehr früh begonnen. Anfangs waren es Horror-Kurzgeschichten – bis er 2013 seinen allerersten Roman „Von Tauben und Lämmern“ veröffentlichte. Seit über zehn Jahren leitet er einen Musicalverein „MuVe“, bei dem er Drehbücher schreibt, Regie führt und manchmal selbst als Sänger, Tänzer und Schauspieler auf der Bühne steht. Auf seinen Youtube-Kanal „UNITED COLORS OF DANIEL“ lädt er wöchentlich Cover-Songs, Musikvideos, Serien und Kurzfilme sowie Videos zu persönlichen Themen hoch.

Klappentext:
In seinem zweiten Werk über das Leben selbst, gewährt Daniel Leitner tiefe Einblicke in sein geplagtes Liebesleben, teilt nostalgische Kindheitserinnerungen und erzählt mit charmantem Selbstbewusstsein von den Herausforderungen des Alltags als unkonventioneller Mann im 21. Jahrhundert.

Leitner versteht es eine Balance aus Leichtigkeit und Kontrolle zu schaffen und mit Beaobachtungen, die ehrlich und lustig, frech aber niveauvoll sind, die Missstände der Gesellschaft aufzuzeigen.

Zusammenfassung:
In mehreren Kapiteln, gibt Daniel uns Einblicke in seine Gedankenwelt und teilt Anekdoten aus seinem Leben. Seine Erfahrungen, Denkweisen und Ansichten. Er setzt sich mit gewissen Fragen auseinander. Zum Beispiel: im Kapitel „Die Meinung anderer“ Warum ist es uns wichtig, was andere Menschen über uns denken?

Mit dieser Lektüre möchte uns der Autor nicht Belehren oder uns raten, wie wir unser Leben gestalten und leben sollten. Es sind einfach nur sehr interessante Denkansätze. Der ein oder andere nimmt vielleicht etwas aus diesem Buch mit. So wie ich.

Meine Meinung:
Egal ob wahre Begebenheiten oder Fiktion, in Büchern werden Geschichten erzählt. Doch soll der Leser längst nicht nur unterhalten, sondern auch bewusst zum Nachdenken angeregt werden.

Ein Buch, das zum Nachdenken animieren soll, muss mich emotional ansprechen und Parallelen zu meinem eigenen Alltag aufweisen, nur dann regt es meine Denkweise und mein Handeln an.

„Wenn Gedanken Worte wären“ ist definitiv genau diese Sorte Buch und hat mir neue bzw. andere Blickwinkel auf das Leben eröffnet.

Während ich so in das Buch abgetaucht bin, überlief mich mehrfach eine meeeega Gänsehaut. Viele Themen, die der liebe Daniel in seiner neusten Lektüre aufgreift, sind genau die Gedanken, die mich derzeit intensiv beschäftigen. Teilweise kam es mir vor, als hätte ich manche Kapitel selbst geschrieben.

Echt krass.

Ich denke, dass wird vielen anderen Lesern auch so gehen.

Das Kapitel „Liebe“ hat es mir besonders angetan. Momentan steht mein Leben echt Kopf. Möchte ich mein Leben so weiter leben wie bisher? Ist es das was ich will und was mich glücklich macht?

Jeder selbst hat es in der Hand. Doch oft fehlt der Mut für Veränderungen, man hat Angst das Gewohnte aufzugeben, oder man möchte andere nicht verletzen.

Doch soll man lieber unglücklich mit der Gewohnheit leben, statt vielleicht etwas spannendes Neues zu entdecken?

Daniel greift, in dem genannten Kapitel, genau diese Fragen auf und beschreibt, wie er mit einer solchen Situation umgegangen ist. Sicher kann keiner einem sagen, was und wie man etwas tun soll, aber es gibt gewisse Ansätze, die man auf sich ummünzen und vielleicht auch umsetzen kann.

Auch haben mich manche Kapitel in meine Kindheit zurück katapultiert. Und mir sind eigene Erlebnisse wieder eingefallen, an die ich schon lange Zeit nicht mehr gedacht habe.

Fazit:
Dieses Buch hat mich tief berührt. Lektüre zum Entspannen, Schmunzeln und Nachdenken. Mit vielen spannenden und lustigen Anekdoten wurde ich wunderbar unterhalten.

Bereits „Loveland“ hat mir sehr gut gefallen und auch in seinem zweiten Werk dieser Art „Wenn Gedanken Worte wären“ machen die persönlichen Schilderungen das Buch zu einem besonderen Leseerlebnis.

Chapeau!

Daniel Leitner: Und mit mir die Angst

*Rezension*

Der Mörder wohnt nebenan. Die Hinterbliebenen schweigen.

Genre: Psychothriller

Kindle Ausgabe: 2,99 €

Taschenbuch: 9,99 €

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Autor:
Daniel Leitner, geb. am 17.06.1992 in Wels/Oberösterreich. Mit dem Schreiben hat er sehr früh begonnen. Anfangs waren es Horror-Kurzgeschichten – bis er 2013 seinen allerersten Roman „Von Tauben und Lämmern“ veröffentlichte. Seit über zehn Jahren leitet er einen Musicalverein „MuVe“, bei dem er Drehbücher schreibt, Regie führt und manchmal selbst als Sänger, Tänzer und Schauspieler auf der Bühne steht. Auf seinen Youtube-Kanal „UNITED COLORS OF DANIEL“ lädt er wöchentlich Cover-Songs, Musikvideos, Serien und Kurzfilme sowie Videos zu persönlichen Themen hoch.

Klappentext:
Vor beinahe dreißig Jahren verschwand Pfarrer Eden auf unerklärliche Weise. Nun stößt die Journalistin Lana Conroy zufällig auf einen Zeitungsbericht und begibt sich auf die Suche nach Hinweisen. Das sie damit die Aufmerksamkeit des Killers auf sich zieht, wird ihr erst bewusst, als es längst zu spät ist.

Ein Höllentrip in die Psyche einer verängstigten Zeugin, den Gedanken eines Wahnsinnigen und einen ungelösten Fall, dessen dunkle Geheimnisse tief vergraben liegen. Wer traut sich zurück nach Velvet Cove?

„Ich habe ihm offensichtlich den Schädel zertrümmert. War ich zu brutal?“

Zusammenfassung:
Im Oktober 2020 bin ich erstmals in die Stadt Velvet Cove abgetaucht. Dort spielte sich fürchterliches ab. Gerne könnt ihr meine Rezension zum ersten Buch aus dieser Reihe „Und mit mir die Dunkelheit“ hier nachlesen >>KLICK<<

Nun führt mich Daniel Leitner zurück nach Velvet Cove und das Grauen beginnt mit dem Auffinden eines alten Zeitungsartikels, der der jungen Journalistin Lana in die Hände gefallen ist.

In dem Artikel geht es um einen Pfarrer der vor dreißig Jahren spurlos verschwunden ist. Lana schreibt einen Blog „Velvet Cove, die Stadt der tausend Geheimnisse“ und sie hofft auf eine großartige Story mit der Auflösung dieses Falles. Lana beginnt mit ihren Recherchen, welche sie in die Walton-Bay Street führt.

Sie steuert auf ein Haus zu und klingelt. Mrs. McGowan öffnet, doch als diese den Grund für Lanas Besuch erfährt, verändert sich ihr Verhalten schlagartig und sie schickt Lana weg. Sie droht sogar mit der Polizei.

Lanas Versuche jemanden zu finden, der ihr hilfreiche Informationen über den verschwundenen Pfarrer geben würde, bleiben erfolglos.

Irgendetwas stimmt hier ganz und gar nicht. Es scheint als versuchen die Menschen irgendetwas zu verbergen. Was ist hier damals passiert? Ist Pfarrer Eden wirklich einfach abgetaucht oder ist er einem Verbrechen zum Opfer gefallen?

Während Lana weiterhin versucht der Auflösung näher zu kommen, reise ich in der Zeit zurück und werde Zeugin eines grausamen Verbrechens. Und es sollte nicht bei einem bleiben, denn zwischen den einzelnen Kapiteln begleite ich immer wieder einen skrupellosen Mörder bei seinen Gräueltaten. Brutal und schonungslos wird hier gemordet.

In einem weiteren Handlungsstrang lerne ich ein junges Mädchen kennen, die auf einer Feier einen Mann kennenlernt. Er ist so lieb und romantisch und der Erste der in ihr nicht das kleine, sechzehnjährige Mädchen sieht, sondern sie wie eine Frau behandelt. Sie verliebt sich sofort in ihn und hofft, dass es ihm genauso geht.

Und tatsächlich trifft sie ihn bald wieder und es entwickelt sich, trotz des großen Altersunterschieds, eine ernsthafte Beziehung. Sie ziehen gemeinsam in ein Haus, welches Harold gerade erworben hat und sie fühlt sich wie im siebten Himmel. Das kann doch alles nur ein Traum sein.

Doch schon bald wird dieser Traum zu einem echten Alptraum für eine naive, junge Frau werden. Sie muss es nur noch begreifen.

Meine Meinung:
Drei Fäden wurden hier gesponnen und ich habe mich die ganze Zeit gefragt, wie alles zusammenpassen könnte. Irgendwann müssen doch die Fäden zusammenlaufen. Nur wie?

Wird Lana hinter das Geheimnis, um das Verschwinden des Pfarrers, kommen? Was verbergen die Bewohner der Walton-Bay Street? Was hat das alles mit dieser jungen Frau zu tun? Wer hat all diese Menschen ermordet und warum?

Die Story ist absolut genial aufgebaut und spannend erzählt. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.

Mit der Auflösung habe ich so überhaupt nicht gerechnet und war sehr überrascht, was der Autor sich da ausgedacht hat. Absolut genial gestrickt und stimmig. Auch die Charaktere waren toll gezeichnet.

Super finde ich auch, dass Daniel in diesem Buch auf ein sehr brisantes Thema eingeht. Ich möchte allerdings, an dieser Stelle, nicht näher darauf eingehen.

Fazit:
Mir hat die Story richtig gut gefallen. Ich möchte, den Thriller-Fans unter euch, das Buch gerne weiterempfehlen. Tolle Charaktere, ein sehr schöner Schreibstil…einfach und total packend. Spannung bis zum Schluss und ein Ende mit dem ich gar nicht gerechnet habe. Alles vereint in „Und mit mir die Angst“.