Sebastian Fitzek: Amokspiel

Heute ist ein guter Tag zum Sterben

20180316_172411.jpg

Verlag: Knaur TB
Taschenbuch mit 448 Seiten
erschienen: April 2007
Genre: Psychothriller
Preis: 9,99€
Bestellbar: hier

Autor:
Sebastian Fitzek, geboren 1971, ist Deutschlands erfolgreichster Autor von Psychothrillern. Seit seinem Debüt „Die Therapie“(2006) ist er mit allen Romanen ganz oben auf den Bestsellerlisten zu finden. Mittlerweile werden seine Bücher in vierundzwanzig Sprachen übersetzt und sind Vorlage für internationale Kinoverfilmungen und Theateradaptionen. Als erster deutscher Autor wurde Sebastian Fitzek mit dem Europäischen Preis für Kriminalliteratur ausgezeichnet. Er lebt mit seiner Familie in Berlin.

Klappentext:
Dieser Tag soll ihr letzter sein. Die Kriminalpsychologin Ira Samin hat ihren Selbstmord sorgfältig vorbereitet – zu schwer lastet der Tod ihrer Tochter auf ihrem Gewissen. Doch dann wird sie in einen Radiosender gerufen, zu einem brutalen Geiseldrama: Ein Psychopath spielt ein makabres Spiel, bei dem er das Leben der Geiseln in die Hände wahllos angerufener Zuhörer legt. Und er verlangt, dass seine Verlobte zu ihm ins Studio kommt – doch die ist seit Monaten tot. Ira beginnt mit einer aussichtslosen Verhandlung, bei der ihr Millionen Menschen zuhören …

Ich habe gelesen:
Die Kriminalpsychologin Ira Samin steht vor einem riesen Scherbenhaufen, seit ihre Tochter Sara sich das Leben genommen hat. Sie verzweifelt an der Tatsache als Mutter und Psychologin versagt zu haben und will ihrer Tochter folgen.

Alles ist für ihren Selbstmord schon vorbereitet, doch da kommt ihr Jan May in die Quere. Er hat am frühen Morgen die Kontrolle über den Radiosender 101Punkt5 übernommen. Der mit Sprengstoff bestückte Mann droht Geiseln zu erschießen, wenn nicht jede Stunde die richtige Parole: „Ich höre 101Punkt5, und jetzt lass eine Geisel frei!“ am Telefon genannt wird. Ein psychologisches Spiel vor einem Millionenpublikum beginnt.

Ira wird als Verhandlungsführerin eingesetzt.

Die Forderung:

Man soll ihm seine Verlobte Leonie ins Studio bringen.

Das Problem:

Laut Polizeiberichten ist Leonie bereits seit 8 Monaten tot.

Ira merkt schnell, dass hier irgendetwas nicht stimmt und lässt sich auf die Forderung ein, Leonie zu finden. Doch viele Kräfte wirken auf diesen Vorgang ein und Ira weiß nicht, wem sie wirklich trauen kann.

Sie selbst muss einen seelischen Striptease hinlegen, denn auch sie ist von dem Geiseldrama persönlich betroffen, denn ihre andere Tochter befindet sich auch unter den Geiseln.

Wird Ira, in ihrem jetzigen Zustand, dem Geiseldrama ein Ende setzen können?

Wer die Bücher von Fitzek kennt der weiß, dass nichts so ist, wie es scheint. Und dieses Buch macht da keine Ausnahme. Überraschende Wendungen runden das Geschehen immer wieder ab. „Amokspiel“ ist von Anfang an fesselnd und ich wurde immer wieder aufs Neue überrascht.

Fazit:
Absolut Klasse und Begeisterung pur. Ein grandioses, lesenswertes Buch!

 

 

 

 

Sebastian Fitzek: Flugangst 7 A

Es gibt eine tödliche Waffe, die durch jede Kontrolle kommt.
Jeder kann sie ungehindert an Bord eines Flugzeugs bringen.

20171130_180955.jpg

Verlag: Droemer HC 
Hardcover mit 400 Seiten
erschienen: Oktober 2017
Genre: Psychothriller
Preis: 22,99€
Bestellbar: hier

Autor:
Sebastian Fitzek, geboren 1971, ist Deutschlands erfolgreichster Autor von Psychothrillern. Seit seinem Debüt „Die Therapie“(2006) ist er mit allen Romanen ganz oben auf den Bestsellerlisten zu finden. Mittlerweile werden seine Bücher in vierundzwanzig Sprachen übersetzt und sind Vorlage für internationale Kinoverfilmungen und Theateradaptionen. Als erster deutscher Autor wurde Sebastian Fitzek mit dem Europäischen Preis für Kriminalliteratur ausgezeichnet. Er lebt mit seiner Familie in Berlin.

Klappentext:
Ein Nachtflug Buenos Aires-Berlin.
Ein labiler Passagier, der unter Gewaltphantasien leidet.
Und ein Psychiater, der diesen Patienten manipulieren soll, um an Bord eine Katastrophe herbeizuführen.
Sonst verliert er etwas sehr viel Wichtigeres als sein Leben …

Ich habe gelesen:
Der Psychiater Mats Krüger hat nach einem schweren Schicksalsschlag bei Nacht und Nebel seine Heimat Berlin verlassen und ist nach Südamerika gegangen. Seitdem hat er nur wenig Kontakt zu seiner Tochter Nele, die ihm einen schlimmen Fehler nicht verzeihen kann.

Inzwischen ist Nele hochschwanger und auf anraten ihres Arztes möchte sie ihren Vater gerne bei der Geburt dabei haben. So macht sich Mats, trotz seiner extremen Flugangst, auf den Weg von Buenos Aires nach Berlin.

Doch der Flug mündet schnell in einer Höllentour. Kurz nach dem Start erhält Mats einen Anruf und er wird von einem Fremden bedroht. Der Anrufer verlangt, dass Mats das Flugzeug zum Absturz bringen soll.

Was wird Mats tun? 600 Passagiere mit in den Tod reißen oder seiner Tochter Nele und ihrem noch ungeborenem Baby das Leben retten?

Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt!

In „Flugangst 7A“ spielt Herr Fitzek gekonnt mit den Ängsten seiner Charaktere. Wir haben Mats, der in einer emotionalen Zwickmühle steckt. Die routinierte Stewardess Kaja, die von ihrem ehemaligen Therapeuten manipuliert wird und Nele, die ohne eigenes Verschulden, in die Hände eines skrupellosen Menschen geraten ist.

Eine sehr emotionale Achterbahnfahrt die mir unheimlich an die Nieren gegangen ist. Dieses Buch hat mich sehr gut unterhalten. Spannende Momente, überraschende Wendungen, viele Cliffhanger und die rasante Schreibweise peitschten mich durch die Seiten.

Dieses Gedankenspiel, welches Herr Fitzek hier zu Papier gebracht hat ist echt erstaunlich. Zu keinem Zeitpunkt habe ich eine Lösung für die ganzen Probleme gesehen. Einfach nur brillant.

Was mir bei Fitzek seinen neuesten Büchern auch sehr gut gefällt, sind die Aufmachungen. Toll gestaltete Cover, die einem sofort ins Auge springen.

Die Anmerkungen und Danksagung am Ende eines jeden Buches sind auch immer klasse und lassen mich jedes Mal schmunzeln. Er schreibt das nicht so langweilig, sondern bringt hier pepp rein und gewährt persönliche und tiefe Einblicke.

Fazit:
Vielschichtig, überraschend und wunderbar packend erzählt. Wieder ein rundum gelungener Psychothriller der seinem Genre alle Ehre macht.

Es wurde auch ein Thema aufgegriffen, welches mich bis dato beschäftigt. Die Milch. Wie funktioniert das eigentlich mit der Milch? Rinderhaltung. Kühe und ihre Kälber. Das hat mich sehr bewegt und ich werde mich damit noch näher beschäftigen. „Flugangst 7A“  hat mich also nicht nur gut unterhalten, sondern auch wieder zum Nachdenken angeregt.

Sebastian Fitzek: AchtNacht

Es ist der 8.8. um 8 Uhr 08.
Sie haben 80 Millionen Feinde.
Werden Sie die AchtNacht überleben?

wp-1490339094322.jpg

Verlag: Knaur TB
Format: Klappenbroschur
Seiten: 416
Genre: Thriller
ISBN: 978-3-426-52108-3
Preis: 12,99 €
Bestellbar: hier

Autor:
Sebastian Fitzek, geboren 1971, ist Deutschlands erfolgreichster Autor von Psychothrillern. Seit seinem Debüt „Die Therapie“(2006) ist er mit allen Romanen ganz oben auf den Bestsellerlisten zu finden. Mittlerweile werden seine Bücher in vierundzwanzig Sprachen übersetzt und sind Vorlage für internationale Kinoverfilmungen und Theateradaptionen. Als erster deutscher Autor wurde Sebastian Fitzek mit dem Europäischen Preis für Kriminalliteratur ausgezeichnet. Er lebt mit seiner Familie in Berlin.

Klappentext:
Stellen Sie sich vor, es gibt eine Todeslotterie.
Sie können den Namen eines verhassten Menschen in einen Lostopf werfen.
In der „AchtNacht“, am 8. 8. jedes Jahres, wird aus allen Vorschlägen ein Name gezogen.
Der Auserwählte ist eine AchtNacht lang geächtet, vogelfrei.
Jeder in Deutschland darf ihn straffrei töten – und wird mit einem Kopfgeld von zehn Millionen Euro belohnt.

Das ist kein Gedankenspiel. Sondern bitterer Ernst.
Es ist ein massenpsychologisches Experiment, das aus dem Ruder lief.
Und Ihr Name wurde gezogen!

Mein Eindrücke:
In diesem Buch gerät ein Experiment völlig außer Kontrolle.

Was würdest du tun, wenn du die Gelegenheit hättest, jemanden umzubringen, ohne dafür bestraft zu werden? Du erhältst sogar noch eine 10 Millionen-Jagdprämie dafür.

Mit dieser Frage beschäftigt sich dieser Thriller. Was wohl passieren würde, sollte so etwas tatsächlich geschehen? Wie weit würden Menschen für ihren eigenen Vorteil gehen? Was für einen Einfluss haben soziale Netzwerke in denen sich (falsche) Informationen wie ein Lauffeuer verbreiten?

Mich hat das Buch von Anfang an in seinen Bann gezogen. Das Geschehen wirkte keineswegs gestellt, sondern sehr realistisch und das hat mir richtig Angst gemacht.

Die AchtNächtler:

Ben ist ein erfolgloser Musiker der sich mit ach und krach über Wasser hält. Seit einem Unfall, sitzt seine Tochter Jule im Rollstuhl. Dann geht seine Ehe mit Jennifer kaputt. Doch als wäre das alles nicht schon schlimm genug versucht sich Jule Jahre später auch noch das Leben zu nehmen.

Doch war es wirklich ein Selbstmordversuch?

Noch bevor Ben sich intensiv damit beschäftigen kann, gerät er in den Mittelpunkt der AchtNacht. Doch er ist nicht der einzige. Auch Arezu, eine Psycholigiestudentin, die es bisher nicht leicht im Leben hatte steht auf der „Abschussliste“.

Schnell haben sich die beiden gefunden und versuchen nun gemeinsam die Nacht zu überleben. Doch statt sich irgendwo versteckt zu halten und einfach auszuharren, wird Ben nun auch noch durch Erpressung gezwungen sich in die Öffentlichkeit und somit in die Arme der „Jägern“ zu begeben.

Werden die beiden Die Nacht überleben?

Herr Fitzek hat es wieder geschafft eine Geschichte zu schreiben, die uns aufzeigt wie manipulativ eine Menschenmasse sein kann und wie wenig es braucht um eine ganze Stadt ins Chaos zu stürzen.

Fazit:
Als großer Fitzek-Fan hat er es wieder geschafft mich zu begeistern. Wer gerne Thriller mag bekommt eine absolute Leseempfehlung.

Ich muss auch mal sagen, dass ich selten Danksagungen lese, aber Herr Fitzek gestaltet diese so toll und lustig, dass ich selbst diese von Anfang bis Ende lese.

Ich freue mich auf noch viele spannende Geschichten!!!

Sebastian Fitzek: Das Paket

TRAUST DU DICH, DAS PAKET ZU ÖFFNEN?

wp-1481008396492.jpg

Verlag: Droemer HC
Format: Hardcover
Seiten: 368
Genre: Psychothriller
ISBN: 978-3-426-44008-7
Preis: 19,99 €
Bestellbar: hier

Autor:
Sebastian Fitzek, geboren 1971, ist Deutschlands erfolgreichster Autor von Psychothrillern. Seine Bücher werden in vierundzwanzig Sprachen übersetzt und sind Vorlage für internationale Kinoverfilmungen und Theateradaptionen. Sebastian Fitzek lebt mit seiner Familie in Berlin.

Klappentext:
Seit die junge Psychiaterin Emma Stein in einem Hotelzimmer vergewaltigt wurde, verlässt sie das Haus nicht mehr. Sie war das dritte Opfer eines Psychopathen, den die Presse den »Friseur« nennt – weil er den misshandelten Frauen die Haare vom Kopf schert, bevor er sie ermordet.
Emma, die als Einzige mit dem Leben davonkam, fürchtet, der »Friseur« könnte sie erneut heimsuchen, um seine grauenhafte Tat zu vollenden. In ihrer Paranoia glaubt sie in jedem Mann ihren Peiniger wiederzuerkennen, dabei hat sie den Täter nie zu Gesicht bekommen. Nur in ihrem kleinen Haus am Rande des Berliner Grunewalds fühlt sie sich noch sicher – bis der Postbote sie eines Tages bittet, ein Paket für ihren Nachbarn anzunehmen.
Einen Mann, dessen Namen sie nicht kennt und den sie noch nie gesehen hat, obwohl sie schon seit Jahren in ihrer Straße lebt …

Meine Meinung:
Zunächst muss ich sagen, dass dieses Buch ein absoluter Hingucker ist. Es ist als ob man wirklich ein Paket in der Hand hat. Absolut toll und die Idee hinter dem Buch ist wieder der absolute Wahnsinn. Ein perfides Spiel mit der menschlichen Psyche.

In diesem Psychothriller finden wir wieder den typischen Fitzek-Schreibstil. Detailgetreue und farblich gezeichnete Protagonisten und sehr einfallsreiche Wendungen. Kurze prägnante Kapitel und toll gesetzte Cliffhänger lassen die Kapitel förmlich an einem vorbei fliegen.

Im Prolog lernen wir Emma kennen, die sich schon als Kind in psychiatrischer Behandlung befand, weil sie Angst vor einem Mann in ihrem Kleiderschrank hatte.

Später als Erwachsene wählt sie selber den Beruf der Psychiaterin. Nach einem Vortrag über Behandlungsmethoden bei psychisch kranken Menschen möchte Emma nur noch ins Bett in ihr Hotelzimmer.

Dort entdeckt sie eine verwirrende Nachricht auf dem Badezimmerspiegel, dann wird sie vergewaltigt und ihre schönen langen Haare werden ihr abrasiert.

Doch es will ihr keiner glauben. Hat sie sich das alles nur eingebildet?

6 Monate später treffen wir Emma in einem psychisch sehr schlechten Zustand wieder. Sie ist nervlich so fertig, dass die Abgabe eines Pakets für einen Nachbarn sie komplett aus der Bahn wirft.

Ab hier überschlagen sich die Ereignisse….Emma kann Realität und Fantasie nicht mehr auseinander halten. Ist sie wirklich verrückt geworden oder wird ihr hier ganz übel mitgespielt?

Ich hatte immer mal einen Verdacht wie alles zusammenhängt und was hier gespielt wird, doch mit dem Ende wurde ich sehr überrascht, denn damit hatte ich nun gar nicht gerechnet.

Fazit:
Und wieder hat er mich überzeugt. Wer Psychothriller liebt, kommt an Fitzek einfach nicht vorbei. Für mich der Beste deutsche Thriller-Autor. Alles um mich herum war beim lesen verschwunden und ich befand mich in der psychisch, kranken Welt von Herrn Fitzek…so muss das sein….erschreckend, packend und faszinierend zugleich.

Sebastian Fitzek: Die Therapie

Keine Zeugen,

keine Spuren,

keine Leiche.

20160130_115050.png

Verlag: Droemer Knaur
Format: Taschenbuch
Seiten: 336
Genre: Psychothriller
ISBN: 978-3-426-63309-0
Preis: 9,99 €

Bestellbar: hier

Autor:
Sebastian Fitzek, geboren 1971, ist Deutschlands erfolgreichster Autor von Psychothrillern. Seine Bücher werden in vierundzwanzig Sprachen übersetzt und sind Vorlage für internationale Kinoverfilmungen und Theateradaptionen. Sebastian Fitzek lebt mit seiner Familie in Berlin.

Klappentext:
Josy, die zwölfjährige Tochter des bekannten Psychiaters Viktor Larenz, verschwindet unter mysteriösen Umständen. Ihr Schicksal bleibt ungeklärt.
Vier Jahre später: Der trauernde Viktor hat sich in ein abgelegenes Ferienhaus zurückgezogen. Doch eine schöne Unbekannte spürt ihn dort auf. Sie wird von Wahnvorstellungen gequält. Darin erscheint ihr immer wieder ein kleines Mädchen, das ebenso spurlos verschwindet wie einst Josy. Viktor beginnt mit der Therapie, die mehr und mehr zum dramatischen Verhör wird…

Eindrücke:
Eine vom Sturm abgeschottete Insel, ein vom spurlosen Verschwinden seiner Tochter traumatisierter Psychiater und eine schöne Unbekannte, die Therapiesitzungen verlangt.
Herr Fitzek hat wieder einen Psychothriller erschaffen, der seinem Genre alle Ehre macht. Die Geschichte ist nicht blutig, führt aber dennoch zu vielen Schaudermomenten und überraschenden Wendungen.Dr. Larenz flüchtet, 4 Jahre nach dem Verschwinden seiner Tochter, auf eine kleine Insel, in sein Ferienhaus, um dort in Ruhe an einem Interview zu arbeiten. Eines Tages taucht Anna Spiegel auf, die an Wahnvorstellungen leidet. Sie möchte gerne von Viktor Larenz therapiert werden, obwohl er keine Patienten mehr behandelt. Anna erzählt ihm, dass sie in ihren Wahnvorstellungen ein kleines Mädchen sieht, Charlotte, eine ihrer erfundenen Romanfigur.

Die Geschichte von Charlotte hat erschreckend viele Parallelen zu der von seiner Tochter Josy. Diese Anna ist eine sehr mysteriöse Person, vor der Viktor von sämtlichen Seiten gewarnt wird. Doch, bei allem, was sie weiß, kann sie vielleicht endlich das Rätsel um Josy lösen?

Es beginnt eine Jagd nach der Wahrheit, in der sich Viktor immer unsicherer wird, denn seine „Patientin“ wird immer merkwürdiger und er weiß nicht, was er noch glauben soll. Hat sie etwas mit Josy’s Verschwinden zu tun?

Nach einigen Recherchen stellt Dr. Larenz fest, dass Anna Spiegel in Wirklichkeit der Name einer ermordeten Person ist. Später ist sie auf einmal die beste Freundin seiner Frau Isabelle. Und plötzlich will niemand Anna gesehen haben. Verliert Dr. Larenz langsam seinen Verstand?

Die Spannung steigert sich dann bis ins Unerträgliche und endet in einem überragendem Finale, in dem man erfährt, was wirklich passiert ist.

Die Geschichte hat mich nicht los gelassen und ich wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Das liegt nicht zuletzt wieder an dem tollen Schreibstil von Herrn Fitzek, der einem mit immer wieder gelungenen Cliffhängern und sehr guten Beschreibungen der Gedankengänge seiner Protagonisten begeistert.

Fazit: 
Ein starker Roman, der den Leser mitnimmt in die Welt der Schizophrenie mit all ihren Facetten. Verwirrend, spannend und unglaublich – so würde ich die Handlung des Buches kurz und knapp zusammenfassen.

Sebastian Fitzek: Passagier 23

Denken Sie an einen Ort ohne Polizei.

Eine Kleinstadt, aus der Jahr für Jahr Dutzende Menschen verschwinden.

Spurlos.

Der Ort für das perfekte Verbrechen.

HERZLICH WILLKOMMEN AUF IHRER KREUZFAHRT!

20160125_210917.png

Verlag: Droemer Knaur
Format: Taschenbuch
Seiten: 432
Genre: Psychothriller
ISBN: 978-3-426-19919-0
Preis: 9,99 €

Bestellbar: hier

Autor:
Sebastian Fitzek, Jahrgang 1971, geboren in Berlin, entschied sich nach dem Studium der Rechtswissenschaften und der Promotion zum Dr. jur. gegen einen juristischen Beruf und für eine kreative Tätigkeit in den Medien. Nach dem Volontariat bei einem privaten Hörfunksender wechselte er als Unterhaltungschef und später als Chefredakteur zur Konkurrenz und machte sich danach als Unternehmensberater und Formatentwickler für zahlreiche Medienunternehmen in Europa selbständig. Er lebt in Berlin, wo er derzeit in der Programmdirektion eines großen Hauptstadtsenders tätig ist.

Klappentext:
Jedes Jahr verschwinden auf hoher See rund 20 Menschen spurlos von Kreuzfahrtschiffen. Noch nie kam jemand zurück. Bis jetzt …Martin Schwartz, Polizeipsychologe, hat vor fünf Jahren Frau und Sohn verloren. Es geschah während eines Urlaubs auf dem Kreuzfahrtschiff „Sultan of the Seas“ – niemand konnte ihm sagen, was genau geschah. Martin ist seither ein psychisches Wrack und betäubt sich mit Himmelfahrtskommandos als verdeckter Ermittler.
Mitten in einem Einsatz bekommt er den Anruf einer seltsamen alten Dame, die sich als Thrillerautorin bezeichnet: Er müsse unbedingt an Bord der „Sultan“ kommen, es gebe Beweise dafür, was seiner Familie zugestoßen ist. Nie wieder wollte Martin den Fuß auf ein Schiff setzen – und doch folgt er dem Hinweis und erfährt, dass ein vor Wochen auf der „Sultan“ verschwundenes Mädchen wieder aufgetaucht ist. Mit dem Teddy seines Sohnes im Arm…

 

Meine Eindrücke:
Was treibt einen Menschen an, zu überleben? Familie und Freunde… aber das hat Martin Schwartz nicht mehr, seitdem vor fünf Jahren seine Frau und sein Sohn Timmy vom Kreuzfahrtschiff „Sultan of the Seas“ spurlos verschwunden sind.

Nur widerstrebend geht er nach 5 Jahren wieder an Bord, weil er erfahren hat, dass ein sogenannter Passagier 23 aufgetaucht ist. Ein kleines Mädchen namens Anouk und im Arm hatte sie den Teddy von Timmy.

Leben Martin seine Frau und sein Sohn vielleicht doch noch? Was ist vor fünf Jahren wirklich passiert? Wieso taucht Anouk auf einmal wieder auf und wo ist ihre Mama? Diese und andere Fragen werden in diesem spannenden und überraschenden Thriller von Sebastian Fitzek, beantwortet.

Er hat es wieder geschafft mich absolut zu begeistern. Zart beseitete Wesen sollten sich 2x überlegen, ob sie zu diesem Buch greifen, denn was man hier zu lesen bekommt ist nicht ohne. Und wieder einmal frage ich mich, wo nimmt der Autor solch „kranke“ Fantasien her?

Geheimnisvoll und nicht vorhersehbar… so sind die Thriller von Sebastian Fitzek und auch „Passagier 23“ kann man so bezeichnen. Spannung von Anfang an und keine Langeweile. Sobald ein Geheimnis aufgedeckt wird, tauchen gleich neue auf.

Gut gefallen mir auch wieder die verschiedenen Perspektiven, so bin ich als Leser immer nah am Geschehen und auch die Charaktere sind sehr facettenreich und interessant beschrieben.

„Passagier 23“ ist wieder ein großartiges Werk, angenehm und flüssig zu lesen mit kurzen Kapiteln, bei denen man sich nach jedem Kapitel denkt: „Ach komm, eins geht noch bevor ich schlafen gehe.“

Fazit: 
Wie Ihr bereits wisst, gehört Sebastian Fitzek schon seit einiger Zeit zu meinen Lieblingsautoren. Und warum? Mit Recht, denn er schafft es immer wieder mich zu begeistern. Auch dieses Buch ist eine absolute Weiterempfehlung! Spannend und voller Überraschungen. Selbst wenn der Fall eigentlich schon gelöst ist, setzt der Autor noch einen oben drauf.

Vielen Dank Herr Fitzek, dass Sie mich immer so toll unterhalten mit Ihrer Lektüre!!!

Sebastian Fitzek: Das Joshua-Profil

20151203_064034.png

Verlag: Bastei Lübbe
Format: Hardcover
Seiten: 430
Genre: Thriller
ISBN: 978-3-7857-2545-0
Preis: 19,99 €

Bestellbar: hier

Autor:
Sebastian Fitzek, Jahrgang 1971, geboren in Berlin, entschied sich nach dem Studium der Rechtswissenschaften und der Promotion zum Dr. jur. gegen einen juristischen Beruf und für eine kreative Tätigkeit in den Medien. Nach dem Volontariat bei einem privaten Hörfunksender wechselte er als Unterhaltungschef und später als Chefredakteur zur Konkurrenz und machte sich danach als Unternehmensberater und Formatentwickler für zahlreiche Medienunternehmen in Europa selbständig. Er lebt in Berlin, wo er derzeit in der Programmdirektion eines großen Hauptstadtsenders tätig ist.

Klappentext:
Der erfolglose Schriftsteller Max ist ein gesetzestreuer Bürger. Anders als sein Bruder Cosmo, der in der Sicherheitsverwahrung einer psychiatrischen Anstalt sitzt, hat Max sich noch niemals im Leben etwas zuschulden kommen lassen. Doch in wenigen Tagen wird er eines der entsetzlichsten Verbrechen begehen, zu denen ein Mensch überhaupt fähig ist. Nur, dass er heute noch nichts davon weiß … im Gegensatz zu denen, die ihn töten wollen, bevor es zu spät ist.

 

Meine Eindrücke:
Die Hauptfigur Max Rhode ist im Thriller „Das Joshua-Profil“ nicht nur eine erfundene Person, sondern der Autor des Buches „Die Blutschule“. Da hat sich Herr Fitzek wieder was tolles einfallen lassen. Ich habe auf Empfehlung den Thriller „Die Blutschule“ zuerst gelesen und bin froh darüber, dies getan zu haben, denn so hatte ich eine andere Verbindung zu unserem Protagonisten.

Max wird von einem ihm unbekannten Mann ins Krankenhaus gebeten. Dieser Mann ist komplett entstellt, da er verbrannt ist und es scheinen auch die letzten Atemzüge zu sein. Der unbekannte Mann erzählt nicht viel, doch was er sagt gibt Rätsel auf und wird von unserem Protagonisten zunächst nicht Ernst genommen.

„Sie sind von Joshua ausgewählt wurden. Bitte machen sie sich nicht strafbar.“

Der Einstieg in die Geschichte ist sehr rasant und rätselhaft. Max ist mit den Geschehnissen total überfordert und stürzt von einer Katastrophe in die Nächste. Doch warum? Was hat Max getan, das jemand sein Leben so zerstören will? Oder ist es gar Max selber, der einfach nur verrückt geworden ist?

Was treibt einen Mann, der sich bisher nichts hat zu schulden kommen lassen, dazu mit einer Handgranate aus einem Krankenhaus zu stürmen und sich auch noch eine Geisel zu schnappen?

Das alles hat etwas mit seiner Pflegetochter Jola zu tun, die er abgöttisch liebt und für die er sein Leben auf’s Spiel setzen würde.

Doch was ist mit Jola passiert und wo ist sie?

Die Geschichte wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Jeder Protagonist berichten aus ihrer/ seiner jeweiligen Situationen heraus. Damit ergibt sich ein interessantes Zusammenspiel der Charaktere. Das erhöht das Verständnis für die Handlungen der einzelnen Personen und gestaltet die Story vielschichtiger.

Besonders angetan war ich von dem Grund dieser ganzen Misere in die Max hineingeraten ist. Datenspuren im Internet und ihre Folgen.

Kaum jemand macht sich Gedanken über die eigene Nutzung des Internet. Da wird hier bestellt und dort nach bestimmten Themen gesucht, die einen interessieren. Überall hinterlassen wir  Datenspuren. Ich finde es wirklich erschreckend. Ich suche einen bestimmten Schuh im Netzt und probt bekomme ich Tage später auf sämtlichen Internetseiten genau diesen Schuh angeboten. Gruselig ist das.

In diesem Buch seht Ihr, was mit solchen Datenspuren aus einem Menschen werden kann.

Fazit: 
Sebastian Fitzek gehört schon seit einiger Zeit zu meinen Lieblingsautoren, denn er schafft es immer wieder mich in seinen Büchern zu überraschen. Auch hier hat er es wieder geschafft. „Das Joshua-Profil“ war nicht nur unheimlich spannend, es sind auch Botschaften zu aktuellen Themen enthalten, über die wir alle nachdenken sollten. Zum Beispiel das Thema Pädophilie und Predictive Policing.

Absolute Weiterempfehlung!!!

Nun ist der Passagier 23 an der Reihe…ich bin gespannt!

Sebastian Fitzek: „NOAH“

Zur Geburt Christi lebten 300 Millionen Menschen auf unserem Planeten.

Heute sind es sieben Milliarden.

Wie viel ist zu viel?

Sebastian Fitzek: „NOAH“

wpid-20150809_102312-1.jpg

Verlag: Bastei Lübbe
Genre: Thriller
Taschenbuch: 558 Seiten
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-404-17167-5
Preis: 9,99 EUR
Bestellbar: hier

Autor:
Sebastian Fitzek, geboren 1971, ist Deutschlands erfolgreichster Autor von Psychothrillern. Seine Bücher werden in vierundzwanzig Sprachen übersetzt und sind Vorlage für internationale Kinoverfilmungen und Theateradaptionen. Sebastian Fitzek lebt mit seiner Familie in Berlin.

Klappentext:
Er kennt seinen Namen nicht. Er hat keine Ahnung, woher er kommt. Er kann sich nicht erinnern, warum er in Berlin ist, seit wann er hier auf der Straße lebt. Die Obdachlosen, mit denen er umherzieht, nennen ihn Noah: Dieser Name ist in seinen rechten Handballen tätowiert. Für Noah wird die Suche nach seiner Identität zu einem Alptraum. Denn wie es scheint, ist er das wesentliche Schlüsselelement einer globalen Verschwörung, die bereits zehntausende Opfer gefordert hat und nun die gesamte Menschheit bedroht …

Meine Eindrücke:
Zunächst einmal muss ich sagen, dass mir das Cover richtig gut gefällt. Wie ihr oben im Bild sehen könnt haben wir eine weiße Hand auf schwarzem Hintergrund. Die Hand hebt sich leicht ab, sodass man sie ertasten kann. Nachdem ich meine abendliche Lektüre beendet hatte und das Licht ausgeschaltet habe viel mir auf: „Die Hand leuchtet im dunkeln.“ Übelst cool, aber auch gruselig, wenn man in der Nacht aufwacht und auf dem Nachttisch eine Hand leuchtet. Tolle Idee.

Ok nun zum Inhalt:
Dieses mal ein etwas anderer Fitzek. Recht dramatisch beschreibt er die Situation um die Überbevölkerung, sowie die „Lösung“ des Problems.

Sie wissen nicht, wer Sie sind.
Sie wissen nicht, was Sie in der Stadt wollen,
in der Sie sich gerade befinden.
Sie wissen nicht, warum in ihrer Schulter eine
frische Schusswunde verheilt.

Sie wissen nur:
Jemand wollte Sie töten.

Und Sie wissen auch: Er wird es wieder versuchen.
Weil Sie ein Geheimnis in sich tragen, von dem das
Schicksal der gesamten Welt abhängt.
Werden Sie sich erinnern, bevor es zu spät ist?

Hier wird die Situation von NOAH beschrieben. Er wird mit einer Schusswunde in der Schulter und hohem Fieber in einer Ihm fremden Stadt von einem Obdachlosen, der sich in einem stillgelegten U-Bahn-Schacht eingerichtet hat, wieder Gesund gepflegt. Noah kann sich an nichts erinnern. Weder kennt er seine Identität, noch andere Details seines Lebens. Die Leute nennen ihn Noah, da diese vier Buchstaben in seinen rechten Handballen tätowiert sind.

Eines Tages entdeckt Noah in einer Zeitung einen Aufruf. Hier wird ein Künstler von einem Bild gesucht – Belohnung: 1 Million Dollar. Das besagte Bild löst bei Noah eine heftige Reaktion an Erinnerungen aus. Er meldet sich unter der angegebenen Telefonnummer und muss schnell feststellen, dass es keine gute Idee war, denn auf einmal ändert sich alles. Noah wird zum gejagten.
Aber wer möchte ihn tot sehen? Und was hat das alles mit der Manila-Grippe zu tun, die derzeit um sich greift und schon einige Opfer gefordert hat?

Vom ersten Moment an erzählte Oscar ihm die absurdesten Verschwörungstheorien und behauptet stets, dass alle Menschen überwacht und jederzeit beeinflusst werden. Noah hat das immer als „Geschwafel“ eines Obdachlosen abgetan, bis zu dem Tag als die Jagd beginnt.

Das Buch hat mich sehr berührt. Die Kluft zwischen arm und reich. Neben der Jagd auf Noah beschreibt der Autor das Leben einer Familie die am Rande einer Mülldeponie im Großraum Manila lebt. Der Ehemann und Vater ist verstorben. So übernimmt der siebenjährige Sohn die Rolle des Ernährers, indem er täglich verwertbare Stoffe im Müll sucht, während die Mutter sich um den sehr schwachen Säugling kümmert, für den sie aufgrund von Mangelernährung einfach keine Milch hat. Sie führen ein Leben, in dem der Tod näher ist als der nächste Tag. Das Schicksal dieser Familie begleitet den Leser in Episoden durch den ganzen Roman und es zeigt mir mehr denn je, wie gut es mir geht.

Wenn jeder der dieses Buch gelesen hat seine eigene Lebensweise überdenkt. Wenn jeder nur ein bisschen was an seinem Lebensstil ändert, dann hat Herr Fitzek mit diesem Buch unglaublich viel erreicht.

Fazit:
Dieses Buch ist mal ein ganz anderer Fitzek, als die, die ich bisher gelesen habe. Eine packende Schnitzeljagd die mir kaum Zeit zum Luftholen gelassen hat. Das Buch unterhält nicht nur, sondern es übt auch Gesellschaftskritik und zeigt auf, wie verschwenderisch die Menschen mit ihren Ressourcen umgehen.
100%ige Weiterempfehlung!!!

Sebastian Fitzek: "Der Augenjäger"

Vor kurzem hatte ich euch das Buch „Der Augensammler“ von Sebastian Fitzek vorgestellt.

Nun habe ich die Fortsetzung gelesen:

Sebastian Fitzek: „Der Augenjäger“

wpid-20150809_102206-1.jpg

Verlag: Knaur
Genre: Psychothriller
Taschenbuch: 432 Seiten
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-426-50373-7
Preis: 9,99 ?
Bestellbar: hier

Autor:
Sebastian Fitzek, geboren 1971, ist Deutschlands erfolgreichster Autor von Psychothrillern. Seine Bücher werden in vierundzwanzig Sprachen übersetzt und sind Vorlage für internationale Kinoverfilmungen und Theateradoptionen. Sebastian Fitzek lebt mit seiner Familie in Berlin. Mehr Informationen über den Autor finden Sie unter: http://www.sebastianfitzek.de

Klappentext:
Dr. Suker ist einer der besten Augenchirurgen der Welt. Und Psychopath. Tagsüber führt er die kompliziertesten Operationen am menschlichen Auge durch. Nachts widmet er sich besonderen Patientinnen: Frauen, denen er im wahrsten Sinne des Wortes die Augen öffnet. Denn bevor er sie vergewaltigt, entfernt er ihnen sorgfältig die Augenlider. Bisher haben alle Opfer kurz danach Selbstmord begangen.
Aus Mangel an Zeugen und Beweisen bittet die Polizei Alina Gregoriev um Mithilfe. Die blinde Physiotherapeutin, die seit dem Fall des Augensammlers als Medium gilt, soll Hinweise auf Sukers nächste ?Patientin? geben. Zögernd lässt sich Alina darauf ein – und wird von dieser Sekunde an in einen Strudel aus Wahn und Gewalt gerissen…

Meine Meinung:
Das Buch „Der Augensammler“ war nicht schlecht, hat mich aber nicht zu hundert Prozent überzeugt.
Bei diesem Buch handelt es sich im gewissen Sinn um den Nachfolger von „Der Augensammler“. Man sollte die Bücher auch in dieser Reihenfolge lesen, um im Thema besser mitzukommen. Für die Leser, die „Der Augensammler“ nicht kennen ist das aber auch kein Problem, denn „Der Augenjäger“ ist eine eigene Geschichte, bei der man keinerlei Vorkenntnisse benötigt. Ich selber freute mich aber auf die Protagonisten, die ich schon kannte und wurde beim Lesen nicht enttäuscht.

Ich mag es, wie Sebastian Fitzek diese ganzen Verwirrungen stiftet. Immer wenn ich meinte endlich zu wissen was los ist, gab es eine neue Wendung in der Geschichte und ich konnte meine Theorien wieder über Bord werfen.
Nie kann man sich sicher sein, was als nächstes geschieht.

Was dieses Buch wieder auszeichnet, ist sein hoher Unterhaltungswert. Es liest sich flüssig, zügig und ohne große Anstrengung, auch wenn einem das Herz manchmal bis zum Hals schlägt, was dann aber allein der hohen Spannung zuzuschreiben ist.

Ich hätte mir ein etwas anderes Ende gewünscht, aber man kann ja nicht alles haben.

Auf den Inhalt der Geschichte möchte ich nicht weiter eingehen, würde es doch die Spannung nehmen oder Details verraten die einem das Lesen vermiesen würden.

Mein Fazit:
Das Buch hat mir wahnsinnig gut gefallen und ich gebe 5 von 5 Sternen.
Es ist nicht nötig den Vorgänger (Der Augensammler) gelesen zu haben. Ich selber empfehle es aber.
Ich freue mich schon auf meinen nächsten Fitzek 😀

Sebastian Fitzek: "Der Augensammler"

Er spielt das älteste Spiel der Welt: Verstecken.

Sebastian Fitzek: „Der Augensammler“

wpid-20150809_102236-1.jpg

Verlag: Knaur
Genre: Psychothriller
Taschenbuch: 464 Seiten
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-426-50375-1
Preis: 9,99 €
Bestellbar: hier

Autor:
Sebastian Fitzek wurde 1971 in Berlin geboren. Nach seinen Bestsellererfolgen Die Therapie, Amokspiel, Das Kind, Der Seelenbrecher, Splitter und Der Augensammler ist er unbestritten der deutsche Star der Psychothriller. Seine Bücher werden in fünfundzwanzig Sprachen übersetzt, und als einer der weinigen deutschen Thrillerautoren erscheint Sebastian Fitzek auch in den USA und England, der Heimat des Spannungsromans. Mehr Informationen über den Autor finden Sie unter: http://www.sebastianfitzek.de

Klappentext:
Er spielt das älteste Spiel der Welt:
Verstecken.
Er spielt es mit deinen Kindern.
Er gibt dir 45 Stunden, sie zu finden.
Doch deine Suche wird ewig dauern.

Meine Eindrücke zu dem Buch:
Nachdem ich so begeistert von „Der Seelenbrecher“ war habe ich mir nun „Der Augensammler“ gekauft. Leider muss ich sagen, dass ich ein wenig mehr erwartet habe. Ich kann nicht sagen, dass ich so richtig schlimm enttäuscht bin von dem Buch. Die Geschichte und der Aufbau waren toll und auch sehr spannend, aber irgendwie hat mir in diesem Buch von Sebastian Fitzek irgendwas gefehlt.

Der Killer tötet zunächst die Mutter, entführt das Kind und verschleppt es an einen geheimen Ort. Dem Vater gibt er 45 Stunden Zeit, um das Kind zu finden. Gelingt ihm das nicht, stirbt das Kind in seinem Versteck. Dann entfernt er den Kinderleichen jeweils das linke Auge und legt den toten Körper irgendwo ab.

Was für den Journalist Alexander Zorbach zunächst nur sein Job ist, nämlich über den Augensammler und seine Taten zu schreiben, wird nach dem letzten Mordfall sehr persönlich. Auf einmal steht er selbst im Licht der Ermittlungen. Alles deutet darauf hin, dass Alexander der Augensammler ist.
Nun ist er nicht nur auf der Flucht vor der Polizei, sondern auch auf der Suche nach dem entführten Kind… und der Countdown läuft.

Spannend ist hier nicht nur die Handlung, sondern auch die Gestaltung des Buches. Der Autor hat sich hier was besonders einfallen lassen. Das Buch beginnt mit dem Epilog und zählt dann die Kapitel und Seitenzahlen rückwärts, um so den Countdown, den der Täter vorgibt, zu simulieren.

Zweifelsohne hat mich das Buch sehr gut unterhalten. Der Sinn der rückwärts laufende Nummerierung war für mich am Ende des Buches erkennbar. Sehr schön fand ich auch, dass Sebastian Fitzek sich mit der Blindheit intensiv beschäftigt hat, um mir als Leser eine Vorstellung davon zu geben, wie sich das Nicht-Sehen anfühlt und was Blindheit für einen Menschen, in diesem Fall der Physiotherapeutin Alina, bedeutet.

Während der gesamten Handlung versuchte ich mir immer wieder einen Reim zu machen und war sehr zufrieden, als sich mir ein überraschendes, logisches und kein vorhersehbares Ende bot.

Das Ende hat mir allerdings nicht so gefallen, denn eigentlich geht es zum Schluss erst richtig los und man hat das Gefühl, jetzt beginnt die eigentliche Geschichte. Doch es endet und ich will wissen, wie die Fortsetzung aussieht, deshalb habe ich mir bereits den Nachfolger „Der Augenjäger“ besorgt.

Fazit:
Das Buch war nicht schlecht. Ich würde 4 von 5 Sternen geben.
Ich habe aber viele Rezensionen gelesen, bei denen die Leser absolut begeistert waren.
Ist halt von Leser zu Leser unterschiedlich.
Nun bin ich gespannt auf: „Der Augenjäger“