Michael Koglin: Der Mädchenmacher

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Verlag: Goldmann
eBook mit 200 Seiten
Erscheinungsdatum: Oktober 2014
Genre: Thriller
Preis: 3,99 € (Taschenbuch: 8,99 €)
Bestellbar: hier

Autor:
Michael Koglin lebt als freier Journalist, u. a. für Mare, Brigitte, NDR und Die Zeit, sowie als Schriftsteller in Hamburg. Neben Kriminalromanen hat er Kurzgeschichten, Kinder- und Sachbücher sowie zahlreiche Drehbücher und Theaterstücke verfasst. Er wurde mehrfach mit Literaturpreisen ausgezeichnet. Bekannt wurde Michael Koglin nicht zuletzt mit der »Dinner for One«-Reihe, schwarzhumorigen Krimis mit dem Personal des bekannten Silvester-Sketches.

Klappentext:
Auf einer gedeckten Tafel liegt die zerstückelte und lukullisch garnierte Leiche von Karen Kreft. Einen solch perversen Tatort hat die junge Polizistin Lina Andersen noch nicht gesehen. Wie sie bald herausfindet, war die Ermordete Mitglied einer Gruppe militanter Tierschützer. Hat sich ein Tierzüchter, der von der Gruppe überfallen wurde, brutal gerächt? Lina ermittelt undercover und schleust sich in die Tierschutzorganisation ein. Viel zu spät merkt sie, dass sie auf der falschen Fährte ist. Und dann gerät sie selbst in den Fokus des Täters, der begonnen hat, sich in einen wahren Blutrausch zu morden …

„Der Mädchenmacher“ ist Michael Koglins zweiter Thriller in dem die Polizistin Lina Andersen ermittelt. Hätte ich das vorher gewusst, dann hätte ich natürlich mit dem ersten Buch „Seelensplitter“ begonnen. Ich recherchiere aber vorher fast nie. Ärgert mich natürlich dann im Nachhinein, aber wenn mich der Klappentext anspricht oder ich eine Rezension gelesen habe, die mich neugierig gemacht hat, dann wird das Buch gekauft und los geht’s.

Meine Eindrücke:

Anfangs hatte ich ein wenig Schwierigkeiten mit dem Schreibstil. Die abwechselnden Erzählperspektiven haben mich sehr verwirrt und ich musste sogar zurück blättern und nochmals lesen, weil ich nicht wusste, von wem jetzt gerade die Rede war. Das hat sich zwar mit der Zeit gegeben, aber ich denke 1 bis 2 Handlungsstränge weniger wären besser gewesen.

Die junge, naive Polizistin Lina Andersen ist eigentlich Streifenpolizistin, wird aber zu dem Fall Karen Kreft hinzugezogen, um als verdeckte Ermittlerin in einem Supermarkt herauszufinden, warum die Tierschützerin Karen ermordet wurde. Sie beginnt auf eigene Faust zu ermitteln.

Lina ist eine sehr sympathische Protagonistin, die allerdings auch ziemlich dickköpfig ist. Sie unternimmt Alleingänge, verstößt gegen Vorschriften und bringt sich dabei, mehr als einmal, in Gefahr. Selbstüberschätzung war an der Tagesordnung.

Ich habe Einblicke in die Psyche der Opfer und auch in die des Täters, oder vielleicht auch der Täter?, erhalten. Das Thema Kannibalismus wurde aufgegriffen und war echt ekelerregend. Auch Korruption und Tierschutz spielten eine Rolle.

Immer wieder habe ich aufs Neue gerätselt, wer hinter diesen grausamen Taten stecken könnte. Die Handlung hält viele Wendungen bereit. Es werden Immer wieder kleine Hinweise gestreut, die jedoch erst am Ende für Aufklärung sorgen.

Auch habe ich mich die ganze Zeit gefragt, was es denn mit dem Buchtitel auf sich hat. Zum Glück hat Dieser am Ende auch noch einen Sinn ergeben.

Fazit:
Zu 100% hat mich dieser Thriller nicht überzeugt. Wie schon angedeutet waren es für mich persönlich zu viele Handlungsstränge. Zeitweise sehr verwirrend. Weniger ist manchmal einfach mehr.

Trotzdem wurde ich sehr gut unterhalten und Spannung war bis zum Ende gegeben, sodass ich jetzt neugierig bin, was Herr Koglin im ersten Buch „Seelensplitter“ für den Leser bereit hält.

 

 

 

Wulf Dorn: Die Kinder

Wie wäre unsere Welt ohne Erwachsene?

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Verlag: Heyne
Taschenbuch mit 320 Seiten
Erscheinungsdatum: 04.09.2017
Genre: Thriller
Preis: 16,99 €
Bestellbar: hier

Autor:
Wulf Dorn, Jahrgang 1969, arbeitete zwanzig Jahre in einer psychiatrischen Klinik, ehe er sich ganz dem Schreiben widmete. Mit seinem 2009 erschienenen Debütroman »Trigger« gelang ihm ein Sensationserfolg. Seitdem stehen seine Bücher auf internationalen Bestsellerlisten und haben zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter den französischen »Prix Polar«.

Klappentext:
Auf einer abgelegenen Bergstraße wird die völlig verstörte Laura Schrader aus den Trümmern eines Wagens geborgen. Im Kofferraum entdecken die Retter eine grausam entstellte Leiche. Als die Polizei den Psychologen Robert Winter hinzuzieht, wird dieser mit dem rätselhaftesten Fall seiner Karriere konfrontiert: Die Geschichte, die Laura Schrader ihm erzählt, klingt unglaublich. Doch irgendwo innerhalb dieses Wahnkonstrukts muss die Wahrheit verborgen sein. Je weiter Robert vordringt, desto mehr muss er erkennen, dass die Gefahr, vor der Laura Schrader warnt, weitaus erschreckender ist als jeder Wahn.

Meine Eindrücke:
Laura Schrader wollte ein paar schöne Tage zusammen mit ihrer Schwester Su und ihrer Nichte Mia verbringen. Ziel war das Ferienhaus ihrer Eltern, in dem Laura und ihre Schwester schon als Kinder ihre Ferien verbrachten.

Doch war das wirklich eine gute Idee?

Die Geschichte fängt sehr spannend an. Nach der Rettung von Laura versuchen die Polizei und der Psychologe Robert Winter herauszufinden was passiert ist. Was hat es mit der Leiche im Kofferraum auf sich und wo ist Laura’s Schwester. Nachdem die Polizei die Ermittlungen in dem Ort des Geschehens aufgenommen hat wird es noch merkwürdiger. Wo sind die ganzen Dorfbewohner hin? Keine Menschenseele weit und breit. Hier kann doch irgendwas nicht stimmen.

Laura erzählt dem Psychologen Robert Winter eine sehr mysteriöse Geschichte, über ihre Erlebnisse in den letzten Wochen, bis hin zu der Reise in die Berge, die ihr zum Verhängnis wurde. Doch je mehr Laura erzählt, umso verrückter wird es. Man weiß bis zum Schluss nicht, ob das Erlebte wahr ist oder ob Laura Wahnvorstellungen hat. Doch wie jemand, der unter paranoiden Störungen leidet, wirkte sie auf den Psychologen auch nicht.

Zeitweise fand ich die Erzählungen von Laura sehr langatmig und mir wurde dadurch auch die Spannung ein wenig genommen. Dazu kommt noch, dass die Charaktere in diesem Buch sehr wenig Tiefgang hatten, so dass ich nicht wirklich eine Beziehung aufbauen konnte.

Zwischendurch bekommt man, neben der eigentlichen Geschichte, Erlebnisse von Kindern aus anderen Teilen der Welt erzählt, die scheinbar willkürlich gewählt sind und mit dem eigentlichen Geschehen nichts zu tun haben. Im Großen und Ganzen ergeben diese eingeschobenen Geschichten zwar am Ende einen Sinn und zum Zeitpunkt des Lesens fand ich sie auch sehr interessant, aber sie haben mich verwirrt.

Das Ende entsprach dann auch nichts ganz meinem Geschmack. War mir dann doch ein wenig zu weit hergeholt.

Fazit:
Im Vorwort erklärt uns der Autor, dass einige Dinge in diesem Thriller tatsächlich geschehen sind. Wenn ihr am Ende dieses Buches angekommen seid, werdet ihr es auch verstehen. Das Buch war jetzt nicht unbedingt das Beste welches ich gelesen habe, aber nichts ist erschreckender und grausamer als das echte Leben und das machte diese Geschichte für mich wieder interessant. Der Fokus war die Kritik an der Gesellschaft. Die Kernaussage ist gelungen, aber Herr Dorn hätte sich ein wenig mehr auf den Spannungsaufbau konzentrieren können.

Dieser Thriller wurde mir von der Verlagsgruppe Random House, zum rezensieren, zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!

Julia Corbin: Die Bestimmung des Bösen

Die Biologie des Todes

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Verlag: Diana
Format: Taschenbuch
Seiten: 416
Genre: Thriller
ISBN: 978-3-453-35934-5
Preis: 9,99 €
Bestellbar: hier

Autorin:
Julia Corbin, geboren 1980, studierte Biologie in Heidelberg. Die Arbeit als Biologin inspirierte sie auch zu ihrem ersten Thriller. Ihre Leidenschaft für Nervenkitzel lebt die Autorin nicht nur in ihren Büchern, sondern auch bei Sportarten wie Kite- und Windsurfen oder Extrem-Hindernisläufen aus. Sie wohnt mit ihren Hunden im Landkreis Heilbronn und gibt Kurse in Kreativem Schreiben.

Klappentext:
„Schließ die Augen und zähl bis hundert.“ Dies sind die letzten Worte, die Alexis von ihrem Vater hört. Kurz darauf sind ihre Eltern tot, und das kleine Mädchen bleibt als Waise zurück, verfolgt von traumatischen Erinnerungen.

Dreiundzwanzig Jahre später ist Alexis Hall Kommissarin bei der Mannheimer Kripo. Die wahren Gründe, warum sie zur Polizei ging, kennt niemand. Als mehrere brutal entstellte Frauenleichen in einem Wald entdeckt werden und sie die Ermittlungen leiten soll, holt sie ihre Vergangenheit ein. Denn die weißen Anemonen, mit denen die Toten geschmückt sind, kennt Alexis nur zu gut – aus ihrer Kindheit …

Ich habe gelesen:
Zwei Frauenleichen werden brutalst misshandelt aufgefunden. Alexis wird als leitende Ermittlerin eingesetzt. Sie holt ihre Freundin Karen, eine Kriminalbiologin mit ins Boot. Sie soll den Tathergang mithilfe von Maden und Käfern rekonstruieren. Sie erkennt durch die Insekten den genauen Todeszeitpunkt und in welcher Umgebung die Frauen ermordet wurden.

Noch während Karen an der Auswertung der beiden Leichen arbeitet, tauchen schon die nächsten auf. Es lastet ein unglaublicher Druck auf Alexis, denn der Mörder muss so schnell wie möglich gefunden werden, eh noch mehr Frauen ihr Leben lassen müssen.

Doch nicht nur die grausamen Morde lassen Alexis nachts kaum schlafen, sondern immer wiederkehrende Alpträume und mysteriöse Vorgänge in ihrem Haus. Frühs wacht sie mit Erde an den Füßen und Kratzspuren an den Armen auf und kann sich an nichts erinnern. Trägt sie vielleicht wirklich das Killer-gen in sich, so wie ihr das als Kind, von Ihrem Pflegevater, immer wieder eingeredet wurde?

Von ihrer Vergangenheit weiß aus ihrem Ermittler-Team niemand etwas und das soll eigentlich auch so bleiben, doch es scheint, als ob jemand hinter ihr Geheimnis gekommen ist… Als sich dann ein Ermittler von Europol einschaltet und Alexis direkt mit ihrer Vergangenheit konfrontiert, gerät für sie alles aus den Fugen. Als ob das noch nicht schlimm genug ist, wird sie auch noch suspendiert.

Dieses Buch hat mich absolut begeistert. Durch viele Rückblenden in die Vergangenheit von Alexis offenbaren sich Stück für Stück die Zusammenhänge zu den aktuellen Fällen. Der Spannungsbogen steigt stetig an und die Mischung aus den polizeilichen Ermittlungen und der Kriminalbiologie war absolut gelungen.

Fazit:
Ein packender und fesselnder Thriller, der mich absolut eingenommen hat. Selbst das Ende hielt noch eine Überraschung bereit mit der ich nicht gerechnet habe. Eine absolute Leseempfehlung!!!

Im nächsten Jahr soll wohl ein weiterer Teil erscheinen und ich bin voller Vorfreude.

Dieses Buch wurde mir von der Verlagsgruppe Random House, als Rezensionsexemplar, zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!

Jeff Menapace: Das Spiel – Tod

Betet für das letzte Spiel

20170417_084808Verlag: Heyne Hardcore
Format: Taschenbuch
Seiten: 336
Genre: Thriller
ISBN: 978-3-453-67709-8
Preis: 9,99 €
Bestellbar: hier

Autor:
Jeff Menapace, geboren in Philadelphia, verbringt seine meiste Zeit damit, Bücher zu schreiben und sich Horrorfilme anzusehen. Mit seiner Spiel-Trilogie wird er in Amerika als neuer Stern am Horror-Himmel gefeiert. Er liebt Martial Arts, die 3 Stooges und ist überzeugt davon, dass The Texas Chainsaw Massacre von 1974 der größte Film aller Zeiten ist.

Klappentext:
Die Lamberts sind eine Familie wie aus dem Bilderbuch. Liebevolle Eltern, entzückende Kinder. Doch nach der grauenvollen Begegnung mit drei Psychopathen ist für die Lamberts nichts mehr wie zuvor. Sie haben überlebt — aber es gibt noch ein letztes Spiel, das gespielt werden muss. Für den Meister dieses Spiels ist es die Krönung seines perfiden Schaffens … für die Lamberts die pure Hölle!

Meine Eindrücke:
Der erste Teil der Trilogie Das Spiel – Opfer hat mich echt umgehauen. Hier ist die Familie Lambert sprichwörtlich durch die Hölle gegangen und hat ums nackte Überleben gekämpft. Die Fanelli-Brüder haben mit ihnen ein perfides, grausames Spiel gespielt.

Im zweiten Buch Das Spiel – Rache tauchten plötzlich noch mehr Familienmitglieder der Fanelli-Brüder auf und das Spiel ging weiter. Nun war ich natürlich sehr gespannt auf den dritten und letzten Teil.

Überraschenderweise begleiten wir in diesem Buch nicht die Lamberts, sondern hauptsächlich Domino. Er ist ein Freund der Familie Lambert und wenn ich mir einen Beschützer aussuchen könnte, dann würde ich mich für ihn entscheiden. Ein Berg von einem Mann, im Kampf gut ausgebildet und unheimlich intelligent.

Hier geht es um Rache an Domino. Die Vorbereitungen die hier getroffen werden und der Weg um Domino in die Hände zu bekommen war noch harte und sehr interessante Kost…Gänsehaut pur.

Der „Racheengel“ lässt ein Haus, für seine Zwecke, umbauen um ein letztes Spiel zu spielen. Domino soll durch ein Haus der Hölle gehen um einem Menschen das Leben zu retten. Hier wurden einige sehr originelle Folterideen umgesetzt.

Wird Domino es schaffen?

Spannung war von der ersten bis zur letzten Seite da, sodass ich das Buch gar nicht mehr weglegen wollte. Die Ideen von Menapace hatten Potenzial, aber die Umsetzung hat mich sehr enttäuscht. Mir kam es so vor, als hätte der Autor am Ende die Lust an der Geschichte verloren. Auf einmal ist alles so ganz unspektakulär vorbei 😦 Schade!

Fazit:
Abschließend kann ich zu der Reihe sagen, dass die ersten beiden Teile mich absolut gefesselt haben. Leider hat mich aber das letzte „Spiel“ sehr enttäuscht. Das Buch fängt sehr stark und spannend an, flacht aber leider am Ende sehr ab.

Dieses Buch wurde mir von der Verlagsgruppe Random House, als Rezensionsexemplar, zur Verfügung gestellt.

 

Andreas Gruber: Todesurteil

WENN EINE FALSCHE SPUR
DIREKT IN DEN ABGRUND FÜHRT…

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Verlag: Goldmann
Format: Taschenbuch
Seiten: 592
Genre: Thriller
ISBN: 978-3-442-48025-8
Preis: 9,99 €
Bestellbar: hier

Autor:
Andreas Gruber, 1968 in Wien geboren, lebt als freier Autor mit seiner Familie in Grillenberg in Niederösterreich. Er hat bereits mehrere äußerst erfolgreiche und preisgekrönte Erzählungen und Romane verfasst.

Klappentext:
In Wien verschwindet die zehnjährige Clara. Ein Jahr später taucht sie völlig verstört am nahen Waldrand wieder auf. Ihr gesamter Rücken ist mit Motiven aus Dantes „Inferno“ tätowiert – und sie spricht kein Wort. Indessen nimmt der niederländische Profiler Maarten S. Sneijder an der Akademie des BKA für hochbegabten Nachwuchs mit seinen Studenten ungelöste Mordfälle durch. Seine beste Schülerin Sabine Nemez entdeckt einen Zusammenhang zwischen mehreren Fällen – aber das Werk des raffinierten Killers ist noch lange nicht beendet. Seine Spur führt nach Wien – wo Clara die einzige ist, die den Mörder je zu Gesicht bekommen hat …

Ich habe gelesen:
Die zehnjährige Clara taucht, nachdem sie ein Jahr verschwunden war, plötzlich in einem Waldstück wieder auf. Ihr Rücken ist übersäht mit Tätowierungen aus Dantes „Inferno“.

Was hat das arme Mädchen durchgemacht? Sie ist schwer traumatisiert und spricht kein Wort, bis die Staatsanwältin Melanie Dietz mit Hilfe ihres Therapiehundes einen Zugang zu Clara findet.

Kurze Zeit später werden in der Nähe von Claras Fundort weitere Mädchenleichen gefunden und es wird klar, dass sie es mit einem skrupellosen Serienkiller zu tun haben. Die Zeit drängt…

Während die Wiener Beamten versuchen den Serienkiller zu finden beschäftigt sich der Profiler Maarten S. Sneijder mit seinen Studenten des BKA in Wiesbaden mit einigen ungeklärten Mordfällen, die abartiger nicht sein könnten. Unter diesen Studenten finden wir Sabine Nemez wieder. Sneijder hat es geschafft Sabines Traum zu erfüllen und sie zum BKA zu holen und das soll er auch nicht bereuen.

Ihr fallen in den ungeklärten Morden allmählich Zusammenhänge auf, doch keiner will ihr so richtig zuhören und glauben. Aber Sabine lässt sich nicht beirren und forscht auf eigene Faust weiter, denn sie hat nicht zuletzt auch ein persönliches Interesse daran, die Fälle zu lösen.

Zwei Handlungsstränge die augenscheinlich nichts miteinander zu tun haben. Lange konnte ich nicht erkennen, wie der Wiesbadener und der Wiener Handlungsstrang sich verbinden lassen könnten. Kann man sie überhaupt am Ende miteinander verknüpfen?

Ich verrate Euch nur, dass es ein fulminantes Finale geben wird.

Fazit:
Auch von diesem Buch war ich begeistert, wobei „Todesfrist“ und „Todesmärchen“ im Vergleich ein wenig die Nase vorne haben. Die Vorgänge beim BKA waren für mich teilweise etwas langatmig. Auch wenn die toll gezeichneten Charaktere es etwas aufgelockert haben, aber am Ende konnte mich Herr Gruber doch wieder begeistern.

Nun bin ich in spannender Erwartung auf „Todesreigen“.

Joy Fielding: Sag, das du mich liebst

Dank der Verlagsgruppe RANDOM HOUSE, hatte ich die Möglichkeit den neuen Psychothriller von Joy Fielding zu lesen.

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Verlag: Goldmann
Format: Gebundenes Buch mit Schutzumschlag
Seiten: 448
Genre: Psychothriller
ISBN: 978-3-442-31271-9
Preis: 19,99 €
Bestellbar: hier

Autorin:
Joy Fielding wurde 1945 in Toronto geboren. Bereits mit acht Jahren begann sie mit dem Schreiben, doch ihre erste Story wurde von einem Magazin ebenso abgelehnt wie ein Fernsehdrehbuch, das sie mit zwölf Jahren schrieb. Auch in ihrer Highschool- und College-Zeit verfolgte sie ihr Ziel weiter, ohne daß ihr jedoch Erfolg beschieden war. Nach ihrem Studium kam sie zunächst vom Schreiben ab, begann eine Karriere beim Fernsehen und Theater und versuchte sich dann in Hollywood, wo sie sich aber nicht durchsetzen konnte. Nach Kanada zurückgekehrt machte sie Fernsehwerbung und wandte sich erneut der Schriftstellerei zu. Mit ihrem Psychothriller »Lauf, Jane, lauf« gelang ihr dann schließlich der Durchbruch. Heute lebt sie mit ihrem Mann und ihren beiden Töchtern abwechselnd in Toronto und in Palm Beach, Florida.

Klappentext:
Bailey Carpenter ist eine erfolgreiche Privatermittlerin in Miami, und sie ist es gewohnt, die Dinge unter Kontrolle zu haben. Das ändert sich schlagartig, als sie eines Nachts von einem Unbekannten brutal überfallen wird und nur knapp dem Tod entkommt. Von da an quälen Bailey Panikattacken und Alpträume, sie ist besessen von dem Gedanken, verfolgt zu werden, und zieht sich völlig in sich zurück. Einzig ihrer Halbschwester Claire, die sich liebevoll um sie kümmert, vertraut sie sich zunehmend an. Und dann entdeckt sie eines Tages, dass ihr Nachbar im Hochhaus gegenüber sie beobachtet. Bailey ist außer sich vor Angst, denn er scheint ein makaberes Spiel mit ihr zu treiben. Doch niemand will ihr Glauben schenken – selbst dann nicht, als sie sieht, wie dieser Mann in seiner Wohnung einen kaltblütigen Mord begeht …

Ich habe gelesen:
Die Protagonistin anfangs sehr selbstbewusst, ist natürlich nach dieser Gewalttat gezeichnet fürs Leben. Nicht nur das Sie hinter jedem Mann ihren Vergewaltiger vermutet, sie meint auch den Verstand zu verlieren.
Manipulation und ein perfider Plan und eine perfekte Story steht.

Leider war für mich der Psychothriller nicht so perfekt, weil die Spannung während des Lesens sehr nachgelassen hat, dennoch konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen, weil ja die Erwartungshaltung doch bleibt.
Man möchte seine Fragen beantwortet haben?

Wer ist der Vergewaltiger?
Was treibt der Mann gegenüber in der Wohnung?
Hat er was mit der Vergewaltigung zu tun?

Der Anfang lässt einen spannenden Psychothriller vermuten und auch die letzten Seiten sind sehr gelungen, aber zwischendurch zog es sich ganz schön, da hätte ich mir einfach mehr erhofft.

Fazit:
An sich ist das Buch ganz ok. Die Geschichte war toll, aber mir hat einfach ein bisschen mehr Spannung gefehlt.