Rhena Weiss – Der Kreis des Bösen

Ein neuer Fall für die LKA-Ermittlerin Michaela Baltzer

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Verlag: Goldmann 
Taschenbuch mit 448 Seiten
erschienen: August 2018
Genre: Psychothriller
Preis: 10,00€
Bestellbar: hier

Autorin:
Rhena Weiss, Jahrgang 1969, lebt mit ihrer Familie in Niederösterreich. Neben ihrer schriftstellerischen Tätigkeit arbeitet sie als Sozialpädagogin in Wien. Im Mittelpunkt ihrer Psychothriller-Reihe, die mit dem furiosen Auftakt »Das Böse in euch« begann, steht die Wiener LKA-Ermittlerin Michaela Baltzer.

Klappentext:
In Wien werden eine Prostituierte und eine Studentin brutal ermordet. Das Team um die LKA-Ermittlerin Michaela Baltzer übernimmt den Fall der toten Prostituierten. Um den Mord an der Studentin kümmert sich eine andere Einheit. Doch als weitere brutale Morde geschehen, wird deutlich, dass die Taten in einem direkten Zusammenhang stehen. In der Folge gehen die Ermittler davon aus, dass sie es mit einem einzigen Serienmörder zu tun haben – ein fataler Irrtum. Schließlich ist es der verurteilte psychopathische Serienkiller Kilian Weilmann, der den entscheidenden Hinweis liefert, um den Tätern auf die Spur zu kommen. Für Michaela ist es aber womöglich schon zu spät – denn sie steht im Fokus eines der Mörder …

Meine Meinung:
Rhena Weiss hält sich nicht lange auf und steigt im Prolog direkt mit dem ersten Mord an der Prostituierten Maria Koci ein. Finde ich toll. So ist man gleich mittendrin im Geschehen.

Als ich bei Kapitel 2 angelangt war musste ich erstmal schlucken, denn hier las ich folgenden ersten Satz: „Eine halbe Stunde Später fuhr Michaela über die Höhenstraße Richtung Kahlenberg, wo in einem Waldstück die Leiche einer Frau von Pilzsammlern gefunden worden war.“

Soll ich Euch auch sagen, warum ich so schlucken musste?

Mein Name ist Michaela und ich fahre jeden Tag Richtung Kahlenberg, denn da wohne ich. Das fand ich irgendwie richtig gruselig, denn auf einmal hatte ich das Gefühl, Rhena Weiss schreibt über mich. Auch wenn ihr das jetzt vielleicht ein bisschen albern findet, aber ab diesem Satz habe ich das Buch mit anderen Augen gelesen.

Zwei Ermittlungs-Einheiten des LKA arbeiten jeweils an einem Mordfall, doch schnell stellt sich heraus, dass beide Fälle miteinander zusammenhängen. So wird beschlossen, die Ermittlerteams unter der Führung von Michaela zusammenzulegen. Das stößt natürlich dem Leiter des anderen Teams übel auf.

Nun muss sich Michaela nicht nur mit dem Täter herumschlagen, sondern auch noch mit  ihrem, in seinem Stolz verletzten, Kollegen Gernot. Nicht nur das, auch der neue Kollege Matthias behindert die Ermittlungen mehr, als das er sie vorantreibt.

Michaela Baltzer ist eine sympathische Frau und eine erfahrene, beharrliche Ermittlerin, die mit Herz und Seele ihrer Arbeit nachgeht. Von ihren Kollegen wird sie geschätzt und bewundert. Immer an ihrer Seite sind ihre Teammitglieder Doris und Vincent, der Kriminalpsychologe Bernd, der sich aber derzeit in einer Rehaklinik aufhält und ihre Nichte Valerie.

Alle Charaktere sind auf ihre Art und Weise wunderbar gezeichnet.

Während die Beamten nicht so richtig voran kommen, gibt es zwei Menschen, die sich Online im Forum „Der Kreis des Bösen“ über ihre kranken Fantasien austauschen. Mephistopheles und Prometheus.

Hier haben wir es augenscheinlich mit einem Mentor und seinem Schüler zu tun, die sich gegenseitig übertrumpfen wollen. Angefangen bei einer Prostituierten, dann eine Studentin, ein Geschäftsmann usw.. Die Herausforderung wurde im Größer und am Ende der Liste steht der Mensch vor dem sich ein Killer am meisten fürchtet.

Vor was hat ein Serientäter die meiste Angst? Richtig…davor geschnappt zu werden. Also solltet ihr wissen, wer auf der Liste ganz oben steht.

Doch noch ahnen die Ermittler nicht, dass es sich um 2 Täter handelt. Erst als Michaela spurlos verschwindet nehmen die Ermittlungen an Fahrt auf.

Werden die Kollegen Michaela retten können? Wer steckt hinter den Pseudonymen Prometheus und Mephistopheles?

Natürlich hatte ich die ganze Zeit schon einen Verdächtigen im Kopf, und dieses Mal dachte ich wirklich, dass sich mein Verdacht bestätigen wird, aber am Ende wurde ich von der Autorin nochmal überrascht. Nichts ist so wie es scheint.

Die Reihe um Michaela Baltzer umfasst bisher 3 Bücher.

    1. „Das Böse in euch“
    2. „Gottes Rechte Hand“
    3. „Der Kreis des Bösen“

Jeder Band ist in sich abgeschlossen. Doch Frau Weiss greift in diesem Buch ein paar interessante Details aus dem Vorgänger auf und macht mich natürlich  neugierig auf den 2. Band der Reihe. Nun habe ich mir „Gottes Rechte Hand“ bestellt und freue mich schon darauf.

Fazit:
Rhena Weiss hat mich mit diesem Buch, wie damals schon mit „Das Böse in euch“  überzeugt. Ein spannender, schlüssiger Thriller, der Lust auf mehr macht. Ich spreche eine klare Leseempfehlung aus und freue mich nun auf „Gottes Rechte Hand“.

Das Buch wurde mir von der Verlagsgruppe Randomhouse, zum rezensieren, zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!

GEHWOL med Express Pflege-Schaum

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Ich, als Mitglied im Gehwol Testerclub, habe den Express Pflege-Schaum kostenlos, zum Testen, zur Verfügung gestellt bekommen. Vielen Dank dafür!!!

Spürbar gepflegte statt trockene Füße – Hydro-Boost spendet Feuchtigkeit sofort

GEHWOL med Express Pflege-Schaum ist eine neue Basispflege für die tägliche Anwendung bei normaler bis trockener Fußhaut. Ihr 4-fach-Hydrokomplex aus Nachtkerzenöl, Moorpflanzenextrakt, Urea sowie Avocadoöl versorgt die Haut sofort mit Feuchtigkeit. Der expressartige Hydro-Boost sorgt zudem schnell für ein angenehmes Hautgefühl. Geschmeidige Haut, spürbar gepflegte Füße sind das Ergebnis der neuen Schaumpflege, die sich besonders leicht anwenden lässt, schnell einzieht und dabei nicht fettet. GEHWOL med Express Pflege-Schaum ist dermatologisch geprüft, für Diabetiker geeignet, unparfümiert sowie frei von Parabenen, Silikonölen und PEG-Emulgatoren. Die neue Sofort-Feuchtigkeitspflege für die Füße ist in Apotheken, Fußpflege- und Podologiepraxen sowie in Kosmetikinstituten erhältlich. 

125 ml Dose: 10,95 Euro (UVP)

(Textquelle: gehwol.de)

Bis vor kurzem hatten wir traumhaft schönes Wetter. Ja ich weiß…ab und an hätte es mal ein bisschen regnen können, aber für mich war dieser Sommer perfekt. Doch gerade in der warmen Jahreszeit werden meine Füße, Eure sicherlich auch, sehr stark beansprucht. Viel Sonne, Barfußlaufen und und und…. Dementsprechend sehen meine Füße auch immer aus. Viel Hornhaut und sehr trocken, teilweise auch mit weißen Stellen auf dem Fußballen. Kein schönes Gefühl und auch nicht sehr ansehnlich.

Da kam mir der med. Express Pflege-Schaum genau zur rechten Zeit.

Hat er gehalten was er verspricht?

Man soll täglich mit einer kleinen Menge des ergiebigen Pflege-Schaums die Füße einreiben und so ein spürbar gepflegtes, geschmeidiges und angenehmes Hautgefühl bekommen.

Nun gut, nichts leichter als das.

Der Schaum zieht unheimlich schnell ein, hat eine angenehme Konsistenz, hinterlässt ein tolles Fußgefühl und ist sehr ergiebig. Die Menge auf dem linken Bild war schon zu viel, ungefähr die Hälfte davon reicht für einen Fuß.

Die Haut wird nachhaltig gepflegt. Meine Füße sind seit der Anwendung nicht mehr so trocken und sehen viel gepflegter aus. Auch meine trockenen Hautstellen auf dem Fußballen sind verschwunden. Ein besonders schönes Gefühl habe ich, wenn ich zunächst die Hornhaut entferne und dann die Pflege auftrage.

Gerne werde ich diesen Pflegeschaum weiter verwenden, denn es ist ein sehr angenehmes Produkt, unheimlich ergiebig und hat keine ewige Einwirkungszeit.

Da nun das Söckchen-Wetter wieder losgeht also auch kein Problem direkt nach dem Einschäumen, diese gleich anzuziehen.

Auch das Produktdesign spricht mich an. Und dieses kleine Döschen passt prima in meine Handtasche.

Erhältlich ist der GEHWOL med Express Pflege-Schaum im Gehwol-Onlineshop oder auch in der Apotheke Deines Vertrauens.

Fazit: Bei mir gehen für den GEHWOL med Express Pflege-Schaum beide Daumen nach oben.

 

 

Jenny Blackhurst: Das Böse in deinen Augen

Niemand hat Angst vor einem kleinen Mädchen, oder doch?

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Verlag: BASTEI LÜBBE 
Taschenbuch mit 431 Seiten
Ersterscheinung: April 2018
Genre: Psychothriller
Preis: 11,00€
Bestellbar: hier

Autorin:
Jenny Blackhurst lebt in Shropshire, England. Sie ist 29 Jahre alt, verheiratet und hat einen zweijährigen Sohn. Sie arbeitet als Systemadministratorin für die Feuerwehr, und in ihrer Freizeit schreibt sie an ihrem zweiten Roman.

Klappentext:
Als die Kinderpsychologin Imogen Reid den Fall der elfjährigen Ellie Atkinson übernimmt, weigert sie sich, den seltsamen Gerüchten um das Mädchen zu glauben. Ellie sei gefährlich, so heißt es. Wenn sie wütend wird, passieren schreckliche Dinge. Imogen hingegen sieht nur ein zutiefst verstörtes Kind, das eine Familie bei einem Brand verloren hat und ihre Hilfe benötigt. Doch je näher sie Ellie kommt, desto merkwürdiger erscheint ihr das Mädchen. Dann erleidet auch Imogen einen schrecklichen Verlust – und sie fürchtet, dass es ein Fehler war, Ellie zu vertrauen…

Ich habe gelesen:
Imogen kehrt nach vielen Jahren, zusammen mit ihrem Mann Dan, in ihren Heimatort zurück, um nach dem Tod ihrer Mutter in ihr Geburtshaus zu ziehen. Ganz Wohl ist ihr nicht dabei, denn eigentlich wollte sie nie mehr zurück nach Gaunt. Mit diesem Ort verbindet sie nichts Gutes, da sie alles andere hatte, als eine schöne Kindheit.

Dan hingegen freut sich auf das Landleben und hofft nun endlich eine Familie mit Imogen gründen zu können.

Als Imogen ihre neue Stelle in Gaunt antritt bekommt sie den Fall der elfjährigen Ellie auf den Tisch. Ellie hat bei einem Brand ihre Eltern und ihren kleinen Bruder verloren und lebt nun bei einer Pflegefamilie.

Ellie muss sich gegen Anschuldigungen ihrer Schulkameraden und des ganzen Dorfes zur Wehr setzen, denn immer wenn sie wütend wird und Drohungen ausstößt, passieren schreckliche Dinge. Steckt etwas Paranormales dahinter, oder gibt es für alles eine logische Erklärung?

In einer spannenden Geschichte erleben wir, wie Ellie mit den Anfeindungen klar kommen muss. Nur ihre Pflegeschwester Mary und Imogen bieten ihr Halt.

Doch ist das kleine Mädchen wirklich so unschuldig?

Ellie hat mir einfach nur leid getan und ich verfluchte die Kleinstädter für ihr mieses Verhalten. Doch so nach und nach war ich mir nicht mehr so sicher, ob doch was Wahres an den Anschuldigungen dran ist, denn so viel Unglück kann einer einzelnen Person nicht passieren.

Auch Ellie selbst, zweifelt oft an ihren Handlungen und weiß nicht, wie alles zusammenhängt. Selbst Imogen, die von Anfang an auf der Seite von Ellie stand, beginnt durch gewisse Umstände an ihr zu Zweifeln.

Glaubt ihr an Paranormales?

Die Protagonisten sind sehr detailliert gezeichnet und ich konnte mich in jeden einzelnen hineinversetzen.

Die Autorin schafft es die Spannung bis zum Ende des Buches aufrecht zu halten und es gibt sogar noch eine überraschende Wendung, mit der ich so nicht gerechnet hatte.

Fazit:
Ein sehr fesselnder Psychothriller, der mich bis zum Schluss begeistert hat. Haben wir  es hier mit etwas Paranormalen zu tun, oder steckt doch etwas ganz anderes dahinter?

Bei mir gehen beide Daumen nach oben für diese tolle Story.

Yrsa Sigurdardóttir: DNS

Er schlägt erbarmungslos zu. Wie aus dem Nichts.

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Verlag: btb 
Taschenbuch mit 512 Seiten
erschienen: Oktober 2017
Genre: Thriller
Preis: 10,00€
Bestellbar: hier

Autorin:
Yrsa Sigurdardóttir, geboren 1963, ist eine vielfach ausgezeichnete Bestsellerautorin, deren Spannungsromane in über 30 Ländern erscheinen. Sie zählt zu den „besten Kriminalautoren der Welt“ (Times Literary Supplement). Sigurdardóttir lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Reykjavík. Sie debütierte 2005 mit „Das letzte Ritual“, einer Folge von Kriminalromanen um die Rechtsanwältin Dóra Gudmundsdóttir. DNA ist Start einer neuen Serie um die Psychologin Freyja und Kommissar Huldar von der Kripo Reykjavik.

Klappentext:
Zuerst trifft es eine junge Familienmutter nachts in ihrer Wohnung in Reykjavik. Einzige Zeugin ist ihre siebenjährige Tochter, die wider Erwarten den Angriff übersteht. Als wenig später eine zweite Frau unter ähnlich brutalen Vorzeichen ihr Leben verliert, steht die Polizei vor einem Rätsel. Kommissar Huldar, der die Ermittlungen leitet und sich erstmals in einem so wichtigen Fall beweisen muss, hat darüber hinaus ein weiteres Problem. Er ist gezwungen, mit der Psychologin Freyja zusammenzuarbeiten, mit der er vor kurzem nach einer Kneipentour unter falschen Angaben die Nacht verbracht hat. Währenddessen beschließt ein junger Amateurfunker, auf eigene Faust zu ermitteln, nachdem ihn kryptische Botschaften zu den beiden Opfern erreichen. Dass er sich damit selbst in Gefahr bringt, kann er nicht wissen.

Ich habe gelesen:
Yrsa Sigurdardóttir startet mit „DNA“ eine Buchreihe mit den Hauptprotagonisten  Kommissar Huldar und der Psychologin Freyja.

Das Buch beginnt mit einer schlimmen Familientragödie im Jahr 1987. Schade das darauf nicht noch etwas näher eingegangen wurde, aber am Ende gab es dann doch noch ein paar klare Momente.

Im hier und jetzt geht es um den Mord an einer jungen Mutter von 3 Kindern. Sie wurde auf bestialische Weise ermordet und ihre 7-jährige Tochter Margrét wurde Zeugin, weil sie sich während der gesamten Tat unter dem Bett versteckt hatte.

Kommisar Huldar übernimmt, wenn auch nicht freiwillig, die Ermittlungen und versucht gemeinsam mit der jungen Psychologin Freyja Licht ins Dunkel zu bringen und den Mörder zu fassen.

Bei den ersten Befragungen der traumatisierten Margrét erzählt sie, dass eine weitere Frau sterben wird. Als kurz darauf eine zweite Leiche gefunden wird sind die Ermittler ratlos. Der selbe Täter, aber zwischen den beiden Frauen scheint es keinerlei Verbindungen zu geben.

Immer mehr ungewöhnliche Zufälle spielen mit einem Mal zusammen und den Ermittlern scheint der Durchbruch gelungen zu sein. Sie nehmen jemanden Fest und der Fall scheint endlich abgeschlossen zu sein.

Doch haben sie wirklich den richtigen Täter geschnappt???

Der Erzählstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Schwierigkeiten hatte ich allerdings mit den isländischen Namen. Ich musste einigen Charakteren einen neuen Namen verpassen, da ich sonst immer im Lesefluss gestört war, weil ich die Namen nicht richtig lesen konnte. Ansonsten waren die Personen im Buch sehr realistisch und gut gezeichnet.

Die kurze, gemeinsame Vergangenheit von Freyja und Huldar hat mich während der rasanten Story immer wieder ein wenig aus dem Grauen gerissen und ein wenig amüsiert. Dabei war erstaunlich, wie professionell die beiden dennoch miteinander arbeiten konnten.

Bis zum Ende wusste ich nicht so recht, wie die Geschichte von damals mit den aktuellen Taten zusammenhängt und wäre auch nie darauf gekommen, wer letztendlich der Täter war. Ich hatte die ganze Zeit so eine Vermutung, aber die hat sich am Ende nicht bestätigt.

Fazit:
„DNA“ war super spannend und gut durchdacht. Ich habe mich wunderbar unterhalten gefühlt. Ich werde diese Reihe auf jeden Fall weiter verfolgen und freue mich auf „SOG“.

Dieses Buch wurde mir von der Verlagsgruppe Randomhouse, zum rezensieren, zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!

Peter Swanson: Die Gerechte

Nur sie entscheidet, wer den Tod verdient

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Verlag: blanvalet
Taschenbuch mit 416 Seiten
erschienen: Januar 2017
Genre: Thriller
Preis: 12,99€
Bestellbar: hier

Autor:
Peter Swanson studierte am Trinity College, der University of Massachusetts in Amherst und am Emerson College in Boston. Sein Roman »Die Gerechte« wurde in England als bester Thriller des Jahres 2015 ausgezeichnet, von der Presse hochgelobt und für einen renommierten Steel Dagger Award nominiert. Peter Swanson lebt mit seiner Frau und einer Katze in Somerville, Massachusetts.

Klappentext:
Eine Flughafenbar in London. Es ist Abend, und Ted Severson wartet auf seinen Rückflug nach Boston, als eine attraktive Frau sich neben ihn setzt. Kurz darauf vertraut er der geheimnisvollen Fremden an, dass seine Frau ihn betrogen hat. Mit ihrer Reaktion jedoch hat er nicht gerechnet: Sie bietet ihm Hilfe an – beim Mord an seiner Ehefrau. Ein Trick? Ein morbider Scherz? Oder ein finsteres Rachespiel, das nur ein böses Ende nehmen kann?

Ich habe gelesen:
Dieses Buch habe ich an einer Tankstelle entdeckt und konnte nicht daran vorbei gehen. Das Cover, sowie der Klappentext hatten mich sehr angesprochen.

Nun möchte ich eigentlich gar nicht groß auf den Inhalt eingehen, denn jedes geschriebene Wort wäre eins zu viel.

Ted ist ein reicher Geschäftsmann und hat eine wunderschöne Frau. Für sie lässt er gerade ein riesiges Haus bauen. Alles ist bestens bis zu dem Tag, als er sieht, wie seine Frau Miranda ihn mit dem Bauunternehmer betrügt.

Was nun?

Wir lernen Lily kennen. Ihre Geschichte lies mich schwer schlucken. Eine Psychopatin, die mich gleichermaßen fasziniert und abgestoßen hat. Ihre Ansichten zum Thema Mord haben mich schockiert aber auch beeindruckt.

Nun stand für mich die Frage im Raum, ob und vor allem wie Lily und Ted es anstellen werden.

Ich muss sagen, der Autor hat mich echt überrascht. Er hat so viel aus dieser Story herausgeholt. Tolle Wendungen, die immer genau dann kamen, wenn man sie am wenigsten erwartet hat. Abwechslungsreich und absolut nicht zu durchschauen.

Im ersten Teil des Buches wird aus Sicht von Lily und Ted erzählt. Im Mittelteil aus Sicht von Lily und Teds Frau Miranda und der dritte Teil widmet sich Lily und Detective Kimball, der versucht, mit Lilys Hilfe einige Morde aufzuklären.

Der Schreibstiel von Peter Swanson, hat mir sehr gut gefallen und durch die Perspektivwechsel erhält man einen vielfältigen Einblick auf verschiedene Sichtweisen und es wurde nie langweilig.

Die Geschichte fasziniert und verstört zugleich und das Ende ist einfach großartig, auch wenn ich den Schluss ein wenig gemein fand.

Fazit:
Ein sehr gutes Buch mit vielen unerwarteten Wendungen, die mich gefesselt und begeistert haben. Die Rollen von Gut und Böse sind in einem Thriller normalerweise klar verteilt, aber hier war es etwas anders. Sehr unterhaltsam und ich gebe eine absolute Leseempfehlung!!!