Sebastian Fitzek: Der Insasse

Ein vermisstes Kind – ein verzweifelter Vater – ein Höllentrip ins Innere der Psychiatrie

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Verlag: Droemer HC
Hardcover mit 384 Seiten
erschienen: Oktober 2018
Genre: Psychothriller
Preis: 22,99 €
Bestellbar: hier

Autor:
Sebastian Fitzek, geboren 1971, ist Deutschlands erfolgreichster Autor von Psychothrillern. Seit seinem Debüt „Die Therapie“(2006) ist er mit allen Romanen ganz oben auf den Bestsellerlisten zu finden. Mittlerweile werden seine Bücher in vierundzwanzig Sprachen übersetzt und sind Vorlage für internationale Kinoverfilmungen und Theateradaptionen. Als erster deutscher Autor wurde Sebastian Fitzek mit dem Europäischen Preis für Kriminalliteratur ausgezeichnet. Er lebt mit seiner Familie in Berlin.

Klappentext:
​Zwei entsetzliche Kindermorde hat er bereits gestanden und die Berliner Polizei zu den grausam entstellten Leichen geführt. Doch jetzt schweigt der psychisch kranke Häftling Guido T. auf Anraten seiner Anwältin. Die Polizei ist sicher: Er ist auch der Entführer des sechsjährigen Max, der seit drei Monaten spurlos verschwunden ist. Die Ermittler haben jedoch keine belastbaren Beweise, nur Indizien. Und ohne die Aussage des Häftlings werden Max‘ Eltern keine Gewissheit haben und niemals Abschied von ihrem Sohn nehmen können.

Drei Monate nach dem Verschwinden von Max macht ein Ermittler der Mordkommission dem verzweifelten Vater ein unglaubliches Angebot: Er schleust ihn in das psychiatrische Gefängniskrankenhaus ein, in dessen Hochsicherheitstrakt Guido T. eingesperrt ist. Als falscher Patient, ausgestattet mit einer fingierten Krankenakte. Damit er dem Kindermörder so nahe wie nur irgend möglich ist und ihn zu einem Geständnis zwingen kann.

Denn nichts ist schlimmer als die Ungewissheit.
Dachte er.
Bis er als Insasse die grausame Wahrheit erfährt …

Meine Meinung:
Zwei wirklich grausame Kindermorde hat Guido Tramnitz schon gestanden, doch das Schicksal eines dritten Kindes ist noch offen. Hat er auch den kleinen Max Berkhoff auf dem Gewissen?

Till, Vater von Max, ist der festen Überzeugung, dass Tramnitz auch seinen Sohn getötet hat. Doch warum gesteht er nicht endlich? Was für ein perfides Spielchen wird hier gespielt?

Tramnitz sitzt mittlerweile im Hochsicherheitstrakt der Psychiatrie und schweigt weiterhin. Till kennt nur noch ein Ziel. Er muss irgendwie zu Tramnitz vordringen und wenn er selbst zum Insassen der Psychiatrie werden muss.

Sein Vorhaben gelingt und Till wird als Patrick Winter in die Psychiatrie eingeliefert. Kaum in der Klinik angekommen, beginnt ein wahrer Alptraum für Till und auch für mich als Leser.

In der Klinik trifft er auf wirklich ungewöhnliche Gestalten. Menschen die ganz klar in der richtigen Einrichtung sind. Doch nicht nur die Insassen legen ein merkwürdiges Verhalten an den Tag.

Wird es Till gelingen an Tramnitz ran zu kommen? Und wenn ja, wird er endlich die Wahrheit erfahren und die Chance bekommen, sich von seinem Sohn zu verabschieden?

Till war mir von Anfang an sehr sympathisch. Ein Vater, der nur Gewissheit haben möchte, was mit seinem Sohn passiert ist. Der alles daran setzt, die Wahrheit zu erfahren.

Fitzek peitschte mich mit seinem einfachen Schreibstil und einem wahnsinnig tollen Plot durch die Seiten. Super gezeichnete Charaktere durfte ich kenne lernen. Er hat wirklich ein Händchen für ausgefallene Storys.

Natürlich bildet man sich schnell eine Meinung und versucht zu erraten, wie das Ganze endet und was geschehen ist. Tja… und dann kommt man an eine Stelle, an der die Geschichte meine Gedankengänge wieder komplett durcheinander würfelt und mich total verwirrt.

​Niemals hätte ich mit diesem Ende gerechnet. Die Auflösung und auch die psychische Erkrankung, um die es in dem Buch geht, fand ich grandios und sehr realistisch.

Fazit:
Ein fantastischer Psychothriller, der mich vollends überzeugt hat. Ich habe schon viele Werke von Herrn Fitzek gelesen. Der eine etwas stärker, der andere nicht ganz so. „Der Insasse“ ist aber für mich ein sehr, sehr starkes Buch und ein absolutes muss für Fitzek-Fans.

Simon Beckett: Die ewigen Toten

Verlorene Orte, vergessene Tote…

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Verlag: Rowohlt
Hardcover-Buch mit 480 Seiten
erschienen: Februar 2019
Genre: Thriller
Preis: 22,95 €
Bestellbar: hier

Autor:
Simon Beckett ist einer der erfolgreichsten englischen Thrillerautoren. Seine Serie um den forensischen Anthropologen David Hunter wird rund um den Globus gelesen: «Die Chemie des Todes», «Kalte Asche», «Leichenblässe», «Verwesung» und «Totenfang» waren allesamt Bestseller. Sein atmosphärischer Psychothriller „Der Hof“ erreichte Platz 1 der Bestsellerliste. Simon Beckett ist verheiratet und lebt in Sheffield.

Klappentext:
Im 6. Teil der Bestsellerreihe um David Hunter ermittelt der forensische Anthropologe in einem verlassenen Krankenhaus mit schreckensreicher Vergangenheit.
Nur Fledermäuse verirren sich noch nach St. Jude. Das Krankenhaus im Norden Londons, seit Jahren stillgelegt, soll in Kürze abgerissen werden. Doch dann wird auf dem staubigen Dachboden eine Leiche gefunden, eingewickelt in eine Plastikhülle. Die Tote, das sieht David Hunter sofort, liegt schon seit langer Zeit hier. Durch das trockene und stickige Klima ist der Körper teilweise mumifiziert.
Als beim Versuch, die Leiche zu bergen, der Boden des baufälligen Gebäudes einbricht, entdeckt der forensische Anthropologe ein fensterloses Krankenzimmer, das nicht auf den Plänen verzeichnet ist. Warum wusste niemand von der Existenz dieses Raumes? Und warum wurde der Eingang zugemauert, obwohl dort nach wie vor Krankenbetten stehen? Betten, in denen noch jemand liegt…

Meine Meinung:
In seinem neusten Fall verschlägt es David Hunter in ein verlassenes Krankenhaus, welches zum Abriss bereit steht.

Doch wird sich der Abriss noch etwas verzögern, denn das St. Jude birgt mehr als verlassene Klinikbetten und düstere Flure. Auf dem Dachboden wird die Leiche einer schwangeren Frau gefunden. Bei der Bergung der Leiche, stürzt der Boden ein und die Polizei entdeckt einen fensterlosen Raum, der auf keinem Plan verzeichnet ist. Ein verstecktes Krankenzimmer mit noch belegten Betten? Was geht hier vor?

David Hunter steht in diesem Fall wieder einmal vor der Herausforderung die Leichen zu identifizieren und neue Ermittlungshinweise zu liefern. Doch ermittelt er dieses Mal nicht alleine. Er wird mit einem sehr jungen Kollegen konfrontiert. Dem von sich sehr eingenommene Dr. Mears. Doch irgendetwas stimmt mit diesem Mears nicht. Warum liefert er keine Untersuchungsergebnisse?

Die düstere und sehr bedrückende Atmosphäre des leerstehenden Krankenhauses trägt positiv zur Geschichte bei. Hier hat der Autor eine tolle Kulisse gewählt, die sehr viel Potenzial hat. Allein die Vorstellung, durch ein verlassenes, heruntergekommenes Krankenhaus zu gehen, löste bei mir Beklemmungen aus. Doch leider ließ der Autor dieses Potenzial völlig ungenutzt. Schade eigentlich, da hätte ich mir ein wenig mehr erhofft.

Das Buch ist in drei Handlungsstränge unterteilt. Zum einen wird das St. Jude auf den Kopf gestellt, in der Hoffnung nicht noch mehr Leichen zu finden. Dann verfolgen wir natürlich die polizeiliche und forensische Mordermittlung die nicht ganz reibungslos verläuft und in einem dritten Erzählstrang lernen wir Lola und ihren pflegebedürftigen Sohn kennen, die in der Nähe des alten Krankenhauses wohnen. Eigentlich gibt es noch einen 4ten Strang. Hier wird ein  weit zurückliegendes Ereignis aus einem anderen Band wieder aufgegriffen. Das hat mich fast am meisten begeistert.

Die einzelnen Handlungsstränge sind eng miteinander verwoben und ziehen sich wie ein roter Faden durch den Thriller. Alle Fäden laufen am Ende zu einer logischen und befriedigenden Auflösung zusammen.

Obwohl ich die Handlung stellenweise ein bisschen langatmig fand, fesselte mich die Story dennoch sehr. Was meiner Meinung nach allerdings ein bisschen zu kurz kam war die Beschreibung Hunters Arbeit in der Forensik.

Der Schreibstil ist wieder absolut gelungen. Wie schon erwähnt gibt es stellenweise Längen, die aber im Verlauf des Buches mit rasanten Wendungen wieder ausgebügelt werden.

Auch wenn ich recht früh einen Verdacht hatte, der sich immer mehr verhärtet und am Ende auch bewahrheitet hat, war die Entwicklung der Geschichte an keiner Stelle langweilig.

Fazit:
Ich hatte mich sehr gefreut als ich den sechsten Fall um den sympathischen Anthropologen David Hunter in einem Buchregal entdeckt hatte – und ich wurde nicht enttäuscht. Simon Beckett hat einen sehr beklemmenden Thriller geschaffen, der mir trotz eines etwas zähen Mittelteils spannende Lesestunden bereitet hat. Es war nicht der beste Hunter-Fall, aber trotzdem sehr lesenswert.

Kneipp-Frühjahrsneuheiten 2019

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Vor ein paar Tagen habe ich Euch schon einige Produkte der Frühjahrs-Neuheiten 2019 vorgestellt. <<KLICK>> Wie versprochen möchte ich Euch die zwei noch fehlenden Neuheiten nicht vorenthalten.

Im Herbst wurde das Kneipp-Sortiment um 3 Lippenpflegestifte erweitert. Die Lippenpflege Winterpflege, Hautzart und Sinnlich.

Und mit den Frühjahrs-Neuheiten gesellt sich die Lippenpflege Hydro Pflege dazu.

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Hierbei handelt es sich um 100% natürlichen Lippenbalsam mit Wasserminze-Extrakt, wertvoller Aloe Vera und unbeschwertem, aquatischem Duft. Er spendet den Lippen Feuchtigkeit für frisch gepflegte und geschmeidige Lippen. Die Formel mit nachgewiesenem Depot-Effekt versorgt die Lippen langanhaltend und intensiv.

Das Frischegefühl und der Duft passen perfekt zum Frühjahr/ Sommer.

Dieser schicke, kleine, mintgrüne Stift ist mein absoluter Liebling unter allen Kneipp-Lippenpflegestiften, der unterwegs nicht mehr fehlen darf. Er riecht toll und hinterlässt einen leichten minzigen Geschmack auf meinen Lippen. Eigentlich nutze ich ja eher selten Lippenpflege. Meist nur im Winter, aber ich kann von diesem kleinen Ding einfach nicht die Finger lassen. Ich würde mich schon fast als süchtig bezeichnen.

Der kleine Kneippi ist, wie alle anderen auch, für 4,99 EUR erhältlich.

Zur Verpackung möchte ich Euch auch gerne noch etwas sagen. Leider hat mein Sohn die Faltschachtel lieblos aufgerissen, obwohl sie sich so schön öffnen lässt. Den Anblick wollte ich Euch ersparen, deshalb auch kein Foto davon.

Die Faltschachtel hat ca. 25% Grasanteil im Zellstoff. Dies verursacht weniger CO2 Emissionen, benötigt 3000 Liter weniger Wasser pro Tonne Karton und spart durch kurze Transportwege schädliche Treibhausgase. Es ist handelsübliches Papier aus 100% sulfatbasiertem Zellstoff.

Ich finde es wirklich toll, dass für Kneipp die Nachhaltigkeit eine soooo große Rolle spielt. Da könnten sich manch andere mal eine Scheibe abschneiden.

Im Kneipp Nachhaltigkeitsbericht „Der Weg zur Nachhaltigkeit“ könnt ihr nachlesen, welche Maßnahmen die Kneipp GmbH bereits umgesetzt hat.

Da kann ich nur sagen: „Macht weiter so!“

Das letzte Produkt der Frühjahrs-Neuheiten ist die Körperlotion Patchouli, Sheabutter

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Schenke deiner Haut Balance. Die ausgleichende Pflege verwöhnt mit ihrem pudrig-zarten Duft nach Patchouli die Sinne. Gleichzeitig versorgt die nährende Lotion mit reichhaltiger Sheabutter und dem natürlichen Pflegeöl-Komplex aus Hanföl, Kokosöl und Mandelöl die Haut mit intensiver Feuchtigkeit und macht sie streichelzart. Die natürliche Pflegewirkung wird abgerundet durch zellschützendes Vitamin E und hautberuhigendes Panthenol.

Die Lotion erhalten ihr zu einem Preis von: 5,99 EUR

Die Lotion lässt sich wunderbar dosieren und lässt sich schön verreiben. Schon nach wenigen Sekunden ist die Creme eingezogen und hinterlässt ein tolles Hautgefühl.

Nun bin ich schon seit Tagen am überlegen, woran mich die Körperlotion erinnert. Ich weiß das ich diesen Duft schon einmal bei einem anderen Kneipp-Produkt, welches sich in meinem Besitz befand, gerochen habe, aber ich komme einfach nicht drauf.

Jedenfalls gefällt mit die Lotion sehr gut und ich werde sie auch gerne aufbrauchen. Doch mein geliebtes Nährendes Trockenöl kann auch diese Lotion nicht ablösen.

Alle Neuheiten findet ihr im Kneipp-Onlineshop.

Nun möchte ich mich nochmal bei Kneipp® bedanken, da sie mir, als Kneipp-VIP-Autor, die Produkte zum Testen zur Verfügung gestellt haben.

Claire Askew: Todesschweigen

Ein Blutbad am Three Rivers College und die quälende Frage nach dem Warum…

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Verlag: Goldmann
Aus dem Englischen von Michael Benthack
Originaltitel: All the Hidden Truths
Taschenbuch mit 528 Seiten
erschienen: November 2018
Genre: Kriminalroman
Preis: 10,00 €
Bestellbar: hier

Autorin:
Claire Askew studierte an der University of Edinburgh Kreatives Schreiben und arbeitet neben der Schriftstellerei im Bildungsbereich. Sie wurde u.a. mit dem New Writers Award des Scottish Book Trust ausgezeichnet und für ihren Debütroman »Todesschweigen« mit dem Lucy Cavendish Prize. Claire Askew lebt in Edinburgh.

Klappentext:
In Edinburgh ist Detective Helen Birch auf dem Weg zu ihrer neuen Dienststelle, als sie zu einem Einsatz gerufen wird, der sie zutiefst erschüttert: ein Amoklauf am Three Rivers College. Der junge Ryan Summers hat dreizehn Studentinnen erschossen, dann die Waffe gegen sich selbst gerichtet. Was bleibt, ist die quälende Frage nach dem Warum. Während sich die Medien mit Spekulationen überschlagen, führen ihre Ermittlungen Helen Birch zu Ryans Mutter Moira sowie zu den verzweifelten Angehörigen der Opfer. Doch beide Seiten verbergen Geheimnisse, und die Wahrheit scheint Helen immer mehr zu entgleiten …

Meine Meinung:
Der junge Ryan Summers hat am Three Rivers College 13 Mitschülerinnen brutal ermordet und sich am Ende selbst das Leben genommen. Das Land steht unter Schock und die Frage nach dem „WARUM?“ bleibt.

Moira Summers:
Hätte sie, als Mutter des Täters, den Amoklauf verhindern können? Sie hätte doch etwas ahnen müssen.

Ihre Trauer wird von der Öffentlichkeit wütend abgetan. Sie hat kein Recht dazu, um ihren Sohn zu trauern. Sie wird sogar als Mörderin bezeichnet und bekommt Morddrohungen. Wem sollte man auch die Schuld an dieser schrecklichen Tat geben? Der Schütze ist tot und sie hat ihn schließlich zur Welt gebracht.

Moira verbarrikadiert sich in ihrem Haus, nachdem sie tagelang von der Polizei verhört wurde. Sie versucht mit ihrer Trauer umzugehen. Hat ihr Sohn wirklich diese fürchterliche Tat begangen? Ihr kleiner Ryan, ihr einziger Sohn?

Ishbel Hodgekiss:
Ihre Tochter Abigail war das erste Opfer des Amoklaufs. Doch warum? War sie vielleicht der Auslöser dieser grauenvollen Tat?

Sie trauert nicht nur um ihre Tochter, sondern muss auch erkennen, dass diese Geheimnisse vor ihr hatte und sich immer weiter von ihr entfernte. Das Verhältnis war schon lange nicht mehr das, was es sein sollte. Sie plagt das schlechte Gewissen, weil sie noch am Abend vor dem Blutbad im Streit auseinander gegangen sind.

Doch nicht nur Abigail hatte vor Ishbel Geheimnisse. Auch über ihren Mann Aidan kommen Sachen ans Licht, die sie eigentlich hätte ahnen müssen. War sie wirklich so blind?

DI Birch:
Sie ist für die Ermittlungen zuständig und versucht die Puzzleteile sinnvoll zusammen zu setzen. Doch was soll sie noch ermitteln? Der Tatverlauf ist bis ins kleinste Detail bekannt. Wem hilft es noch, wenn sie die Motive des Täters versteht? Die jungen Frauen werden davon nicht wieder lebendig und es ist auch niemand mehr da der zur Rechenschaft gezogen werden kann.

Diese drei Frauen stehen im Fokus der Geschichte. Die Autorin beschreibt ihre Wut, ihren Schmerz und ihre Schuldgefühle und macht dabei zwischen den Opferfamilien und der Mutter des Mörders keine Unterschiede, denn immerhin hat auch Moira ihr Kind verloren.

Natürlich darf auch ein Unruhestifter nicht fehlen. Diese Rolle bekommt Grant Lockley. Er ist ein skrupelloser Journalist, der vor nichts zurückschreckt, um seine nächste Schlagzeile zu bekommen.

Doch wie weit darf ein Journalist gehen? Welche Mittel sind erlaubt?

Ich bekomme zwischen den Zeilen immer wieder Artikel von Lockley zu lesen, der das Privatleben der Opfer offen legt ohne Rücksicht auf Verluste und Gefühle der Menschen. Furchtbar!

Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Die Charaktere sind sehr lebendig und schlüssig beschrieben. Ich konnte mit ihnen trauern und wütend sein.

Man merkt, dass die Autorin sich mit dieser Thematik sehr intensiv auseinander gesetzt hat. Sie hat mir einen Eindruck davon vermittelt, wie die Gesellschaft denkt oder wie sie handeln würden wenn sie könnte/ dürfte.

Natürlich habe ich mich die ganze Zeit gefragt: „Warum?“ und man versucht das alles zu verstehen. Mich hat dieses Buch sehr zum Nachdenken gebracht.

Wie würde ich, als Mutter des Opfers, als Mutter des Täters oder auch als Außenstehende reagieren?

Fazit:
Es sind Fragen wie diese, die das Buch zu etwas Besonderem machen. Hier geht es nicht darum einen Fall aufzuklären oder einen Täter zu stellen. Es geht um die ganze Bandbreite menschlicher Emotionen nach einer solchen Tragödie und um die Skrupellosigkeit der Medien.

Zu Beginn der Story hat sich die Autorin viel Zeit mit Details gelassen, die mich ganz schön gelangweilt haben und ich dachte: „Oje, ob ich dieses Buch je durchlesen werde?“ Doch es hat sich gelohnt dran zu bleiben, denn am Ende hat mich das Buch doch überzeugt. Das Tempo ist eher langsam, passt aber super zur Erzählung.

Dieses Buch wurde mir von der Verlagsgruppe Random House, zum rezensieren, zur Verfügung gestellt. Vielen lieben Dank!

Partnerringe Online Kaufen? Mit Costina kein Problem.

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Freundschaft ist das Verhältnis zwischen zwei Menschen, welches sich durch Zuneigung, Sympathie und Vertrauen auszeichnet.

Für mich ist eine tiefgehende Freundschaft sehr wichtig und ich bin froh meine liebe Brina alias BeautyPeaches als meine Freundin bezeichnen zu können. Wir sind füreinander da, haben schon sehr viele schöne Momente miteinander verbracht und ich möchte sie nicht mehr missen.

Eigentlich braucht es nicht unbedingt ein Zeichen der Verbundenheit, denn dass kommt aus dem Herzen eines jeden, doch ein Ring kann die Zusammengehörigkeit zweier Menschen symbolisieren.

BeautyPeaches hat über den Online-Shop Costina die Möglichkeit bekommen Partnerringe zu testen. Ich freue mich tierisch, dass sie mich dabei bedacht hat.

Diesen Ring habe ich von ihr bekommen.

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Leider bestand die Option einen zweiten Ring auszuwählen erst nachdem Brina sich schon für ein Modell entschieden hatte, und so hat Costina selbst einen Partnerring ausgewählt und Brina ihrer Bestellung beigelegt, deshalb ist der Ring jetzt nicht ganz so meins.

Hätte Brina einen Ring für mich gewählt, hätte sie auf jeden Fall meinen Geschmack getroffen.

Keine Frage, der Ring sieht wunderschön aus, doch für meine zarten Finger ist er einfach zu Monströs.

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 Schaut gerne mal bei Brina vorbei >>KLICK<<. Sie hat einen sehr schönen Bericht zu ihrem Ring geschrieben. Er ist sogar graviert. Die Möglichkeit besteht auch bei meinem Schmuckstück. Doch da er mir, wie schon erwähnt, zu globig ist, brauchen wir Ihn auch nicht mehr gravieren lassen, ich denke das wir eine andere Ringträgerin für diesen tollen Ring finden werden. Es wäre wirklich schade, wenn er bei mir einstauben würde.

Den Online-Shop Costina gibt es bereits seit 2006. Seid ihr auf der Suche nach einem schönen Schmuckstück für Eure Finger? Ob PartnerringeDamenringeHerrenringeEdelstahlringeTitanringeWolfram RingeSilberringe, für jeden Geschmack ist etwas dabei. Ihr könnt euer auserwähltes Stück sogar ohne zusätzliche Kosten gravieren lassen und der Versandt ist innerhalb Deutschlands auch kostenlos.

Wenn ich mir die Bewertungen so anschaue, sind diese durchweg positiv. Sei es zu den Schmuckstücken an sich oder zum Service.

Der Aufbau der Webseite ist sehr gelungen. Ohne Probleme findet man sich hier zurecht und die Preise sind kaum zu unterbieten, da die Manufaktur die Ringe selbst herstellt.

Ihr braucht Verlobungs- oder Eheringe? Oder soll es einfach ein Schmuckstück für den Alltag, oder einen besonderen Anlass sein? Es steht Euch eine riesige Auswahl bei Costina zur Verfügung. Hier werdet ihr mit Sicherheit fündig.

Also schaut doch einfach mal rein >>KLICK<<

Die Ariel 3in1 PODS

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Auf diesen Produkttest habe ich mich sehr gefreut. Ich liebäugel nämlich schon eine ganze Weile mit den Ariel 3in1 PODS. Nun habe ich Dank trnd die Möglichkeit gehabt, diese mal zu testen.

Ich muss ehrlich gestehen, ich habe diese praktischen Kapseln noch nicht gekauft, weil ich mir einfach nicht sicher war, ob dieses Produkt hält was es verspricht.

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Jetzt habe ich meine Erfahrungen gesammelt und möchte diese gerne mit Euch teilen.

Lange Zeit war ich ein ein absoluter Fan von Flüssigwaschmittel, bis mir mal jemand gesagt hat, dass das Gel die Löcher in der Waschtrommel verstopft. Plötzlich hatte ich das Problem, dass meine schwarze Wäsche, die ich grundsätzlich bei 40 Grad wasche, immer muffelig gerochen hat. Dann musste ich an die verstopften Löcher denken und bin auf Waschpulver umgestiegen.

Seither wasche ich nur noch mit Pulver, lasse mich aber gerne von den PODS überzeugen. Mal schauen.

Mein Testpaket war prall gefüllt:

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  • 1 x Ariel 3in1 PODS Universalwaschmittel (für 16 Waschladungen)
  • 10 x Ariel 3in1 PODS Universalwaschmittel in Probiergröße
  • 10 x Lenor 3in1 PODS Universalwaschmittel Aprilfrisch in Probiergröße

Natürlich habe ich die Gratisproben gleich fleißig verteilt. Teil meines Tests waren Arbeitskolleginnen, meine Mutti, meine Schwiegermutter, ein paar Mädels aus meinem Karnevalsverein und natürlich meine liebe Freundin BeautyPeaches.

Was sagt eigentlich der Hersteller?

Das 3-Kammern-Waschmittel enthält aufeinander abgestimmte Inhaltsstoffe für tiefensaubere Wäsche.

Eine leistungsstarke Reinigungstechnologie für strahlend reine Wäsche, die länger wie neu aussieht.

Sie sind praktisch vordosiert und einfach anzuwenden und ihr spart Zeit im Alltag.

Reinigt fasertief und pflegt die Kleidung.

Mehr dazu könnt ihr gerne hier nachlesen: <<KLICK>>

So…nun aber zu meiner persönlichen Meinung:

Es hat mehrere Vorteile die Pods zu verwenden. Ich wasche nun schon seit 20 Jahren meine Wäsche selber, aber bis heute überlege ich immernoch: „Wie viel Waschmittel und wie viel Weichspüler mache ich da jetzt rein?“ Geht Euch das auch so?

Mit den 3in1 PODS brauche ich da nicht mehr überlegen. Einfach den Pod hinten in die Trommel legen, Wäsche drauf, Weichspüler einfüllen und los geht’s.

Wenn ihr größere Waschladungen habt oder die Wäsche stark verschmutzt ist, werden 2 Kapseln empfohlen.

Ich habe die PODS bei 60°C und bei 40°C ausprobiert. Sie haben sich bei beiden Waschgraden restlos aufgelöst und die Sachen waren sauber und verbreiteten einen wirklich tollen Duft. Sowohl die Ariel, als auch die Lenor Pods gefallen mir vom Geruch her sehr gut, wobei Lenor „Aprilfrisch“ eine Nase lang vorne liegt.

Ich habe auch einen Waschgang ohne Weichspüler ausprobiert und es geht auch. Die Wäsche war weicher als wenn ich es mit Pulver ohne Weichspüler gewaschen hätte, aber ich möchte in Zukunft trotzdem nicht auf Weichspüler verzichten, weil sich die Kleidung, mit, doch besser anfühlt.

Mit den Ariel 3in1 Pods tue ich auch der Umwelt etwas Gutes.

Nachhaltig waschen!

Diese Pods sind in der Anwendung echt klasse. Die Umwelt wird geschont, der Geldbeutel erst recht und die Wäsche ist sauber und riecht toll!

Beide Daumen gehen nach oben. Und meine Mittesterinnen waren auch begeistert. Einige nutzen die PODS auch schon eine ganz Weile.

Mit meinen Gratisproben konnte ich nun auch noch weitere PODDERINNEN für Ariel gewinnen.

 

Alex Dahl: Der Junge

Kann mann sich ein schönes Leben auf Lügen aufbauen?

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Verlag: Goldmann
Taschenbuch mit 464 Seiten
erschienen: Januar 2019
Genre: Psychothriller
Preis: 10,00 €
Bestellbar: hier

Autorin:
Alex Dahl ist halb Norwegerin, halb Amerikanerin und lebt in Norwegen und London. Sie ist eine entfernte Verwandte von Roald Dahl, spricht fließend Deutsch und Französisch und hat einen Master in Kreativem Schreiben.

Klappentext:
Cecilia Wilborg führt ein Leben, von dem die meisten Menschen nur träumen können. Sie wohnt mit ihrem erfolgreichen Mann und den gemeinsamen Töchtern in einer friedlichen und wohlhabenden Kleinstadt in Norwegen. Doch eines Tages wird sie gebeten, sich um einen kleinen Jungen zu kümmern, der plötzlich in der örtlichen Schwimmhalle aufgetaucht ist. Keiner weiß, wo Tobias herkommt oder wer er ist. Dann wird eine tote Frau gefunden, die man für seine Mutter hält. Aber Tobias kommt auch Cecilia merkwürdig vertraut vor. Hat sie ein Geheimnis, von dem niemand etwas ahnt? Und wie weit ist sie bereit zu gehen, um es zu schützen?

Meine Meinung:
Cecilia Wilborg lebt mit Ihrem Mann und ihren beiden Töchtern in einer idyllischen Kleinstadt in Norwegen. Sie führt, nach außen hin, ein perfektes Leben. Aber ist es wirklich so perfekt?

Cecilia war mir von Anfang an total unsympathisch. Ihre Ansichten und ihr Verhalten waren für mich nicht nachvollziehbar. Ihr ganzes Leben ist eine Fassade und diese beginnt ab dem Zeitpunkt zu bröckeln, als Tobias in ihre Leben tritt.

Nach einem Schwimmbadbesuch wird sie gebeten, einen kleinen Jungen nach Hause zu bringen. Er wurde nicht abgeholt. Doch unter der angegebenen Adresse, findet Cecilia nur ein leerstehendes Haus und beschließt den Jungen mit zu sich nach Hause zu nehmen.

Am nächsten Morgen bringt sie ihn einfach in die Schule. Dort wird sich schon jemand um ihn kümmern. Dumm nur, dass er dort gar nicht zur Schule geht. Nun muss sich Cecilia unangenehmen Fragen stellen…und dann wird auch noch eine Frau tot aufgefunden. Ihr Name war Anni. Ist sie vielleicht die Mutter von Tobias?

Mehr von Anni und ihrer Lebensgeschichte erfahren wir durch ihre Tagebucheinträge. Ihre Reise hat mich emotional sehr ergriffen. Ich war aber auch sehr wütend auf sie. Warum hat sie nicht anders gehandelt?

Tobias kommt auch in einzelnen Kapiteln zu Wort und wir erfahren wie sein junges Leben bisher verlaufen ist. Das hat mich tief berührt und auch erschüttert.

Cecilia, Tobias und Anni müssen irgendwie miteinander in Verbindung stehen, aber ich war mir lange Zeit nicht zu 100% sicher, in welche Richtung es gehen wird.

Durch immer neue Wendungen hält Frau Dahl die Spannung auf einem hohen Level. Schnell habe ich begriffen, dass man Cecilia nicht über den Weg trauen kann. Die Autorin schockte mich immer wieder mit neuen Wahrheiten.

Der Schreibstil ist sehr angenehm und die Ereignisse und Handlungen authentisch und glaubwürdig. Das Ende war passend, obwohl ich nicht so recht verstanden habe, wie man einer gewissen Person einfach so alles durchgehen lassen konnte. Ab in ein normales Leben und alles ist gut? Ein wichtiges Detail wurde doch übersehen? Doch die Autorin hat auch diesen Punkt noch bedacht und genial gelöst.

Fazit:
„Der Junge“ ist der Debüt Roman der Autorin Alex Dahl. Ich würde es jetzt nicht unbedingt als Psychothriller bezeichnen, aber dieses Buch hat mich unheimlich gut unterhalten. Ein gelungener Auftakt würde ich sagen. Die Charaktere sind toll gezeichnet und ein sich immer schneller drehendes Lügenkarussell macht die Geschichte zu etwas ganz Besonderem.

Dieses Buch wurde mir von der Verlagsgruppe Random House, zum rezensieren, zur Verfügung gestellt. Vielen lieben Dank!