Sebastian Fitzek: Amokspiel

Heute ist ein guter Tag zum Sterben

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Verlag: Knaur TB
Taschenbuch mit 448 Seiten
erschienen: April 2007
Genre: Psychothriller
Preis: 9,99€
Bestellbar: hier

Autor:
Sebastian Fitzek, geboren 1971, ist Deutschlands erfolgreichster Autor von Psychothrillern. Seit seinem Debüt „Die Therapie“(2006) ist er mit allen Romanen ganz oben auf den Bestsellerlisten zu finden. Mittlerweile werden seine Bücher in vierundzwanzig Sprachen übersetzt und sind Vorlage für internationale Kinoverfilmungen und Theateradaptionen. Als erster deutscher Autor wurde Sebastian Fitzek mit dem Europäischen Preis für Kriminalliteratur ausgezeichnet. Er lebt mit seiner Familie in Berlin.

Klappentext:
Dieser Tag soll ihr letzter sein. Die Kriminalpsychologin Ira Samin hat ihren Selbstmord sorgfältig vorbereitet – zu schwer lastet der Tod ihrer Tochter auf ihrem Gewissen. Doch dann wird sie in einen Radiosender gerufen, zu einem brutalen Geiseldrama: Ein Psychopath spielt ein makabres Spiel, bei dem er das Leben der Geiseln in die Hände wahllos angerufener Zuhörer legt. Und er verlangt, dass seine Verlobte zu ihm ins Studio kommt – doch die ist seit Monaten tot. Ira beginnt mit einer aussichtslosen Verhandlung, bei der ihr Millionen Menschen zuhören …

Ich habe gelesen:
Die Kriminalpsychologin Ira Samin steht vor einem riesen Scherbenhaufen, seit ihre Tochter Sara sich das Leben genommen hat. Sie verzweifelt an der Tatsache als Mutter und Psychologin versagt zu haben und will ihrer Tochter folgen.

Alles ist für ihren Selbstmord schon vorbereitet, doch da kommt ihr Jan May in die Quere. Er hat am frühen Morgen die Kontrolle über den Radiosender 101Punkt5 übernommen. Der mit Sprengstoff bestückte Mann droht Geiseln zu erschießen, wenn nicht jede Stunde die richtige Parole: „Ich höre 101Punkt5, und jetzt lass eine Geisel frei!“ am Telefon genannt wird. Ein psychologisches Spiel vor einem Millionenpublikum beginnt.

Ira wird als Verhandlungsführerin eingesetzt.

Die Forderung:

Man soll ihm seine Verlobte Leonie ins Studio bringen.

Das Problem:

Laut Polizeiberichten ist Leonie bereits seit 8 Monaten tot.

Ira merkt schnell, dass hier irgendetwas nicht stimmt und lässt sich auf die Forderung ein, Leonie zu finden. Doch viele Kräfte wirken auf diesen Vorgang ein und Ira weiß nicht, wem sie wirklich trauen kann.

Sie selbst muss einen seelischen Striptease hinlegen, denn auch sie ist von dem Geiseldrama persönlich betroffen, denn ihre andere Tochter befindet sich auch unter den Geiseln.

Wird Ira, in ihrem jetzigen Zustand, dem Geiseldrama ein Ende setzen können?

Wer die Bücher von Fitzek kennt der weiß, dass nichts so ist, wie es scheint. Und dieses Buch macht da keine Ausnahme. Überraschende Wendungen runden das Geschehen immer wieder ab. „Amokspiel“ ist von Anfang an fesselnd und ich wurde immer wieder aufs Neue überrascht.

Fazit:
Absolut Klasse und Begeisterung pur. Ein grandioses, lesenswertes Buch!

 

 

 

 

Karen Dionne: Die Moortochter

Wenn du in der Wildnis aufwächst, weißt du nicht, was gut und böse ist – bis dir die Wahrheit die Augen öffnet.

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Verlag: Goldmann 
Klappenbroschur mit 384 Seiten
erschienen: Juli 2017
Genre: Psychothriller
Preis: 12,99€
Bestellbar: hier

Autorin:
Karen Dionne hat in jungen Jahren mit ihrem Mann und ihrer kleinen Tochter ein alternatives Leben in einer Hütte auf der Upper Peninsula geführt. Ihre damaligen Erfahrungen in der Wildnis hat sie nun in ihren außergewöhnlichen Psychothriller „Die Moortochter“ eingebracht. Heute lebt Karen Dionne mit ihrem Mann in einem Vorort von Detroit, wo sie an ihrem nächsten Psychothriller schreibt.

Klappentext:
Helena Pelletier lebt in Michigan auf der einsamen Upper Peninsula. Sie ist eine ausgezeichnete Fährtenleserin und Jägerin – Fähigkeiten, die sie als Kind von ihrem Vater gelernt hat, als sie in einer Blockhütte mitten im Moor lebten. Für Helena war ihr Vater immer ein Held – bis sie vor fünfzehn Jahren erfahren musste, dass er in Wahrheit ein gefährlicher Psychopath ist, der ihre Mutter entführt hatte. Helena hatte daraufhin für seine Festnahme gesorgt, und seit Jahren sitzt er nun im Hochsicherheitsgefängnis. Doch als Helena eines Tages in den Nachrichten hört, dass ein Gefangener von dort entkommen ist, weiß sie sofort, dass es ihr Vater ist und dass er sich im Moor versteckt. Nur Helena hat die Fähigkeiten, ihn aufzuspüren. Es wird eine brutale Jagd, denn er hat noch eine Rechnung mit ihr offen …

Ich habe gelesen:
Zunächst muss ich sagen, dass ich, dem Klappentext nach zu urteilen, eine etwas andere Geschichte erwartet habe. Ich dachte es handelt sich hier um eine rasante Verfolgungsjagd durchs Moor, doch das war nicht wirklich der Fall. Es geht mehr um ein Leben in Gefangenschaft.

Helena erzählt ihre Geschichte.

Das Buch ist in zwei Handlungsstränge aufgeteilt. In dem einen Handlungsstrang geht es um Helenas Kindheit und die Zeit im Moor. Man erfährt wie sie sich im Moor gefühlt hat und was sie dort alles mit ihrem Vater erlebt hat. Das sie und ihre Mutter eigentlich gefangen gehalten wurden wusste sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht.

Im zweiten Handlungsstrang befinden wir uns in der Gegenwart und erfahren, dass Helena verheiratet ist und zwei Töchter hat. Alles ist gut, bis zu dem Tag, als ihr Vater aus dem Gefängnis ausbricht.

Helena weiß, dass die Polizei ihren Vater niemals finden wird, denn keiner kennt das Moor so gut wie er. Er ist schließlich der „Moorkönig“, also beschließt sie selbst auf die Jagd zu gehen, um ihre Familie und sich zu schützen.

Wird es Helena gelingen ihren Vater zu finden bevor er sie findet?

Den größten Teil des Buches nimmt Helena’s Vergangenheit ein. Eine Zeit in der sie ihren Vater noch vergötterte. Die gesamte Geschichte ist unheimlich spannend und interessant. Wer aber einen richtigen Psychothriller erwartet, der liegt weit daneben. Erst im letzten Drittel haben wir ein wenig Thriller-Feeling. Hier handelt es sich eher um ein Drama. Trotzdem hat mir das Buch sehr gut gefallen.

Karen Dionne hat einen sehr flüssigen und tollen Schreibstil. Ihre Charaktere haben das Buch sehr lebendig und authentisch gemacht.

Fazit:
Nicht wirklich ein Psychothriller, aber dennoch eine sehr spannende Geschichte, die mich in ihren Bann gezogen hat. Ich gebe gerne eine Leseempfehlung!!!

Sebastian Fitzek: Flugangst 7 A

Es gibt eine tödliche Waffe, die durch jede Kontrolle kommt.
Jeder kann sie ungehindert an Bord eines Flugzeugs bringen.

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Verlag: Droemer HC 
Hardcover mit 400 Seiten
erschienen: Oktober 2017
Genre: Psychothriller
Preis: 22,99€
Bestellbar: hier

Autor:
Sebastian Fitzek, geboren 1971, ist Deutschlands erfolgreichster Autor von Psychothrillern. Seit seinem Debüt „Die Therapie“(2006) ist er mit allen Romanen ganz oben auf den Bestsellerlisten zu finden. Mittlerweile werden seine Bücher in vierundzwanzig Sprachen übersetzt und sind Vorlage für internationale Kinoverfilmungen und Theateradaptionen. Als erster deutscher Autor wurde Sebastian Fitzek mit dem Europäischen Preis für Kriminalliteratur ausgezeichnet. Er lebt mit seiner Familie in Berlin.

Klappentext:
Ein Nachtflug Buenos Aires-Berlin.
Ein labiler Passagier, der unter Gewaltphantasien leidet.
Und ein Psychiater, der diesen Patienten manipulieren soll, um an Bord eine Katastrophe herbeizuführen.
Sonst verliert er etwas sehr viel Wichtigeres als sein Leben …

Ich habe gelesen:
Der Psychiater Mats Krüger hat nach einem schweren Schicksalsschlag bei Nacht und Nebel seine Heimat Berlin verlassen und ist nach Südamerika gegangen. Seitdem hat er nur wenig Kontakt zu seiner Tochter Nele, die ihm einen schlimmen Fehler nicht verzeihen kann.

Inzwischen ist Nele hochschwanger und auf anraten ihres Arztes möchte sie ihren Vater gerne bei der Geburt dabei haben. So macht sich Mats, trotz seiner extremen Flugangst, auf den Weg von Buenos Aires nach Berlin.

Doch der Flug mündet schnell in einer Höllentour. Kurz nach dem Start erhält Mats einen Anruf und er wird von einem Fremden bedroht. Der Anrufer verlangt, dass Mats das Flugzeug zum Absturz bringen soll.

Was wird Mats tun? 600 Passagiere mit in den Tod reißen oder seiner Tochter Nele und ihrem noch ungeborenem Baby das Leben retten?

Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt!

In „Flugangst 7A“ spielt Herr Fitzek gekonnt mit den Ängsten seiner Charaktere. Wir haben Mats, der in einer emotionalen Zwickmühle steckt. Die routinierte Stewardess Kaja, die von ihrem ehemaligen Therapeuten manipuliert wird und Nele, die ohne eigenes Verschulden, in die Hände eines skrupellosen Menschen geraten ist.

Eine sehr emotionale Achterbahnfahrt die mir unheimlich an die Nieren gegangen ist. Dieses Buch hat mich sehr gut unterhalten. Spannende Momente, überraschende Wendungen, viele Cliffhanger und die rasante Schreibweise peitschten mich durch die Seiten.

Dieses Gedankenspiel, welches Herr Fitzek hier zu Papier gebracht hat ist echt erstaunlich. Zu keinem Zeitpunkt habe ich eine Lösung für die ganzen Probleme gesehen. Einfach nur brillant.

Was mir bei Fitzek seinen neuesten Büchern auch sehr gut gefällt, sind die Aufmachungen. Toll gestaltete Cover, die einem sofort ins Auge springen.

Die Anmerkungen und Danksagung am Ende eines jeden Buches sind auch immer klasse und lassen mich jedes Mal schmunzeln. Er schreibt das nicht so langweilig, sondern bringt hier pepp rein und gewährt persönliche und tiefe Einblicke.

Fazit:
Vielschichtig, überraschend und wunderbar packend erzählt. Wieder ein rundum gelungener Psychothriller der seinem Genre alle Ehre macht.

Es wurde auch ein Thema aufgegriffen, welches mich bis dato beschäftigt. Die Milch. Wie funktioniert das eigentlich mit der Milch? Rinderhaltung. Kühe und ihre Kälber. Das hat mich sehr bewegt und ich werde mich damit noch näher beschäftigen. „Flugangst 7A“  hat mich also nicht nur gut unterhalten, sondern auch wieder zum Nachdenken angeregt.

Abbie Taylor: Denn niemand wird dir glauben

Ein Psychothriller, in dem der Alptraum einer jeden Mutter wahr wird.

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Verlag: Goldmann
eBook mit 222 Seiten
Erscheinungsdatum: November 2009
Genre: Psychothriller
Preis: 3,99 € (Taschenbuch: 8,99 €)
Bestellbar: hier

Autorin:
Abbie Taylor stammt aus Irland und arbeitet als Ärztin. Neben ihrem Beruf widmet sie sich dem Schreiben und hat bisher die beiden Romane »Denn niemand wird dir glauben« und »Die sanfte Hand des Todes« veröffentlicht. Heute lebt die Autorin mit ihrem Ehemann und den beiden gemeinsamen Kindern abwechselnd in Irland und Großbritannien.

Klappentext:
Für Emma Turner wird der Alptraum einer jeden Mutter wahr: Beim Einsteigen in die U-Bahn wird sie von ihrem kleinen Sohn Ritchie getrennt, die Türen schließen sich, und Emma bleibt allein am Bahnsteig zurück. Wie durch ein Wunder findet sie Ritchie an der nächsten Station wieder, denn eine hilfsbereite Fremde hat sich ihm angenommen. Diese stellt sich als Antonia vor und überredet Emma, auf den Schreck noch etwas trinken zu gehen. Doch als Emma im Café Antonia für einen Moment aus den Augen lässt, ist diese verschwunden – und hat Ritchie mitgenommen …

Ich habe gelesen:
Für mich und wahrscheinlich alle Mütter und Väter dieser Welt das schlimmste was passieren kann. Das Kind ist spurlos verschwunden. Ich würde Wahnsinnig werden. Mit diesem Thema beschäftigt sich die Autorin Abbie Taylor in diesem Buch.

Emma ist eine depressive, alleinerziehende Mutter. Sie lebt von Sozialhilfe, hat keine Familie, keine Freunde und ist völlig vereinsamt. Als ihr kleiner Sohn Ritchie verschwindet wacht sie nach einem Nervenzusammenbruch im Krankenhaus auf.

Die Polizei nimmt die Aussagen von Emma auf, glaubt ihr aber zunächst nicht. Nachdem aber die Hausärztin von Emma bestätigt, dass Emma einen Sohn hat, leitet die Polizei die Ermittlungen ein.

Doch nach einem weiteren Gespräch mit der Hausärztin, kommen brisante Aussagen, die Emma getroffen hat, ans Licht und die Polizei glaubt nicht mehr an eine Entführung, sondern eher daran, dass Emma ihren Sohn hat verschwinden lassen.

Was nun? Keiner will Emma glauben. Selbst als sie Ihren Sohn, auf einem Überwachungsvideo, am Flughafen mit einer Frau wiedererkennt hegen die Polizisten Zweifel an der Glaubwürdigkeit von Emma. Natürlich gehen sie der Spur nach und verhören die Familie die Emma mit Ritschi erkannt hat, aber hier scheint alles in Ordnung zu sein.

Emma ist verzweifelt. Wie kann sie beweisen, dass der kleine Junge auf dem Überwachungsvideo wirklich ihr Sohn ist. Sie bekommt unverhofft Hilfe eines Fremden, der ihr schon am Tag des Verschwindens von Ritschie versucht hat zu helfen. Rafe ist der einzige der nicht an ihr zweifelt und ihr unerschütterlich zur Seite steht.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig, so dass man der Geschichte gut folgen kann. Immer wieder erfährt der Leser in Rückblicken von Emmas bisherigem Leben, wie es dazu kam, dass sie so vereinsamt ist und wie sie mit ihrem Kind zurecht gekommen ist.

Bis zum Ende wusste ich nicht, wer hier lügt. Hat Emma ihren Sohn wirklich verschwinden lassen? Oder lügt die Familie des kleinen Jungen auf dem Überwachungsvideo. Genauso geht es auch den Personen, die Emma helfen wollen.

Wird Emma ihren Sohn wiederbekommen? Oder hat sie ihren Sohn vielleicht selber auf dem Gewissen?

Um das zu erfahren müsst ihr selber lesen, denn ich werde es Euch nicht verraten.

Fazit:
Ich hatte eigentlich einen Thriller mit spannenden Psychospielchen erwartet, aber davon gab es nicht viel. Mit einem Psycho-Thriller hat dieses Buch also ,meiner Meinung nach, kaum etwas zu tun. Die Geschichte von Emma ist sehr traurig und ich würde es eher in das Genre Drama stecken.

Die Story ging mir sehr unter die Haut und hat mich gut unterhalten!

Max Bentow: Das Porzellanmädchen

Ist sie wirklich das unschuldige Opfer, das sie vorgibt zu sein?

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Verlag: Goldmann
E-Book mit 266 Seiten
Erscheinungsdatum: 17.07.2017
Genre: Psychothriller
Preis: 11,99 € (Taschenbuch: 15,99 €)
Bestellbar: hier

Autor:
Max Bentow wurde in Berlin geboren. Nach seinem Schauspielstudium war er an verschiedenen Bühnen tätig. Für seine Arbeit als Dramatiker wurde er mit zahlreichen renommierten Preisen ausgezeichnet. Seit seinem Debütroman „Der Federmann“ hat sich Max Bentow als einer der erfolgreichsten deutschen Thrillerautoren etabliert, alle seine Bücher waren große SPIEGEL-Bestseller-Erfolge.

Klappentext:
Luna Moor ist eine gefeierte junge Autorin auf dem Gipfel ihres Erfolgs. Keine schreibt so packend und mitreißend wie sie über die Abgründe der menschlichen Seele, und ihre Bücher gehen unter die Haut. Niemand ahnt, dass Luna selbst als junges Mädchen in die Hände eines Wahnsinnigen fiel und ihm nur knapp entkam. Seither quält sie die Erinnerung an den Täter, und eines Tages fasst sie den kühnen Entschluss, an den Ort ihres Martyriums zurückzukehren. Sie will eintauchen in die bedrohliche Atmosphäre des einsam gelegenen Hauses, in dem sie einst gefangen war, und versuchen zu verstehen, was damals geschah. Gemeinsam mit Leon, dem Sohn einer Freundin, richtet sie sich ein in dem verlassenen Haus im Wald. Sehr schnell muss sie jedoch erkennen, dass sie in einen Albtraum geraten ist, aus dem es kein Erwachen zu geben scheint. Aber ist Luna wirklich das unschuldige Opfer, das sie vorgibt zu sein?

Meine Eindrücke:
Dieses Buch ist mal ein wenig anders als die, die ich bisher gelesen habe. Hier haben wir ein Buch in einem Buch. Eine tolle Idee, wie ich finde.

Luna hat als 16-jähriges Mädchen etwas schreckliches erlebt. Sie wurde entführt und gepeinigt, aber sie konnte entkommen, nur leider wurde ihr Peiniger nie gefasst. Mittlerweile ist sie eine gefeierte Autorin und hat schon 2 erfolgreiche Thriller geschrieben. In ihrem dritten Buch möchte sie nun ihr erlebtes verarbeiten.

Dazu hat sie sich einen ganz besonderen Ort ausgesucht. Ein altes Haus in der Abgeschiedenheit, in dem erst vor kurzem ein grausamer Mord passiert ist.

Für 2 Wochen hat Luna nun auch den Sohn ihrer besten Freundin in Obhut und ihre bleibt nichts anderes üprig als Leon mit in das alte Haus zu nehmen.

Doch war das wirklich eine gute Idee?

Leon möchte gerne die ersten Seiten von Luna’s neuem Buch lesen, doch sie verbietet es ihm. Niemand soll das Manuskript lesen ehe es fertig ist. Doch Leon zieht sich mit einem USB-Stick die Datei herrunter und fängt heimlich an zu lesen.

Doch was er da zu lesen bekommt macht ihm richtig Angst. Die Hauptprotagonistin Maria erinnert ihn an Luna, doch Maria ist eine kaltblütige Mörderin. Und dann ist da noch diese unheimliche Porzellanpuppe die anscheinend Böses über die Menschen bringt.

Schreibt Luna hier etwa über ihr eignes Leben? Man rätselt gemeinsam mit Leon und fragt sich: „Was ist Realität und was Fantasie?“

Exsistiert diese Puppe wirklich? Und die wichtigste Frage: Befindet sich Leon in Lebensgefahr?

Das Buch ist wirklich toll geschrieben und Spannung war von der Ersten bis zur letzten Seite gegeben. Herr Bentow hat es geschafft mich bis zum Ende zu verwirren. Ich habe mich die ganze Zeit gefragt, was ist Fiktion und was die Wahrheit?

Was mir nicht ganz so gut gefallen hat, waren die Mystery-Elemente. Diese wurden zwar geschickt eingebaut und passten auch zur Handlung, aber das ist nicht so meins.

Fazit:
Herr Bentow setzt auf Spannung, Verwirrung, viel Blut und einen Hauch von Mystery. Insgesamt ein sehr fesselnder Thriller.