Jenny Blackhurst: Das Böse in deinen Augen

Niemand hat Angst vor einem kleinen Mädchen, oder doch?

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Verlag: BASTEI LÜBBE 
Taschenbuch mit 431 Seiten
Ersterscheinung: April 2018
Genre: Psychothriller
Preis: 11,00€
Bestellbar: hier

Autorin:
Jenny Blackhurst lebt in Shropshire, England. Sie ist 29 Jahre alt, verheiratet und hat einen zweijährigen Sohn. Sie arbeitet als Systemadministratorin für die Feuerwehr, und in ihrer Freizeit schreibt sie an ihrem zweiten Roman.

Klappentext:
Als die Kinderpsychologin Imogen Reid den Fall der elfjährigen Ellie Atkinson übernimmt, weigert sie sich, den seltsamen Gerüchten um das Mädchen zu glauben. Ellie sei gefährlich, so heißt es. Wenn sie wütend wird, passieren schreckliche Dinge. Imogen hingegen sieht nur ein zutiefst verstörtes Kind, das eine Familie bei einem Brand verloren hat und ihre Hilfe benötigt. Doch je näher sie Ellie kommt, desto merkwürdiger erscheint ihr das Mädchen. Dann erleidet auch Imogen einen schrecklichen Verlust – und sie fürchtet, dass es ein Fehler war, Ellie zu vertrauen…

Ich habe gelesen:
Imogen kehrt nach vielen Jahren, zusammen mit ihrem Mann Dan, in ihren Heimatort zurück, um nach dem Tod ihrer Mutter in ihr Geburtshaus zu ziehen. Ganz Wohl ist ihr nicht dabei, denn eigentlich wollte sie nie mehr zurück nach Gaunt. Mit diesem Ort verbindet sie nichts Gutes, da sie alles andere hatte, als eine schöne Kindheit.

Dan hingegen freut sich auf das Landleben und hofft nun endlich eine Familie mit Imogen gründen zu können.

Als Imogen ihre neue Stelle in Gaunt antritt bekommt sie den Fall der elfjährigen Ellie auf den Tisch. Ellie hat bei einem Brand ihre Eltern und ihren kleinen Bruder verloren und lebt nun bei einer Pflegefamilie.

Ellie muss sich gegen Anschuldigungen ihrer Schulkameraden und des ganzen Dorfes zur Wehr setzen, denn immer wenn sie wütend wird und Drohungen ausstößt, passieren schreckliche Dinge. Steckt etwas Paranormales dahinter, oder gibt es für alles eine logische Erklärung?

In einer spannenden Geschichte erleben wir, wie Ellie mit den Anfeindungen klar kommen muss. Nur ihre Pflegeschwester Mary und Imogen bieten ihr Halt.

Doch ist das kleine Mädchen wirklich so unschuldig?

Ellie hat mir einfach nur leid getan und ich verfluchte die Kleinstädter für ihr mieses Verhalten. Doch so nach und nach war ich mir nicht mehr so sicher, ob doch was Wahres an den Anschuldigungen dran ist, denn so viel Unglück kann einer einzelnen Person nicht passieren.

Auch Ellie selbst, zweifelt oft an ihren Handlungen und weiß nicht, wie alles zusammenhängt. Selbst Imogen, die von Anfang an auf der Seite von Ellie stand, beginnt durch gewisse Umstände an ihr zu Zweifeln.

Glaubt ihr an Paranormales?

Die Protagonisten sind sehr detailliert gezeichnet und ich konnte mich in jeden einzelnen hineinversetzen.

Die Autorin schafft es die Spannung bis zum Ende des Buches aufrecht zu halten und es gibt sogar noch eine überraschende Wendung, mit der ich so nicht gerechnet hatte.

Fazit:
Ein sehr fesselnder Psychothriller, der mich bis zum Schluss begeistert hat. Haben wir  es hier mit etwas Paranormalen zu tun, oder steckt doch etwas ganz anderes dahinter?

Bei mir gehen beide Daumen nach oben für diese tolle Story.

Yrsa Sigurdardóttir: DNS

Er schlägt erbarmungslos zu. Wie aus dem Nichts.

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Verlag: btb 
Taschenbuch mit 512 Seiten
erschienen: Oktober 2017
Genre: Thriller
Preis: 10,00€
Bestellbar: hier

Autorin:
Yrsa Sigurdardóttir, geboren 1963, ist eine vielfach ausgezeichnete Bestsellerautorin, deren Spannungsromane in über 30 Ländern erscheinen. Sie zählt zu den „besten Kriminalautoren der Welt“ (Times Literary Supplement). Sigurdardóttir lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Reykjavík. Sie debütierte 2005 mit „Das letzte Ritual“, einer Folge von Kriminalromanen um die Rechtsanwältin Dóra Gudmundsdóttir. DNA ist Start einer neuen Serie um die Psychologin Freyja und Kommissar Huldar von der Kripo Reykjavik.

Klappentext:
Zuerst trifft es eine junge Familienmutter nachts in ihrer Wohnung in Reykjavik. Einzige Zeugin ist ihre siebenjährige Tochter, die wider Erwarten den Angriff übersteht. Als wenig später eine zweite Frau unter ähnlich brutalen Vorzeichen ihr Leben verliert, steht die Polizei vor einem Rätsel. Kommissar Huldar, der die Ermittlungen leitet und sich erstmals in einem so wichtigen Fall beweisen muss, hat darüber hinaus ein weiteres Problem. Er ist gezwungen, mit der Psychologin Freyja zusammenzuarbeiten, mit der er vor kurzem nach einer Kneipentour unter falschen Angaben die Nacht verbracht hat. Währenddessen beschließt ein junger Amateurfunker, auf eigene Faust zu ermitteln, nachdem ihn kryptische Botschaften zu den beiden Opfern erreichen. Dass er sich damit selbst in Gefahr bringt, kann er nicht wissen.

Ich habe gelesen:
Yrsa Sigurdardóttir startet mit „DNA“ eine Buchreihe mit den Hauptprotagonisten  Kommissar Huldar und der Psychologin Freyja.

Das Buch beginnt mit einer schlimmen Familientragödie im Jahr 1987. Schade das darauf nicht noch etwas näher eingegangen wurde, aber am Ende gab es dann doch noch ein paar klare Momente.

Im hier und jetzt geht es um den Mord an einer jungen Mutter von 3 Kindern. Sie wurde auf bestialische Weise ermordet und ihre 7-jährige Tochter Margrét wurde Zeugin, weil sie sich während der gesamten Tat unter dem Bett versteckt hatte.

Kommisar Huldar übernimmt, wenn auch nicht freiwillig, die Ermittlungen und versucht gemeinsam mit der jungen Psychologin Freyja Licht ins Dunkel zu bringen und den Mörder zu fassen.

Bei den ersten Befragungen der traumatisierten Margrét erzählt sie, dass eine weitere Frau sterben wird. Als kurz darauf eine zweite Leiche gefunden wird sind die Ermittler ratlos. Der selbe Täter, aber zwischen den beiden Frauen scheint es keinerlei Verbindungen zu geben.

Immer mehr ungewöhnliche Zufälle spielen mit einem Mal zusammen und den Ermittlern scheint der Durchbruch gelungen zu sein. Sie nehmen jemanden Fest und der Fall scheint endlich abgeschlossen zu sein.

Doch haben sie wirklich den richtigen Täter geschnappt???

Der Erzählstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Schwierigkeiten hatte ich allerdings mit den isländischen Namen. Ich musste einigen Charakteren einen neuen Namen verpassen, da ich sonst immer im Lesefluss gestört war, weil ich die Namen nicht richtig lesen konnte. Ansonsten waren die Personen im Buch sehr realistisch und gut gezeichnet.

Die kurze, gemeinsame Vergangenheit von Freyja und Huldar hat mich während der rasanten Story immer wieder ein wenig aus dem Grauen gerissen und ein wenig amüsiert. Dabei war erstaunlich, wie professionell die beiden dennoch miteinander arbeiten konnten.

Bis zum Ende wusste ich nicht so recht, wie die Geschichte von damals mit den aktuellen Taten zusammenhängt und wäre auch nie darauf gekommen, wer letztendlich der Täter war. Ich hatte die ganze Zeit so eine Vermutung, aber die hat sich am Ende nicht bestätigt.

Fazit:
„DNA“ war super spannend und gut durchdacht. Ich habe mich wunderbar unterhalten gefühlt. Ich werde diese Reihe auf jeden Fall weiter verfolgen und freue mich auf „SOG“.

Dieses Buch wurde mir von der Verlagsgruppe Randomhouse, zum rezensieren, zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!

Peter Swanson: Die Gerechte

Nur sie entscheidet, wer den Tod verdient

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Verlag: blanvalet
Taschenbuch mit 416 Seiten
erschienen: Januar 2017
Genre: Thriller
Preis: 12,99€
Bestellbar: hier

Autor:
Peter Swanson studierte am Trinity College, der University of Massachusetts in Amherst und am Emerson College in Boston. Sein Roman »Die Gerechte« wurde in England als bester Thriller des Jahres 2015 ausgezeichnet, von der Presse hochgelobt und für einen renommierten Steel Dagger Award nominiert. Peter Swanson lebt mit seiner Frau und einer Katze in Somerville, Massachusetts.

Klappentext:
Eine Flughafenbar in London. Es ist Abend, und Ted Severson wartet auf seinen Rückflug nach Boston, als eine attraktive Frau sich neben ihn setzt. Kurz darauf vertraut er der geheimnisvollen Fremden an, dass seine Frau ihn betrogen hat. Mit ihrer Reaktion jedoch hat er nicht gerechnet: Sie bietet ihm Hilfe an – beim Mord an seiner Ehefrau. Ein Trick? Ein morbider Scherz? Oder ein finsteres Rachespiel, das nur ein böses Ende nehmen kann?

Ich habe gelesen:
Dieses Buch habe ich an einer Tankstelle entdeckt und konnte nicht daran vorbei gehen. Das Cover, sowie der Klappentext hatten mich sehr angesprochen.

Nun möchte ich eigentlich gar nicht groß auf den Inhalt eingehen, denn jedes geschriebene Wort wäre eins zu viel.

Ted ist ein reicher Geschäftsmann und hat eine wunderschöne Frau. Für sie lässt er gerade ein riesiges Haus bauen. Alles ist bestens bis zu dem Tag, als er sieht, wie seine Frau Miranda ihn mit dem Bauunternehmer betrügt.

Was nun?

Wir lernen Lily kennen. Ihre Geschichte lies mich schwer schlucken. Eine Psychopatin, die mich gleichermaßen fasziniert und abgestoßen hat. Ihre Ansichten zum Thema Mord haben mich schockiert aber auch beeindruckt.

Nun stand für mich die Frage im Raum, ob und vor allem wie Lily und Ted es anstellen werden.

Ich muss sagen, der Autor hat mich echt überrascht. Er hat so viel aus dieser Story herausgeholt. Tolle Wendungen, die immer genau dann kamen, wenn man sie am wenigsten erwartet hat. Abwechslungsreich und absolut nicht zu durchschauen.

Im ersten Teil des Buches wird aus Sicht von Lily und Ted erzählt. Im Mittelteil aus Sicht von Lily und Teds Frau Miranda und der dritte Teil widmet sich Lily und Detective Kimball, der versucht, mit Lilys Hilfe einige Morde aufzuklären.

Der Schreibstiel von Peter Swanson, hat mir sehr gut gefallen und durch die Perspektivwechsel erhält man einen vielfältigen Einblick auf verschiedene Sichtweisen und es wurde nie langweilig.

Die Geschichte fasziniert und verstört zugleich und das Ende ist einfach großartig, auch wenn ich den Schluss ein wenig gemein fand.

Fazit:
Ein sehr gutes Buch mit vielen unerwarteten Wendungen, die mich gefesselt und begeistert haben. Die Rollen von Gut und Böse sind in einem Thriller normalerweise klar verteilt, aber hier war es etwas anders. Sehr unterhaltsam und ich gebe eine absolute Leseempfehlung!!!

Hendrik Berg: Schwarzes Watt

Die Nordsee kann sehr kalt sein…

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Verlag: Goldmann 
Taschenbuch mit 368 Seiten
erschienen: März 2018
Genre: Nordsee-Krimi
Preis: 10,00€
Bestellbar: hier

Autor:
Hendrik Berg wurde 1964 in Hamburg geboren. Nach einem Studium der Geschichte in Hamburg und Madrid arbeitet er zunächst als Journalist und Werbetexter. Seit 1996 verdient er seinen Lebensunterhalt mit dem Schreiben von Drehbüchern. Er wohnt mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Köln.

Klappentext:
Die Kölnerin Ina macht mit ihrer Familie Urlaub an der Nordsee. Auf dem Rückweg vom Strand holt sie ihre Vergangenheit ein. Sie ist sicher, dass sie den Mörder ihrer vor zwanzig Jahren getöteten Schwester wiedererkannt hat. Kommissar Krumme und seine junge Kollegin Pat von der Kripo Husum nehmen die Ermittlungen auf und finden bald heraus, wen Ina gesehen hat: Pastor Jonas Hartung, ein hoch angesehener und beliebter Mann, ein Pfeiler der Gemeinde. Krumme tut, was er am besten kann – er vertraut seinem Bauchgefühl und nicht der Beweislage. Dennoch ahnt auch er nicht, an welch tiefe Abgründe ihn der Fall führen wird …

Ich habe gelesen:
Ina wollte mit ihrem Mann Thorsten und ihren beiden Kindern einen unbeschwerten Nordsee-Urlaub verbringen. Doch dann erkennt sie den Mann, der vor mehr als 20 Jahren ihre kleine Schwester Nelly brutal erschlagen hat.

Damals war Ina mit ihrer 16-jährigen Schwester am Elbstrand auf einer Party und hat Nelly kurz alleine gelassen um Getränke zu holen. Als Ina zurückkam, lag ihre Schwester erschlagen im Sand. Der Täter war noch da, rannte aber weg als Ina sich näherte. Bevor er ganz verschwand drehte er sich noch einmal um. In dem Moment erhellte ein Blitz die Nacht und für einen kurzen Augenblick konnte Ina das Gesicht des Mörders sehen. Sie wird es nie mehr vergessen. Nun steht er hier vor ihr…Ina hat keine Zweifel.

Doch niemand will ihr glauben. Der Mann den sie beschuldigt ist der hoch angesehene Pastor Jonas Hartung, der sehr beliebt ist in seiner Gemeinde. Hinzu kommt noch der Umstand, dass Ina in der Vergangenheit schon mehrfach Männer als Täter erkannt haben will und zu Unrecht beschuldigt hat.

Kommissar Krumme und seine junge Kollegin Pat von der Kripo Husum nehmen die Ermittlungen auf. Ein DNA-Test soll Gewissheit bringen.

Hat Ina dieses Mal den wahren Täter gefunden?

Neben dieser spannenden Handlung gibt es immer wieder Rückblenden in frühere Jahrhunderte. Wir lernen ein Mädchen mit langen schwarzen Haaren kennen, welches 1634 gelebt hat. Sie spielt auch im aktuellen Fall eine Rolle. Ina kann sie sehen, doch niemand sonst nimmt sie wahr. Diese Mischung aus Krimi und Mystery war zwar etwas ungewohnt, aber hat mir sehr gut gefallen.

Dieser Nordsee-Krimi ist bereits der vierte Fall von Kommissar Krumme. Hendrik Berg hat mit Krumme eine sehr sympathische Figur geschaffen und auch die anderen Charaktere waren toll gezeichnet. Ebenso hat mich der Aufbau der Geschichte und die Erzählweise überzeugt.

Spannend beschreibt er die Suche nach dem Mörder von Nelly und auch die privaten Ereignisse um Krumme sind gut dosiert und haben mir mehrfach ein Lächeln entlockt.

Meine Neugier auf die Vorgänger wurde geweckt.

Fazit:
Hendrik Berg verknüpft einen spannenden Kriminalfall mit mystischen Ereignissen und lässt den Leser bis zum Schluss im Dunkeln tappen, um die Geschichte mit einem mächtigen Paukenschlag zu beenden. Ich war begeistert und gebe gerne eine Leseempfehlung!!!

Dieses Buch wurde mir von der Verlagsgruppe Randomhouse, zum rezensieren, zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!

Andreas Gruber: Racheherbst

Seine Opfer sind junge Frauen, ermordet im Zeichen des Skorpions – und er zieht eine blutige Spur quer durch Europa

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Verlag: Goldmann 
Klappenbroschur mit 512 Seiten
erschienen: Oktober 2015
Genre: Thriller
Preis: 9,99€
Bestellbar: hier

Autor:
Andreas Gruber, 1968 in Wien geboren, lebt als freier Autor mit seiner Familie in Grillenberg in Niederösterreich. Er hat bereits mehrere äußerst erfolgreiche und preisgekrönte Erzählungen und Romane verfasst.

Klappentext:
Unter einer Leipziger Brücke wird die verstümmelte Leiche einer jungen Frau angespült. Walter Pulaski, zynischer Ermittler bei der Polizei, merkt schnell, dass der Mord an der Prostituierten Natalie bei seinen Kollegen nicht die höchste Priorität genießt. Er recherchiert auf eigene Faust – an seiner Seite Natalies Mutter Mikaela, die um jeden Preis den Tod ihrer Tochter rächen will. Gemeinsam stoßen sie auf die blutige Fährte eines Serienmörders, die sich über Prag und Passau bis nach Wien zieht. Dort hat die junge Anwältin Evelyn Meyers gerade ihren ersten eigenen Fall als Strafverteidigerin übernommen. Es geht um einen brutalen Frauenmord – und eine fatale Fehleinschätzung lässt Evelyn um ein Haar selbst zum nächsten Opfer werden …

Ich habe gelesen:
Wie immer hat Herr Gruber es geschafft mich von der ersten Seite an das Buch zu fesseln.

Natalie wird tot aufgefunden. Ihr wurden alle Knochen gebrochen und der Mörder hat sie ausbluten lassen. Nun ist auch ihre 16-jährige Schwester Dana verschwunden. Für Mikaela, die Mutter der beiden Mädchen, ein absoluter Alptraum.

Walter Pulaski war ein begnadeter LKA-Beamter, doch nach dem Tod seiner Frau hat er sich in den Dauerdienst versetzen lassen, um mehr Zeit für seine Tochter zu haben.

In seiner Position ist er der Erste am Tatort, schreibt seinen Bericht und dann übernehmen die Beamten des LKA’s.

Doch wer „Rachesommer“ gelesen hat weiß, dass wenn Pulaski sich einmal in einen Fall festgebissen hat, er so schnell nicht wieder aufgibt und anfängt auf eigene Faust zu ermitteln. Mehrfach stand er wegen seines Verhaltens schon kurz vor der Suspendierung. Doch das juckt einen Walter Pulaski nicht.

Gemeinsam mit Mikaela reist er quer durch Europa. Neben den fürchterlichen Mordfällen lockert das Zusammenspiel der beiden die düstere Stimmung immer wieder ein wenig auf. Einfach nur herrlich die zwei.

Auf den blutigen Spuren des Mörders stoßen sie auf einen Fall in Wien. Hier hat Pulaski vor 3 Jahren die Anwältin Evelyn Meyers kennengelernt. Evelyn vertritt zurzeit einen Arzt, der wegen Mordes angeklagt wurde.

Vertritt sie vielleicht den Mörder hinter dem Pulaski her ist? Alles deutet darauf hin.

Am Ende entlarven aber nur sehr außergewöhnliche Tätowierungen den wahren Täter.

Andreas Gruber ist ein grandioser Autor, der mittlerweile ganz oben auf der Liste meiner liebsten Autoren steht. Er hat einen tollen Schreibstil und ein Talent dafür seine Charaktere zum Leben zu erwecken.

Fazit:
Ein spannungsgeladener Thriller. Wie bisher alle seine Bücher, hat mich „Racheherbst“ gefesselt und begeistert. Eine irre Story über einen irren Killer und ganz tollen Charakteren.

Absolute Leseempfehlung für jeden Thriller-Fan!!!