Tag-Archiv | Roman

Richard Laymon: Das Loch

Es ist angerichtet…

20170426_165058

Verlag: Heyne Hardcore
Format: Taschenbuch
Seiten: 544
Genre: Roman
ISBN: 978-3-453-67626-8
Preis: 9,99 €
Bestellbar: hier

Autor:
Richard Laymon wurde 1947 in Chicago geboren und studierte in Kalifornien englische Literatur. Er arbeitete als Lehrer, Bibliothekar und Zeitschriftenredakteur, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete und zu einem der bestverkauften Spannungsautoren aller Zeiten wurde. 2001 gestorben, gilt Laymon heute in den USA und Großbritannien als Horror-Kultautor, der von Schriftstellerkollegen wie Stephen King und Dean Koontz hoch geschätzt wird.

Klappentext:
Nach einer höllischen Begegnung mit einem ehemaligen Mitschüler irrt die junge Pamela durch die kalifornische Wüste, bis sie von einem höchst seltsamen Busfahrer aufgelesen wird. Gleichzeitig nimmt der harmlose Student Norman zwei Anhalter mit, die sich schnell als eiskalte Psychopathen entpuppen. Alle treffen sich in einem winzigen Kaff in der Einöde, dessen Bewohner auf den ersten Blick ganz nett zu sein scheinen – aber manche Gäste auf der Durchreise wahrhaftig zum Fressen gern haben.

Meine Meinung:
Gleich zu Beginn lernen wir Pamela kennen. Nach einem gemütlichen Abend mit ihrem Mann befindet sie sich auf einmal in einem absoluten Alptraum. Sie wird von einem irren Typen, der seit der Schulzeit besessen von ihr ist, entführt. Rodney hat für Pamela ein Zuhause in der Einöde geschaffen. Dort will er sie nun hinbringen. Eben noch im Ehebett und kurz darauf, mit einem Psychopathen, mitten in der Wüste.

Wird sich Pamela aus den Fängen von Rodney befreien können?

In einem zweiten Handlungsstrang treffen wir Norman. Ein junger, schüchterner Collegestudent der gerade, mit seinem Auto, auf dem Weg nach Hause ist. Als er nach einer Pause, aus einer Tankstelle, zurück zu seinem Wagen kommt, sitzt plötzlich ein fremder Typ auf seinem Beifahrersitz. Er stellt sich als Duke vor und bittet Normen ihn ein Stück mitzunehmen.

Duke war mir gleich sehr unsympathisch. Ein gewaltbereiter, undurchschaubarer Kerl. Irgendwie angsteinflößend. Normen sträubte sich eigentlich Duke mitzunehmen, aber am Ende blieb ihm nichts anderes übrig.

Unterwegs treffen die Beiden auf eine Anhalterin namens Boots. Dieser Charakter war für mich der absolute Hammer. So überzeugt von sich. In knappen Shorts, Tanktop und weißen Cowboyboots hat sie sich benommen, als wäre sie eine Göttin, aber die Beschreibung des Autors zeigte mir ein ganz anderes Bild von ihr.

Auch auf Norman wirkte Boots sehr seltsam. Eigentlich findet er sie einfältig und hässlich. Er vergleicht sie immer mit einem Schwein, aber andererseits reizt sie ihn mit ihren weiblichen Attributen. Für Norman eine sehr verwirrende Situation.

Schon nach kurzer Zeit entpuppen sich die beiden Mitfahrer als eiskalte Psychopathen. Sie ziehen Nomen mit in einen Strudel aus Sex und Gewalt.

Als Normen, Duke und Boots vor der Polizei fliehen müssen, landen sie in dem Örtchen Pits, Kalifornien, 6 Einwohner. Hier laufen die 2 Handlungsstränge zusammen, denn auch Pamela hält sich in Pits auf.

Doch irgendetwas Seltsames geht in dem Wüstenstädtchen vor. Die Bewohner sind zwar sehr nett und gastfreundlich, aber irgendwie auch sehr eigenartig und geheimnisvoll.

Der Spannungsbogen wird von Anfang an auf einem hohen Niveau gehalten und flacht während der gesamten Geschichte nicht ab. Manchmal fand ich die Situationen ein wenig unrealistisch, aber das hat mir die Freude an diesem Buch nicht genommen. Herr Laymon setzt auf atemberaubende Spannung, einen bitterbösen Stil und auf eine Brise schwarzen Humor.

Fazit:
Ich habe schon viel von Richard Laymon gehört. Er gilt als der Horror-Kultautor in den USA und Großbritannien, aber gelesen hatte ich vorher noch keins seiner Bücher. Ich denke hier werde ich mir noch das ein oder andere Buch besorgen, denn er vereint: Horror, Spannung, Ekel, Sex und Humor und das hat mir sehr gut gefallen.

Dieses Buch wurde mir von der Verlagsgruppe Random House, als Rezensionsexemplar, zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!

 

Gewinnspiel – „Blogger schenken Lesefreude“

Heute ist Welttag des Buches!

blogger2015-300x156

Ich persönlich habe soooo viel Spaß am Lesen und ich würde mir wünschen, dass es mehr Bücher begeisterte Menschen auf der Welt gibt. Deshalb nehme ich in diesem Jahr erstmalig an der Aktion Blogger schenken Lesefreude teil und hoffe auf ganz viele Teilnehmer.

Ich möchte gerne folgendes Buch verlosen:

Hera Lind: „Die Sehnsuchtsfalle“

Roman nach einer wahren Geschichte

Unbenannt

Verlag: DIANA (erschienen: 14.11.2016)
Taschenbuch, Broschur, 416 Seiten

images

Autorin:
Hera Lind studierte Germanistik, Musik und Theologie und war Sängerin, bevor sie mit ihren zahlreichen Romanen von „Die Champagner-Diät“ und „Verwechseljahre“ bis „Eine Handvoll Heldinnen“ sensationellen Erfolg hatte. Auch mit ihren Tatsachenromanen „Der Mann, der wirklich liebte“, „Die Frau, die zu sehr liebte“ und „Kuckucksnest“ eroberte sie die SPIEGEL-Bestsellerliste. Hera Lind lebt mit ihrer Familie in Salzburg.

Klappentext:
Als Rita kurz vor dem Abi den aus Ghana stammenden Studenten Tony kennenlernt, ist es die große Liebe. Sie wird schwanger, doch Tony muss zurück in seine Heimat. Jahre vergehen, bis sie sich wiedersehen. Rita kann ihr Glück kaum fassen, aber es ist nur von kurzer Dauer. Tony stirbt bei einem Autounfall. Und weil sie blind vor Kummer ist, wird sie in Brasilien in eine Falle gelockt: Man erwischt sie mit einer großen Menge Kokain und verhaftet sie. Damit gerät Rita in eine Hölle, aus der es kein Entrinnen gibt …

Teilnahmebedingungen:
♦ Teilnahme ist ab 18 Jahren möglich
♦ nur Teilnehmer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz

👉 Gebt diesem Beitrag ein Herzchen
👉 Folgt meinem Blog
👉 Hinterlasst mir einen Kommentar mit Eurem absoluten Lieblingsautor!

Das Gewinnspiel endet am 01.05.2017 um 23.59 Uhr und unter allen Teilnehmern wird ausgelost.
Gerne dürft ihr das Gewinnspiel teilen, ist aber keine Bedingung.

∗∗∗Viel Glück!∗∗∗

♥Eure Ela

Joy Fielding: Die Schwester

Ein kleines Mädchen verschwindet. Ihre Mutter und ihre Schwester bleiben zurück. Und werden Jahre später mit einer Wahrheit konfrontiert, die sie ins Herz der Finsternis führt …

wp-1470559304305.jpg

Verlag: Goldmann
Format: Gebundenes Buch mit Schutzumschlag
Seiten: 448
Genre: Roman
ISBN: 978-3-442-31272-6
Preis: 19,99 €
Bestellbar: hier

Autorin:
Joy Fielding gehört zu den unumstrittenen Spitzenautorinnen Amerikas. Seit ihrem Psychothriller „Lauf, Jane, lauf“ waren alle ihre Bücher internationale Bestseller. Joy Fielding lebt mit ihrem Mann und zwei Töchtern in Toronto, Kanada, und in Palm Beach, Florida.

Klappentext:
Caroline Shipley ist voller Vorfreude, denn ihr Mann Hunter hat sie zur Feier ihres Hochzeitstages in ein Luxushotel in Mexiko eingeladen. Gemeinsam mit ihren beiden kleinen Töchtern reisen sie an und beziehen ihre komfortable Suite. Doch was als paradiesischer Aufenthalt geplant war, wandelt sich zum tiefen Trauma in Carolines Leben, von dem sie sich nie erholen wird – denn eines Abends wird die zweijährige Samantha aus der Suite entführt und bleibt für immer verschwunden. Caroline zerbricht beinahe an dem Verlust und muss sich auch noch den Verdächtigungen der Presse stellen, an der Entführung beteiligt gewesen zu sein. Die Jahre vergehen, und irgendwann gibt Caroline selbst den letzten Funken Hoffnung auf, dass Samantha doch noch am Leben ist. Bis sie eines Tages den Anruf einer mysteriösen jungen Frau erhält, die behauptet, ihre verlorene Tochter zu sein – und damit einen Strudel von Ereignissen auslöst, der Caroline die schockierende Wahrheit darüber offenbart, was wirklich geschah in jener heißen Sommernacht in Mexiko …

Meine Meinung:
Die Liebe Brina hat dieses Buch gewonnen und es mir wärmstens empfohlen. Da sage ich als Leseratte natürlich nicht nein. Ihre Rezension könnt Ihr hier nachlesen >> KLICK <<

Sehr gut hat mir der Aufbau des Buches gefallen. Erzählt wird aus Carolines Sicht in der Gegenwart und in der Vergangenheit. So bekomme ich als Leser nach und nach nicht nur mit, wie es Caroline ergeht, sondern ich erfahre immer mehr Einzelheiten von dem Tag als die kleine Samantha aus ihrem Bettchen verschwunden ist.

Die Spannung besteht nicht aus blutigen Szenen, sondern aus psychologischen Aspekten. Alles passt zusammen. Die Freude auf einen schönen Urlaub mit ein paar unbeschwerten Tagen. Der Alptraum als das Kind verschwindet. Eine zerbrochene Ehe, Vorwürfe. Dann der Presserummel und wie dieser einen Menschen mächtig in Verruf bringen kann.

Ich konnte richtig mit den Protagonisten mitfühlen. Wer mich allerdings richtig aufgeregt hat, war Carolines Mutter. So was kaltherziges…ich hätte sie am liebsten erwürgt.

Was ist nun aber vor 15 Jahren passiert?

Hat vielleicht Michelle, die ältere Schwester, die immer im Schatten der reizenden kleinen Samantha stand, etwas mit dem verschwinden zu tun? Oder war es der Ehemann, der längst nicht so treu und hingebungsvoll ist, wie es anfangs scheint.

Ich hatte zwischendurch immer mal einen Verdacht, was in der Nacht des Verschwindens wohl geschehen sein mag, doch das Ende hat mich dann doch sehr überrascht.

Fazit:  Joy Fielding hat es wieder geschafft mich von Anfang bis Ende an eine Geschichte zu fesseln. Auch ohne Blut, Action und Mörder muss sich dieses Familiendrama nicht hinter einem guten Thriller verstecken. Beide Daumen hoch!!!

 

Fiona Barton: Die Witwe

Ein liebender Ehemann oder ein kaltblütiger Mörder…

Was weiß sie wirklich?

20160602_134143.png

Verlag: Rowohlt
Format: Paperback
Seiten: 427
Genre: Roman
ISBN: 978-3-8052-5097-9
Preis: 16,99 €
Bestellbar: hier

Autorin:
Fiona Barton wurde in Cambridge geboren und arbeitete lange bei der «Daily Mail», beim «Daily Telegraph» und bei der «Mail on Sunday». Für ihre Tätigkeit gewann sie den britischen Preis «Reporter of the Year». Viele Jahre war sie als Prozessbeobachterin und Gerichtsreporterin für verschiedene Medien tätig. Heute arbeitet sie als Medientrainerin. «Die Witwe» ist ihr erster Roman.

Klappentext:
Die Frau.
Jean Taylor führt ein ganz normales Leben in einer englischen Kleinstadt: Sie hat ein hübsches Haus und einen netten Ehemann. Glen und sie führen eine gute Ehe.

Der Mann.
Dann kommt der Tag, der alles ändert: Sie nennen Glen jetzt das Monster. Er soll etwas Unsagbares getan haben. Und Jeans heile Welt zerbricht.

Die Witwe.
Jetzt liegt Glen auf dem Friedhof, und Jean ist frei. Frei, das Spiel endlich nach eigenen Regeln zu spielen …
Jean Taylor wird uns sagen, was sie weiß.

Meine Eindrücke:
Das schlimmste was Eltern passieren kann ist, wenn das eigene Kind spurlos verschwindet. Diese Ungewissheit und Angst…ich möchte niiiemals in so eine Situation kommen.

Genau das ist Dawn in diesem Roman passiert. Ihre zweijährige Tochter Bella ist spurlos verschwunden und keiner hat etwas mitbekommen. Sie hat vor dem Haus mit einer Katze gespielt und plötzlich war sie weg.

Bob Sparkes leitet in dem Vermisstenfall die Ermittlungen. Lange Zeit tappt die Polizei im Dunkeln…bis ihnen endlich nach einem Tipp anscheinend der Durchbruch in dem Fall gelungen ist.

Ins Visier gerät Glen Taylor, der Ehemann von Jean. Vieles deutet auf seiner Schuld hin, doch hat er wirklich was mit dem Verschwinden der kleinen Bella zu tun und warum verhält sich seine Ehefrau so komisch?

Die Polizei hat nichts konkretes in der Hand, um Glen zu überführen und muss ihn wieder gehen lassen. Nun wird die Familie von der Presse belagert. Und ihr Leben verwandelt sich in einen Alptraum.

Was ist mit Bella passiert? Ist sie vielleicht ins Ausland verschleppt worden? Ist Pädophilie der Grund für ihr Verschwinden?

In diesem Roman geht es um die Suche nach Bella. Es wird aus der Sicht des Polizisten, einer Journalistin und der Witwe erzählt. Die Autorin springt hierbei zwischen Vergangenheit und Gegenwart hin und her. Das ist aber kein Problem. Im Gegenteil…mir hat das sogar sehr gut gefallen. Ich mochte den Schreibstil von Frau Barton.

Sie hat mich mit dieser Story sehr gefesselt und noch lange nachdem ich fertig war mit lesen, musste ich über das Gelesene nachdenken.

Die Spannung wird bis zum bitteren Ende hochgehalten, denn erst ganz zum Schluss habe ich erfahren, was mit Bella passiert ist und wer für ihr Verschwinden verantwortlich war.

Wie die Geschichte ausgeht, wird an dieser Stelle nicht verraten. Das müsst ihr schon selber raus finden.

Fazit:
Ein toller Roman und ich hoffe auf mehr von Frau Barton.

Dieser Roman wurde mir von 

 zum Rezensieren zur Verfügung gestellt.

Nina Darnton: Todesstiche

Sie ist ein UNSCHULDIGER Engel. Sie ist eine eiskalte Mörderin. Die Wahrheit kennt nur sie selbst.

20160516_124322.png

Verlag: Goldmann
Format: Taschenbuch
Seiten: 287
Genre: Roman
ISBN: 978-3-442-48367-9
Preis: 8,99 €
Bestellbar: hier

Autorin:
Nina Darnton hat lange Jahre als Journalistin gearbeitet, unter anderem für die New York Times, die New York Post, Newsweek und National Public Radio. Gemeinsam mit ihrem Mann, dem Schriftsteller und Journalisten John Darnton, verbrachte sie viele Jahre im Ausland – Nigeria, Kenia, Polen, Spanien und Großbritannien – und nutzt diese Erfahrungen heute für ihre Romane. Nina Darnton lebt in New York.

Klappentext:
Der Anruf kommt mitten in der Nacht und bringt die heile Welt von Jennifer Lewis zum Einsturz. Ihre Tochter Emma, die sich als Auslandstudentin in Sevilla aufhält, sitzt in Untersuchungshaft, nachdem ein junger Mann in ihrer Wohnung brutal erstochen wurde. Emma erklärt, mit dem Mord nichts zu tun zu haben, und Jennifer reist sofort nach Spanien, um ihrer Tochter beizustehen. Doch je mehr sie dort über das Leben erfährt, das Emma führte, desto schmerzlicher wird ihr bewusst, wie wenig sie ihr eigenes Kind kennt. Belagert von der Presse und gefangen zwischen Hoffnung und Verzweiflung setzt  Jennifer alles daran, Emma aus dem Gefängnis zu holen. Unterdessen wachsen Zweifel an deren Version der Ereignisse…

Meine Eindrücke:
Als ich den Klappentext gelesen habe, war sofort klar, dass ich dieses Buch lesen muss.

Jennifer Lewis hat ihr ganzes Leben nur ihren Kinder gewidmet. Sie hat ihre Schauspielkarriere aufgegeben, um voll und ganz für sie da zu sein.

Alles scheint perfekt zu sein, bis zu der Nacht als der Anruf ihrer ältesten Tochter kommt.

So schnell wie möglich macht sich Jennifer auf den Weg nach Sevilla um Ihrer Tochter Emma zu helfen.

Was ist passiert? Hat Emma etwas mit dem Mord zu tun?

Emma schwört immer wieder, dass der ermordete Mann versucht hat sie zu vergewaltigen und ihr ein Algerier zur Hilfe eilte und den Mann im Handgemenge erstochen haben soll. Doch keiner glaubt ihr die Geschichte und die Indizien sprechen auch für einen anderen Tatablauf.

Und was ist mit Emmas Freund von dem bisher noch keiner etwas wusste? Wo steckt er?

Jennifer engagiert einen Privatdetektiv, der ihr helfen soll, die Unschuld ihrer Tochter zu beweisen.

Hauptaugenmerk in diesem Roman liegt bei Jennifer. Sie sieht sich als die perfekte Mutter, die immer für ihre Kinder da ist und alles macht und tut, dass es ihnen an nichts fehlt. Ist ja etwas ganz Normales. Mache ich auch für meine Kinder, aber in diesem Fall empfand ich sie als eine extreme Mischung aus Glucke und Kontrollfreak. Selbst ihr Ehemann hat sich in die Erziehung nicht einzumischen. Er darf arbeiten gehen und Geld heim schaffen, alles andere ist Jennifers Aufgabe.

Der englische Originaltitel „The Perfect Mother“ erscheint mir daher auch passender als „Todesstiche“.

Ihre perfekten Kinder, ihr perfektes Leben und auf einmal bricht alles zusammen. Plötzlich lernt sie ihre Tochter Emma ganz neu kennen und ihre heile Welt, die sie sich aufgebaut hat, gerät ins Wanken.

Was ist in Emmas Wohnung geschehen?

Sie versucht Emma davon zu überzeugen, endlich mit der Wahrheit raus zu rücken und so nach und nach kommt Licht ins Dunkel.

Die Autorin war mir bisher unbekannt, aber ihr Schreibstil und ihre bildhaften Beschreibungen haben mir sehr gut gefallen. So konnte ich auch ein bisschen was über Sevilla erfahren. Leider hat mich das Buch dennoch nicht ganz packen können. Es war ohne Frage spannend und ich habe es auch fast in einem Ritt durchgelesen, denn ich wollte ja wissen was wirklich passiert ist, aber irgendetwas hat mir gefehlt.

Möglicherweise waren auch meine Erwartungen einfach zu groß.

Fazit:
„Todesstiche“ ist ein guter Roman, aber einfach nicht das, was ich mir erhofft hatte. Ich brauche einen richtigen, gruseligen Thriller. Es gibt aber sicher genug Leseratten unter Euch, denen dieses Buch richtig gut gefallen wird.

Dieses Buch wurde mir von der Verlagsgruppe Randomhouse als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Dankööööö!!!

 

 

Kiera Brennan: Die Herren der Grünen Insel

 

Vier Familien, sechs Jahre Krieg und eine einzige Krone

20160221_134226.png

Verlag: blanvalet
Format: Gebundenes Buch mit Schutzumschlag
Seiten: 959
Genre: Roman
ISBN: 978-3-7645-0559-2
Preis: 19,99 €

Bestellbar: hier

Autorin:
Kiera Brennan ist das Pseudonym einer erfolgreichen Bestsellerautorin, deren Romane bei zahlreichen deutschen Verlagen erschienen sind. Ihr Historienepos Die Herren der Grünen Insel spielt im Irland des Hochmittelalters – eine Epoche, die Brennan seit jeher fesselt. Während langer Irlandaufenthalte hat sie an Originalschauplätzen recherchiert und sich von der wildromantischen Landschaft der Insel inspirieren lassen.

Klappentext:
Irland 1166: Die Grüne Insel ist in viele kleine Reiche zersplittert, die sich unerbittlich bekriegen. Könige fechten langjährige Fehden aus, und selbst die friedliebendsten Untertanen werden in den blutigen Machtkampf hineingezogen. Zugleich droht ein gemeinsamer Feind in Irland einzufallen: Henry Plantagenet will die Insel an sich reißen. Werden sich die Herren der Grünen Insel vereinen und sich gegen den König von England stellen? Und welche Rolle spielen der grausame Krieger Ascall und die von ihm entführte Caitlín in diesem Kampf um Macht und Blut?

Meine Eindrücke:
Das Buch wird aus Sicht von verschiedenen Protagonisten erzählt. Fangen wir mal damit an.

Die wichtigsten Figuren:

Ascall – Großkönig von Toora, ein grausamer und gefürchteter Kriegsherr

Ailillán – sein jüngerer Bruder, der ein dunkles Geheimnis hütet

Riacán – ein reicher Grundbesitzer und mit Ascall verfeindet

Faolán – sein Bruder, ein Barde, der heimlich Riacáns Frau liebt

Caitlín – Riacáns Schwester, deren Hand Ascall von Toora einst forderte

Pól – ein gerissener Waffenhändler aus Dublin mit zwielichtigen Zielen

Róisín – Pól’s mutige Tochter, die von ihrem eigenen Vater sexuell begehrt wird

Aoife – Tochter des irischen Königs Diarmait, die am Hof von Eleonore von Aquitanien das Intrigieren lernt

Wir lernen von Zeit zu Zeit die Protagonisten näher kennen. Die sich am Ende alle als eine völlig andere Person entpuppen als zu Beginn. Ehrlich gesagt bin ich sehr enttäuscht von den Charakteren, weil ich einfach keinen Zugang zu ihnen bekommen habe. Am ehesten noch zu Ascall, weil hier bereits im Prolog erzählt wird, warum er so ist, wie er ist. Ansonsten war ich einfach nur angewidert von den brutalen, intriganten Personen.

Dennoch hat es Kiera Brennan geschafft mich mit ihrem Schreibstil in den Bann zu ziehen und mich nach Irland zu entführen. Bemängeln muss ich allerdings die Fülle an Protagonisten. Die oben benannten habe ich noch im Kopf und vielleicht noch ein bis zwei weitere, aber die Restlichen würde ich ohne das Namensregister, am Ende des Buches, nicht zusammenbekommen.

Ich habe einen riiiesen Respekt vor der Detailfülle und dem unglaublichen Hintergrundwissen, welches die  Autorin hier erarbeitet hat. In diesem Punkt habe ich auch unglaublich viel mitgenommen. Ich hatte aber das Gefühl, dass Kiera Brennan so sehr in das Land und die Zeit verliebt ist, dass sie einfach zu viel in dieses Buch packen wollte. Manchmal ist aber Weniger Mehr.

Fazit: 
Auch wenn das Buch auf seine Weise gut ist, bin ich dennoch enttäuscht. Mir hat einfach ein bisschen Emotion und Liebe gefehlt. Ich bin ein absoluter Fan der Highland-Saga von Diana Gabaldon. Und da kommt dieses Buch bei Weitem nicht ran.

Trotzdem habe ich das Buch gerne gelesen. Für mich ist es eine faszinierende Zeit, der Stil war super und Spannung war definitiv auch da.

Ich bedanke mich beim Bloggerportal Randomhouse, die mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

Susan Crawford: SIE MUSS STERBEN

Ein Treffen, das in einem Streit endet.

Ein Geheimnis, das ein blutiges Opfer fordert.

Und eine Frau, der man alles zutraut.

20160123_141119.png

Verlag: DIANA-VERLAG
Format: Klappenbroschur
Seiten: 399
Genre: Roman
ISBN: 978-3-453-29169-0
Preis: 14,99 €

Bestellbar: hier

Autorin:

Susan Crawford wuchs in Florida auf und studierte Englisch an der Universität von Miami. Später zog sie nach New York, dann Boston, bevor sie sich in Atlanta niederließ, wo sie drei Töchter großzog. Hier lebt sie noch heute zusammen mit ihrem Ehemann und einem Trio geretteter Katzen. Sie liest viel, schreibt Bücher, mag verregnete Tage und verbringt gerne Zeit mit ihrer Familie. »Sie muss sterben« ist ihr erster Roman.

Klappentext:

Dana erwacht mit pochenden Kopfschmerzen. Von draußen blitzen Lichter durchs Fenster. Polizei und Notärzte blockieren die Straße. Ihre Nachbarin Celia ist tot – ermordet. Und Dana war kurz vorher bei ihr. Die beiden Frauen hatten ein paar Gläser Wein getrunken – und sich gestritten, so berichten die Anwohner. Doch daran kann Dana sich nicht erinnern. Auch nicht, wie sie zurück nach Hause gekommen ist. Panisch versucht sie, die Ereignisse zu rekonstruieren. Als dann Drohbriefe in ihrer eigenen Handschrift auftauchen, beginnt selbst ihr Mann an ihrer Unschuld zu zweifeln. Was ist an jenem Nachmittag geschehen? Und musste Celia deshalb sterben?

Ich habe gelesen:

Ich habe dieses mal sehr lange gebraucht um dieses Buch zu Ende zu lesen, denn ich bin Anfangs einfach nicht so richtig rein gekommen. Ich empfand den Einstieg in die Geschichte sehr holperig und verwirrend. Dazu kommt ein eher anstrengender Schreibstil, der mich nicht so packen konnte, wie ich es mir gewünscht habe.

„Sie muss sterben“ ist Susan Crawfords Debütroman auf den ich, trotz nicht ganz so toller Kritiken, sehr neugierig war, denn der Klappentext klang sehr vielversprechend und auch das Buchcover hat mich neugierig gemacht.

Nun gut…nachdem Dana ohne Erinnerung aufgewacht ist und erfahren hat, das ihre Nachbarin erschlagen wurde beginnt Sie nachzuforschen, was an diesem Tag geschehen ist und ob sie was mit dem Tod von Celia zu tun hat.

Dana war mir anfangs sehr unsympathisch. Zum Glück konnte ich aber mit voranschreiten der Geschichte meine Meinung über Dana ändern.

Schon früher hatte Dana psychische Probleme, die nach dem Tod ihrer Nachbarin wieder auszubrechen drohen. Es scheint, als stünde die Frau mit ihrer Krankheit allein. Sie wirkt traurig und einsam. Von ihrem Mann kommt keinerlei Hilfe und auch Freunde scheint es nicht zu geben. Lediglich der sympathische Polizist Jack Moss schenkt Dana ein bisschen Aufmerksamkeit auch wenn er sie für eine potentielle Mörderin hält.

Aber hat Dana wirklich Celia erschlagen?

So nimmt nun die Geschichte ihren Lauf und nach und nach wird dem Leser klar, wo die Autorin hin will.

Ungefähr ab der Hälfte beschleunigt sich die Spannung. Geheimnisse und Lügen werden aufgedeckt, die Wahrheit kommt langsam ans Licht.

Fazit:

Alles in allem war ich von diesem Buch mehr enttäuscht, als dass es mich begeistert hätte. Zwar hat mich die Geschichte ab der Hälfte dann doch sehr gefesselt, aber mir hat bei der Story einfach der Pfeffer gefehlt und das Ende war mir zu schnell absehbar.

Ich danke der lieben Honey, die mir dieses Buch geschenkt hat nachdem Sie es selbst rezensiert hat. Wenn Ihr ihre Meinung zu dem Buch nochmal nachlesen wollt, dann einfach hier KLICK!

Charlotte Link: Der Verehrer

„Spannend, abgründig und überaus raffiniert“

wpid-20151107_064144-1.jpg

Verlag: blanvalet
Format: Taschenbuch
Seiten: 512
Genre: Roman
ISBN: 978-3-442-37747-3
Preis: 9,99 €
Bestellbar: hier

Autorin:
Charlotte Link, geboren in Frankfurt/Main, ist die erfolgreichste deutsche Autorin der Gegenwart. Ihre Kriminalromane sind internationale Bestseller, auch Im Tal des Fuchses und zuletzt Die Betrogene eroberten wieder auf Anhieb die SPIEGEL-Bestsellerliste. Allein in Deutschland wurden bislang über 26 Millionen Bücher von Charlotte Link verkauft; ihre Romane sind in zahlreiche Sprachen übersetzt.
Charlotte Link lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Frankfurt/Main.

Klappentext:
Als in einem Waldstück die Leiche einer erst kürzlich ermordeten jungen Frau gefunden wird, stehen die Polizei und die Angehörigen vor einem Rätsel. Denn die Frau galt seit sechs Jahren als spurlos verschwunden. Erst der Telefonanruf einer ehemaligen Urlaubsbekanntschaft liefert den ersten Anhaltspunkt für die Ermittlungen …

Meine Eindrücke zu diesem Buch:
In einem Waldstück wird eine Frauenleiche gefunden. Die Polizei steht vor einem Rätsel. Fast zeitgleich stürzt sich eine junge Frau aus ihrem Fenster und unserer Protagonistin Leona vor die Füße.

Was hat die zerschundene Frauenleiche mit dem Suizid von Eva zu tun? Besteht hier überhaupt eine Verbindung?

Bis zu dem Tag, an dem Eva sich aus ihrem Fenster gestürzt hat war das Leben von Leona Dorn perfekt. Sie hat einen tollen Job der sie ausfüllt, ein harmonisches Privatleben und für ihre nahezu perfekte Ehe wird sie von jedem beneidet.

Doch seit sie Zeugin dieses Suizids wurde, hat sich bei Leona etwas verändert. Sie kann nicht mehr richtig schlafen und muss ständig über Eva nachdenken. Als sich dann auch noch ihr Mann, aufgrund einer Affäre, ganz unerwartet von ihr trennt zerbricht ihre schöne Welt komplett.
Noch in ihrer Trauerphase versucht sie ihr Leben neu zu ordnen und lernt auf der Beerdigung von Eva ihren hübschen und charmanten Bruder Robert kennen. Doch sie ahnt nicht, welche Wendung ihr Leben durch diese Begegnung nehmen wird.

Relativ schnell zieht Robert bei Leona ein. Und alles scheint gut zu sein. Doch schon nach kurzer Zeit bekommt die frische Beziehung die ersten Risse.
Im gemeinsamen Urlaub trennt sie sich von ihm, weil er ihr nur noch Angst einjagt. Ohne große Worte zieht Robert wieder aus. Doch ist wirklich alles so einfach?

Der Alptraum für Leona beginnt….

Dieses Buch von Frau Link ist bisher das Beste welches ich von ihr gelesen habe. Eine mir sehr sympatische Protagonistin. Das Buch lies sich aufgrund des tollen, einfachen Schreibstils wunderbar lesen. Spannung von der Ersten bis zur Letzten Seite, auch wenn relativ schnell feststand wer der Mörder ist kommen noch im Verlauf des Buches unglaubliche Details ans Licht.

Besonders gut gefallen hat mir, dass im letzten Teil des Buches aus Sicht des Mörders geschrieben wird. Das hat alles noch ein wenig spannender gemacht.

Fazit:
Wieder mal ein packender Roman von Charlotte Link. Ich war begeistert und habe noch lange über die Geschichte nachdenken müssen. Absolute Weiterempfehlung!!!

Paula Hawkins: Girl on the train

Das nachfolgende Buch wurde mir als Rezensionsexemplar von randomhouse zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!

Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich.

Paula Hawkins: “GIRL ON THE TRAIN”

wpid-20150819_192452-1.jpg

Verlag: blanvalet
Format: Klappenbroschur
Seiten: 448
Genre: Roman
ISBN: 978-3-7645-0522-6
Preis: 12,99 €
Bestellbar: hier

Autorin:
Paula Hawkins wuchs in Simbabwe auf. 1989 zog sie nach London, wo sie bis heute lebt. Sie arbeitete fünfzehn Jahre lang als Journalistin, bevor sie mit dem Schreiben von Romanen begann. Ihr erster Spannungsroman »Girl on the Train« eroberte in England und den USA auf Anhieb die Spitze der Bestsellerlisten, und noch vor Erscheinen sicherte sich DreamWorks die Filmrechte.

Klappentext:
Jeden Morgen pendelt Rachel mit dem Zug in die Stadt, und jeden Morgen hält der Zug an der gleichen Stelle auf der Strecke an. Rachel blickt in die Gärten der umliegenden Häuser, beobachtet ihre Bewohner. Oft sieht sie ein junges Paar: Jess und Jason nennt Rachel die beiden. Sie führen – wie es scheint – ein perfektes Leben. Ein Leben, wie Rachel es sich wünscht.

Eines Tages beobachtet sie etwas Schockierendes. Kurz darauf liest sie in der Zeitung vom Verschwinden einer Frau – daneben ein Foto von »Jess«. Rachel meldet ihre Beobachtung der Polizei und verstrickt sich damit unentrinnbar in die folgenden Ereignisse …

Meine Meinung:
Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von drei Frauen. Rachel, Megan und Anna. Alle drei Frauen sind ziemlich gestörte Charaktere und ich wusste nicht, ob ich Mitleid oder einfach nur Verachtung für die drei Frauen empfinden sollte. Ich habe viel Kritik über dieses Buch gelesen. Das es ewig dauert bis die Geschichte richtig an Fahrt aufnimmt usw., aber ich finde den Aufbau der Story richtig gut. Man kommt schön in die Geschichte rein und die Spannung baut sich stetig auf.

Anfangs scheinen die Hauptfiguren kaum Gemeinsamkeiten zu haben, aber je mehr die Handlung voranschreitet, desto mehr wird über sie enthüllt. Ich fand es toll, wie die einzelnen Handlungsstränge langsam zusammenlaufen. Der Schreibstil ist sehr gut zu lesen und bindet mich als Leser an das Buch.

Es kommt immer anders, als man denkt. Dieses Buch ist voller Wendungen und unvorhersehbar. Und genau aus diesem Grund, hat mich die Geschichte so gefesselt. Ich konnte es einfach nicht zur Seite legen, denn ich wollte einfach wissen, wie es weiter geht.

Hat Rachel was mit dem Verschwinden von Megan zu tun?
Was spielt Anna für eine Rolle?
Was für ein übles Geheimnis trägt Megan mit sich rum?
Fragen über Fragen, die ihr nur beantwortet bekommt, wenn ihr dieses Buch lest.

Fazit:
Für mich war dieses Buch absolut lesenswert und ich vergebe 5 von 5 Sternen. Mir fiel es schwer, es beiseite zu legen, denn ich wollte immer wieder wissen, was als nächstes passiert. „Girl on the train“ zeigt auf eindrucksvolle Weise, was Alkoholismus mit den Menschen anstellen kann. Die Handlung ist packend und spannend und sehr gut geschrieben.

Barbara Wood: Seelenfeuer

 wpid-20150810_210034-1.jpg

Autorin: Barbara Wood
Titel: Seelenfeuer
Verlag: Fischer
Format: Taschenbuch
Seiten: 382
Genre: Roman
ISBN: 3-596-15036-1
Preis: 8,90 €
Bestellbar: hier

Autorin:
Barbara wurde am 30. Januar 1947 in Warrington bei Liverpool, England geboren.
Seit 1980 ist sie hauptberuflich als Schriftstellerin tätig. Sie veröffentlichte auch unter dem Pseudonym Kathryn Harvey.
In Barbara Woods Werken handelt es sich meist um emanzipierte Frauen. Ihre Bücher spielen an den unterschiedlichsten Schauplätzen und Medizin ist ein großes Thema.

Klappentext:
Der Roman schildert den gefahrvollen Weg einer Frau im ersten Jahrhundert vor Christi Geburt. Selene, eine begnadete Heilerin, zieht durch die farbenprächtige Welt der Mittelmeerländer und durchlebt die Abenteuer einer Außenseiterin und die wechselvolle Beziehung zu ihrer großen Liebe Andreas. Aber Sie muss sich dem Spruch des Orakels beugen, bis sie am Ende zu ihrer persönlichen Bestimmung findet.

Meine Eindrücke zu diesem Buch:
Seelenfeuer war das erste Buch, dass ich von Barbara Wood gelesen habe. Ich war begeistert und konnte es gar nicht mehr aus der Hand legen. Wunderschöne Geschichte, spannend und toll geschrieben. In diesem Buch lernt man nicht nur die Lebensgeschichte Selenes kennen, sondern erfährt auch ganz viel über die Geschichte der Medizin, wie man sie früher praktiziert hat.
Selene hat es in ihrem Leben nicht leicht. Bei ihrer Geburt stirbt ihr Zwillingsbruder und ihre Eltern müssen flüchten. Selene, die eine Sprachbehinderung hat, wächst bei einer Heilerin namens Mera auf. Von ihr lernt sie alles über Pflanzen und wie sie zur Heilung bestimmter Krankheiten angewendet werden. Irgendwann lernt sie den Arzt Andreas kennen. Die beiden verlieben sich sofort ineinander, doch bevor die Liebe wachsen kann muss Selene Antiochien fluchtartig verlassen.
Dabei rückt die Liebesgeschichte um Selene und Andreas in den Hintergrund. Somit ist das Buch kein kitschiger Liebesroman sondern ein spannender Abenteuerroman. Werden Selene und Andreas sich wieder treffen?
Selene wird, ständig auf der Flucht, ihr Wissen in der Medizin erweitern und ihr größter Traum ist es eine Art Krankenhaus aufzubauen.
Doch sie ist auch auf der Suche nach ihren Wurzeln, denn nach dem Tod von Mera erfährt sie das Mera nicht ihre leibliche Mutter war.
Wird sich alles aufklären und zum Guten wenden?

Fazit:
Das Ende ist nicht unbedingt ein Happy-End wie man es von Barbara Wood gewohnt ist.
Das Buch nimmt oft überraschende Wendungen. Lasst Euch überraschen!
Seit ich Seelenfeuer gelesen habe bin ich ein absoluter Barbara Wood-Fan und habe alle ihre Romane, auch die, die Sie unter dem Pseudonym Kathryn Harvey geschrieben hat.

Es lohnt sich auf jeden Fall dieses und auch alle anderen Romane von Barbara Wood zu lesen!