Sebastian Fitzek: Die Therapie

Keine Zeugen,

keine Spuren,

keine Leiche.

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Verlag: Droemer Knaur
Format: Taschenbuch
Seiten: 336
Genre: Psychothriller
ISBN: 978-3-426-63309-0
Preis: 9,99 €

Bestellbar: hier

Autor:
Sebastian Fitzek, geboren 1971, ist Deutschlands erfolgreichster Autor von Psychothrillern. Seine Bücher werden in vierundzwanzig Sprachen übersetzt und sind Vorlage für internationale Kinoverfilmungen und Theateradaptionen. Sebastian Fitzek lebt mit seiner Familie in Berlin.

Klappentext:
Josy, die zwölfjährige Tochter des bekannten Psychiaters Viktor Larenz, verschwindet unter mysteriösen Umständen. Ihr Schicksal bleibt ungeklärt.
Vier Jahre später: Der trauernde Viktor hat sich in ein abgelegenes Ferienhaus zurückgezogen. Doch eine schöne Unbekannte spürt ihn dort auf. Sie wird von Wahnvorstellungen gequält. Darin erscheint ihr immer wieder ein kleines Mädchen, das ebenso spurlos verschwindet wie einst Josy. Viktor beginnt mit der Therapie, die mehr und mehr zum dramatischen Verhör wird…

Eindrücke:
Eine vom Sturm abgeschottete Insel, ein vom spurlosen Verschwinden seiner Tochter traumatisierter Psychiater und eine schöne Unbekannte, die Therapiesitzungen verlangt.
Herr Fitzek hat wieder einen Psychothriller erschaffen, der seinem Genre alle Ehre macht. Die Geschichte ist nicht blutig, führt aber dennoch zu vielen Schaudermomenten und überraschenden Wendungen.Dr. Larenz flüchtet, 4 Jahre nach dem Verschwinden seiner Tochter, auf eine kleine Insel, in sein Ferienhaus, um dort in Ruhe an einem Interview zu arbeiten. Eines Tages taucht Anna Spiegel auf, die an Wahnvorstellungen leidet. Sie möchte gerne von Viktor Larenz therapiert werden, obwohl er keine Patienten mehr behandelt. Anna erzählt ihm, dass sie in ihren Wahnvorstellungen ein kleines Mädchen sieht, Charlotte, eine ihrer erfundenen Romanfigur.

Die Geschichte von Charlotte hat erschreckend viele Parallelen zu der von seiner Tochter Josy. Diese Anna ist eine sehr mysteriöse Person, vor der Viktor von sämtlichen Seiten gewarnt wird. Doch, bei allem, was sie weiß, kann sie vielleicht endlich das Rätsel um Josy lösen?

Es beginnt eine Jagd nach der Wahrheit, in der sich Viktor immer unsicherer wird, denn seine „Patientin“ wird immer merkwürdiger und er weiß nicht, was er noch glauben soll. Hat sie etwas mit Josy’s Verschwinden zu tun?

Nach einigen Recherchen stellt Dr. Larenz fest, dass Anna Spiegel in Wirklichkeit der Name einer ermordeten Person ist. Später ist sie auf einmal die beste Freundin seiner Frau Isabelle. Und plötzlich will niemand Anna gesehen haben. Verliert Dr. Larenz langsam seinen Verstand?

Die Spannung steigert sich dann bis ins Unerträgliche und endet in einem überragendem Finale, in dem man erfährt, was wirklich passiert ist.

Die Geschichte hat mich nicht los gelassen und ich wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Das liegt nicht zuletzt wieder an dem tollen Schreibstil von Herrn Fitzek, der einem mit immer wieder gelungenen Cliffhängern und sehr guten Beschreibungen der Gedankengänge seiner Protagonisten begeistert.

Fazit: 
Ein starker Roman, der den Leser mitnimmt in die Welt der Schizophrenie mit all ihren Facetten. Verwirrend, spannend und unglaublich – so würde ich die Handlung des Buches kurz und knapp zusammenfassen.

Sebastian Fitzek: Passagier 23

Denken Sie an einen Ort ohne Polizei.

Eine Kleinstadt, aus der Jahr für Jahr Dutzende Menschen verschwinden.

Spurlos.

Der Ort für das perfekte Verbrechen.

HERZLICH WILLKOMMEN AUF IHRER KREUZFAHRT!

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Verlag: Droemer Knaur
Format: Taschenbuch
Seiten: 432
Genre: Psychothriller
ISBN: 978-3-426-19919-0
Preis: 9,99 €

Bestellbar: hier

Autor:
Sebastian Fitzek, Jahrgang 1971, geboren in Berlin, entschied sich nach dem Studium der Rechtswissenschaften und der Promotion zum Dr. jur. gegen einen juristischen Beruf und für eine kreative Tätigkeit in den Medien. Nach dem Volontariat bei einem privaten Hörfunksender wechselte er als Unterhaltungschef und später als Chefredakteur zur Konkurrenz und machte sich danach als Unternehmensberater und Formatentwickler für zahlreiche Medienunternehmen in Europa selbständig. Er lebt in Berlin, wo er derzeit in der Programmdirektion eines großen Hauptstadtsenders tätig ist.

Klappentext:
Jedes Jahr verschwinden auf hoher See rund 20 Menschen spurlos von Kreuzfahrtschiffen. Noch nie kam jemand zurück. Bis jetzt …Martin Schwartz, Polizeipsychologe, hat vor fünf Jahren Frau und Sohn verloren. Es geschah während eines Urlaubs auf dem Kreuzfahrtschiff „Sultan of the Seas“ – niemand konnte ihm sagen, was genau geschah. Martin ist seither ein psychisches Wrack und betäubt sich mit Himmelfahrtskommandos als verdeckter Ermittler.
Mitten in einem Einsatz bekommt er den Anruf einer seltsamen alten Dame, die sich als Thrillerautorin bezeichnet: Er müsse unbedingt an Bord der „Sultan“ kommen, es gebe Beweise dafür, was seiner Familie zugestoßen ist. Nie wieder wollte Martin den Fuß auf ein Schiff setzen – und doch folgt er dem Hinweis und erfährt, dass ein vor Wochen auf der „Sultan“ verschwundenes Mädchen wieder aufgetaucht ist. Mit dem Teddy seines Sohnes im Arm…

 

Meine Eindrücke:
Was treibt einen Menschen an, zu überleben? Familie und Freunde… aber das hat Martin Schwartz nicht mehr, seitdem vor fünf Jahren seine Frau und sein Sohn Timmy vom Kreuzfahrtschiff „Sultan of the Seas“ spurlos verschwunden sind.

Nur widerstrebend geht er nach 5 Jahren wieder an Bord, weil er erfahren hat, dass ein sogenannter Passagier 23 aufgetaucht ist. Ein kleines Mädchen namens Anouk und im Arm hatte sie den Teddy von Timmy.

Leben Martin seine Frau und sein Sohn vielleicht doch noch? Was ist vor fünf Jahren wirklich passiert? Wieso taucht Anouk auf einmal wieder auf und wo ist ihre Mama? Diese und andere Fragen werden in diesem spannenden und überraschenden Thriller von Sebastian Fitzek, beantwortet.

Er hat es wieder geschafft mich absolut zu begeistern. Zart beseitete Wesen sollten sich 2x überlegen, ob sie zu diesem Buch greifen, denn was man hier zu lesen bekommt ist nicht ohne. Und wieder einmal frage ich mich, wo nimmt der Autor solch „kranke“ Fantasien her?

Geheimnisvoll und nicht vorhersehbar… so sind die Thriller von Sebastian Fitzek und auch „Passagier 23“ kann man so bezeichnen. Spannung von Anfang an und keine Langeweile. Sobald ein Geheimnis aufgedeckt wird, tauchen gleich neue auf.

Gut gefallen mir auch wieder die verschiedenen Perspektiven, so bin ich als Leser immer nah am Geschehen und auch die Charaktere sind sehr facettenreich und interessant beschrieben.

„Passagier 23“ ist wieder ein großartiges Werk, angenehm und flüssig zu lesen mit kurzen Kapiteln, bei denen man sich nach jedem Kapitel denkt: „Ach komm, eins geht noch bevor ich schlafen gehe.“

Fazit: 
Wie Ihr bereits wisst, gehört Sebastian Fitzek schon seit einiger Zeit zu meinen Lieblingsautoren. Und warum? Mit Recht, denn er schafft es immer wieder mich zu begeistern. Auch dieses Buch ist eine absolute Weiterempfehlung! Spannend und voller Überraschungen. Selbst wenn der Fall eigentlich schon gelöst ist, setzt der Autor noch einen oben drauf.

Vielen Dank Herr Fitzek, dass Sie mich immer so toll unterhalten mit Ihrer Lektüre!!!

Sebastian Fitzek: Das Joshua-Profil

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Verlag: Bastei Lübbe
Format: Hardcover
Seiten: 430
Genre: Thriller
ISBN: 978-3-7857-2545-0
Preis: 19,99 €

Bestellbar: hier

Autor:
Sebastian Fitzek, Jahrgang 1971, geboren in Berlin, entschied sich nach dem Studium der Rechtswissenschaften und der Promotion zum Dr. jur. gegen einen juristischen Beruf und für eine kreative Tätigkeit in den Medien. Nach dem Volontariat bei einem privaten Hörfunksender wechselte er als Unterhaltungschef und später als Chefredakteur zur Konkurrenz und machte sich danach als Unternehmensberater und Formatentwickler für zahlreiche Medienunternehmen in Europa selbständig. Er lebt in Berlin, wo er derzeit in der Programmdirektion eines großen Hauptstadtsenders tätig ist.

Klappentext:
Der erfolglose Schriftsteller Max ist ein gesetzestreuer Bürger. Anders als sein Bruder Cosmo, der in der Sicherheitsverwahrung einer psychiatrischen Anstalt sitzt, hat Max sich noch niemals im Leben etwas zuschulden kommen lassen. Doch in wenigen Tagen wird er eines der entsetzlichsten Verbrechen begehen, zu denen ein Mensch überhaupt fähig ist. Nur, dass er heute noch nichts davon weiß … im Gegensatz zu denen, die ihn töten wollen, bevor es zu spät ist.

 

Meine Eindrücke:
Die Hauptfigur Max Rhode ist im Thriller „Das Joshua-Profil“ nicht nur eine erfundene Person, sondern der Autor des Buches „Die Blutschule“. Da hat sich Herr Fitzek wieder was tolles einfallen lassen. Ich habe auf Empfehlung den Thriller „Die Blutschule“ zuerst gelesen und bin froh darüber, dies getan zu haben, denn so hatte ich eine andere Verbindung zu unserem Protagonisten.

Max wird von einem ihm unbekannten Mann ins Krankenhaus gebeten. Dieser Mann ist komplett entstellt, da er verbrannt ist und es scheinen auch die letzten Atemzüge zu sein. Der unbekannte Mann erzählt nicht viel, doch was er sagt gibt Rätsel auf und wird von unserem Protagonisten zunächst nicht Ernst genommen.

„Sie sind von Joshua ausgewählt wurden. Bitte machen sie sich nicht strafbar.“

Der Einstieg in die Geschichte ist sehr rasant und rätselhaft. Max ist mit den Geschehnissen total überfordert und stürzt von einer Katastrophe in die Nächste. Doch warum? Was hat Max getan, das jemand sein Leben so zerstören will? Oder ist es gar Max selber, der einfach nur verrückt geworden ist?

Was treibt einen Mann, der sich bisher nichts hat zu schulden kommen lassen, dazu mit einer Handgranate aus einem Krankenhaus zu stürmen und sich auch noch eine Geisel zu schnappen?

Das alles hat etwas mit seiner Pflegetochter Jola zu tun, die er abgöttisch liebt und für die er sein Leben auf’s Spiel setzen würde.

Doch was ist mit Jola passiert und wo ist sie?

Die Geschichte wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Jeder Protagonist berichten aus ihrer/ seiner jeweiligen Situationen heraus. Damit ergibt sich ein interessantes Zusammenspiel der Charaktere. Das erhöht das Verständnis für die Handlungen der einzelnen Personen und gestaltet die Story vielschichtiger.

Besonders angetan war ich von dem Grund dieser ganzen Misere in die Max hineingeraten ist. Datenspuren im Internet und ihre Folgen.

Kaum jemand macht sich Gedanken über die eigene Nutzung des Internet. Da wird hier bestellt und dort nach bestimmten Themen gesucht, die einen interessieren. Überall hinterlassen wir  Datenspuren. Ich finde es wirklich erschreckend. Ich suche einen bestimmten Schuh im Netzt und probt bekomme ich Tage später auf sämtlichen Internetseiten genau diesen Schuh angeboten. Gruselig ist das.

In diesem Buch seht Ihr, was mit solchen Datenspuren aus einem Menschen werden kann.

Fazit: 
Sebastian Fitzek gehört schon seit einiger Zeit zu meinen Lieblingsautoren, denn er schafft es immer wieder mich in seinen Büchern zu überraschen. Auch hier hat er es wieder geschafft. „Das Joshua-Profil“ war nicht nur unheimlich spannend, es sind auch Botschaften zu aktuellen Themen enthalten, über die wir alle nachdenken sollten. Zum Beispiel das Thema Pädophilie und Predictive Policing.

Absolute Weiterempfehlung!!!

Nun ist der Passagier 23 an der Reihe…ich bin gespannt!

Sebastian Fitzek: „NOAH“

Zur Geburt Christi lebten 300 Millionen Menschen auf unserem Planeten.

Heute sind es sieben Milliarden.

Wie viel ist zu viel?

Sebastian Fitzek: „NOAH“

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Verlag: Bastei Lübbe
Genre: Thriller
Taschenbuch: 558 Seiten
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-404-17167-5
Preis: 9,99 EUR
Bestellbar: hier

Autor:
Sebastian Fitzek, geboren 1971, ist Deutschlands erfolgreichster Autor von Psychothrillern. Seine Bücher werden in vierundzwanzig Sprachen übersetzt und sind Vorlage für internationale Kinoverfilmungen und Theateradaptionen. Sebastian Fitzek lebt mit seiner Familie in Berlin.

Klappentext:
Er kennt seinen Namen nicht. Er hat keine Ahnung, woher er kommt. Er kann sich nicht erinnern, warum er in Berlin ist, seit wann er hier auf der Straße lebt. Die Obdachlosen, mit denen er umherzieht, nennen ihn Noah: Dieser Name ist in seinen rechten Handballen tätowiert. Für Noah wird die Suche nach seiner Identität zu einem Alptraum. Denn wie es scheint, ist er das wesentliche Schlüsselelement einer globalen Verschwörung, die bereits zehntausende Opfer gefordert hat und nun die gesamte Menschheit bedroht …

Meine Eindrücke:
Zunächst einmal muss ich sagen, dass mir das Cover richtig gut gefällt. Wie ihr oben im Bild sehen könnt haben wir eine weiße Hand auf schwarzem Hintergrund. Die Hand hebt sich leicht ab, sodass man sie ertasten kann. Nachdem ich meine abendliche Lektüre beendet hatte und das Licht ausgeschaltet habe viel mir auf: „Die Hand leuchtet im dunkeln.“ Übelst cool, aber auch gruselig, wenn man in der Nacht aufwacht und auf dem Nachttisch eine Hand leuchtet. Tolle Idee.

Ok nun zum Inhalt:
Dieses mal ein etwas anderer Fitzek. Recht dramatisch beschreibt er die Situation um die Überbevölkerung, sowie die „Lösung“ des Problems.

Sie wissen nicht, wer Sie sind.
Sie wissen nicht, was Sie in der Stadt wollen,
in der Sie sich gerade befinden.
Sie wissen nicht, warum in ihrer Schulter eine
frische Schusswunde verheilt.

Sie wissen nur:
Jemand wollte Sie töten.

Und Sie wissen auch: Er wird es wieder versuchen.
Weil Sie ein Geheimnis in sich tragen, von dem das
Schicksal der gesamten Welt abhängt.
Werden Sie sich erinnern, bevor es zu spät ist?

Hier wird die Situation von NOAH beschrieben. Er wird mit einer Schusswunde in der Schulter und hohem Fieber in einer Ihm fremden Stadt von einem Obdachlosen, der sich in einem stillgelegten U-Bahn-Schacht eingerichtet hat, wieder Gesund gepflegt. Noah kann sich an nichts erinnern. Weder kennt er seine Identität, noch andere Details seines Lebens. Die Leute nennen ihn Noah, da diese vier Buchstaben in seinen rechten Handballen tätowiert sind.

Eines Tages entdeckt Noah in einer Zeitung einen Aufruf. Hier wird ein Künstler von einem Bild gesucht – Belohnung: 1 Million Dollar. Das besagte Bild löst bei Noah eine heftige Reaktion an Erinnerungen aus. Er meldet sich unter der angegebenen Telefonnummer und muss schnell feststellen, dass es keine gute Idee war, denn auf einmal ändert sich alles. Noah wird zum gejagten.
Aber wer möchte ihn tot sehen? Und was hat das alles mit der Manila-Grippe zu tun, die derzeit um sich greift und schon einige Opfer gefordert hat?

Vom ersten Moment an erzählte Oscar ihm die absurdesten Verschwörungstheorien und behauptet stets, dass alle Menschen überwacht und jederzeit beeinflusst werden. Noah hat das immer als „Geschwafel“ eines Obdachlosen abgetan, bis zu dem Tag als die Jagd beginnt.

Das Buch hat mich sehr berührt. Die Kluft zwischen arm und reich. Neben der Jagd auf Noah beschreibt der Autor das Leben einer Familie die am Rande einer Mülldeponie im Großraum Manila lebt. Der Ehemann und Vater ist verstorben. So übernimmt der siebenjährige Sohn die Rolle des Ernährers, indem er täglich verwertbare Stoffe im Müll sucht, während die Mutter sich um den sehr schwachen Säugling kümmert, für den sie aufgrund von Mangelernährung einfach keine Milch hat. Sie führen ein Leben, in dem der Tod näher ist als der nächste Tag. Das Schicksal dieser Familie begleitet den Leser in Episoden durch den ganzen Roman und es zeigt mir mehr denn je, wie gut es mir geht.

Wenn jeder der dieses Buch gelesen hat seine eigene Lebensweise überdenkt. Wenn jeder nur ein bisschen was an seinem Lebensstil ändert, dann hat Herr Fitzek mit diesem Buch unglaublich viel erreicht.

Fazit:
Dieses Buch ist mal ein ganz anderer Fitzek, als die, die ich bisher gelesen habe. Eine packende Schnitzeljagd die mir kaum Zeit zum Luftholen gelassen hat. Das Buch unterhält nicht nur, sondern es übt auch Gesellschaftskritik und zeigt auf, wie verschwenderisch die Menschen mit ihren Ressourcen umgehen.
100%ige Weiterempfehlung!!!

Sebastian Fitzek: "Der Augenjäger"

Vor kurzem hatte ich euch das Buch „Der Augensammler“ von Sebastian Fitzek vorgestellt.

Nun habe ich die Fortsetzung gelesen:

Sebastian Fitzek: „Der Augenjäger“

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Verlag: Knaur
Genre: Psychothriller
Taschenbuch: 432 Seiten
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-426-50373-7
Preis: 9,99 ?
Bestellbar: hier

Autor:
Sebastian Fitzek, geboren 1971, ist Deutschlands erfolgreichster Autor von Psychothrillern. Seine Bücher werden in vierundzwanzig Sprachen übersetzt und sind Vorlage für internationale Kinoverfilmungen und Theateradoptionen. Sebastian Fitzek lebt mit seiner Familie in Berlin. Mehr Informationen über den Autor finden Sie unter: http://www.sebastianfitzek.de

Klappentext:
Dr. Suker ist einer der besten Augenchirurgen der Welt. Und Psychopath. Tagsüber führt er die kompliziertesten Operationen am menschlichen Auge durch. Nachts widmet er sich besonderen Patientinnen: Frauen, denen er im wahrsten Sinne des Wortes die Augen öffnet. Denn bevor er sie vergewaltigt, entfernt er ihnen sorgfältig die Augenlider. Bisher haben alle Opfer kurz danach Selbstmord begangen.
Aus Mangel an Zeugen und Beweisen bittet die Polizei Alina Gregoriev um Mithilfe. Die blinde Physiotherapeutin, die seit dem Fall des Augensammlers als Medium gilt, soll Hinweise auf Sukers nächste ?Patientin? geben. Zögernd lässt sich Alina darauf ein – und wird von dieser Sekunde an in einen Strudel aus Wahn und Gewalt gerissen…

Meine Meinung:
Das Buch „Der Augensammler“ war nicht schlecht, hat mich aber nicht zu hundert Prozent überzeugt.
Bei diesem Buch handelt es sich im gewissen Sinn um den Nachfolger von „Der Augensammler“. Man sollte die Bücher auch in dieser Reihenfolge lesen, um im Thema besser mitzukommen. Für die Leser, die „Der Augensammler“ nicht kennen ist das aber auch kein Problem, denn „Der Augenjäger“ ist eine eigene Geschichte, bei der man keinerlei Vorkenntnisse benötigt. Ich selber freute mich aber auf die Protagonisten, die ich schon kannte und wurde beim Lesen nicht enttäuscht.

Ich mag es, wie Sebastian Fitzek diese ganzen Verwirrungen stiftet. Immer wenn ich meinte endlich zu wissen was los ist, gab es eine neue Wendung in der Geschichte und ich konnte meine Theorien wieder über Bord werfen.
Nie kann man sich sicher sein, was als nächstes geschieht.

Was dieses Buch wieder auszeichnet, ist sein hoher Unterhaltungswert. Es liest sich flüssig, zügig und ohne große Anstrengung, auch wenn einem das Herz manchmal bis zum Hals schlägt, was dann aber allein der hohen Spannung zuzuschreiben ist.

Ich hätte mir ein etwas anderes Ende gewünscht, aber man kann ja nicht alles haben.

Auf den Inhalt der Geschichte möchte ich nicht weiter eingehen, würde es doch die Spannung nehmen oder Details verraten die einem das Lesen vermiesen würden.

Mein Fazit:
Das Buch hat mir wahnsinnig gut gefallen und ich gebe 5 von 5 Sternen.
Es ist nicht nötig den Vorgänger (Der Augensammler) gelesen zu haben. Ich selber empfehle es aber.
Ich freue mich schon auf meinen nächsten Fitzek 😀