Peter Swanson: Die Gerechte

Nur sie entscheidet, wer den Tod verdient

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Verlag: blanvalet
Taschenbuch mit 416 Seiten
erschienen: Januar 2017
Genre: Thriller
Preis: 12,99€
Bestellbar: hier

Autor:
Peter Swanson studierte am Trinity College, der University of Massachusetts in Amherst und am Emerson College in Boston. Sein Roman »Die Gerechte« wurde in England als bester Thriller des Jahres 2015 ausgezeichnet, von der Presse hochgelobt und für einen renommierten Steel Dagger Award nominiert. Peter Swanson lebt mit seiner Frau und einer Katze in Somerville, Massachusetts.

Klappentext:
Eine Flughafenbar in London. Es ist Abend, und Ted Severson wartet auf seinen Rückflug nach Boston, als eine attraktive Frau sich neben ihn setzt. Kurz darauf vertraut er der geheimnisvollen Fremden an, dass seine Frau ihn betrogen hat. Mit ihrer Reaktion jedoch hat er nicht gerechnet: Sie bietet ihm Hilfe an – beim Mord an seiner Ehefrau. Ein Trick? Ein morbider Scherz? Oder ein finsteres Rachespiel, das nur ein böses Ende nehmen kann?

Ich habe gelesen:
Dieses Buch habe ich an einer Tankstelle entdeckt und konnte nicht daran vorbei gehen. Das Cover, sowie der Klappentext hatten mich sehr angesprochen.

Nun möchte ich eigentlich gar nicht groß auf den Inhalt eingehen, denn jedes geschriebene Wort wäre eins zu viel.

Ted ist ein reicher Geschäftsmann und hat eine wunderschöne Frau. Für sie lässt er gerade ein riesiges Haus bauen. Alles ist bestens bis zu dem Tag, als er sieht, wie seine Frau Miranda ihn mit dem Bauunternehmer betrügt.

Was nun?

Wir lernen Lily kennen. Ihre Geschichte lies mich schwer schlucken. Eine Psychopatin, die mich gleichermaßen fasziniert und abgestoßen hat. Ihre Ansichten zum Thema Mord haben mich schockiert aber auch beeindruckt.

Nun stand für mich die Frage im Raum, ob und vor allem wie Lily und Ted es anstellen werden.

Ich muss sagen, der Autor hat mich echt überrascht. Er hat so viel aus dieser Story herausgeholt. Tolle Wendungen, die immer genau dann kamen, wenn man sie am wenigsten erwartet hat. Abwechslungsreich und absolut nicht zu durchschauen.

Im ersten Teil des Buches wird aus Sicht von Lily und Ted erzählt. Im Mittelteil aus Sicht von Lily und Teds Frau Miranda und der dritte Teil widmet sich Lily und Detective Kimball, der versucht, mit Lilys Hilfe einige Morde aufzuklären.

Der Schreibstiel von Peter Swanson, hat mir sehr gut gefallen und durch die Perspektivwechsel erhält man einen vielfältigen Einblick auf verschiedene Sichtweisen und es wurde nie langweilig.

Die Geschichte fasziniert und verstört zugleich und das Ende ist einfach großartig, auch wenn ich den Schluss ein wenig gemein fand.

Fazit:
Ein sehr gutes Buch mit vielen unerwarteten Wendungen, die mich gefesselt und begeistert haben. Die Rollen von Gut und Böse sind in einem Thriller normalerweise klar verteilt, aber hier war es etwas anders. Sehr unterhaltsam und ich gebe eine absolute Leseempfehlung!!!

Hendrik Berg: Schwarzes Watt

Die Nordsee kann sehr kalt sein…

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Verlag: Goldmann 
Taschenbuch mit 368 Seiten
erschienen: März 2018
Genre: Nordsee-Krimi
Preis: 10,00€
Bestellbar: hier

Autor:
Hendrik Berg wurde 1964 in Hamburg geboren. Nach einem Studium der Geschichte in Hamburg und Madrid arbeitet er zunächst als Journalist und Werbetexter. Seit 1996 verdient er seinen Lebensunterhalt mit dem Schreiben von Drehbüchern. Er wohnt mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Köln.

Klappentext:
Die Kölnerin Ina macht mit ihrer Familie Urlaub an der Nordsee. Auf dem Rückweg vom Strand holt sie ihre Vergangenheit ein. Sie ist sicher, dass sie den Mörder ihrer vor zwanzig Jahren getöteten Schwester wiedererkannt hat. Kommissar Krumme und seine junge Kollegin Pat von der Kripo Husum nehmen die Ermittlungen auf und finden bald heraus, wen Ina gesehen hat: Pastor Jonas Hartung, ein hoch angesehener und beliebter Mann, ein Pfeiler der Gemeinde. Krumme tut, was er am besten kann – er vertraut seinem Bauchgefühl und nicht der Beweislage. Dennoch ahnt auch er nicht, an welch tiefe Abgründe ihn der Fall führen wird …

Ich habe gelesen:
Ina wollte mit ihrem Mann Thorsten und ihren beiden Kindern einen unbeschwerten Nordsee-Urlaub verbringen. Doch dann erkennt sie den Mann, der vor mehr als 20 Jahren ihre kleine Schwester Nelly brutal erschlagen hat.

Damals war Ina mit ihrer 16-jährigen Schwester am Elbstrand auf einer Party und hat Nelly kurz alleine gelassen um Getränke zu holen. Als Ina zurückkam, lag ihre Schwester erschlagen im Sand. Der Täter war noch da, rannte aber weg als Ina sich näherte. Bevor er ganz verschwand drehte er sich noch einmal um. In dem Moment erhellte ein Blitz die Nacht und für einen kurzen Augenblick konnte Ina das Gesicht des Mörders sehen. Sie wird es nie mehr vergessen. Nun steht er hier vor ihr…Ina hat keine Zweifel.

Doch niemand will ihr glauben. Der Mann den sie beschuldigt ist der hoch angesehene Pastor Jonas Hartung, der sehr beliebt ist in seiner Gemeinde. Hinzu kommt noch der Umstand, dass Ina in der Vergangenheit schon mehrfach Männer als Täter erkannt haben will und zu Unrecht beschuldigt hat.

Kommissar Krumme und seine junge Kollegin Pat von der Kripo Husum nehmen die Ermittlungen auf. Ein DNA-Test soll Gewissheit bringen.

Hat Ina dieses Mal den wahren Täter gefunden?

Neben dieser spannenden Handlung gibt es immer wieder Rückblenden in frühere Jahrhunderte. Wir lernen ein Mädchen mit langen schwarzen Haaren kennen, welches 1634 gelebt hat. Sie spielt auch im aktuellen Fall eine Rolle. Ina kann sie sehen, doch niemand sonst nimmt sie wahr. Diese Mischung aus Krimi und Mystery war zwar etwas ungewohnt, aber hat mir sehr gut gefallen.

Dieser Nordsee-Krimi ist bereits der vierte Fall von Kommissar Krumme. Hendrik Berg hat mit Krumme eine sehr sympathische Figur geschaffen und auch die anderen Charaktere waren toll gezeichnet. Ebenso hat mich der Aufbau der Geschichte und die Erzählweise überzeugt.

Spannend beschreibt er die Suche nach dem Mörder von Nelly und auch die privaten Ereignisse um Krumme sind gut dosiert und haben mir mehrfach ein Lächeln entlockt.

Meine Neugier auf die Vorgänger wurde geweckt.

Fazit:
Hendrik Berg verknüpft einen spannenden Kriminalfall mit mystischen Ereignissen und lässt den Leser bis zum Schluss im Dunkeln tappen, um die Geschichte mit einem mächtigen Paukenschlag zu beenden. Ich war begeistert und gebe gerne eine Leseempfehlung!!!

Dieses Buch wurde mir von der Verlagsgruppe Randomhouse, zum rezensieren, zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!

Andreas Gruber: Racheherbst

Seine Opfer sind junge Frauen, ermordet im Zeichen des Skorpions – und er zieht eine blutige Spur quer durch Europa

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Verlag: Goldmann 
Klappenbroschur mit 512 Seiten
erschienen: Oktober 2015
Genre: Thriller
Preis: 9,99€
Bestellbar: hier

Autor:
Andreas Gruber, 1968 in Wien geboren, lebt als freier Autor mit seiner Familie in Grillenberg in Niederösterreich. Er hat bereits mehrere äußerst erfolgreiche und preisgekrönte Erzählungen und Romane verfasst.

Klappentext:
Unter einer Leipziger Brücke wird die verstümmelte Leiche einer jungen Frau angespült. Walter Pulaski, zynischer Ermittler bei der Polizei, merkt schnell, dass der Mord an der Prostituierten Natalie bei seinen Kollegen nicht die höchste Priorität genießt. Er recherchiert auf eigene Faust – an seiner Seite Natalies Mutter Mikaela, die um jeden Preis den Tod ihrer Tochter rächen will. Gemeinsam stoßen sie auf die blutige Fährte eines Serienmörders, die sich über Prag und Passau bis nach Wien zieht. Dort hat die junge Anwältin Evelyn Meyers gerade ihren ersten eigenen Fall als Strafverteidigerin übernommen. Es geht um einen brutalen Frauenmord – und eine fatale Fehleinschätzung lässt Evelyn um ein Haar selbst zum nächsten Opfer werden …

Ich habe gelesen:
Wie immer hat Herr Gruber es geschafft mich von der ersten Seite an das Buch zu fesseln.

Natalie wird tot aufgefunden. Ihr wurden alle Knochen gebrochen und der Mörder hat sie ausbluten lassen. Nun ist auch ihre 16-jährige Schwester Dana verschwunden. Für Mikaela, die Mutter der beiden Mädchen, ein absoluter Alptraum.

Walter Pulaski war ein begnadeter LKA-Beamter, doch nach dem Tod seiner Frau hat er sich in den Dauerdienst versetzen lassen, um mehr Zeit für seine Tochter zu haben.

In seiner Position ist er der Erste am Tatort, schreibt seinen Bericht und dann übernehmen die Beamten des LKA’s.

Doch wer „Rachesommer“ gelesen hat weiß, dass wenn Pulaski sich einmal in einen Fall festgebissen hat, er so schnell nicht wieder aufgibt und anfängt auf eigene Faust zu ermitteln. Mehrfach stand er wegen seines Verhaltens schon kurz vor der Suspendierung. Doch das juckt einen Walter Pulaski nicht.

Gemeinsam mit Mikaela reist er quer durch Europa. Neben den fürchterlichen Mordfällen lockert das Zusammenspiel der beiden die düstere Stimmung immer wieder ein wenig auf. Einfach nur herrlich die zwei.

Auf den blutigen Spuren des Mörders stoßen sie auf einen Fall in Wien. Hier hat Pulaski vor 3 Jahren die Anwältin Evelyn Meyers kennengelernt. Evelyn vertritt zurzeit einen Arzt, der wegen Mordes angeklagt wurde.

Vertritt sie vielleicht den Mörder hinter dem Pulaski her ist? Alles deutet darauf hin.

Am Ende entlarven aber nur sehr außergewöhnliche Tätowierungen den wahren Täter.

Andreas Gruber ist ein grandioser Autor, der mittlerweile ganz oben auf der Liste meiner liebsten Autoren steht. Er hat einen tollen Schreibstil und ein Talent dafür seine Charaktere zum Leben zu erwecken.

Fazit:
Ein spannungsgeladener Thriller. Wie bisher alle seine Bücher, hat mich „Racheherbst“ gefesselt und begeistert. Eine irre Story über einen irren Killer und ganz tollen Charakteren.

Absolute Leseempfehlung für jeden Thriller-Fan!!!

 

Andreas Gruber: Rachesommer

Vier mysteriöse Todesfälle, ein geheimnisvolles Mädchen – und ein Sommer der Rache

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Verlag: Goldmann 
Klappenbroschur mit 416 Seiten
erschienen: Februar 2011
Genre: Thriller
Preis: 9,99€
Bestellbar: hier

Autor:
Andreas Gruber, 1968 in Wien geboren, lebt als freier Autor mit seiner Familie in Grillenberg in Niederösterreich. Er hat bereits mehrere äußerst erfolgreiche und preisgekrönte Erzählungen und Romane verfasst.

Klappentext:
Wien. Vier wohlhabende Männer im besten Alter sterben innerhalb kürzester Zeit unter ähnlichen Umständen. Und nur die Anwältin Evelyn Meyers glaubt nicht an Zufall …

Leipzig. Mehrere Jugendliche, allesamt Insassen psychiatrischer Kliniken, sollen Selbstmord begangen haben. Kommissar Pulaskis Misstrauen ist geweckt, er beginnt zu ermitteln. Seine Nachforschungen bringen ihn mit Evelyn zusammen, und ihre gemeinsame Spur führt sie bis zur Nordsee, zu einem Schiff, das ein schreckliches Geheimnis birgt …

Ich habe gelesen:
Evelyn Meyers ist Anwältin und untersucht in Wien einen mysteriösen Todesfall auf der Baustelle ihres Onkels. Ein pensionierter Kinderarzt ist in einem Abwasserkanal ertrunken. Wenn es sich hier wirklich um einen Unfall gehandelt haben sollte, kann das Bauunternehmen Insolvenz anmelden und das kann und will Evelyn nicht zulassen. Sie glaubt nicht an einen Unfall und begibt sich auf Beweissuche.

Unterstützung von ihrem Chef oder ihren Kollegen? Fehlanzeige. Sie wird nur belächelt und soll den Fall endlich ruhen lassen und sich den „wichtigeren Fällen“ widmen. Evelyn sucht Hilfe bei ihrem Mentor und Freund dem Anwalt Peter Holobeck. Doch dieser kann ihr nicht mehr helfen, er stirbt plötzlich bei einem tragischen Unfall.

Hier stimmt doch irgendwas nicht. Evelyn erkennt Parallelen zwischen dem Fall, an dem Holobeck zuletzt gearbeitet hat, dem Unfall auf der Baustelle ihres Onkels und dem tragischen Tod von Holobeck selbst.

Ihr Chef will davon nichts wissen und beurlaubt Evelyn erstmal. Sie soll wieder zu Verstand kommen. Doch Evelyn gibt nicht so schnell auf und beginnt privat zu ermitteln. Hilfe bekommt sie von einem befreundeten Privatdetektiv Patrick.

In einem zweiten Handlungsstrang lernen wir Walter Pulaski kennen. Er war einmal eine große Nummer beim LKA, doch nach dem Tod seiner Frau hat er sich in den Kriminaldauerdienst versetzen lassen, um mehr Zeit für seine Tochter zu haben.

Er soll den Selbstmord einer Jugendlichen in einer Psychiatrie untersuchen. Schnell wird Pulaski klar, dass das unmöglich ein Selbstmord war und schwupp wird ihm der Fall entzogen. Pulaski lässt sich aber nicht einschüchtern und ermittelt auf eigene Faust weiter. Er findet heraus, dass es noch mehr merkwürdige Selbstmorde von Jugendlichen gab und seine Spur führt ihn bis in den Norden Deutschlands.

In Norddeutschland laufen die zwei Handlungsstränge zusammen und Evelyn Meyers und Walter Pulaski ermitteln zusammen weiter, denn die Todesfälle in Wien und die Selbstmorde der Jugendlichen in Leipzig hängen irgendwie miteinander zusammen.

Es macht Spaß den beiden Protagonisten bei ihren Ermittlungen über die Schulter zu schauen. Die Fälle sind sehr interessant gestaltet und unheimlich gut durchdacht. Zwischendurch werden die Ermittlungen durch kurze Rückblenden unterbrochen und ich erfahre, was es mit den mysteriösen Unfällen auf sich hat.

Herr Gruber hat einen sehr spannenden Plot geschaffen. Immer wieder wurden meine Verdachtsmomente verworfen und meine Neugier wieder aufs neue geweckt.

Bei mir gehen mal wieder beide Daumen nach oben. Absolute Leseempfehlung!!!

Fazit:
Ich habe nun fast alle Bücher von Andreas Gruber gelesen. Ja das erste Buch „Die schwarze Dame“ war noch ein wenig ausbaufähig, aber alles was danach kam hat mich einfach nur umgehauen. Wahnsinn…für echte Thriller-Fans ein absolutes MUSS. Ob die Maarten S. Sneijder-Reihe, „Herzgrab“ oder jetzt die Pulaski-Reihe. Ich habe zwar erst „Rachesommer“ gelesen, aber ich denke „Racheherbst“ und „Rachewinter“ werden mich genauso von den Socken hauen. Ich hoffe auf noch viele tolle Bücher von Herrn Gruber.

Andreas Gruber: Herzgrab

Wenn Liebe zur Obsession wird und Rache zum blutigen Wahn…

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Verlag: Goldmann 
Klappenbroschur mit 544 Seiten
erschienen: November 2013
Genre: Thriller
Preis: 9,99€
Bestellbar: hier

Autor:
Andreas Gruber, 1968 in Wien geboren, lebt als freier Autor mit seiner Familie in Grillenberg in Niederösterreich. Er hat bereits mehrere äußerst erfolgreiche und preisgekrönte Erzählungen und Romane verfasst.

Klappentext:
Die junge Wiener Privatdetektivin Elena Gerink hat den Ruf, bisher noch jede vermisste Person gefunden zu haben. Doch die Suche nach dem verschwundenen weltbekannten Maler Salvatore Del Vecchio gestaltet sich schwieriger als gedacht. Als überraschend ein letztes Gemälde von ihm auftaucht, weist ihr das den Weg in die drückende Schwüle der Toskana. In Florenz trifft Elena auf ihren Ex-Mann Peter Gerink, der als Spezialist des Bundeskriminalamts nach einer in Italien verschwundenen Österreicherin sucht. Schon bald erkennen sie, dass die Ereignisse zusammenhängen – auf eine derart perfide und blutige Art und Weise, dass Elena und Peter dem Fall auch gemeinsam kaum gewachsen scheinen …

Ich habe gelesen:
Teresa Del Vecchio lebt mit ihrer Nichte Monica in Wien. Sie wollen mit ihrer, in der Toskana lebenden, Familie nichts mehr zu tun haben. Doch um an der Trauerfeier für ihre zwei kürzlich zu Tode gekommenen Brüder teilzunehmen, fährt Teresa trotz Diskrepanzen zum Familiensitz der Del Vecchios und verschwindet von dort plötzlich spurlos.

Der BKA-Beamte Peter Gerink wird mit dem Fall beauftragt und mit seinem Ex-Partner Dino Scatozza nach Italien geschickt, um Teresa, die seit mittlerweile einem Monat verschwunden ist, zu finden. Die Kombination Gerink und Scatozza ist leider nicht so passend, denn Peter seine Frau Elena hat ihren Mann erst kürzlich mit Dino betrogen, aber es nützt nichts, da muss Peter jetzt durch.

Gleichzeitig wird die Privatdetektivin Elena Gerink von der jungen Italienerin Monica engagiert um ihren Vater Salvatore Del Vecchio zu finden, der seit einem Jahr spurlos verschwunden ist. Hinterlassen hat er nur einen Abschiedsbrief, in dem er mitteilt, dass er in Ruhe um seine erst kürzlich verstorbene Frau, Monica’s Mutter, trauern möchte und ein letztes Gemälde fertigstellen will. Elena reist für ihren Auftrag nach Italien, um den Spuren, die sie hat, zu folgen.

Wer hat es auf die Familie Del Vecchio abgesehen und warum?

Erst verschwindet Salvatore, dann kommen seine zwei Brüder auf obskure Art und Weise ums Leben und dann ist seine Schwester Teresa auch plötzlich wie vom Erdboden verschluckt.

Was ist hier los?

Kaum haben Peter und Dino Italien erreicht werden sie in ihren Ermittlungen durch die italienische Polizei, wie auch durch die Familie Del Vecchio nur behindert und verarscht. Als sie sich letztlich eigenmächtig auf Spurensuche begeben, geraten sie in einen Sumpf aus Verschwörungen und riesige Felsbrocken werden ihnen in den Weg geworfen.

So verfolgen wir nun die zwei Duo’s bei ihren separaten Ermittlungen und einer wilden Reise durch die Toskana. Zum einen Peter und Dino, die mich mit ihrem neckischen Umgang oftmals zum Schmunzeln brachten und zum anderen Elena mit ihrer Klientin Monica, zwei selbstbewusste Frauen, die dem Geheimnis des verschwundenen Salvatore immer mehr auf die Spur kommen und so ins Visier eines skrupellosen Killers geraten.

Fazit:
Wieder mal ein hervorragender Gruber, der mich von der ersten, bis zur letzten Seite überzeugt hat. Es gab unheimlich viele Gänsehautmomente, Einblicke in die Abgründe der menschlichen Seele. Das Motiv und die Art und Weise der Morde waren schauderhaft. Spannung bis zum Schluss, aber zwischendurch auch mal was zum Schmunzeln. Einfach nur Perfekt!

Jetzt freue ich mich auf die Pulaski-Reihe