Hendrik Berg: Kalte See

*Dieses Buch wurde mir von der Verlagsgruppe Random House, zum rezensieren, zur Verfügung gestellt.*

Ein grausamer Mord erschüttert die idyllische Insel Föhr

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Verlag: Goldmann 
Taschenbuch mit 352 Seiten
Erschienen im März 2019
Genre: Nordsee-Krimi
Preis: 10,00€
Bestellbar: hier

Autor:
Hendrik Berg wurde 1964 in Hamburg geboren. Nach einem Studium der Geschichte in Hamburg und Madrid arbeitet er zunächst als Journalist und Werbetexter. Seit 1996 verdient er seinen Lebensunterhalt mit dem Schreiben von Drehbüchern. Er wohnt mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Köln.

Klappentext:
Mitten in der Hochsaison wird auf der Insel Föhr die Leiche einer jungen Frau am Strand entdeckt. Kommissar Krumme und seine Kollegin Pat ermitteln diskret, um keine Panik aufkommen zu lassen. Doch schnell erhärtet sich der Verdacht, dass sie einem grausamen Serienkiller auf der Spur sind, der schon in anderen Teilen Deutschlands gemordet und nun den Weg auf die beschauliche Insel gefunden hat. Als die Presse davon Wind bekommt, gerät der Kommissar unter Druck. Wenig hilfreich scheint da zunächst das überraschende Auftauchen von Krummes Freund Harke, der zur Lösung des Falls auf seine ganz eigene, unkonventionelle Art beitragen möchte …

Ich habe gelesen:
Nachdem auf Föhr eine Frauenleiche gefunden wurde nehmen Theo Krumme und seine junge Kollegin Pat, von der Kripo Husum, die Ermittlungen auf. Es gibt eine Zeugin dieser schrecklichen Tat, doch leider ist diese, nach einem kräftigen Schlag auf den Kopf, noch nicht Vernehmungsfähig.

Der Polizeichef von Föhr hat bereits einen Verdächtigen in Gewahrsam genommen und ist sich zu 100% sicher, dass es sich dabei um den Täter handelt.

Krumme ist anderer Meinung, aber ein DNA-Test wird Gewissheit bringen, denn unter den Nägeln der Leiche wurden Spuren vom Mörder gefunden.

Während die Ermittler auf die Auswertung des Tests warten, ist Pat auf weitere ungeklärte Morde gestoßen, die diesem hier sehr ähnlich sind. Haben sie es etwa mit einem Serienmörder zu tun?

Dem Bürgermeister von Föhr passt das alles überhaupt nicht. Das jährliche Hafenfest steht an. Wenn jetzt von einem Serienmörder die Rede ist, werden die Touristen weg bleiben. Das wäre fatal. Die Aufklärung des Verbrechens scheint ihn dabei gar nicht zu interessieren.

Schon recht früh komme ich mit dem Mörder in Berührung. Ich erfahre auch wie er heißt, dennoch bleibt mir seine Identität verborgen. Wo kommt er her und was treibt ihn an?

Ein große Rolle spielt auch wieder der Eigenbrötler Harke. Er scheint den „Siebten Sinn“ zu haben. Wer die vorherigen Bücher um Theo Krumme gelesen hat, der ist mit seinen Fähigkeiten vertraut. Er hat den Mörder schon lange vor allen anderen auf dem Schirm, scheint aber nicht so recht zu wissen, wie er mit dieser Information umgehen soll. Warum sagt er nichts?

Die Nordsee-Krimis von Hendrik Berg, um den sympathischen Ermittler Theo Krumme, haben es mir echt angetan. Ich mag dieses besondere Flair seiner Bücher.

Die Charaktere, allen voran Krumme und seine Kollegin Pat, sind sehr lebendig und authentisch gezeichnet. Auch erhalten wir gut dosierte Einblicke in Krummes Privatleben. Hin und wieder gibt es sogar mal was zu lachen, besonders dann, wenn Theo mit seinem Pflegehund Watson unterwegs ist. Herrlich.

Fazit:
Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Eine spannende Mördersuche vor einer wundervollen Kulisse mit tollen Protagonisten.Ein rundum gelungener und spannender Krimi, der mich, wie die vorherigen 4 Bände, gefesselt und begeistert hat. Ich hoffe es folgen noch einige Fälle für Krumme und Pat.

Hendrik Berg: Schwarzes Watt

Die Nordsee kann sehr kalt sein…

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Verlag: Goldmann 
Taschenbuch mit 368 Seiten
erschienen: März 2018
Genre: Nordsee-Krimi
Preis: 10,00€
Bestellbar: hier

Autor:
Hendrik Berg wurde 1964 in Hamburg geboren. Nach einem Studium der Geschichte in Hamburg und Madrid arbeitet er zunächst als Journalist und Werbetexter. Seit 1996 verdient er seinen Lebensunterhalt mit dem Schreiben von Drehbüchern. Er wohnt mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Köln.

Klappentext:
Die Kölnerin Ina macht mit ihrer Familie Urlaub an der Nordsee. Auf dem Rückweg vom Strand holt sie ihre Vergangenheit ein. Sie ist sicher, dass sie den Mörder ihrer vor zwanzig Jahren getöteten Schwester wiedererkannt hat. Kommissar Krumme und seine junge Kollegin Pat von der Kripo Husum nehmen die Ermittlungen auf und finden bald heraus, wen Ina gesehen hat: Pastor Jonas Hartung, ein hoch angesehener und beliebter Mann, ein Pfeiler der Gemeinde. Krumme tut, was er am besten kann – er vertraut seinem Bauchgefühl und nicht der Beweislage. Dennoch ahnt auch er nicht, an welch tiefe Abgründe ihn der Fall führen wird …

Ich habe gelesen:
Ina wollte mit ihrem Mann Thorsten und ihren beiden Kindern einen unbeschwerten Nordsee-Urlaub verbringen. Doch dann erkennt sie den Mann, der vor mehr als 20 Jahren ihre kleine Schwester Nelly brutal erschlagen hat.

Damals war Ina mit ihrer 16-jährigen Schwester am Elbstrand auf einer Party und hat Nelly kurz alleine gelassen um Getränke zu holen. Als Ina zurückkam, lag ihre Schwester erschlagen im Sand. Der Täter war noch da, rannte aber weg als Ina sich näherte. Bevor er ganz verschwand drehte er sich noch einmal um. In dem Moment erhellte ein Blitz die Nacht und für einen kurzen Augenblick konnte Ina das Gesicht des Mörders sehen. Sie wird es nie mehr vergessen. Nun steht er hier vor ihr…Ina hat keine Zweifel.

Doch niemand will ihr glauben. Der Mann den sie beschuldigt ist der hoch angesehene Pastor Jonas Hartung, der sehr beliebt ist in seiner Gemeinde. Hinzu kommt noch der Umstand, dass Ina in der Vergangenheit schon mehrfach Männer als Täter erkannt haben will und zu Unrecht beschuldigt hat.

Kommissar Krumme und seine junge Kollegin Pat von der Kripo Husum nehmen die Ermittlungen auf. Ein DNA-Test soll Gewissheit bringen.

Hat Ina dieses Mal den wahren Täter gefunden?

Neben dieser spannenden Handlung gibt es immer wieder Rückblenden in frühere Jahrhunderte. Wir lernen ein Mädchen mit langen schwarzen Haaren kennen, welches 1634 gelebt hat. Sie spielt auch im aktuellen Fall eine Rolle. Ina kann sie sehen, doch niemand sonst nimmt sie wahr. Diese Mischung aus Krimi und Mystery war zwar etwas ungewohnt, aber hat mir sehr gut gefallen.

Dieser Nordsee-Krimi ist bereits der vierte Fall von Kommissar Krumme. Hendrik Berg hat mit Krumme eine sehr sympathische Figur geschaffen und auch die anderen Charaktere waren toll gezeichnet. Ebenso hat mich der Aufbau der Geschichte und die Erzählweise überzeugt.

Spannend beschreibt er die Suche nach dem Mörder von Nelly und auch die privaten Ereignisse um Krumme sind gut dosiert und haben mir mehrfach ein Lächeln entlockt.

Meine Neugier auf die Vorgänger wurde geweckt.

Fazit:
Hendrik Berg verknüpft einen spannenden Kriminalfall mit mystischen Ereignissen und lässt den Leser bis zum Schluss im Dunkeln tappen, um die Geschichte mit einem mächtigen Paukenschlag zu beenden. Ich war begeistert und gebe gerne eine Leseempfehlung!!!

Dieses Buch wurde mir von der Verlagsgruppe Randomhouse, zum rezensieren, zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!